Das Schlagwort Work-Life-Balance ist nicht nur in aller Munde, sondern einer der wichtigstens Kriterien für die zukünftigen Fach-und Führungskräfte. Das jedenfalls zeigen Umfragen unter Studenten und Young Professionals. Aber in der Freizeitgestaltung geht es nicht unbedingt um Ruhe, sondern man sucht verstärkt den Adrenalinkick in Form von Extremsportarten.
Es geht darum die physischen und psychischen Grenzen der eigenen Persönlichkeit auszuloten. Ob beim Free Climbing, dem Apnoetauchen oder dem Base Jumping - es werden Ängste überwunden und Adrenalin ausgeschüttet. Hat man es überstanden, schießen die körpereigenen Endorphine als Belohnung ins Blut. Ein Stoff der süchtig macht.
Dabei werden die Sportarten immer gefährlicher. Es muss immer eins draufgesetzt werden. Und wer glaubte das das Springen vom Berg schon verdammt nervenaufreibend sei, sollte sich folgendes Video einmal ansehen. Auch wer dem Extremsport nichts abgewinnen kann, muss zugeben, das das Video faszinierend ist. (via blogpiloten)
Wer das auch mal ausprobieren möchte, kann auch einen gebrauchten Flughörnchenanzug kaufen. Gebraucht gibt es die schon mal ab 200,- Euro. Ob man den noch reinigen muss weil der Vorbesitzer das Erlebnis zu aufregend fand oder es sein letzter Flug war, steht nicht dabei. Genial ist die Farbwahl “Angel” da braucht man sich im Falle des Falles gar nicht mehr unzuziehen, sondern steht passend gekleidet vor der Himmelspforte:

Übrigens, wer Extremsport betreibt und in Folge eines Unfalls wegen Krankheit im Job ausfällt, bekommt trotzdem die Lohnfortzahlung. Es gilt, was der Arbeitnehmer in der Freizeit macht, ist sein Ding. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt allerdings in der Regel nichts. Auch die privaten Unfallversicherungen, oder sollte es zum Todesfall kommen, die Lebensversicherung, zahlen in der Regel nicht bei Sportunfällen. Erst recht nicht bei Extremsportarten. Hier lohnt sich vor dem Absprung der Blick ins Kleingedruckte. Guten Flug.






























Dezember 15th, 2008 at 14:33
Ich hätte ja gerne mal die Landung gesehen :-)). Bei knapp 200 km/h bestimmt eine sehenswerte Szene.
Ein ehemaliger Extremwindsurfer grüsst aus NRW
Dieter