Lesermeinung ist gefragt

Di, Feb 9, 2010

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Vor ein paar Wochen habe ich meine Leser um Hilfe gebeten. s ging darum, die neue Kampagne  von Otto zu bewerten. Dabei stand ein Film und eine neue Website des Unternehmens zur Debatte, die die Social Media Aktionen von Otto bündelt. Hier kann man es nochmals nachlesen.

Es gibt zu der Aktion zwei weitere Filme, die die Maßnahmen flankieren. Die möchte ich nun vorstellen und die Meinung dazu erfragen. Meine eigene werde ich übrigens nicht einbringen. Das werde ich erst in einem weiteren Post tun, wenn die Bewertung abgeschlossen ist.

Nachdem man die Filme gesehen hat, bitte ich hier die Filme zu bewerten.

Hier klicken um beide Videos zu bewerten.

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Wo sind die Kids?

Mo, Feb 8, 2010

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Gerade lese ich eine Studie von PewInternet, die seit 2006 aufgelegt wird. Dort geht es darum zu erfahren, welche Altersgruppe, wie das Internet nutzt. Überraschend ist nicht, dass es sich verändert. Vor allem die Jugend ist schwer zu erreichen, obwohl fast alle online sind.

Laut der Studie bloggten 2006 noch ganze 28% der Teens in den USA. Heute sind es “nur” noch 14%. Also die Hälfte. Auch die Nutzung von Facebook oder gar Twitter sieht eher mager aus. Laut der Studie nutzen 73% der Jugendlichen Social Networks aber nur 8% Twitter. Gleichzeitig liegt der Anteil derer die online gehen, bei Jugendlichen 93%. Wo sind all die Jungen hin?

Print

Ob USA oder Europa, gerade Schüler haben ein anderes Kommunikationsverhalten als ältere Gruppen. Vorrangig geht es bei Schülern darum, bestehende Freunde virtuell zu treffen. Man kennt das noch von sich selbst. Der Freundeskreis war meist lokal und wurde durch Klassenkameraden und Nachbarn geprägt. Mit den Augen eines Schülers ist das schon die ziemlich große Welt. Erst der Wandel durch den Eintritt ins Studium und letztlich in die Arbeitswelt, öffnet bei den meisten die Grenzen im sozialen Umfeld.

Junge Schüler jedoch, leben einfach die reale Welt im online Netzwerk. Da werden Bilder für die Kumpels hochgeladen,  deren Nachricht kommentiert usw. Die meisten können gar keinen Sinn darin erkennen, sich auf Twitter oder Facebook oder via einem eigenen Blog einer breiten Öffentlichkeit zu stellen. Warum auch? Man möchte weder Produkte, noch Dienste oder gar seine Arbeitskraft anbieten. Und Reputation ist ein Wort, mit dem die meisten in dem Alter noch nichts anfangen können.

Wenn Unternehmen Jugendliche erreichen möchten, heißt dies aber nicht, dass jetzt gar nichts auf Facebook & Co geht. Aber eben nicht wie in anderen Altersgruppen. Dafür sollte man sich getrost mal die Schülernetzwerke zu Gemüte führen. Denn deren Erfolg besteht darin, dass es letztendlich die virtuelle Schule mimt. Und dies wiederum passt ins Nutzerverhalten der ganz Jungen. Zusammengefasst behaupte ich mal, dass die Formel der Jugend so lautet: Je jünger die Zielgruppe, desto wichtiger ist der aktive und persönlichere Kontakt durch die Personaler. Wer lediglich Ausbildungsplätze im Angebot hat und die streut, kommt nicht weit.

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Jetzt geht´s los!

Fr, Feb 5, 2010

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Was ist das? Monster erkauft sich Marktführerschaft in den USA indem es Yahoo´s HotJobs kauft und ich schweige still? Apropos, oder ist Yahoo eher froh den Klotz vom Bein zu sein. Jedenfalls hat man die Braut ein Jahr lang hergerichtet und zunächst im März 2009 über 600 Leute bei HotJobs rausgeschmissen. Dann integriert SimplyHired nun die LinkedIn Anbindung, damit  zum passenden Job direkt die eigen  Netzwerkverbindungen angezeigt werden. Und was mach ich, sage keinen Ton? Warum?

socialmedia_report_2010

Weil ich besseres zu tun hatte. Der “Social Media Report HR 2010 ist fertig” Es ist, und das muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen…die bisher größte Studie im deutschsprachigen Raum, zur Nutzung von Social Media im Personalwesen geworden. Satte 650 Personaler aus Deutschland und Österreich haben mitgemacht.

Ich danke Euch/Ihnen allen von Herzen. Und vor allem meinen Partnern, ohne die ein solcher Erfolg niemals machbar gewesen wäre. Der Softwareschmiede für Talent Management StepStone Solutions, dem Personalernetzwerk Hrm.de / HRM-austria.at und dem personal manager, dem Magazin für Personaler, aus Österreich.

Party Vorstellung der Ergebnisse

Die Ergebnisse werden am 19. Februar veröffentlicht. Am Tag davor, gibt es neben einer morgentlichen Pressekonferenz, eine kleine Veranstaltung für Personaler. Dort werden wir 100 Personalern, exklusiv die Studienergebnisse vorstellen und es gibt natürlich ein kleines Rahmenprogramm. Sorry an alle anderen, aber hier sind nur Personaler und bloggende  Kollegen geladen, die über das Thema Personal/Job/Karriere berichten. Wer kommen will sollte sich sputen mit der Anmeldung.

Sonst hätten wir auch ein Stadion mieten müssen. So müssen wir eben mit einem Bahnhof auskommen, der umso genialer ist. Personaler die dabei sein möchten, oder Neugierige die sehen wollen wo wir feiern konferieren, klicken hier.

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Und schwups, ist die Reputation dahin

Mi, Feb 3, 2010

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Nach ca. 2 Minuten der Reportage achte man bitte auf den Bildschirm des Herrn im linken Hintergrund. Vor allem auf sein dummes Gesicht, als er merkt, dass da eine Kamera läuft. So kann man auch seinen Job verlieren.

(via Yahoo)

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Social Recruiting heißt nicht Jobs posten

Mi, Feb 3, 2010

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Viele Personalabteilungen erweisen sich als resistent, wenn es um bekannte Erfahrungen bei der Umsetzung von Social-Media-Maßnahmen geht. Auch große Unternehmen verfallen anfänglich sehr gerne in alte Verhaltensmuster und posten vermehrt Jobofferten über diese Kanäle. Dabei sollten HR Verantwortliche ruhig mal einen Blick in die Abteilung der Kollegen im Marketing werfen.

Dort beschäftigt man sich in der Regel wesentlich ausführlicher damit, was die Nutzer annehmen und was nicht. Wohlgemerkt, die User die dort im Idealfall und am Ende der Marketingkette Kunde des Unternehmens werden sollen, sind die gleichen, die wir als Bewerber ansprechen.

Die Fittkau & Maaß Consulting GmbH hat von Anfang Oktober bis Mitte November 2009 die inzwischen 29.  W3B Umfrage durchgeführt, um zu erfahren, welche Produktwerbung wirklich beim Internetkunden ankommt. Und hier kann man sich ruhig mal ein paar Denkanstöße holen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen unter anderem, dass der gemeine User nicht direkt beworben werden möchte. Auch nicht durch personalisierte Werbung.

studie

Stumpfes Jobsposting ist noch nicht mal das, sondern wird lediglich mit der Hoffnung rausgesendet, dass jemand der genau danach sucht, just diesen Post liest. Des Weiteren bleibt nur die Hoffnung, dass jemand über die mittlerweile existierenden Suchmaschinen in den Social-Media-Diensten, nach diesem Job sucht. Das aber, ist kein wirklicher Mehrwert, sondern man hat es sich schlicht einfach gemacht, wusste es nicht besser oder pflegt alte Gewohnheiten. Die Zeiten sind aber vorbei.

Also nochmals zurück zur W3B Umfrage. Im Umkehrschluss sagen die User, dass empfohlene Werbung sehr wohl willkommen ist und wahrgenommen wird. Die einfachste Art dies für das Social Recruiting umzusetzen heißt, offene Positionen nicht mit Titel, Ort blabla auszugeben, sondern sein Netzwerk zu involvieren. Fragen Sie doch einfach mal Ihre Follower/Freunde und verbinden das mit einer Belohnung:

Belohnung! Wir suchen einen IT Consultant für Köln. Für erfolgreiche Empfehlung gibt es € 1000 an Tippgeber & Bewerber (linkzurlandingpage)

Die Linkadresse sollte im Idealfall nicht auf die Jobanzeige verweisen, sondern auf eine Unterseite Ihrer Karrierewebsite, wo man mehr über die Aktion erfahren kann und Empfehlungen abgegeben werden können. Das kann man wunderschön ausbauen, mit weiteren Maßnahmen. Alles auf Basis von Empfehlungen.

Und schon stoßen Sie die Empfehlung durch monetäre Anreize an. Das bringt Bewegung ins stille Wasserglas. Und das kann man messen. Die Klickrate, Reaktionen durch Weiterverbreitung der Nachricht usw. Für das alles gibt es Tools. Sogar kostenlos. Und das sollten Sie auch messen und vergleichen. Einmal Ihren tristen, 0815 getwitterten Jobtweet z.B. mit dem von mir vorgeschlagenen Versuch. Denn der Versuch macht klug.

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Apple und Google sperren sich

Di, Feb 2, 2010

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Apple wird zukünftig in deren Hardware wie das iPhone oder das neue iPad kein Flash unterstützen. Wer also gerade einen Relaunch seiner Karrierewebsites angestoßen hat und sich, weil es toll aussieht, für den Einsatz von Flash entschieden hat, sollte sicher gehen, das eine ordentliche HTML Version vorliegt. Sonst könnte es schnell passieren, dass die Zielgruppe zukünftig nicht mehr vernünftig aufrufen kann.

flashGrund ist das Sicherheitsrisiko, das von Flash animierten Seiten ausgehen kann. Erst durch die Installation von einem Plugin sind Flash Animationen darstellbar. Gleichzeitig öffnet man Schwachstellen auf dem eigenen Computersystem. Wahrscheinlich ist, das HTML5 den Flash Standart völlig ersetzen wird. Wer über den Einsatz von animierten Seiten nachdenkt oder Flash einsetzt, sollte sich damit auseinandersetzen.

Google lässt Internet Explorer 6 fallen

Google wird ab März nicht mehr den IE 6 unterstützen. Nicht uninteressant, da noch eine Menge Menschen mit dem alten Browser unterwegs sind. Vor allem Unternehmen bieten oftmals den Mitarbeitern den alten Browser auf dem Unternehmensrechner.

Zukünftig können diese Mitarbeiter dann nicht mehr auf funktionierenden Zugriff auf Google Dienste hoffen. Das betrifft vor allem die Applikationen von Google. Und die werden von Mitarbeitern häufiger genutzt, als man denkt.

ICQ

Die Dinosaurierapp ICQ nervt seit über 10 Jahren mit seinem Nachrichtenton und bietet Chat in Reinkultur. Aber die Zeit icqist auch dort nicht stehen geblieben.Denn ICQ kann mit dem jeweiligen Twitter- und Facebookaccount verbunden werden. Somit kann man über ICQ auch Tweets aus seiner Twitter- Timeline lesen Damit ist ein weiterer Kanal im Social Media Mix angeschlossen.

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Was geht?

Mo, Feb 1, 2010

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Zum Wochenstart ein kleiner Rückblick und ein zukünftiger, wichtiger Termin, die es in sich haben. Jochen Mai von der Karrierebibel hat eine Umfrage für Personaler veröffentlicht, die Alma Mater als Partner  unterstützt hat. Demnach kann schon ein Rechtschreibfehler in der Bewerbung das Aus bedeuten.

Das Schlimmste aber was einem Bewerber passieren kann, ist die Adresse nicht richtig, oder den Namen des Ansprechpartners bzw. Unternehmens falsch zu schreiben. Die gesammelten Ergebnisse gibt es hier.

Bleiben wir noch kurz bei der Karrierebibel. Heute gibt es dort das Top 50 Ranking der deutschsprachigen Job- und Karriere-Tweets. Auch die Unternehmen hat Jo direkt mal aufgelistet um zu sehen, wer dort den Ton auf Twitter angibt.

Ebay und die Trennungskultur

Eine ganz interessante Sache gab es bei ebay am Wochenende. Der online Marktplatz soll nach Angaben der Märkischen Zeitung, 400 Mitarbeiter entlassen. An diesem Wochenende hat ebay eine Jobbörse für die betroffenen Mitarbeiter organisiert. Vertreten waren wohl 20 Personaldienstleister und die Arbeitsagentur. Immerhin. In den Pressemitteilungen ist nichts zu finden, obwohl eine ordentliche Trennungskultur auch Chancen bietet, etwas für die Mitarbeiter und das eigene Image zu tun. Sollte es mal wieder besser laufen, wird man sich an so etwas eher erinnern.

Namensfindung

Der Begriff HartzIV gefällt Ursula von der Leyen nicht. Deswegen möchte sie gerne das dieser aus dem Wortschatz verschwindet. Womit sie recht hat, ist dass der Begriff negativ belastet ist. Ja, und auch für die Jobsuche mag der Begriff nicht gerade als Bestandteil im Lebenslauf geeignet sein. Aber ALGII hört sich auch nicht gerade sozialer an, oder?

Größte Social Media Studie in Deutschland und Österreich

Meine erste Studie ist fertig, die wir, und damit meine ich meine Partner für die Studie, Partnern StepStone Solutions, HRM.de, HRM-Austria.at und dem Personalmanager, durchgeführt haben. Und wie es aussieht, ist es die größte Studie zum Thema Social Media im HR Bereich, in Deutschland und Österreich geworden. Das Baby heißt  “Social Media Report HR 2010″ In den nächsten 2 Tagen werde ich die  Ergebnisse grafisch aufbereiten und alles für den 18.02. vorbereiten. Dann werden wir eine Pressekonferenz am Vormittag halten, um die Ergebnisse Journalisten und Bloggern zu präsentieren.

Abends wird es dann nochmals interessant. 100 Personaler können dann zum Social-Media-Meeting kommen. Neben Fingerfood und Kölsch, gibt es dann eine Zusammenfassung der Studie und 2 Impulsvorträge. Natürlich kostenlos! Das Ganze wird im Kulturbahnhof in Overath, vor den Toren Kölns stattfinden. Super Anfahrtsweg mit Bahn, Bus oder Auto. Und selbst mit dem Flieger ist es kein Thema. Nähere Infos dazu, gibt es in zwei Tagen. Wer als Personaler jetzt schon seinen Platz sichern möchte oder Fragen dazu hat, sendet mir einfach eine Mail an kontakt (ät) blogaboutjob.de.

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Facebook unter Kontrolle

Do, Jan 28, 2010

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Die Erfolgskontrolle ist im Marketing eine Selbstverständlichkeit. Facebook hat jetzt reagiert und liefert Statistiken für die Facebook-Seiten, also Pages. Das ist nicht nur für Marketer interessant, sondern sollte in jedem Fall auch von Personalern genutzt werden.

11Unternehmen die eine Facebook Page ihr Eigen nennen, sollten jetzt aufhorchen. Bei vielen Unternehmen glichen die Bemühungen in Facebook einem Blindflug. Sprich, man wusste gar nicht wie oft ein Link geklickt oder ein Post gelesen wurde. Einzige Ausnahme ist da noch der Link im Text auf die eigene Website, wo man die Zugriffe auswerten kann. Aber was ist mit all den Infos die keinen oder einen auf fremde Seiteninhalte weisenden Link enthalten?

Kurz gesagt, wie greifen eigentlich welche Bemühungen in Facebook? Dafür hat Facebook nun das Tool “Post Analytics” freigegeben. Nichts berühmtes, aber eine echte Hilfe. “Post Analytics” zeigt ganz einfach an, wieviele Impressions eine einzige Nachricht erzielt die man veröffentlicht. Noch viel netter ist, dass auch angezeigt wird wie viele der Besucher auch in Aktion traten, also einen enthaltenen Link öffneten oder den Post kommentierten.

Sinn macht das Tool natürlich erst richtig, wenn so eine Page auch genügend Fans hat. Wer nur 20 Fans sein eigen nennt, dem fehlt natürlich die Grundlage für eine vernünftige Auswertung. Aber was nichts ist, kann ja noch werden.

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Social Media Jobs

Di, Jan 26, 2010

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Business Networks, Microblogging, Videoportale, kurz Social Media, verändert nicht nur die Kommunikation zwischen Bewerber und Personalabteilung, sondern lässt auch neue Berufsfelder entstehen.

twitjob

Es dürfte nur eine Frage der Monate sein, bis der Einsatz von Social Media Spezialisten, in den Personalabteilungen des deutsprachigen Raums, normal werden wird. Tatsache ist, dass diese Aufgabe zumeist nicht den bestehenden Personalern zusätzlich zufallen wird. Denn Social Media nebenher zu betreiben wird nicht wirklich funtionieren.

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XING integriert Socialmedian

So, Jan 24, 2010

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Im Dezember 2008 kaufte XING das News-Network Socialmedian. Nur 8 Monate nach dessen Gründung. Der Gründer Jason Goldberg, wechselte ebenfalls zu XING und verantwortete die Entwicklung der Apps. Nun, nach 13 Monaten ist es so weit. Ab dem 31. Januar wird Socialmedia in XING integriert. Das wirft Fragen auf.

Socialmedian bietet seinen Usern ein paar Features, die XING bis dato nicht hat. Zwar verfügt XING über eine News-App, allerdings ist das Ding ziemlich kastriert, was die Quellen und nutzlos was das Filtern von Nachrichten angeht. Außerdem kann man die News nicht aus XING heraus twittern oder anderweitig, außerhalb des Netzwerkes verbreiten.

socialmedian

Socialmedian dagegen ist das genaue Gegenteil. Hier filtert man sich die News aus sage und schreibe über 27.500 Quellen. Dazu gehören Blogs und Networks und selbstverständlich auch Twitter. Und diese News kann man via klick ebenfalls wieder teilen und verbreiten. Eben auch auf Twitter. Nutzer von Socialmedian können sich mit Facebook einloggen und selbstverständlich den Inhalt auch auf Facebook an die eigene Wand posten.

Die große Frage ist ja nun, wie wird man das, am 31.01. nun auf XING umsetzen. Einloggen per Facebook Account dürfte dann wohl leider Geschichte sein. Aber ob die Socialmedian User auf so etwas verzichten möchten?. Diese werden jedenfalls animiert, nun Mitglied bei XING zu werden und bekommen eine kostenlose Premiummitgliedschaft für einen Monat. Hmmm. Andererseits werden die bestehenden XING Mitglieder sich wohl endlich auf die Schnittstelle zu Twitter freuen dürfen und hoffentlich über vernünftige Filterfunktionen und den großen Infopool von Socialmedian verfügen können.

Jason Goldberg hat übrigens, offiziell zum Jahreswechsel, bei XING den Hut genommen und baut gerade an dem wohl ersten, vertikalen Network für Schwule namens fabulis. Mal schauen wie lange er diesmal braucht, um es zu verkaufen.

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