Recruiting Convent 2010

Mi, Mrz 10, 2010

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Prof. Christoph Beck hatte die Personaler zum 4. mal in Folge zum alljährlichen Recruiting Convent auf Schloss Bensberg geladen. 2 Tage ging es um Themen wie Employer Branding, Talent Management, Personalmarketing und Social Media. Das ließen sich über 90 Personalverantwortliche nicht entgehen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Christoph für die Möglichkeit dabei gewesen zu sein. Hier ein Bild von Christophs Begrüßungsrede.

recruiting-convent

Insgesamt 19 Referenten haben die Anwensenden an beiden Tagen unterhalten. Direkt beim ersten Vortrag von Steffen Laik, der die Employer Branding Kampagne von Ernst & Young vorstellte, ist mir vor allem das schöne Beispiel mit dem Logo hängen geblieben. Spiegelt man das Logo kann man daraus das Wort LIE, also Lüge lesen. So etwas fällt spätestens dann auf, wenn es auf der Glastür klebt. Da sieht man mal, woran man alles denken muss.

lie

Der beste Beitrag

Absoluter Höhepunkt bei den Referenten war Dr. Häusel, der mit seinem Einblick ins Neuromarketing brillierte. Unfassbar wie genial er das Thema vermittelte. Vor allem zeigte es sich, dass man über nichts so gut lachen kann wie über die eigene Spezies, die doch nur hormon- bzw. gefühlsgesteuert agiert. Die Bilder von George W. Bush und dem Schimpansen wird wohl keiner so schnell vergessen.

Ford

Den, sagen wir mal wunderlichsten Beitrag, gab es für mich von Ford. Das Thema an sich finde ich absolut spannend. Kampagne zur Einführung des Ford Ka. Was dann kam war aber ein abgelesener Vortrag durch die Manager Marketing-Communication von Ford, Sibylle Becher. (Habe kein Profil gefunden) Ging gar nicht. Viel interessanter für mich war aber, was man Ford als Erfolg verkauft hat in meinen Augen aber gar nicht wirklich erfolgreich aussieht. Damit meine ich die unterstützenden Aktionen im Social Media.

Man hat eine online Videosoap für MySpace im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Insgesamt 41 Folgen der Candy Girls. Spätpupertierende Mädels in Berlin, deren Lebenszweck Party, Jungs & Style ist. Ach ja, und die Ford Ka fahren. Muss nicht mir gefallen, aber vielleicht der Zielgruppe. Und siehe da, tatsächlich hat man von 2008 an über 8000 Freunde auf MySpace gewinnen können. Wer jetzt aber mal in die Kommentare schaut, wird schnell feststellen dass auch dort die üble und nervige Masche des Spammens weit verbreitet ist, wie durchgängig auf MySpace. Da wird im Kommentar zu den Candy Girls gleich das Hardcorepornovideo beworben. Aber es gint auch echte Fans. Die dann aber auch schon mal “Anal Phazer” heißen und wohl eher nicht auf das Auto fixiert sein dürften.

Um den Account scheint sich also kein Mensch zu kümmern. Die Aktion wird seit Juni 2009 nicht mehr durchgeführt wie es scheint. Seitdem ist auch der Account verwaist. Auch das ein typisches Verhalten. Produkt wird beworben und wenn der Agenturvertrag ausgelaufen ist, wird das Ding fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Da werden Chancen so etwas weiter auszubauen schlicht vertan. Schade.

Zusätzlich hat man auf Twitter versucht die Gunst der User zu gewinnen. Was als Erfolg im Vortrag gepriesen wurde ist ein Account mit dem Namen “Mittenimjetzt” der über 131 Follower  seit Oktober 2008 gewinnen konnte. Nein, ich habe mich nicht vertippt. 131 Follower in 17 Monaten. Als einer der großen Autobauer.

Am zweiten Tag

Am Dienstag haben mich vor allem die Beiträge rund um Social Media interessiert. Den Start machte Prof. Martin Grothe, der aufzeigte wie man wo, welche Zielgruppen finden kann und vor allem was diese interessiert. Spannend, weil es um die Essenz der vernetzten Kommunikation geht. Wer also irgendwo die Chance hat Martin Grothe dazu zu hören, sollte es nicht verpassen. Da nimmt man heiße Tipps mit. Allerdings hat er mir 20 Minuten meiner Zeit geklaut, da ich nach ihm kam und nach mir das Mittagessen ;-)  Das kostet beim nächsten Treffen ein Bier!

Daimler

Uwe Knaus hat uns dann hinter die Corporate Blogs von Daimler schauen lassen und dabei auch aufzeigen können, wie wichtig diese in der Kommunikation für das Weltunternehmen geworden sind. Eigene Beiträge und mediale oder Bildinhalte der Blogs, werden mittlerweile auch von der Presse genutzt. Warum? Man bekommt alles schon fertig serviert und muss selber nicht mehr ran. Nicht minder eindrucksvoll das rund 50 Prozent der Leser eigene Kollegen sind. Was sich im ersten Moment witzig anhört, hat einen dicken Bonus. Bei einem solch großen Unternehmen wird das Unternehmensblog dann zur internen Kommunikationplattform. Was Corporate Blogs angeht, steht Daimler da ganz vorne.

Bertelsmann

Nichts geht über Videos. Gero Hesse hat uns gezeigt, wie Videos wirken und dazu auch einige Beispiele präsentiert. Das knüpfte sauber an den Vortrag zum Neuromarketing von Dr. Häusle an. Man konnte nun beispielhaft erleben, wie Emotionen vermittelt werden können. Endlich Tacheles. Gero zeigte auf, was Bertelsmann denn für solche Videos eigentlich bezahlt und auch wie gut tatsächlich selbst gedrehte Spots sein können. Wo wir bei Gero sind. Er hat die beiden Tage in seinem Blog saatkorn wunderbar detailliert beschrieben. Wer es also genau wissen möchte, surft jetzt sofort mal dort hin!

Zum Schluss

Solche Veranstaltungen mausern sich mittlerweile ja auch zum Bloggertreffen. Natürlich sind es die üblich Verdächtigen die auch Vor-Ort twittern und bloggen. Diesmal haben wir wenigstens auch mal ein Foto davon gemacht. Einmal in seriös:

social_media_experten

und einmal als Senior Boy Group- The Famous Four Organ Pipes

social_media_experten2

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LinkedIn wird zum Millionär

Mi, Mrz 10, 2010

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linkedinGerade kommt die Pressemitteilung rein. LinkedIn hat nun 1 Millionen deutschsprachige Mitglieder. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Das Business-Network wächst und wächst. Der Social Media Report HR 2010 hat ja gezeigt, dass die Personaler in Deutschland noch zum größten Teil auf XING setzen, aber LinkedIn holt beständig auf. Und je größer die Mitgliederzahl in Deutschland ist, desto größer dürfte auch das Interesse der Personaler an LinkedIn werden. Im übrigen sind von den deutschen Dax 30 Unternehmen vor allem Siemens, SAP und BMW durch ihre Mitarbeiter auf LinkedIn vertreten.

Momentan kommen monatlich fast 2,5 Millionen neue Mitglieder weltweit dazu. Und tatsächlich ist LinkedIn mit schon über 14 Millionen Mitgliedern in Europa the big one. Der Erfolg ist wohl 3 Dingen geschuldet. Einerseits einer kostenlosen Mitgliedschaft mit vielen Features, die Xing häufig nur in der kostenpflichtigen Variante anbietet und andererseits der höheren, internationalen vor allem auf die USA und UK bezogenen Ausrichtung. Und zu guter Letzt ist LinkedIn gerade im Bereich der Applikationen und Integrationen zumeist der first Mover gewesen.

Uns Nutzern dürfte das vor allem eins garantieren. Auch zukünftig wird der Wettbewerb dafür sorgen, dass es immer neue Möglichkeiten in den Netzwerken geben wird. Das sich stetig wandelnde Gesicht der Business Networks wird sich immer mehr den Bedürfnissen der User anpassen.

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Bewerbungsfotos und Profilbilder

Mi, Mrz 10, 2010

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Welches Profilbild ist nun das erfolgversprechendste? Das fragte sich auch die online Datingbörse OkCupid. Die übrigens ganz interessant ist, da sie eine Schnittstelle zu Facebook bietet und den Nutzern tatsächlich Tipps in Form von statistischen Auswertungen liefert. Ähnlich auch den Nutzerdaten von Facebook. Überhaupt ist der Fokus auf Social Media ausgerichtet. Aber zurück zu den Profilbildern.

Wmona-lisaährend Bewerbungsfotos immer darauf hinweisen als Frau nicht zu viel Haut zu zeigen, ist es in Sachen Attraktivität natürlich anders herum. Aber generell nur bei den Frauen. Möchte der Mann ein bißchen Haut zeigen, dann sollte er das nur machen, wenn er unter 30 ist. Ist er älter, möchte das keiner mehr sehen.

Besonders interessant aber ist, dass bei Frauen der offene Blick zur Kamera als symphatisch empfunden wird. Schaut das weibliche Auge dagegen seitlich, wird dies sofort negativer empfunden. Bei Männern dagegen steigt die Attraktivität, wenn diese an der Kamera vorbei zu sehen scheinen. Vielleicht ist es ein Versuch wert, ein paar der Erkenntnisse auch auf das eigene Bewerbungsfoto anzuwenden. Und beim Profilbild sowieso. Die ganze Auswertung findet man hier.

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Fünf Eigenschaften die man haben sollte um innovativ zu sein

So, Mrz 7, 2010

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lichtquelleSechs Jahre lang befragten und beobachteten Jeffrey H. Dyer, Professor an der Brigham Young University’s Marriott School of Management, Hal B. Gregersen von INSEAD und Clayton M. Christensen von der Harvard Business School, innovative Manager um herauszufinden, was diese von allen anderen unterscheidet. Es sind 5 Fähigkeiten, die den Unterschied ausmachen und

Insgesamt wurden über 3000 Geschäftsführer und über 500 Personen die ein innovatives Unternehmen gründeten befragt. Heraus kam, dass die innovativsten unter ihnen rund 50 Prozent mehr Zeit für folgende 5 Eigenschaften aufwendeten.

Fragen

Wer wirklich innovativ ist stellt Fragen. Viel mehr als seine Kollegen die wenig Neues vorzuweisen haben. Frei nach dem Motto Wer? Wie? Was? Warum?- wer nicht fragt bleibt dumm.

Beobachten

Ob die eigenen Ideen wirklich fruchten werden, sollte man primär nicht sich selbst stellen. Eine handlungsorientierte Denkweise kommt nur zustande, wenn man andere beobachtet und aus deren Verlangen und Verhalten lernt.

Den Horizont erweitern

Wer kann den Spruch nicht bestätigen? Reisen bildet! Und nicht nur das. Der Besuch fremder Länder und Kulturen trägt bei vielen Innovatoren maßgeblich zur Experimentierfreude hinzu.

Networking

Damit ist nicht nur der Austausch mit anderen Gleichgesinnten gemeint. Im Gegenteil. Vor allem der Besuch von themen- bzw. branchenfremden Kongressen zum Beispiel, erweitern den Horizont und bringen frischen Wind in die Ideen.

Zusammenhänge bilden

Scheinbar nichts miteinander zu tun habende Ideen, Funktionen, Produkte oder Dienstleistungen miteinander in Bezug bringen und die daraus entstehenden Möglichkeiten durchspielen. Das schafft völlig neue Perspektiven.Und natürlich die oben genannten Eigenschaften miteinander in Verbindung bringen.

Hört sich banal an? Eigentlich fassen diese Eigenschaften hauptsächlich zusammen, was den kindlichen Spieltrieb ausmacht. Leider ist es aber genau das, was die meisten von uns als Erwachsene ablegen. Sehr zum Nachteil der Innovationsfähigkeit.

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The Greatest Employee In The World

Mi, Mrz 3, 2010

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Brett Rounsaville dachte sich, wenn man so viel Erfolg mit “Best Job in the World” oder “A Really Goode Job” erzielen kann, dann muss das auch anders herum gehen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen auf der ganzen Welt nun für den besten Arbeitnehmer der Welt bewerben und gewinnen. Hört sich dämlich an? Ist aber eventuell für so manches Unternehmen eine geniale Möglichkeit auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen.

Brett sagt von sich, dass er arbeitslos ist. Das stimmt nicht so ganz. Er hat zwar offiziell keinen Job, macht aber seit 3 Jahren Filme. Er ist als Arbeitsloser durch ganz Amerika gezogen und hat von seinen Begegnungen und Jobs berichtet. Darauf sind sogar die großen TV Sender aufmerksam geworden. Seine neue Idee ist es, sich als den besten Arbeitnehmer gewinnen zu lassen.

Wie funktioniert es?

Brett hat dazu die Website “The Greatest Employee In The World” ins Leben gerufen. Unternehmen können dort den Job posten, den sie ihm anbieten möchten. Allerdings müssen die Unternehmen dazu auch ein 1 Min. Video erstellen und erzählen, warum gerade deren Unternehmen gewinnen solle. Anschließend stimmen die User ab, wer denn der Gewinner wird. Mitmachen können alle Unternehmen aus jedem Winkel der Erde und mit jedem Job. Und Brett muss den Gewinner-Job annehmen. Der Job muss 6 Monate gehen und bezahlt werden. Wie hoch ist dabei unwichtig, sollte jedoch auch den Usern gefallen, denn die stimmen ja ab. Und wer nichts bietet, wird wohl auch nicht viel Sympathie erwarten dürfen.

Warum die Geschichte für Unternehmen interessant ist

Lassen Sie sich nicht von der “einfachen” Aufmachung täuschen. Dahinter steht ordentlich Mediendruck. Wenn man sich ein wenig mit Brett beschäftigt, fällt schnell auf, dass er durch die Medien geistert. Der Gewinner bekommt nicht nur einen Arbeitnehmer für 6 Monate, sondern was viel interessanter ist, der Amerikaner wird 4 Tage die Woche über seinen Job bloggen und fleißig filmen. Das ganze wird über Social Media Kanäle richtig schon breit getreten und auch das Fernsehen wird sich dafür interessieren. Äußerst interessant für Unternehmen die auch auf dem amerikanischen Markt aktiv sind, aber ebenso auch für das Employer Branding hier in Europa. Kurz gefasst: Eine super Chance richtig geiles Personalmarketing zu betreiben.

Bevor Sie mitmachen

Machen Sie sich klar, dass die User über die Attraktivität entscheiden. Eine Praktikantenstelle brauchen Sie da nicht anzubieten. Auch für entsprechende Rahmenbedingungen sollte gesorgt werden. Also scharf stellen der eigenen Social Media Kanäle und des Unternehmensblogs. Ein Team was die Aktion betreuen könnte. Denn wenn Sie gewinnen sollten, haben Sie bis Juni Zeit alles vorzubereiten. Das ist nicht viel Zeit. Aber wenn Sie sich darauf einlassen, haben Sie hier eine wirklich geniale Möglichkeit für wenig Geld, maximale internationale Aufmerksamkeit zu bekommen. Der Fernsehsender CBSNews ist jetzt schon dran und in den nächsten Tagen wird man wohl mehr davon hören.

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Schweizer von Schweizern betrachtet?

Mo, Mrz 1, 2010

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fschwe1In der Schweiz wird in letzter Zeit ja gerne auf die Deutschen geschimpft, die ihnen die Jobs wegnehmen. Während der Debatte stellt sich nun heraus, dass Schweizer Jobvermittler nicht ganz unschuldig sein sollen an der Situation. Diese würden nämlich viel lieber die bessere Eures Datenbank der deutschen Bundesagentur für Arbeit nutzen, als den Schweizer Pendanten Avam

Aber viel skuriler ist ein Text dazu, in dem der Schweizer Blick schreibt,

Ausreisewillige EU-Arbeitnehmer sind meist gut ausgebildet, gesund, frei von familiären Verpflichtungen. Arbeitsuchende in der Schweiz hingegen haben Kinder, pflegebedürftige Eltern oder an­dere Handicaps.

Was für ein Satz, oder?

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Daimler soll Jobs twittern

Mo, Mrz 1, 2010

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Daimler Career hat zu einer Umfrage aufgerufen. Man wollte wissen, ob die User überhaupt Jobs getwittert bekommen möchten. Das Ergebnis liest sich wie aus dem Bilderbuch. 87 Prozent sagen ja. Entweder über den Allgemeinen Daimler-Karriere-Kanal oder über jobspezifische Accounts. Das Ergebnis sieht so aus:

Aber halt liebe Autobauer. Bevor Ihr jetzt Eure Jobs jubelnd unter die Twittergemeinde streut, solltet Ihr Euch noch mal zurücklehnen und darüber nachdenken. Die Teilnehmer dürften größtenteils aus Eurer Folgschaft auf Twitter stammen. Sind also oft Menschen, die Daimler folgen weil sie vielleicht gerne bei Euch arbeiten würden. Also Aktiv suchende Bewerber. Die Ihr übrigens auch ganz gut über herkömmliche Wege findet. Das die getwitterte Jobs gut finden ist klar. Wie aber sieht es mit der Twittergemeinde im Allgemeinen aus?

Wenn Ihr es genau wissen wolltet, dann müsst Ihr die Befragung überall machen, aber nicht unter Euren Followern. Aber das ist auch nur ein Teil. Denn Ihr lasst den Teilnehmenden gar keine andere Chance als dies zu antworten. Denn Ihr habt im Moment anscheinend nur diese Möglichkeit. Entweder Ihr postet Jobs auf Twitter oder Ihr lasst es. Dabei habt Ihr das Tool die ganze Zeit in der Benutzung um die Jobs unter die Leute zu bringen ohne stumpfe Jobtweets absetzen zu müssen.

Wo sind die Jobs?

Euer Blog. Ihr lenkt die ganze Zeit, vollkommen richtig, auf Euer eigenes Blog. Das macht Ihr richtig gut auf Twitter. Nur was findet man dort, auf dem Blog von Daimler nicht? Richtig vermutet. Jobs!

daimler

Ihr könnt Euch viel Arbeit ersparen und erfolgreich Jobs platzieren, wenn Ihr endlich mal die Jobs in Eurem Blog einbinden würdet. Dazu ein paar SEO Stellschrauben angezogen und mit ein paar professionellen Tricks und Kniffs kommt da ordentliche Resonanz. Eben auch von passiven und latenten Bewerbern. Ohne die Twittergemeinde zu verärgern und sich nur in dem ewig gleichen Pool von Daimler Fans zu bewegen, die sowieso alles Toll finden was Ihr macht. Ist zwar auch schön, aber so kommt Ihr nicht an die, die Ihr eigentlich erreichen wollt.

In dem Sinne. Weiterhin viel Erfolg!

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Yahoo versucht mit Social-Media-Schnittstellen Nutzer zu halten

Mi, Feb 24, 2010

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Was schlug die Integration von Twitter und Facebook in Google und Bing doch für eine riesen Medienwelle. Klar, ging es hier doch um das Anbieten von Suchergebnissen in Echtzeit. Aber auch Yahoo ist seit einigen Monaten dabei, seinen Usern immer mehr Social Media Schnittstellen anzubieten.

yahooYahoo Nutzer wissen es schon längst, immer wieder kam ein neuer Dienst als Schnittstelle dazu. Wer einen EMail Account bei Yahoo besitzt, kann sich dort bequem mit ebay, Flickr und sogar Facebook vernetzen. Da Yahoo gerne im Social Media mitmischen möchte aber nicht glaubt Facebook etwas entgegen setzen zu können, setzt man statt dessen auf Partnerschaften.

Nun berichtet PaidContent darüber, dass Yahoo seit gestern einen Deal mit Twitter hat, und das Microblogging nun auch von Yahoo aus möglich macht. Ebenso sollen wohl gerüchteweise Gespräche mit LinkedIn laufen. Das wäre nur konsequent, denn damit haben Yahoo User einen webbasierten Dienst der alle Aktivitäten auf einer Plattform erlaubt. Das dürfte vor allem für die EMail Besitzer bei Yahoo interessant sein, die Ihren Account auch tüchtig nutzen.

Auf jeden Fall dürfte dies nochmals einen Schub in der Nutzung von Social Media Diensten bringen. Denn nun bietet sich die Chance auch die treuen Yahoo Nutzer zu aktivieren und damit zu erreichen.

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Social Media Report HR 2010

Mo, Feb 22, 2010

20 Kommentare

Es ist vollbracht. Die bisher größte Studie zum Einsatz von Social Media im deutschsprachigen Personalwesen ist fertig zum kostenlosen download. Darin steht, ob und wie die Unternehmen Social Media im Personalwesen nutzen, ob Bewerber gegoogelt werden und was die Personaler in diesem Jahr so alles planen. Und das ist längst nicht alles. Insgesamt 32 Seiten stark ist die Studie geworden und mit 651 gewerteten Stimmen, die größte zu diesem Thema in der Personalbranche des deutschsprachigen Raumes.

social_media_report_hr_2010Am Donnerstag den 18.02 habe ich die Studie gemeinsam mit meinen Kooperationspartnern StepStone Solutions, HRM.de / HRM-Austria.at und dem Fachmagazin personal manager vorgestellt. Dazu habe ich Personaler nach Overath in den Kulturbahnhof vor den Toren Kölns eingeladen. Gekommen sind 76, denen nicht nur die Studie präsentiert wurde. Es gab zusätzlich noch zwei Vorträge. Einen von Thorsten Rusch zum Thema Marketing und einer von Dr.Manfred Böcker zum Einsatz von PR in der Personalarbeit. Beides natürlich im Bezug auf Social Media.

social_media_report_hr_2010_besucher

Thema ist angekommen

Die Studie sollte ermitteln, wie 2009 mit dem Thema Social Media umgegangen wurde und wie man das in 2010 zu tun gedenkt. Die Studienteilnehmer bekamen je nach Antwort verschieden Zusatzfragen gestellt, um die Handlungsweise, deren Gründe und natürlich das Ergebnis zu hinterfragen. Auf jeden Fall zeigt die Studie, dass das Thema Social Media in der Personalarbeit angekommen ist.

Hier nun ein Teilauszug aus der Studie. Wer mehr wissen möchte, sollte die Studie downloaden.

Nur knapp die Hälfte der Firmen erlauben Mitarbeitern freien Zugang zu Social-Media-Diensten

45 Prozent der deutschen und 48 Prozent der Unternehmen in Österreich erlauben die Nutzung von Social-Media-Diensten ohne jegliche Auflagen. Lediglich 6 Prozent in DE und 11Prozent in AT sperren den Zugang komplett vom Arbeitsplatz. Weitere 18 Prozent bzw. 19Prozent sperren den Zugang für bestimmte Social-Media-Dienste. Die restlichen Unternehmen in Deutschland, erlauben zu 17 Prozent den zeitlich befristeten Zugang, wie in Mittagspausen. In Österreich sind dies 11 Prozent.

social_media_report2

Jedes 10. Unternehmen wird Social Media nicht einsetzen

39 Prozent der deutschen Personaler gaben an, dass dort schon mittels Social Media rekrutiert wird oder man es für das Personalmarketing nutzt. In Österreich waren es 37 Prozent . Allerdings liegt hier der Anteil der Unternehmen, die zukünftig Social Media einsetzen wollen, höher als in Deutschland. In beiden Ländern sind es jeweils noch immer 24 Prozent die sich nicht sicher sind ob sie es einsetzen werden, oder nicht.

social_media_studie1

Die meisten arbeiten ohne Richtlinie

Keinerlei Richtlinie zur Nutzung von Social Media haben 64 Prozent der deutschen und  66 Prozent der österreichischen Firmen. Immerhin ist der Anteil der Unternehmen die eine Policy besitzen, mit 18 Prozent in beiden Ländern gleich hoch. Weitere 11 Prozent in Deutschland und 9 Prozent in Österreich arbeiteten gerade im Zeitraum der Befragung an einer solchen Richtlinie.

Die Mehrheit der Unternehmen googeln Bewerber

In 59 Prozent der deutschen Unternehmen werden Bewerber gegoogelt. In Österreich sind es 54 Prozent die mehr über die online Reputation der Bewerber in Erfahrung bringen wollen.  Der eigene Ruf des Unternehmens wird dagegen selten kontrolliert. Nur 18 Prozent in Deutschland und 17 Prozent in Österreich betreiben ein Monitoring um regelmäßig zu überprüfen was über das Unternehmen im Internet geschrieben wird.  Gar keine Kontrolle des Firmenrufes findet bei 32 Prozent der deutschen und 35 Prozent der österreichischen Unternehmen statt.

socialmedia_studie

Wegen schlechter Reputation nicht eingestellt

Meistens wird der Ruf von Bewerbern für das Management und Fachkräfte in der Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Entwicklung überprüft. Aber auch bei den IT Fachkräften schauen die Unternehmen in beiden Ländern gerne genauer hin. Und selbst Absolventen und Praktikanten müssen ebenso wie angehende Azubis mit einem Scan ihrer online Vita rechnen. Die HR Manager schauen, wenn auch hier am wenigsten, auch bei gewerblichen Mitarbeitern schon mal, was man über diese im Web findet. Bei den Unternehmen aus Deutschland haben 38, in Österreich 8, schon einmal einen Bewerber aufgrund seiner online Reputation nicht eingestellt.

XING ist der Liebling der Personaler

XING ist der Liebling der Personaler. Die Mehrheit (82 Prozent) der deutschen und (74 Prozent) der österreichischen Personaler besitzen ein eigenes Profil bei XING. Gefolgt von Facebook, wo sich 43 Prozent der Personalisten aus Deutschland und 52 Prozent aus Österreich tummeln. LinkedIn kann im deutschsprachigen Raum ebenfalls gut punkten. Immerhin sind hier Personaler zu 30 Prozent (aus DE) und zu 21 Prozent (aus AT) Besitzer eines Profils. Was Twitter angeht, scheinen HR Manager zaghafter zu sein. Aber immerhin nutzen hierzulande 18 Prozent schon einen eigenen Twitteraccount. In Österreich sind es immerhin 13 Prozent. Dies liegt ungefähr auf dem Niveau von StudiVZ. Denn dort haben immerhin 18 Prozent der deutschen und 17 Prozent der österreichischen Personaler ein Profil hinterlegt.

XING auch das liebste Recruiting Tool

Tatsächlich spricht sich die Mehrheit der Unternehmen, die von sich sagen dass sie Social Media aktiv für die Personalsuche nutzen, für XING aus. Dort scheinen die meisten Aktivitäten zu passieren. Und das mit großem Abstand. An zweiter Stelle auch hier Facebook. LinkedIn ist bei Deutschlands HR Managern genauso beliebt wie Twitter, während man in Österreich beide Medien eher vernachlässigt.

socialmedia_studie_hr

Print Stellenbörsen und Personalberater sind die Verlierer in 2010

Harte Zeiten für Print Stellenmärkte. 46 Prozent der deutschen und 47 Prozent der Firmen aus Österreich, werden im Jahr 2010 ihre Investitionen im Bereich der Print Stellenmärkte zurückfahren.  Lediglich rund die Hälfte der Unternehmen wird auch 2010 den gleichen Etat in Print investieren wie in 2009. Auch die Gilde der Personalberater wird um Verluste nicht herum kommen. Denn dort wollen 23 Prozent der Deutschen und 28 Prozent der Österreicher weniger investieren.

Wachstumskurs für die online Stellenmärkte.

In Deutschland dürfen sich online Stellenmärkte auf ein angenehmes Geschäftsjahr freuen. Die Personaler wollen tatsächlich bis zu 28 Prozent mehr als in 2009 dafür ausgeben. In Österreich sind es sogar 48 Prozent. Lediglich 5 bzw. 6 Prozent möchten hier weniger ausgeben.

Social Media ist der Gewinner

Mehr als letztes Jahr werden die Firmen vor allem für Social Media ausgeben. Hier wollen 53 Prozent der Deutschen und 51 Prozent der Österreicher investieren. Das ist der Spitzenwert im Bereich der Investitionen für 2010. In beiden Ländern sind ebenfalls 45 Prozent der Personaler sicher, das gleiche Budget wie 2009 einzusetzen. Lediglich 2 Prozent der deutschen und 4 Prozent der in Österreich ansässigen Personaler, werden hier weniger investieren

socialmedia_report_hr2010_investition

Wer die gesamte Studie inklusive Grafiken haben möchte, klickt hier um zur Anmeldung für den kostenlosen Download zu gelangen.

Mein Fazit

Unter uns gesagt,  glauben die meisten Personal Manager dass man schon kräftig Social Media nutzt. Tatsächlich ist das Thema auch in der Branche angekommen. Aber noch lange nicht so wie es sollte. Personaler besitzen nicht nur meist ein Profil in XING, sondern bezeichnen es als das liebste Social Media Tool für ihre Rekrutierung. Das der Bewerber schon längst zum Informationsjunkie geworden ist und fachmännisch in Echtzeitkommunikationsdiensten wie Twitter und Facebook bespielt werden muss, ist noch zu weit weg.

Tatsächlich ist die Personalbranche eine der letzten die Social Media entdecken. Dementsprechend hinkt auch das Nutzerverhalten im Allgemeinen hinter her. Man muss aber auch zugestehen, dass Facebook, Twitter und Co. Zeit und Manpower braucht. Und das haben die Unternehmen in den wenigsten Fällen. Letztendlich tut es Not, dass sich hier etwas ändert und diese Kapazitäten geschaffen werden. Ebenso fällt auf, dass im Falle einer Nutzung, die Unternehmen gerne einfach mal anfangen. Die Zeit für blinde Versuche ist allerdings vorbei. Grobe Schnitzer kann man sich nicht mehr als Unternehmen erlauben. Das hätte man vorher üben sollen. Und einfach Jobs über Twitter posten sollte nicht Sinn der Sache sein.

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Wir bleiben unter der Gürtellinie

Mi, Feb 17, 2010

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Ich bin im Stress und habe leider nicht viel Zeit zum bloggen. Schließlich wird morgen die Studie vorgestellt und da gilt es zu schauen ob das Bier kühl steht noch einige wichtige Dinge zu erledigen. Deshalb heute ein paar fast Links zur flotten Info.

Billige Nummer

Haufe berichtet, dass ein Einkäufer seine Freundin mit in die Kantine genommen hat und diese einen 80 Cent Wertbon eines Kollegen  zum Essen genutzt hat. Dem Einkäufer der sonst mit Millionen hantiert, hat man gekündigt. Die ganze Story hier. Ich schätze die Lebensgefährtin hat ihm auch den Laufpass gegeben. Welche Freundin möchte schon in die Kantine des Liebsten ausgeführt werden. Der Mann dürfte doch ziemlich gut als Einkäufer verdient haben. Da wäre ein ordentliches Candle-Light-Dinner doch das Mindeste gewesen, oder?

Es kommt doch immer raus

In Basel hat ein leitender Angestellter der Jobfactory seinen Arbeitgeber um 210.000 Franken betrogen um sich unter anderem sein Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Der Abteilungsleiter war schon einmal wegen Veruntreuung verurteilt worden, wovon die Jobfactory nichts wusste. 3 Jahre auf Bewährung und die Kohle muss zurück gezahlt werden.

In Siegburg, hier um die Ecke, hat ebenfalls ein Mitarbeiter der ARGE 3 Jahre Haft auf Bewährung bekommen. Der Mann war auch für die Bewilligung der  HartzIV Anträge zuständig. Da hat er sich doch selbst 2 mal HartzIV genehmigt und 125.000 Euro abgezockt. Die Arge hat ihn rausgeschmissen und jetzt ist er wirklich Kunde. Na wie die Kollegen das wohl finden?

Wer sich nicht weiterbildet spielt mit dem Job

Wenn ein langjähriger Mitarbeiter sich nicht an die Weiterentwicklung im Arbeitsleben anpassen möchte, läuft er Gefahr gekündigt zu werden und dagegen auch nichts tun zu können. Das Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein hat jetzt geurteilt, dass wer sich nicht an die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt anpasst, indem er sich weiterbildet und entsprechende PC-Kenntnisse erwirbt, einen Grund zur Kündigung liefert. (Az.: 3 Sa 153/09).

Ui wie lustig

ITler haben vielleicht einen anderen Humor. Jedenfalls scheint man das bei der PCWelt anzunehmen. Dort hat man 10 Warnzeichen gesammelt, die auf eine bevorstehende Kündigung hindeuten. Tatsächlich scheint man zu viel Humor an Karneval verbraucht zu haben. Aber wer sich ein Bild machen möchte, liest hier.

Das ist wiederum lustig

Finde ich jedenfalls. Nachdem ich das Bud-Video mit der Unterwäsche gepostet habe, hat mich Thomas Heger von JobTV24 auf das neue Video von CareerBuilder hingewiesen. Vielen Dank Tom! Hier ist es:

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