Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft betreibt ein Expertenportal für den Bereich Personal. Gibt man bei Google den Begriff “gestalten von stellenanzeigen” ein, wird als Nr. 1 ein Beitrag in diesem Expertenportal angezeigt. (Bis jetzt, denn gleich dürfte dieser Artikel dort stehen) ;-)) Auf jeden Fall ist es wirklich interessant zu sehen was da so geraten wird.

Screenshot vnr.de "Stellenanzeigen perfekt gestalten"
Das man mit so “detailliert wie möglich” wieder die eierlegende Wollmilchsau sucht, da die Fachabteilung in der Regel immer ein Wunschkonzert in Sachen Anforderung vorgibt und damit potentielle Bewerber eher verschreckt, davor wird aber nicht gewarnt. Ebenso die Vorgabe der Bewerbungswege. Anstatt alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Einsendung der Bewerbung, ohne Einflussnahme als Selbstverständlichkeit anzubieten. Wieso dies auch noch zu mehr qualifizierten Bewerbungen führen soll ist mir schleierhaft.

Screenshot vnr.de "Stellenanzeigen perfekt gestalten"
Vielleicht sollte man den Experten für das Gestalten von Stellenanzeigen beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft mal sagen, dass es inzwischen ein AGG gibt. Ach, Entschuldigung. Man weiß doch dass es das gibt. Schließlich mahnt man ja immerhin, dass man beim gestalten der perfekten Stellenanzeige an die Geschlechtsneutralität denken soll. Wer Erfolg haben möchte sollte lieber auf diese guten Tipps in Sachen Stellenanzeigen gestalten klicken.






























Dezember 1st, 2008 at 13:37
Das ist ja gruselig! Was sind denn das bitte für Experten. Davon mal abgesehen, dass sehr detaillierte Anzeigen, wie Du schreibst, abschrecken, sind sie, zumal online geschaltet, auch noch schlecht lesbar. Wer wirklich etwas zu sagen hat, kann es auch auf den Punkt bringen. Und derjenige, der für den Job perfekt ist, erkennt das auch an wenigen Stichworten.