@anywhere

Di, Mrz 16, 2010

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Twitter wird in Kürze mit @anywhere eine neue Platform anbieten, die es teilnehmende Websiteanbietern wie z.B. Tageszeitungen ermöglicht, Twitter in ihre Website zu integrieren. Besucher der Website können dann, ohne Twitter selbst zu besuchen, dort direkt folgen und an Diskussionen teil nehmen.

@anywhere kann man als einfaches Javascript in die Website einbauen. Vorher war so etwas nur mit einer API Schnittstelle möglich. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht davon, dass lediglich der eigene Twitterfeed auf die Website gebracht wird. Jeder Besucher der Website die @anywhere einsetzt, kann auf der Website dem Account folgen und/oder von dort eigene Nachrichten schreiben. Er kann sich sogar auf der jeweiligen Website mit seinem Account einloggen und muss dazu nicht extra bei Twitter angemeldet sein.

Twitter möchte mit dieser Maßnahme mehr User gewinnen, die sich bis jetzt noch nicht mit Twitter anfreunden konnten. Medien die @anywhere auf ihren Websites anbieten, könnten davon profitieren, dass man mit der Methode mehr Follower sammelt die sich für einen interessieren. Zunächst startet @anywhere mit großen Partnern die über viel Traffic verfügen. Man startet in den USA also mit ordentlich Reichweite.

partner_twitter

Ob es zukünftig auch für Unternehmen möglich sein wird @anywhere zu integrieren ist unklar, aber eigentlich wahrscheinlich. Twitter selbst schreibt in seinem Blog auch davon es Websitebesitzern zu ermöglichen es zu nutzen. Das wären dann alle. Denn hier könnte Twitter auch Geld verdienen. Sinn macht dies aber wohl eher nur für große Unternehmen, die über genug Besucher verfügen. Denn hat man erst die Unternehmenswebsite bzw. die Karrieresparte mit @anywhere bestückt, hat man gute Chancen  mehr Interessierte als Follower zu gewinnen und diese somit an das Unternehmen zu binden. Als kleines Unternehmen mit wenig Traffic auf der Seite dürfte es nur Sinn machen, wenn der Service nichts kosten würde. Aber davon ist wohl nicht auszugehen.

Auf jeden Fall zeigt @anywhere, dass Microblogging immer mehr zu einem festen Bestandteil der Online Kommunikation wird. Die Plattform Twitter selbst, rückt dabei immer weiter in den Hintergrund und ist “nur” noch für die technische Abwicklung zuständig. Die User nutzen Twitter verstärkt über Drittanbieter.

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Twittertools

Mo, Mrz 15, 2010

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twittertoolsFür Twitter gibt es eine Vielzahl an Tools. Ich habe ja mal eine Liste mit über 100 sinnigen und unsinnigen Hilfsdiensten für Twitter erstellt. Trotzdem bin ich immer wieder auf der Suche nach brauchbaren Tools für Twitter, die einem im Idealfall das Leben besser oder aber simpel, das Twittern erleichtern. Hier also 2 neue Tipps.

Untweeps

Wenn man mehr als 50 Leuten folgt, wird es schwer den Überblick darüber zu behalten, wer von den Personen eigentlich aktiv twittert, oder seine Bemühungen längst eingestellt hat. Wer nicht gerne solche Karteileichen in seinem Twitter-Account haben möchte, der dürfte mit Untweeps gut beraten sein.

Nach der Anmeldung kann man sich anzeigen lassen, wer seit einem bestimmten Zeitraum - diesen kann man selbst in Tagen angeben - nicht mehr getwittert hat. Ich war selber erstaunt, dass ich noch 113 Accounts folgte, deren Aktivität über 30 Tage zurück lag. Sehr viele davon über 3 bis 6 Monate. Man kann dann die einzelnen, angezeigten Accounts mit einem Haken markieren und letztendlich sich deren entledigen.

Birdherd

Der kleine digitale Vogelschwarm hilft Unternehmensaccounts auf die Sprünge. Viele Unternehmen nutzen zu mehreren Personen die gleichen Zugangsdaten, also Passwort und Username. Das ist nicht gerade ungefährlich. Wer garantiert denn dafür, dass irgend ein unbefugter diese Daten bekommt und im schlimmsten Fall dem Account neue Zugangsdaten verpasst und der Firma eine lange Nase zeigt? Im Moment haben alle die einen Zugang haben, ja sozusagen die Branding-Prokura eines ganzen Unternehmens in der Hand.

Birdherd ist ein Tool das einem Unternehmen erlaubt, verschieden Logins und Rechte für einen bestimmten Account auf Twitter zu vergeben. Will heißen, jeder Mitarbeiter bekommt unterschiedliche Anmeldedaten und kann nicht einfach im Account rumfuschen. Sogar die gewohnten Tools für das Absetzen eines Tweets wie Tweetdeck oder Hootsuite sind weiterhin nutzbar.

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Infothek

Fr, Mrz 12, 2010

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Heute gibt es ein paar geballte Infos zum schmökern. Bietet sich der Freitag doch dafür bestens an. Die Schweden von Potentialpark haben ihre alljährliche Bewertung zur besten Karrierewebsite veröffentlicht. Demnach darf sich Bertelsmann nun mit dem 1. Platz in Deutschland schmücken. Damit auch ein herzlichen Glückwunsch an meinen Bandkollegen und HR Chefe  Gero Hesse und sein Team von Bertelsmann. Den zweiten Platz belegt die Bonner Telekom und der 3. Platz ging an die Heavy Metal Firma aus dem Ruhrpott, an ThyssenKrupp.beste_karriere_website Europaweit hat es Bertelsmann ebenfalls auf einen furiosen 2. Platz geschafft. Auf Platz 1 ist hier die Allianz. Na, da gratuliere ich aber. Und das trotzt automatisch startendem Flash mit Ton wo direkt jeder im Büro weiß, dass man einen Job sucht. In Frankreich haben Procter & Gamble die Siegertrophäe davon getragen. Michellin und IBM haben glatte 20 Plätze im Ranking verloren. Was haben die gemacht? Die Website abgeschaltet?Die Hitliste für Deutschland gibt es hier zu sehen, die für Frankreich hier und für ganz Europa hier. Und den ganzen Bericht und Begründungen gibt es hier als pdf Download.

Stellenbörsen

Marcus hat es gestern schon berichtet. JobScout24 soll wieder 15 Mitarbeiter entlassen haben. Damit dürfte es langsam immer ruhiger werden in der Rosenheimer Straße in München. Hungert sich da die Braut vielleicht für eine bevorstehende Hochzeit schlank? Vielleicht wird Scouty damit ja doch noch zum idealen Partner für einen Verlag der unbedingt die Verluste im Anzeigengeschäft kompensieren muss und online verschlafen hat. Wer weiß.

Das Monster in Eschborn hat dagegen einen neuen Mitarbeiter gewonnen. Wie Till Kästner schon im Januar öffentlich machte, möchte sich Monster als Anbieter für Social-Media-Dienstleistungen etablieren. Nun hat man Eva bestätigt, dass man einen passenden Mitarbeiter für die Umsetzung gefunden hat. Bin gespannt, ob der genug Follower und Freunde hat, denn dass hat man ja voraus gesetzt. Dazu gibt es übrigens einen kleinen Fernsehbeitrag, in dem ich zufälligerweise auch drin vorkomme.

(Draufklicken um zur Mediathek von ZDF zu gelangen)

thorsten_zur_jacobsmuhlen

Verunsicherungen

Da hat Jo von der Karrierebibel doch wieder etwas interessantes ausgegraben. Eine PR Agentur hat eine Nachricht rumgeschickt die ich ignoriert habe aber Jochen zum handeln ermuntert hat. Ausgegraben hat er eine ziemlich haltlose Behauptung. Demnach würden immer mehr Bewerber bei Bewerbungsgesprächen Präsentationen halten müssen. Auf die Aufforderung dies zu belegen ist man bei der PR Agentur, die Werbung für eine Softwarehersteller namens VioSo macht nicht nachgekommen, die - man ahnt es - Software für Präsentationen anbietet. An sich absolut in Ordnung, aber ohne Belege für diese Behauptung eher ein Schuß ins eigene Knie.

Big Brother is watching you

Sie sind Manager und Kontrollfreak? Wollten immer schon mal die Möglichkeit besitzen das faule Pack von Angestellten zu kontrollieren? Dann dürfte das die Meldung sein, die Ihr Herz schneller schlagen lässt. Der japanische Telekom Konzern KDDI rüstet nun Mobiltelefone mit einer Software aus, die es ermöglicht herauszufinden ob der Telefonbesitzer auch wirklich das macht, was man von ihm erwartet. Das Ortungssystem erlaubt es herauszufinden, ob man geht, steht, den Boden auch ordentlich putzt oder auf dem WC sitzt. Das Unternehmen kündigte an, die Lösung Arbeitgeber und Arbeitsagenturen anbieten zu wollen. Natürlich alles nur, damit die Mitarbeiter damit ihre Arbeitseffizienz steigern können. Na sicher.

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Recruiting Convent 2010

Mi, Mrz 10, 2010

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Prof. Christoph Beck hatte die Personaler zum 4. mal in Folge zum alljährlichen Recruiting Convent auf Schloss Bensberg geladen. 2 Tage ging es um Themen wie Employer Branding, Talent Management, Personalmarketing und Social Media. Das ließen sich über 90 Personalverantwortliche nicht entgehen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Christoph für die Möglichkeit dabei gewesen zu sein. Hier ein Bild von Christophs Begrüßungsrede.

recruiting-convent

Insgesamt 19 Referenten haben die Anwensenden an beiden Tagen unterhalten. Direkt beim ersten Vortrag von Steffen Laik, der die Employer Branding Kampagne von Ernst & Young vorstellte, ist mir vor allem das schöne Beispiel mit dem Logo hängen geblieben. Spiegelt man das Logo kann man daraus das Wort LIE, also Lüge lesen. So etwas fällt spätestens dann auf, wenn es auf der Glastür klebt. Da sieht man mal, woran man alles denken muss.

lie

Der beste Beitrag

Absoluter Höhepunkt bei den Referenten war Dr. Häusel, der mit seinem Einblick ins Neuromarketing brillierte. Unfassbar wie genial er das Thema vermittelte. Vor allem zeigte es sich, dass man über nichts so gut lachen kann wie über die eigene Spezies, die doch nur hormon- bzw. gefühlsgesteuert agiert. Die Bilder von George W. Bush und dem Schimpansen wird wohl keiner so schnell vergessen.

Ford

Den, sagen wir mal wunderlichsten Beitrag, gab es für mich von Ford. Das Thema an sich finde ich absolut spannend. Kampagne zur Einführung des Ford Ka. Was dann kam war aber ein abgelesener Vortrag durch die Manager Marketing-Communication von Ford, Sibylle Becher. (Habe kein Profil gefunden) Ging gar nicht. Viel interessanter für mich war aber, was man Ford als Erfolg verkauft hat in meinen Augen aber gar nicht wirklich erfolgreich aussieht. Damit meine ich die unterstützenden Aktionen im Social Media.

Man hat eine online Videosoap für MySpace im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Insgesamt 41 Folgen der Candy Girls. Spätpupertierende Mädels in Berlin, deren Lebenszweck Party, Jungs & Style ist. Ach ja, und die Ford Ka fahren. Muss nicht mir gefallen, aber vielleicht der Zielgruppe. Und siehe da, tatsächlich hat man von 2008 an über 8000 Freunde auf MySpace gewinnen können. Wer jetzt aber mal in die Kommentare schaut, wird schnell feststellen dass auch dort die üble und nervige Masche des Spammens weit verbreitet ist, wie durchgängig auf MySpace. Da wird im Kommentar zu den Candy Girls gleich das Hardcorepornovideo beworben. Aber es gibt auch echte Fans. Die dann aber auch schon mal “Anal Phazer” heißen und damit wohl eher nicht wirklich ihre Begeisterung für den Auspuff des Autos ausdrücken möchten.

Um den Account scheint sich also kein Mensch zu kümmern. Die Aktion wird seit Juni 2009 nicht mehr durchgeführt wie es scheint. Seitdem ist auch der Account verwaist. Auch das ein typisches Verhalten. Produkt wird beworben und wenn der Agenturvertrag ausgelaufen ist, wird das Ding fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Da werden Chancen so etwas weiter auszubauen schlicht vertan. Schade.

Zusätzlich hat man auf Twitter versucht die Gunst der User zu gewinnen. Was als Erfolg im Vortrag gepriesen wurde ist ein Account mit dem Namen “Mittenimjetzt” der über 131 Follower  seit Oktober 2008 gewinnen konnte. Nein, ich habe mich nicht vertippt. 131 Follower in 17 Monaten. Als einer der großen Autobauer.

Am zweiten Tag

Am Dienstag haben mich vor allem die Beiträge rund um Social Media interessiert. Den Start machte Prof. Martin Grothe, der aufzeigte wie man wo, welche Zielgruppen finden kann und vor allem was diese interessiert. Spannend, weil es um die Essenz der vernetzten Kommunikation geht. Wer also irgendwo die Chance hat Martin Grothe dazu zu hören, sollte es nicht verpassen. Da nimmt man heiße Tipps mit. Allerdings hat er mir 20 Minuten meiner Zeit geklaut, da ich nach ihm kam und nach mir das Mittagessen ;-)  Das kostet beim nächsten Treffen ein Bier!

Daimler

Uwe Knaus hat uns dann hinter die Corporate Blogs von Daimler schauen lassen und dabei auch aufzeigen können, wie wichtig diese in der Kommunikation für das Weltunternehmen geworden sind. Eigene Beiträge und mediale oder Bildinhalte der Blogs, werden mittlerweile auch von der Presse genutzt. Warum? Man bekommt alles schon fertig serviert und muss selber nicht mehr ran. Nicht minder eindrucksvoll das rund 50 Prozent der Leser eigene Kollegen sind. Was sich im ersten Moment witzig anhört, hat einen dicken Bonus. Bei einem solch großen Unternehmen wird das Unternehmensblog dann zur internen Kommunikationplattform. Was Corporate Blogs angeht, steht Daimler da ganz vorne.

Bertelsmann

Nichts geht über Videos. Gero Hesse hat uns gezeigt, wie Videos wirken und dazu auch einige Beispiele präsentiert. Das knüpfte sauber an den Vortrag zum Neuromarketing von Dr. Häusle an. Man konnte nun beispielhaft erleben, wie Emotionen vermittelt werden können. Endlich Tacheles. Gero zeigte auf, was Bertelsmann denn für solche Videos eigentlich bezahlt und auch wie gut tatsächlich selbst gedrehte Spots sein können. Wo wir bei Gero sind. Er hat die beiden Tage in seinem Blog saatkorn wunderbar detailliert beschrieben. Wer es also genau wissen möchte, surft jetzt sofort mal dort hin! Kleiner Nachtrag. Jo von Cyquest hat die beiden Tage als Twittertimeline auf seinem Blog zusammen geführt. Also auf zum Artikel bei Jo.

Zum Schluss

Solche Veranstaltungen mausern sich mittlerweile ja auch zum Bloggertreffen. Natürlich sind es die üblich Verdächtigen die auch Vor-Ort twittern und bloggen. Diesmal haben wir wenigstens auch mal ein Foto davon gemacht. Einmal in seriös:

social_media_experten

und einmal als Senior Boy Group- The Famous Four Organ Pipes

social_media_experten2

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LinkedIn wird zum Millionär

Mi, Mrz 10, 2010

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linkedinGerade kommt die Pressemitteilung rein. LinkedIn hat nun 1 Millionen deutschsprachige Mitglieder. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Das Business-Network wächst und wächst. Der Social Media Report HR 2010 hat ja gezeigt, dass die Personaler in Deutschland noch zum größten Teil auf XING setzen, aber LinkedIn holt beständig auf. Und je größer die Mitgliederzahl in Deutschland ist, desto größer dürfte auch das Interesse der Personaler an LinkedIn werden. Im übrigen sind von den deutschen Dax 30 Unternehmen vor allem Siemens, SAP und BMW durch ihre Mitarbeiter auf LinkedIn vertreten.

Momentan kommen monatlich fast 2,5 Millionen neue Mitglieder weltweit dazu. Und tatsächlich ist LinkedIn mit schon über 14 Millionen Mitgliedern in Europa the big one. Der Erfolg ist wohl 3 Dingen geschuldet. Einerseits einer kostenlosen Mitgliedschaft mit vielen Features, die Xing häufig nur in der kostenpflichtigen Variante anbietet und andererseits der höheren, internationalen vor allem auf die USA und UK bezogenen Ausrichtung. Und zu guter Letzt ist LinkedIn gerade im Bereich der Applikationen und Integrationen zumeist der first Mover gewesen.

Uns Nutzern dürfte das vor allem eins garantieren. Auch zukünftig wird der Wettbewerb dafür sorgen, dass es immer neue Möglichkeiten in den Netzwerken geben wird. Das sich stetig wandelnde Gesicht der Business Networks wird sich immer mehr den Bedürfnissen der User anpassen.

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Bewerbungsfotos und Profilbilder

Mi, Mrz 10, 2010

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Welches Profilbild ist nun das erfolgversprechendste? Das fragte sich auch die online Datingbörse OkCupid. Die übrigens ganz interessant ist, da sie eine Schnittstelle zu Facebook bietet und den Nutzern tatsächlich Tipps in Form von statistischen Auswertungen liefert. Ähnlich auch den Nutzerdaten von Facebook. Überhaupt ist der Fokus auf Social Media ausgerichtet. Aber zurück zu den Profilbildern.

Wmona-lisaährend Bewerbungsfotos immer darauf hinweisen als Frau nicht zu viel Haut zu zeigen, ist es in Sachen Attraktivität natürlich anders herum. Aber generell nur bei den Frauen. Möchte der Mann ein bißchen Haut zeigen, dann sollte er das nur machen, wenn er unter 30 ist. Ist er älter, möchte das keiner mehr sehen.

Besonders interessant aber ist, dass bei Frauen der offene Blick zur Kamera als symphatisch empfunden wird. Schaut das weibliche Auge dagegen seitlich, wird dies sofort negativer empfunden. Bei Männern dagegen steigt die Attraktivität, wenn diese an der Kamera vorbei zu sehen scheinen. Vielleicht ist es ein Versuch wert, ein paar der Erkenntnisse auch auf das eigene Bewerbungsfoto anzuwenden. Und beim Profilbild sowieso. Die ganze Auswertung findet man hier.

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Fünf Eigenschaften die man haben sollte um innovativ zu sein

So, Mrz 7, 2010

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lichtquelleSechs Jahre lang befragten und beobachteten Jeffrey H. Dyer, Professor an der Brigham Young University’s Marriott School of Management, Hal B. Gregersen von INSEAD und Clayton M. Christensen von der Harvard Business School, innovative Manager um herauszufinden, was diese von allen anderen unterscheidet. Es sind 5 Fähigkeiten, die den Unterschied ausmachen und

Insgesamt wurden über 3000 Geschäftsführer und über 500 Personen die ein innovatives Unternehmen gründeten befragt. Heraus kam, dass die innovativsten unter ihnen rund 50 Prozent mehr Zeit für folgende 5 Eigenschaften aufwendeten.

Fragen

Wer wirklich innovativ ist stellt Fragen. Viel mehr als seine Kollegen die wenig Neues vorzuweisen haben. Frei nach dem Motto Wer? Wie? Was? Warum?- wer nicht fragt bleibt dumm.

Beobachten

Ob die eigenen Ideen wirklich fruchten werden, sollte man primär nicht sich selbst stellen. Eine handlungsorientierte Denkweise kommt nur zustande, wenn man andere beobachtet und aus deren Verlangen und Verhalten lernt.

Den Horizont erweitern

Wer kann den Spruch nicht bestätigen? Reisen bildet! Und nicht nur das. Der Besuch fremder Länder und Kulturen trägt bei vielen Innovatoren maßgeblich zur Experimentierfreude hinzu.

Networking

Damit ist nicht nur der Austausch mit anderen Gleichgesinnten gemeint. Im Gegenteil. Vor allem der Besuch von themen- bzw. branchenfremden Kongressen zum Beispiel, erweitern den Horizont und bringen frischen Wind in die Ideen.

Zusammenhänge bilden

Scheinbar nichts miteinander zu tun habende Ideen, Funktionen, Produkte oder Dienstleistungen miteinander in Bezug bringen und die daraus entstehenden Möglichkeiten durchspielen. Das schafft völlig neue Perspektiven.Und natürlich die oben genannten Eigenschaften miteinander in Verbindung bringen.

Hört sich banal an? Eigentlich fassen diese Eigenschaften hauptsächlich zusammen, was den kindlichen Spieltrieb ausmacht. Leider ist es aber genau das, was die meisten von uns als Erwachsene ablegen. Sehr zum Nachteil der Innovationsfähigkeit.

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The Greatest Employee In The World

Mi, Mrz 3, 2010

3 Kommentare

Brett Rounsaville dachte sich, wenn man so viel Erfolg mit “Best Job in the World” oder “A Really Goode Job” erzielen kann, dann muss das auch anders herum gehen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen auf der ganzen Welt nun für den besten Arbeitnehmer der Welt bewerben und gewinnen. Hört sich dämlich an? Ist aber eventuell für so manches Unternehmen eine geniale Möglichkeit auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen.

Brett sagt von sich, dass er arbeitslos ist. Das stimmt nicht so ganz. Er hat zwar offiziell keinen Job, macht aber seit 3 Jahren Filme. Er ist als Arbeitsloser durch ganz Amerika gezogen und hat von seinen Begegnungen und Jobs berichtet. Darauf sind sogar die großen TV Sender aufmerksam geworden. Seine neue Idee ist es, sich als den besten Arbeitnehmer gewinnen zu lassen.

Wie funktioniert es?

Brett hat dazu die Website “The Greatest Employee In The World” ins Leben gerufen. Unternehmen können dort den Job posten, den sie ihm anbieten möchten. Allerdings müssen die Unternehmen dazu auch ein 1 Min. Video erstellen und erzählen, warum gerade deren Unternehmen gewinnen solle. Anschließend stimmen die User ab, wer denn der Gewinner wird. Mitmachen können alle Unternehmen aus jedem Winkel der Erde und mit jedem Job. Und Brett muss den Gewinner-Job annehmen. Der Job muss 6 Monate gehen und bezahlt werden. Wie hoch ist dabei unwichtig, sollte jedoch auch den Usern gefallen, denn die stimmen ja ab. Und wer nichts bietet, wird wohl auch nicht viel Sympathie erwarten dürfen.

Warum die Geschichte für Unternehmen interessant ist

Lassen Sie sich nicht von der “einfachen” Aufmachung täuschen. Dahinter steht ordentlich Mediendruck. Wenn man sich ein wenig mit Brett beschäftigt, fällt schnell auf, dass er durch die Medien geistert. Der Gewinner bekommt nicht nur einen Arbeitnehmer für 6 Monate, sondern was viel interessanter ist, der Amerikaner wird 4 Tage die Woche über seinen Job bloggen und fleißig filmen. Das ganze wird über Social Media Kanäle richtig schon breit getreten und auch das Fernsehen wird sich dafür interessieren. Äußerst interessant für Unternehmen die auch auf dem amerikanischen Markt aktiv sind, aber ebenso auch für das Employer Branding hier in Europa. Kurz gefasst: Eine super Chance richtig geiles Personalmarketing zu betreiben.

Bevor Sie mitmachen

Machen Sie sich klar, dass die User über die Attraktivität entscheiden. Eine Praktikantenstelle brauchen Sie da nicht anzubieten. Auch für entsprechende Rahmenbedingungen sollte gesorgt werden. Also scharf stellen der eigenen Social Media Kanäle und des Unternehmensblogs. Ein Team was die Aktion betreuen könnte. Denn wenn Sie gewinnen sollten, haben Sie bis Juni Zeit alles vorzubereiten. Das ist nicht viel Zeit. Aber wenn Sie sich darauf einlassen, haben Sie hier eine wirklich geniale Möglichkeit für wenig Geld, maximale internationale Aufmerksamkeit zu bekommen. Der Fernsehsender CBSNews ist jetzt schon dran und in den nächsten Tagen wird man wohl mehr davon hören.

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Schweizer von Schweizern betrachtet?

Mo, Mrz 1, 2010

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fschwe1In der Schweiz wird in letzter Zeit ja gerne auf die Deutschen geschimpft, die ihnen die Jobs wegnehmen. Während der Debatte stellt sich nun heraus, dass Schweizer Jobvermittler nicht ganz unschuldig sein sollen an der Situation. Diese würden nämlich viel lieber die bessere Eures Datenbank der deutschen Bundesagentur für Arbeit nutzen, als den Schweizer Pendanten Avam

Aber viel skuriler ist ein Text dazu, in dem der Schweizer Blick schreibt,

Ausreisewillige EU-Arbeitnehmer sind meist gut ausgebildet, gesund, frei von familiären Verpflichtungen. Arbeitsuchende in der Schweiz hingegen haben Kinder, pflegebedürftige Eltern oder an­dere Handicaps.

Was für ein Satz, oder?

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Daimler soll Jobs twittern

Mo, Mrz 1, 2010

2 Kommentare

Daimler Career hat zu einer Umfrage aufgerufen. Man wollte wissen, ob die User überhaupt Jobs getwittert bekommen möchten. Das Ergebnis liest sich wie aus dem Bilderbuch. 87 Prozent sagen ja. Entweder über den Allgemeinen Daimler-Karriere-Kanal oder über jobspezifische Accounts. Das Ergebnis sieht so aus:

Aber halt liebe Autobauer. Bevor Ihr jetzt Eure Jobs jubelnd unter die Twittergemeinde streut, solltet Ihr Euch noch mal zurücklehnen und darüber nachdenken. Die Teilnehmer dürften größtenteils aus Eurer Folgschaft auf Twitter stammen. Sind also oft Menschen, die Daimler folgen weil sie vielleicht gerne bei Euch arbeiten würden. Also Aktiv suchende Bewerber. Die Ihr übrigens auch ganz gut über herkömmliche Wege findet. Das die getwitterte Jobs gut finden ist klar. Wie aber sieht es mit der Twittergemeinde im Allgemeinen aus?

Wenn Ihr es genau wissen wolltet, dann müsst Ihr die Befragung überall machen, aber nicht unter Euren Followern. Aber das ist auch nur ein Teil. Denn Ihr lasst den Teilnehmenden gar keine andere Chance als dies zu antworten. Denn Ihr habt im Moment anscheinend nur diese Möglichkeit. Entweder Ihr postet Jobs auf Twitter oder Ihr lasst es. Dabei habt Ihr das Tool die ganze Zeit in der Benutzung um die Jobs unter die Leute zu bringen ohne stumpfe Jobtweets absetzen zu müssen.

Wo sind die Jobs?

Euer Blog. Ihr lenkt die ganze Zeit, vollkommen richtig, auf Euer eigenes Blog. Das macht Ihr richtig gut auf Twitter. Nur was findet man dort, auf dem Blog von Daimler nicht? Richtig vermutet. Jobs!

daimler

Ihr könnt Euch viel Arbeit ersparen und erfolgreich Jobs platzieren, wenn Ihr endlich mal die Jobs in Eurem Blog einbinden würdet. Dazu ein paar SEO Stellschrauben angezogen und mit ein paar professionellen Tricks und Kniffs kommt da ordentliche Resonanz. Eben auch von passiven und latenten Bewerbern. Ohne die Twittergemeinde zu verärgern und sich nur in dem ewig gleichen Pool von Daimler Fans zu bewegen, die sowieso alles Toll finden was Ihr macht. Ist zwar auch schön, aber so kommt Ihr nicht an die, die Ihr eigentlich erreichen wollt.

In dem Sinne. Weiterhin viel Erfolg!

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