Eine neue Software namens Zoetrope ermöglicht es nicht nur aktuelle Suchergebnisse anzuzeigen, sondern auch spezielle Bereiche oder Themen in bestimmten Webseiten aus der Vergangenheit nachzuverfolgen, wie die Computerwoche berichtet. Der Dienst wird an der University of Washington entwickelt und soll nächsten Sommer zur Verfügung stehen.
Diese Technik kann sich aber schnell zum Lieblingstool für Personaler entwickeln. So wird es zum Beispiel möglich sein, bestimmte Bereiche einer Website nachzuverfolgen. Das kann auch mal die Historie einer MySpace-Seite sein. Die Frage ist also, wie wirkungsvoll das Löschen von Beiträgen oder Bildern in Zukunft sein wird, wenn man mittels solcher Dienste das Vergangene wieder sichtbar machen kann.
Um das zu ermöglichen, speichert Zoetrope im Moment 1000 Seiten pro Stunde aus dem Internet. Man ist erst am Anfang und seit 4 Monaten arbeitet das System. Irgendwann soll es sogar selbst entscheiden, wie oft eine bestimmte Website neu besucht wird um eine Speicherung vorzunehmen. Als Kriterium dient da die Aktualisierungsrate. Statische Seiten von Unternehmen sind da wesentlich uninteressanter, als zum Beispiel Social Networks wo ständig was passiert.
Nutzen sollen Zoetrope alle können. Warscheinlich als einfaches Browser PlugIn zum runterladen. Zeit, nochmals sich selbst zu googeln um unerwünschte Treffer entfernen zu können. Noch ist die Warscheinlichkeit mehr als gering, dass Zoetrope schon etwas gespeichert hat. Das wird aber nicht mehr lange so bleiben.






























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