Wie wichtig ist der IQ für Ausbildung, Studium und Karriere?

Fr, Nov 28, 2008

Studium & Ausbildung

Wenn der IQ als Erfolgsfaktor für Karriere und den Verlauf der jeweiligen Ausbildung und des Studiums gelten sollte, dann gäbe es ja so etwas wie eine natürliche Auslese. Manchmal nutzen auch Unternehmen Intelligenztests, um die Eignung der Bewerber für bestimmte Jobs zu gewichten. Wie aussagekräftig ist das eigentlich?

Hochschulen möchten gerne zur “Elite” gehören, Unternehmen brauchen die “hellsten Köpfe”. Hochbegabte und Absolventen mit “sehr gutem oder exzellenten Abschluss” sind laut Stellenanzeigen heiß begehrt. So einfach ist dies wohl aber nicht. Nicht nur die geistigen Veranlagungen entscheiden über den späteren Erfolg. Oftmals können schon in der Schulausbildung die Weichen falsch gestellt werden. So mancher tut sich mit Erlerntem schwer, wenn es unverständlich oder langweilig vermittelt wurde. Das in der späteren Ausbildung oder Studium auszugleichen, bedeutet oftmals einen großen Mehraufwand und Selbstdisziplin.

An der Beruf- oder Hochschule zeigt sich dennoch, dass hier der IQ oftmals eine Rolle spielt. Wer Medizin studiert, wird auf jeden Fall mehr dafür an Zeit und Mühe einsetzen müssen, wenn er nicht gut auswendig lernen kann. Bei anderen Fächern ist wiederum die analytische Denke gefragt. Hochbegabte zeigen dabei oftmals, dass ihre Fähigkeiten es erlauben, das Studium schneller als der Durchschnitt durchzuführen. Aber Vorsicht. Laut einem Interview vom August 2007 mit dem Spiegel, sagte Irene Mundel vom Landesverband Hochbegabung Baden-Württemberg:

“Ein hoher IQ ist keine Garantie für Spitzenleistungen im Studium”

Für das Studium selbst, ist der IQ  nicht maßgeblich, sondern eher das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Neigungen. Dazu die eigene Persönlichkeit und der Wille sich selbst zu motivieren.

In der Praxis ist es oftmals eher so, dass hier die Normalbegabten die Karriereleiter erklommen haben. Denn oftmals kann allzu hohe Intelligenz dazu führen, dass in man in praktischen Entscheidungssituationen eher zur Unschlüssigkeit neigt oder nicht so hoch belastbar ist, wie man hier nachlesen kann. Birgit Zahradnik ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind, sagte in einem Interview mit der Frankfurter Neuen Presse:

Hochbegabt heißt eben nicht unbedingt hochleistend….Viele setzen ihre Fähigkeiten gezielt dafür ein, sich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken, und haben deshalb Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Im Job ist oftmals das schnelle Bauchgefühl gefragt. Egal wie man es dreht und wendet. Sowohl als Normalbegabter als auch Hochbegabter, hat man mit Problemen zu kämpfen. In der Ausbildung, Studium und Job. Übrigens, die Testergebnisse zur Intelligenz, können sehr unterschiedlich ausfallen. Es kommt einfach auf die Art des Tests an, die eigene Stimmung und ob man motiviert ist diesen zu machen. Wer sich mal selbst testen möchte, kann das bei einem online IQ Test gerne machen. Ich habe hier einen netten kostenlosen gefunden.

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Thorsten - hat 726 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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