Das Abwandern von Jobs ins Ausland geht weiter. Laut einer Globalisierungsstudie vom internationalen Beratungsunternehmen The Hackett Group, ist Deutschland eines der davon am stärksten betroffenen Länder. Alleine in den Jahren 2009 und 2010 sollen fast 400.000 Arbeitsplätze aus den Bereichen Finanzwesen, IT, Human Resources und Beschaffung in Länder wie zum Bespiel Indien verlagert werden. Somit werden die Offshore Arbeitsplätze im Back Office Bereich auf bis zu 850.000, alleine bei den 200 befragten international agierenden Unternehmen steigen.
Über 40 Prozent der US-amerikanischen und mehr als ein Drittel der europäischen Back Office-Arbeitsplätze werden dadurch ins Ausland verlagert. Deutschland und Großbritannien werden in Europa laut dieser Studie am stärksten von der Jobverlagerung betroffen. Demnach wollen die befragten Unternehmen, die Auslagerung ihrer G&A-Prozesse (General&Administrative) verdoppeln, um die Kosten um bis zu 28 Millionen Dollar pro Unternehmen zu senken.





























Dezember 16th, 2008 at 16:57
Das Ganze geschieht doch im Namen der Internationalisierung. Viele Unternehmen betonen dabei eben “ihr Selbstverständnis als nationales Unternehmen”. Auffassen kann man das wie man will. Es gibt eben für alles irgendwelche Erklärungen.