Wenn es um den eigenen Job geht, scheinen einige Angestellte als Schutz gegen Kündigung den Datenklau zu sehen. Das jedenfalls sagt eine gestern erschienene Studie zum Thema “The Global Recession and its Effect on Work Ethics” des amerikansichen Unternehmens Cyber-Ark, welches sich mit Software für Datensicherheit beschäftigt. Dazu hat man 600 Büroangestellte aus den Londoner Docklands, Amsterdam und der New Yorker Wall Street befragt.
Es gibt auch Positives
Zunächst mal zu den Opfern die die Befragten bereit waren zu geben.
- Mehr als ein Drittel ist bereit bis zu 80 Stunden die Woche zu arbeiten
- 25% sind bereit Gehaltskürzungen zu akzeptieren – wenn sie der Meinung sind dadurch den Job zu halten
Druckmittel sind heute Digital
So wie es aussieht, verlassen sich mittlerweile einige der Befragten auf handfeste Druckmittel. Erschreckend ist dabei folgendes Umfrageergebnis: Mehr als die Hälfte hat schon firmeninterne Daten heruntergeladen um diese als Druckmittel bei eventuellenGesprächen zu benutzen.
- 71% der Niederländischen Befragten gaben an, bereits Daten heruntergeladen zu haben
- Bei den Engländern waren es 40%
- Und bei den amerikanischen Angestellten 58%
Loyalität hört wohl bei der Kündigung auf
Nach einer Kündigung scheint nicht mehr viel in Sachen Ethik und Loyalität übrig zu bleiben, denn 71% der Angestellten gaben an, dass sie in diesem Falle keine Skrupel hätten die Daten zum nächsten Arbeitgeber mitzunehmen. Die Hitliste der Datendiebstähle liest sich so:
- Kundendaten
- Passwortlisten
- HR / Mitarbeiterinformationen
- Dokumente der Rechtsabteilung
Die beliebteste Art die Daten zu klauen ist mittels dem Memory- bzw. USB-Stick. Die Klassiker Fotokopierer und CD gehen auch gern. Mittlerweile wird allerdings auch Skype und das Smartphone zum Datenklau eingesetzt.





























Dezember 2nd, 2008 at 16:46
denke Kundendaten sind zwar schön & nett, aber ohne die Kontakte selbst bringt es leidlich wenig :- )