Jobticker und Monster Employment Index November

Di, Dez 9, 2008

Job, Karriere & Recruiting

Der Abwärtstrend vom September und Oktober, scheint sich laut dem Jobticker auch im November wie erwartet fortzusetzen. Jobticker ist die Statistik von JobScout24 die mit der Jobsuchmaschine Jobs.de die Websites von 1 Millionen Unternehmenswebsites nach Stellenanzeigen durchsucht und die offenen Stellen in das Verhältnis zu möglichen Erwerbstätigen in einem Ballungsraum setzt.

Der Anteil der jeweiligen Berufe, sieht wie folgt aus:

Der durchschnittliche Wert stieg im November so stark wie noch nie in diesem Jahr. Lag der Jobticker im letzten Monat noch bei 133 Erwerbstätige pro Stelle, liegt er nun bei 145. Thüringen und Sachsen haben den größten Verlust an Stellenanzeigen zu verkraften. Hier kommen nun 31 potentielle Bewerber mehr auf jede offene Position. Aber selbst im goldigen Bayern müssen sich nun 10, und in Baden Würtenberg 9 Leute um einen Job balgen. Hier die Übersicht der einzelnen Bundesländer:

+++ Zum Vergrößern bitte anklicken +++

Monster Employment Index

Seit heute ist der Monster Employment Index für November draussen. Dieser wertet die Anzahl der Stellenanzeigen von 280 Unternehmen und 10 Stellenbörsen aus. Umso überraschender ist hier, dass in Deutschland, ebenfalls nach einem Verlust an Stellenanzeigen, im November ein leichtes Plus von 2 Punkten zu verbuchen war. Ganz im Gegensatz zum Jobticker, der allerdings wie gesagt auf 1 Millionen Unternehmenswebsites schielt. Stimmt meine Theorie des Verzögerns durch die involvierten Stellenbörsen beim Monster Index, so sollten die Zahlen für Dezember ebenfalls stark fallen. Warten wir es ab.

Hier auf jeden Fall mal die zusammengefassten Daten und damit Entwicklung der letzten 12 Monate:

Der Monster Emloyment Index in den USA ist auf dem niedrigsten Stand von 2004 angelangt. Dort sank der Wert innerhalb eines Jahres um 40 Punkte, und damit auf den tiefsten Stand innerhalb der letzten 12 Monate mit nun 143 Punkten. Damit ist er im Jahresschnitt um 22% gefallen. Nahezu alle Bereiche und Staaten Amerikas verzeichnen einen Rückgang. Lediglich Hotels und Restaurants haben aufgrund der Winterzeit einen erhöhten Bedarf, sowie die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, die weiterhin auf Wachstumskurs sind. Hier meine Zusammenfassung der letzten 12 Monate vom Monster Employment Index USA:

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Der Artikel wurde geschrieben von:

- hat 800 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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1 Kommentare dazu:

  1. alma mater sagt dazu:

    Hi Thorsten,

    sehr guter Post! D.h., es ist eine Tendenz sichtbar. Das habe ich auch im neuen JobSpezial Nov 08 unter http://www.alma-mater.de/c3view.php?&c3p=313&c3l=de versucht, zu verdeutlichen, u.a. mit Deiner Expertise. Thanks a lot!

    Das der Monster Employment Index für November leicht ansteigt, ist ein interessanter Aspekt. Nehme aber an, das Deine Verzögerungsthese eintreffen wird. Ich bin gespannt.

    Mit besten Grüßen aus Stuttgart

    Johannes

1 Trackback für diesen Artikel

  1. Recruiting Convent 2009 - sei dabei! | JOBlog - der Job & Karriere Blog sagt dazu:

    [...] Ebenfalls interessant -> via Eva habe ich die nette Diskussion zu den 5 fürchterlichsten Jobbörsenfehlern gefunden – gerade die Jobbörsen sollten da mal vorbeischauen! In der Zwischenzeit fragt sich Alma Mater JOBlogger Newcomer Johannes, wie sich denn die Finanzkrise auf die Jobbörsenbranche auswirkt. Wie immer excellenter Lesestoff vom Johannes! Und beim Thorsten gibt´s ne nette Übersicht über die letzten Ergebnisse des JobTickers & Monster Employment Indexes. [...]

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