Prof. Christoph Beck hatte die Personaler zum 4. mal in Folge zum alljährlichen Recruiting Convent auf Schloss Bensberg geladen. 2 Tage ging es um Themen wie Employer Branding, Talent Management, Personalmarketing und Social Media. Das ließen sich über 90 Personalverantwortliche nicht entgehen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Christoph für die Möglichkeit dabei gewesen zu sein. Hier ein Bild von Christophs Begrüßungsrede.

Insgesamt 19 Referenten haben die Anwensenden an beiden Tagen unterhalten. Direkt beim ersten Vortrag von Steffen Laik, der die Employer Branding Kampagne von Ernst & Young vorstellte, ist mir vor allem das schöne Beispiel mit dem Logo hängen geblieben. Spiegelt man das Logo kann man daraus das Wort LIE, also Lüge lesen. So etwas fällt spätestens dann auf, wenn es auf der Glastür klebt. Da sieht man mal, woran man alles denken muss.

Der beste Beitrag
Absoluter Höhepunkt bei den Referenten war Dr. Häusel, der mit seinem Einblick ins Neuromarketing brillierte. Unfassbar wie genial er das Thema vermittelte. Vor allem zeigte es sich, dass man über nichts so gut lachen kann wie über die eigene Spezies, die doch nur hormon- bzw. gefühlsgesteuert agiert. Die Bilder von George W. Bush und dem Schimpansen wird wohl keiner so schnell vergessen.
Ford
Den, sagen wir mal wunderlichsten Beitrag, gab es für mich von Ford. Das Thema an sich finde ich absolut spannend. Kampagne zur Einführung des Ford Ka. Was dann kam war aber ein abgelesener Vortrag durch die Manager Marketing-Communication von Ford, Sibylle Becher. (Habe kein Profil gefunden) Ging gar nicht. Viel interessanter für mich war aber, was man Ford als Erfolg verkauft hat in meinen Augen aber gar nicht wirklich erfolgreich aussieht. Damit meine ich die unterstützenden Aktionen im Social Media.
Man hat eine online Videosoap für MySpace im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Insgesamt 41 Folgen der Candy Girls. Spätpupertierende Mädels in Berlin, deren Lebenszweck Party, Jungs & Style ist. Ach ja, und die Ford Ka fahren. Muss nicht mir gefallen, aber vielleicht der Zielgruppe. Und siehe da, tatsächlich hat man von 2008 an über 8000 Freunde auf MySpace gewinnen können. Wer jetzt aber mal in die Kommentare schaut, wird schnell feststellen dass auch dort die üble und nervige Masche des Spammens weit verbreitet ist, wie durchgängig auf MySpace. Da wird im Kommentar zu den Candy Girls gleich das Hardcorepornovideo beworben. Aber es gint auch echte Fans. Die dann aber auch schon mal “Anal Phazer” heißen und wohl eher nicht auf das Auto fixiert sein dürften.
Um den Account scheint sich also kein Mensch zu kümmern. Die Aktion wird seit Juni 2009 nicht mehr durchgeführt wie es scheint. Seitdem ist auch der Account verwaist. Auch das ein typisches Verhalten. Produkt wird beworben und wenn der Agenturvertrag ausgelaufen ist, wird das Ding fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Da werden Chancen so etwas weiter auszubauen schlicht vertan. Schade.
Zusätzlich hat man auf Twitter versucht die Gunst der User zu gewinnen. Was als Erfolg im Vortrag gepriesen wurde ist ein Account mit dem Namen “Mittenimjetzt” der über 131 Follower seit Oktober 2008 gewinnen konnte. Nein, ich habe mich nicht vertippt. 131 Follower in 17 Monaten. Als einer der großen Autobauer.
Am zweiten Tag
Am Dienstag haben mich vor allem die Beiträge rund um Social Media interessiert. Den Start machte Prof. Martin Grothe, der aufzeigte wie man wo, welche Zielgruppen finden kann und vor allem was diese interessiert. Spannend, weil es um die Essenz der vernetzten Kommunikation geht. Wer also irgendwo die Chance hat Martin Grothe dazu zu hören, sollte es nicht verpassen. Da nimmt man heiße Tipps mit. Allerdings hat er mir 20 Minuten meiner Zeit geklaut, da ich nach ihm kam und nach mir das Mittagessen ;-) Das kostet beim nächsten Treffen ein Bier!
Daimler
Uwe Knaus hat uns dann hinter die Corporate Blogs von Daimler schauen lassen und dabei auch aufzeigen können, wie wichtig diese in der Kommunikation für das Weltunternehmen geworden sind. Eigene Beiträge und mediale oder Bildinhalte der Blogs, werden mittlerweile auch von der Presse genutzt. Warum? Man bekommt alles schon fertig serviert und muss selber nicht mehr ran. Nicht minder eindrucksvoll das rund 50 Prozent der Leser eigene Kollegen sind. Was sich im ersten Moment witzig anhört, hat einen dicken Bonus. Bei einem solch großen Unternehmen wird das Unternehmensblog dann zur internen Kommunikationplattform. Was Corporate Blogs angeht, steht Daimler da ganz vorne.
Bertelsmann
Nichts geht über Videos. Gero Hesse hat uns gezeigt, wie Videos wirken und dazu auch einige Beispiele präsentiert. Das knüpfte sauber an den Vortrag zum Neuromarketing von Dr. Häusle an. Man konnte nun beispielhaft erleben, wie Emotionen vermittelt werden können. Endlich Tacheles. Gero zeigte auf, was Bertelsmann denn für solche Videos eigentlich bezahlt und auch wie gut tatsächlich selbst gedrehte Spots sein können. Wo wir bei Gero sind. Er hat die beiden Tage in seinem Blog saatkorn wunderbar detailliert beschrieben. Wer es also genau wissen möchte, surft jetzt sofort mal dort hin!
Zum Schluss
Solche Veranstaltungen mausern sich mittlerweile ja auch zum Bloggertreffen. Natürlich sind es die üblich Verdächtigen die auch Vor-Ort twittern und bloggen. Diesmal haben wir wenigstens auch mal ein Foto davon gemacht. Einmal in seriös:

und einmal als Senior Boy Group- The Famous Four Organ Pipes

















Gerade kommt die Pressemitteilung rein.
ährend Bewerbungsfotos immer darauf hinweisen als Frau nicht zu viel Haut zu zeigen, ist es in Sachen Attraktivität natürlich anders herum. Aber generell nur bei den Frauen. Möchte der Mann ein bißchen Haut zeigen, dann sollte er das nur machen, wenn er unter 30 ist. Ist er älter, möchte das keiner mehr sehen.
Sechs Jahre lang befragten und beobachteten Jeffrey H. Dyer, Professor an der
In der Schweiz wird in letzter Zeit ja gerne auf die Deutschen geschimpft, die ihnen die Jobs wegnehmen. Während der Debatte stellt sich nun heraus, dass Schweizer Jobvermittler nicht ganz unschuldig sein sollen an der Situation. Diese würden nämlich viel lieber die bessere Eures Datenbank der deutschen Bundesagentur für Arbeit nutzen, als den Schweizer Pendanten Avam
Yahoo Nutzer wissen es schon längst, immer wieder kam ein neuer Dienst als Schnittstelle dazu. Wer einen EMail Account bei Yahoo besitzt, kann sich dort bequem mit ebay, Flickr und sogar Facebook vernetzen. Da Yahoo gerne im Social Media mitmischen möchte aber nicht glaubt Facebook etwas entgegen setzen zu können,
Am Donnerstag den 18.02 habe ich die Studie gemeinsam mit meinen Kooperationspartnern StepStone Solutions, HRM.de / HRM-Austria.at und dem Fachmagazin personal manager vorgestellt. Dazu habe ich Personaler nach Overath in den Kulturbahnhof vor den Toren Kölns eingeladen. Gekommen sind 76, denen nicht nur die Studie präsentiert wurde. Es gab zusätzlich noch zwei Vorträge. Einen von Thorsten Rusch zum Thema Marketing und einer von Dr.Manfred Böcker zum Einsatz von PR in der Personalarbeit. Beides natürlich im Bezug auf Social Media.


















Mi, Mrz 10, 2010
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