Arbeitslose ohne Vermittlungsgutschein bekommen keinen Job

Di, Aug 19, 2008

Job, Karriere & Recruiting

vermittlungsgutscheinArbeitslose die in den letzten 3 Monaten mindestens 2 Monate arbeitslos waren, haben die Möglichkeit einen Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur zu erhalten. Der Sinn ist natürlich, dass sogenannte Arbeitsvermittler helfen sollen, diese Menschen zurück in den Arbeitsmarkt zu führen. Dazu sollen die Vermittler dann die Eignungen der Bewerber feststellen und eine ordentliche Berufsberatung angedeihen lassen. Das Ziel ist natürlich eine gelungene Vermittlung der Arbeitssuchenden. Der Vermittlungsgutschein ist noch in einer Probephase und diese gilt zunächst bis zum 31.12.2010. Nähere Infos gibt es hier.

Was eine Arbeitsvermittlung wert ist

Die Arbeitsvermittler bekommen Ihre Leistungen durch den Vermittlungsgutschein, auch VGS genannt, vergütet. Der Gutschein besitzt einen Wert von € 2000, kann aber bis zu € 2500 betragen, falls es sich um die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen oder behinderte Menschen handelt. Die Arbeitsvermittler gehen einen Vertrag mit dem Arbeitssuchenden ein. Hier gibt es Höchstbeträge die ein Vermittler von einem Arbeitssuchenden verlangen darf. Gedeckt sind diese Beträge durch den VGS. Die Auszahlung der ersten Rate in Höhe von 1.000 Euro erfolgt erst dann, wenn das Beschäftigungsverhältnis mindestens sechs Wochen gedauert hat. Der Restbetrag wird nach einer mindestens 6-monatigen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses gezahlt. Bis dahin bekommt der Arbeitssuchende die Rechnung sozusagen gestundet. Denn hat er keinen Vermittlungsgutschein, kann er diesen Betrag auch aus eigener Tasche bezahlen.

Dubiose Geschäftspraktiken?

- Vorweg genommen, es gibt garantiert das große Heer der seriösen Arbeitsvermittler, die Ihrer Aufgabe auch gerecht werden - Allerdings was sich in meinen Augen da entwickelt, geht in eine ganz andere Richtung. In den Stellenbörsen inserieren nun Arbeitsvermittler offene Positionen von Unternehmen. Also ganz so, wie eine Personalberatung dies macht. Das heißt, der Arbeitsvermittler wurde mit der Suche nach Mitarbeitern von einem Unternehmen beauftragt. Nun ist es aber so, dass der Arbeitsvermittler eben Geld vom Arbeitslosen verlangt für eine Vermittlung. Diese Kombination ist schon in meinen Augen ein eklatanter Unterschied zur eigentlichen Voraussetzung der Arbeitsagentur an die Arbeitsvermittler. Handelt es sich bei der angedachten Variante um das Kennenlernen einer Person und das Fördern durch Maßnahmen mit anschließender Suche nach einem geeigneten Job, wird hier die Vermittlung von offenen Positionen von Unternehmen, mit Hilfe von Anzeigenschaltung angestrebt. Und letztere Variante soll der Bewerber ebenso aus eigener Tasche oder mittels VGS bezahlen?

Keine Bewerbung ohne Vermittlungsgutschein

Absolut enttäuschend finde ich dann die Ausgrenzung von Menschen, die keinen solchen Vermittlungsgutschein vorweisen können. In den Anzeigen wird ganz klar darauf hingewiesen, dass eine Vermittlung nur mit Gutschein erfolgt. Auch wird hier oft ein Foto vom Bewerber gefordert, was natürlich gegen das AGG verstösst. Zum Beispiel hier eine Anzeige für eine Call Center Position:

Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur

Ich habe ein paar gefakte Bewerbungen geschrieben um zu sehen, wie denn der Umgangston so ist und wie man darauf reagiert, wenn ein Bewerber sich ohne Vermittlungsgutschein bewerben möchte. Hier eine der Mails:

vermittlungsgutschein

Die Auflage, nur Bewerber mit einem Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur zum jeweiligen Job zu bringen, berührt wahrscheinlich nicht einmal das AGG. Die Münchner Rechtsanwältin für Arbeitsrecht Ina Rehle sagt dazu: ”Die Notwendigkeit, einen Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur zu besitzen, erfüllt m. M. nach keine der vom Gesetz genannten Gründe. Das AGG dürfte daher nicht greifen. Dass ggf. der vom Gesetz gewünschte Effekt durch eine solche Stellenausschreibung nicht eintritt, ist natürlich eine andere Sache.

Gesetze sind Auslegungssache

Im Sozialgesetzbuch III § 296 ist eben solch ein Vertrag geregelt. Und hier heißt es: “Zu den Leistungen der Vermittlung gehören auch alle Leistungen, die zur Vorbereitung und Durchführung der Vermittlung erforderlich sind, insbesondere die Feststellung der Kenntnisse des Arbeitsuchenden sowie die mit der Vermittlung verbundene Berufsberatung.” Das hiermit nicht die Besetzung von schon bestehenden offenen Positionen gemeint ist sondern andersherum, das gezielte Suchen einer in Frage kommenden Tätigkeit, geht schon aus dem Satz hervor. Bei einer Vermittlung eingehender Bewerbungen auf eine offene Position die man mittels Anzeigenschaltung bewirbt und als Kundenauftrag von Unternehmen erhält, erübrigt sich jegliche Berufsberatung, wenn der Kandidat dann passt.

Duldung durch die Arbeitsagentur?

Die Subventionierung einer Personalberatung durch den Staat. Solch einen Eindruck erweckt jedenfalls dieses Gebaren. Wieso soll der Staat Dritte für eine Leistung entlohnen, die durch die freie Wirtschaft in Auftrag gegeben wurde. Wieso entlohnt das betreffende Unternehmen nicht selbst den Auftragnehmer? Oder tut er dies im Einzelfalle auch noch zusätzlich und wenn ja, ist das nachprüfbar? Die Stellenbörse der Arbeitsagentur ist voll solcher Anzeigen mit bestehenden Jobs, die nur mit Vermittlungsgutschein vergeben werden.

Bookmark den Artikel: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Tausendreporter
  • Google Bookmarks
  • TwitThis
  • MisterWong
  • Technorati
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Infopirat
  • Bloglines
  • YahooBuzz
  • email
, , , , , , ,

Der Artikel wurde geschrieben von:

Thorsten - hat 731 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

Kontaktiere den Autor

108 Kommentare dazu:

  1. Kathrin sagt dazu:

    Hallo,

    über diese Praktiken mit dem Vermittlungsgutschein habe ich mich an das Kanzleramt über http://www.direktzu.de/kanzlerin gewendet. Die Antwort war sehr enttäuschend. Es wurde lediglich der Gesetzestext zitiert, meine Fragen jedoch in keinsterweise beantwortet. Welches Interesse verfolgt hier der Staat? Wozu der Vermittlungsgutschein geschaffen wurde ist klar, aber das man an Dingen fdesthält, die offenbar das Ziel verfehlen kann ich nicht verstehen. Vielleicht kann es mir ja jemand erklären.

  2. Sabrina sagt dazu:

    Ich find´s auch ´ne Riesen-Sauerei!Eine berufliche Verbesserung oder zum Beispiel ein Wohnortwechsel wird für Menschen,die einen solchen Vermittlungsgutschein nicht besitzen,unmöglich gemacht!

  3. Johanna sagt dazu:

    Hi,

    es klingt ja fast nach einer Förderung der Unternehmen durch den VGS…oder bin ich nur so skeptisch, weil ich gerade das schöne Buch “Hartz IV” gelesen habe?
    Kann mir denn jemand erklären, wie ich eine gute Vermittlungsagentur finde? Den dubiosen Gutschein könnte ich sofort bekommen, aber wohin wende ich mich dann…?

    Grüße
    Johanna

  4. Ludwig sagt dazu:

    Kleine geile Firmen - Kohle machen mit dem Arbeitsamt
    Seit der Arbeitsmarktreform (in vulgo \Hartz-Reformen\) ist das Quasi-Monopol des Arbeitsamts zur Job-Vermittlung beseitigt. Zahlreiche private Arbeitsvermittler tummeln sich auf dem Markt und buhlen um Vermittlungsgutscheine. Wie man hier leicht richtig Geld machen kann, das funktioniert so:
    siehe Webseite

    Grüsse Ludwig

  5. Marcin sagt dazu:

    Ich habe eine Frage.

    Ich komme aus Polen und dort Wochne ich auch das ist gegen 80km von Berlin. Ich suche jetzt eine Arbeit in Deutschland als Kraftfahrer oder kann es etwas anderes sein. Was kann ich jetzt machen um eine Arbeit in Deutschland zu bekommen. Ich besitze alle Qualifikation um diese Arbeit zu machen. Ich besitze auch Deutsch Zertifikat.
    Ich weis dass, die Deutschen Unternehmer suchen sehr viele Kraftfahrer.
    Was soll ich in diesen fall tun um eine Arbeit zu bekommen? ob es eine moglichkeit gibt und wenn ja, dann was soll ich tun?

    Mit herzlichen Grussen.
    Marcin

  6. spottdrossel sagt dazu:

    Was vom Gesetzgeber \Arbeitsvermittlung\ genannt wurde, ist schlicht und einfach ein Adressenhandel. Der Vermittler kassiert Geld dafür, daß er von einer freien Stelle weiß. Mich wundert nur, daß die Arbeitgeber noch nicht gemerkt haben, daß ihnen mit dieser Methode nicht immer der geeignetste Bewerber vermittelt wird, sondern nur der mit dem Gutschein berücksichtigt wurde.

  7. Zoe sagt dazu:

    @Ludwig:

    Kleine geile Firmen? Arbeitsvermittler sind genauso Arbeitnehmer und Unternehmen wie andere auch. Diese versuchen doch nur den Arbeitslosen wieder in Arbeit zu bringen. Und für seine Dienstleistung darf er kein Geld bekommen? Du arbeitest doch sicher auch nicht umsonst oder???

    Leicht verdientes Geld? Schön wäre es…lies dir doch erstmal die Voraussetzungen für den Erhalt des Geldes durch, bevor du dich darüber negativ auslässt. Kein Vermittler drängt jemanden in die Arbeit rein, versucht sogar noch den Verdienst nach oben zu ziehen und hat ein wahnsinniges Risiko zu tragen. Man bekommt nämlich die 2000 Euro erst nach insg. 6 Monaten Beschäftigung des AN. Ist das leicht verdientes Geld? Ich denke nicht!

    Das nicht jeder einen Vermittlungsgutschein der arbeitslos ist bekommt, finde ich auch nicht gut, aber dafür ist der Staat verantwortlich.

    Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie schwer es ist, manche Arbeitslose wieder in Arbeit zu bekommen.

    Ich schreibe euch dass, weil ich eine Vermittlungsfirma kennen lernen durfte und wahnsinnig begeistert bin. Die sind auf mich eingegangen, haben mit mir geredet und mir meine Wünsche erfüllt.

    Macht euch Gedanken und motzt nicht immer nur auf andere.

    Viele Grüße

    Zoe

  8. Monster sagt dazu:

    Bin seit 6 Tagen arbeitslos, nachdem ich zwei Monate umsonst gearbeitet habe.(Geht Sowas eigentlich nur im Osten???) War heute gerade auf dem Arbeitsamt weil ich dachte, wenn ich mich arbeitssuchend melde habe ich ne chance auf einen Vermittlungsgutschein. Weit gefehlt. ALG 1 steht mir nicht zu, HarzIV auch nicht, weil meine Frau 2,50Euro zuviel verdient. Da ich somit keine Bezüge vom Amt bekomme, habe ich null chance auf einen Vermittlungsgutschein. In den zig Jobbörsen, welche das Netz so hergibt, sind mittlerweile 95% von privaten Arbeitsvermittlern verseucht. Das heißt, ich, ohne Vermittlungsgutschein habe kaum eine Chance direkt eine Firma zu finden, bei der ich mich um Arbeit bewerben kann.Ich habe auch bei privaten Arbeitsvermittlern angerufen und angeboten für eine Vermittlung selbst prozentual einen Betrag vom ersten Gehalt zu zahlen.Doch mit ganz viel Arroganz hat man mich abblitzen lassen. Ist natürlich einfacher die 2000 Euro vom Staat zu kassieren, als von ner armen Sau, die noch nach ner Ratenzahlung fragt.Also Zoe, wenn Du denn so gute Erfahrungen gemacht hast, dann gib mal die Adresse.
    Und übrigens… Vor ca einem Jahr hatte ich einen Vermittlungsgutschein.
    Ich bin vermittelt worden und meine Vermittlerin kassierte sofort 1000 Euro,nach sechs Wochen stellte sich heraus, das die Firma insolvent war, ich bekam noch 2 Monate Insolvenzgeld und die nette Vermittlerin die zweiten 1000 Euro.

    Mich würde mal interessieren, obs noch mehr soche Fälle gibt wie mich, was kann ich gegen diese ganze scheiße tun

  9. Zoe sagt dazu:

    @Monster

    das ist natürlich “Scheiße”, aber gib doch nicht den Arbeitsvermittlern die Schuld. Der Staat macht doch den Vermittlungsgutschein und auch die Regeln dazu. Das es unter diesen ebenfalls “Schwarze Schafe” gibt, dagegen sag ich nichts, aber nicht alle über einen Kamm scheren. Und wenn du sagst 95% ist mit Arbeitsvermittlern voll…dann beschwere dich über die privaten Firmen…immerhin wollen die das doch so haben. Unterscheide ebenfalls Vermittler und Zeitarbeit, das sind 2 verschiedene paar Schuh.
    Zu dem “Selbst zahlen”…das kann doch ein jeder verstehen. Das die Dame am Telefon wohl arrogant war, das zeigt von einer eher schlechten Mitarbeiterin, aber ganz ehrlich…keiner möchte einem bereits Arbeitslosen sein wenig und hart verdientes Geld aus der Tasche ziehen, so war es jedenfalls bei meiner. Das ist ein Teufelskreis der nicht aufhört, sondern vom Staat immer mehr schlimmer gemacht wird.

    Du wirst ausflippen, wenn ich dir jetzt sogar noch sage, dass der Vermittlungsgutschein in einigen Regionen mittlerweile erst nach einer gesamt Arbeitslosigkeit von 6 - 12 Monaten ausgegeben wird. So genannte “Einsparungsmaßnahmen”…totaler schwachsinn und ich denke auch gesetzlich nicht wirklich erlaubt.

    Zu der Vermittlerin die das Geld bekam und du ohne Arbeit da standest…kann ich nur sagen…sie ist ihrer Arbeit nach gekommen und dafür wird sie bezahlt, sie hat dich vermittelt…wie schlecht es dabei um eine Firma steht…diesen Einblick haben Vermittler nicht…GARNICHT :-) und würden sie auch nie bekommen.

    Ich kann dir nur den Rat geben, bewirb dich bei einer Zeitarbeitsfirma, nicht die Weltgrößten aber auch nicht die ganz kleinen, also die mit 1000 Einwohner :-). Geh in Betriebe direkt rein und frag nach ob Personal gebraucht wird und bewirb dich sofort, oder ruf an und frag nach und geh gleich drauf mit der Bewerbungsmappe vorbei und gib sie direkt in der Personalabteilung oder einem Mitarbeiter ab.

    Was für einen Job suchst du denn?

    VG, Zoe

  10. meinung sagt dazu:

    Ich muss auch mal was zum Thema sagen. Wie jüngst in einem Gutachten zum Thema Vermittlungsgutschein nachzulesen ist, werden bei jeder Vermittlung die die ARbeitsagentur macht knapp 6000 Euro ausgegeben!!! Bei der Erhebung wurden alle Vermittlungen staatlicherseits berücksichtigt, also auch die Vermittlung in ABM, SAM, BSI 1-Eurojobs und in direkt zu Arbeitgebern in der Marktwirtschaft. In diesen Kosten sind KEINE Kosten für Lohnkostenzuschüsse usw. enthalten. Es sind die reinen Personal und Betriebskosten bei den staatlichen Vermittern!!! Nimmt man nur die Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt - also direkt in Arbeit - kostet eine Vermittlung (NUR PERSONAL- UND BETRIEBSKOSTEN BEIM ARBEITSAMT) über 12000 Euro und die auch dann, wenn das Beschäftigungverhältnis nur einen Tag bestanden hat. Viele Arbeitgeber in Deutschland und erst recht in der Europähischen Union wollen keine Vermittlungen mehr vom Arbeitsamt, weil dort nur Massen ohne Klasse bewegt werden. Das ist bei den meisten privaten Arbeitsvermittlern vollkommen anders. Sie bekommen frühestens dann Geld für ihre Tätigkeit, die im Regelfall entschieden weiter geht, als die des staatlichen Vermittlers, wenn das Beschäftigungsverhältnis in das vermittelt wurde mindestens sechs Wochen bestanden hat. Die zweite Prämie gibt es auch erst, wenn das Beschäftigungsverhältnis mindestens 6 Monate ununterbrochen fortgeführt wurde. Da letzteres nur in rund 50 Orozent der Vermittlungen der Fall ist, belaufen sich die durchschnittlichen Vermittlungsprämien für eine Vermittlung auf ca. 1500 Euro. Nun bedenke man, dass davon noch die Umsatzsteuer abgezogen wird und es bleiben durchschnittlich nur noch 1250 Euro übrig. Das ist ein Zehntel des Geldes, dass eine staatliche Vermittlung kostet. Übrigens werden laut Gutachten auch nur ca. 58 Prozent der Vermittlungen durch private Vermittler über den Vermittlungsgutschein finanziert. Die restlichen 42 Prozent werden sehr wohl auf anderen Finanzierungswegen realisiert. Ich kenne sehr viele Vermittler und fast alle bieten auch einen Ratenzahlung an. In der Realität hat das leider die Auswirkung, dass von denen, die sich über diesen Weg vermitteln lassen weniger als 10 Rrozent ihrer Zahlungsverpflichtung nachkommen!!! Und eines noch zum Schluss - selbst der Tod ist nicht umsonst!

    Das nur jeder Dritte Arbeitsuchende in Deutschland einen Vermittlungsgtschein bekommt ist nicht dem privaten Arbeitsvermittler, sondern IHREN Parlamentariern im Deutschen Bundestag und damit der Gesetzgebung zuzuschreiben. Das das so ist, hängt damit zusammen, dass man in Nürnberg eine riesen Angst davor hat, aufgrund der Erfolge der privaten Vermittler - immerhin wird fast jede achte Vermittlung in Deutschland durch private Vermittler durchgeführt - das Gebiet der Vermittlung gänzlich abzugeben. Unter fadenscheinigen Begründungen verschärft die Hauptstelle die Rechtsgrundlagen von Jahr zu Jahr, so dass immer weniger Arbeitsuchende von der privaten Vermittlung profitieren können.

    Ach so und eines noch zum Schluss: Den privaten Vermittlern wird in regelmäßigen Abständen - lanciert von Nürnberg - vorgeworfen den Vermittlungsgutschein zu missbrauchen. Erwiesenermaßen ist es auch tatsächlich so, aber nur möglich, da in allen Fällen Mitarbeiter der Arbeitsämter vor Ort dieses erst ermöglichten und selbst die Hand aufgehalten haben.

    Übrigens ich bin privater Arbeitsvermittler!

  11. Stefan sagt dazu:

    wuff

  12. Zoe sagt dazu:

    @Meinung

    DANKE!

    Endlich mal jemand auf meiner Seite und ich gebe dir zu 100 %, nein zu 1000% recht.

    Wie nennt sich dein Unternehmen bzw. in welcher Region bist du tätig ´wenn ich fragen darf?

  13. Kathrin sagt dazu:

    Hallo, ich besitze auch kein Vermittlungsgutschein und habe somit kaum eine möglichkeit noch irgendwo eine Arbeit zu finden. Zu 80% haben sich eh die Arbeitesvermittler die freien Stellen unter den Nagel gerissen, um schön den Vermittlungsgutschein und somit auch die 2000€ sich zu sichern. Man hat doch gar keine Chance mehr. Das ist doch beschämend für Deutschland, sich so ein schwachsinn auszudenken. Vermittlungsgutschein… haha und wer darauf keinen Anspruch hat, kann sehen wo er bleibt. Es findet sich ja auch so leicht arbeit, wo nicht nach einen Vermittlungsgutschein gebettelt wird. Man sollte sowas generell wieder einstellen, somit müßten dann aber die Angestellten von der Arge etwas mehr arbeiten und da ist das nächste Problem. Mann hat mir von der Arge nahegelegt, das ich mich doch nach einem 400€ Job umschauen sollte. Ich würde aufgrund meines Kindes und die Arbeitszeiten keinen anderen Job finden. ???? Nicht einmal eine Umschulung… einfach nichts!!! Warum haben die nicht gleich gesagt… “Als Pferd würde man sie schon erschießen” …. es ist echt zum kot… Familie hin, Familie her…, arbeit bekommen das ist schwer.

  14. Christian sagt dazu:

    Ein paar Fakten:
    Private Arbeitsvermittlung heißt da ist ein Mensch, der entweder versucht Bewerber in Arbeit zu bekommenm oder für einen Arbeitgeber einen PASSENDEN Bewerber zu finden.
    Was mir hier fehlt, ist das Grundverständnis dafür, das das ein Aufwand ist(Zeit, Kosten).
    Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, das diese Leistung umsonst ist.

    Der VGS wird nur im Erfolgsfall ausgezahlt, also kann jeder Bewerber mit VGS, soviele Arbeitsvermittler beauftragen wie Er will. Nur der der Ihn in Arbeit bringt, kann diesen VGS nach 6 Wochen einlösen.

    Und Bewerber ohne VGS ? Es ist nicht ungewöhnlich, das dann der Arbeitgeber eine Prämie zahlt, so das auch jeder Bewerber ohne VGS eine Chance hat.

    Zum Thema Aufwand:
    Es gibt mehr als 300 Stellenbörsen im Internet, das Portal der Bundesarbeitsagentur, diverse Zeitschriften mit Stellenanzeigen usw.

    Was glauben Sie, wie lange es dauert bis die dann durchsucht sind, damit man die passende Stelle für den Bewerber findet.

    Jeder kann sich einen Gewerbeschein als Arbeitsvermittler holen, aber es gibt gewisse Grundsätze, wie z.B. ein Büroraum, in dem ungestört Bewerbungsgespräche geführt werden müssen.
    Kleine Kostenrechnung:

    Büroräume 500 Euro
    Krankenkasse 300 Euro
    Eigene
    Lebenshaltungskosten: 1000 Euro
    SUMME: 1800 Euro

    Das muss erstmal verdient sein…

    Das es Stellen gibt, die nur über Arbeitsvermittler besetzt werden, ändert doch nichts an der Tatsache, das Bewerber mit nicht passendem Profil auch eine Absage vom Arbeitgeber bekommen.

    Die Firmen schonen doch nur Ihre Ressourcen.Anstatt 500 Bewerbungen zu bekommen, erhalten Sie 20 Vorschläge vom Arbeitsvermittler.

    Es gibt auch noch kostenlose Lösungen: Es gibt einen Jobpaten, der Diakonie, der versucht schwierigen Bewerbern, wieder in Abeit zu bringen, das ist kostenlos.

    Dennoch bin ich der Meinung, das es eine Gebühr für die Arbeitsvermittlung geben sollte, denn so kann man auch Arbeitsplätze schaffen.
    Der Arbeitsmarkt ist riesengross und komplex und kann nur durch viele Menschliche Ressourcen bearbeitet werden, das kann weder ein Arbeitsamt leisten, noch Arbeitsvermittler, noch Zeitarbeitsfirmen.

    Was ist Euch die Dienstleistung ” Arbeitsvermittlung” wert ?

  15. Ralf sagt dazu:

    Ich bin seit dem 28.02.2009 Arbeitslos und hab die Ganze zeit nach neuer Arbeit Gesucht beim Stellenangebot vom Abeitsamt bin ich auch immer Fündig geworden nur musste ich feststellen das ich durch die Praktiken und die vorraussetzung eines Vermittlungsgutscheins wohl nicht weiterkomme.
    Man wird daran Gehindert sich selbst Arbeit zu suchen und man wird meiner Ansicht nach sogar dazu Gezwungen über einen längeren zeitraum Arbeitslos zu sein ob das jetz Rechtens ist wird wohl keiner beantworten oder?
    Es gibt genügend die meiner meinung nach dem staat auf der Tasche liegen und auch welche die sich darum bemühen und alles daran setzen wieder in Arbeit zu kommen nur denen die es wollen werden jede menge Seteine in den weg gelegt die wo dem Staat eigentlich das geld bringen.

  16. Roger K. sagt dazu:

    Wenn ich das Vermittlungsschein höre,dann sträuben sich mir immer die Haare.Ich war letzte Woche. auf dem AA, da ich Arbeitssuchend bin.Nicht arbeitslos(allerdings gekündigt zum 30.04.wegen Betriebsstilllegung).
    Auf dem AA wurde mir nochmals gesgat, das mann mindestens Wochen arbeitslos sein muß um in den Genuß dieses Vermittlungsgutscheins zu kommen.Die Dame in de Beratung wollte mir auch keinen ausstellen.Da hält man sich an die Vorgaben.Das aber 98% der Stelleanzeigen auf der Internetseite der Agentur für auf Vermittlungssgutschein ausgelegt sind, stelle ich mir die Frage, für was die Leute dort ihr Geld bekommen, wenn sie die Vermittlung sowieso den privaten Vermittlern überlassen.Und das auf einer offiziellen Seite von der Agentur für Arbeit.Und das Beste: Man soll innerhalb von 3 Monaten mindestens 20 Bewerbungen nachweisen.Ich wär dafür, das man die Sparte Arbeitsberater in der Agentur für Arbeit einstellt, das Sie die Arebitslosen/Suchenden sowieso nur verwalten und das war’s-Das kann dann si irgendein Beamter vom Rechner aus auch machen.
    Soweit sind wir dann in unserem schönen hochentwickelten Industrieland.Und die Politiker schauen bloß zu, reden und reden und reden und schauen das das Geld im Portmonaie, (im eigenen!), stimmt.
    Uns treibt man dann in solchen Billiglohnjobs.

  17. Bernd Schreiner sagt dazu:

    Hallo,

    ich bin seit drei Jahren PAV, nein ich bin ein Dienstleister der sein bestes für die Arbeitssuchenden gibt.

    Ich kann nur mit Mühe meine Wut über die vorherigen Bemerkungen unterdrücken.

    An dieser Stelle gebe ich Ihnen eine Einblich in die tägliche Realität mit Bewerbungen, Bewerbern und alls was so dranhängt.

    Ich bekomme von meinen Kunden, deutsche und ausländische Firmen, einen eingermaßen klar beschriebene Stellenbeschreibung.

    Ich mache mich mit dem Unternehmen vertraut um entsprechende Fragen seriös beantworten zu können

    Dann gehe ich in die bekannten Stellenbörsen und veröffentliche den Job, suche zusätzlich an weiteren mir zugänglichen Stellen nach Kandidaten um eine Reaktion zu bekommen.

    Meine Aufgabe ist eine sauberen tabellarischen Lebenslauf zu erstellen, ein Bewerberprofil aufzubauen, den Bewerber emotional zu erfassen und heraus zu bekommen ob er will oder nicht.

    Übrigens erwartet das mein Kunde von mir.

    Logischerweise kommen dann die Bewerbungen herein.
    Die Qualität der Bewerbungen ist in der Mehrzahl grausam.

    Etliche vergessen eine vollständige Adresse mit Telefonnummer inkl. Geburtsdatum.

    Die Lebensläufe sind eher selten fehlerfrei. Auch hier korregiere ich die Grammatik. Pisa läßt grüßen

    Solche Aussagen: 2005-2007 bei Fa. Müller sind dilletantisch.

    Also beginnt spätestens an dieser Stelle das Gespräch mit dem Bewerber.

    Frage: Was haben Sie denn bei der Fa. Müller gearbeitet, wann haben Sie angefangen, wann haben Sie aufgehört?
    Welchen Schwerpunkt hat die Fa. Müller Privatkunden, Gewerbe oder was?
    Ich kann Ihnen nur sagen, daß geht so den ganzen lieben langen Tag.

    Ergebnis: er hat von 12/2005-01/2007 gearbeitet

    Bis jetzt nur Geld reingesteckt

    Weiter geht es mit seinen praktischen Fertigkeiten, Berufserfahrung, Fachwissen etc.
    Erstaunlich wie wenige in der Lage sind über Ihre tägliche Arbeit zu sprechen

    Für eine saubere, aussagekräftige Bewerbung geht nun mal seine Zeit drauf. Damit habe ich kein Problem.

    Was ist das Ende vom Lied? Der Bewerber bekommt einen Arbeitsvertrag und kommt nicht zur Arbeit.
    Natürlich ist er auch nicht mehr erreichbar.

    Erklärung? Ich habe eine Frettchenzucht und kann nicht weg!

    Auf Xing gibt es in der Gruppe Gutes Personal eine wunderbare Diskussion darüber. Dabei reden auch einige Mitarbeiter von der Agentur für Arbeit mit.

    Verstehen Sie jetzt weshalb jemand Geld verlangt oder un den VGS bittet?

    Yes, we can

    Bernd Schreiner

  18. Horst sagt dazu:

    Hallo Bernd,

    dass Du Dein Bestes gibst für die Arbeit suchenden Mitmenschen, will ich wohl glauben. “Der Mitarbeiter gab sein Bestes” steht in vielen Arbeitszeugnissen.

    Allerdings ist Deine Position nicht ganz klar. Nach der Beschreibung sind deine Kunden die Unternehmen? Dann betreibst Du eher eine ausgegliederte Personalabteilung. Dafür müssten Dich dann logischerweise auch Deine “Kunden”, also die Firmen, bezahlen.

    Ich hab in einer vergleichbaren Stelle bei einem Bildungsträger gearbeitet. Dabei war die Position für mich klar: Der Kunde ist die nach Arbeit suchende Person. Meine Tätigkeit war, gemeinsam mit ihr zu schauen, was sie kann und wie das zu präsentieren ist. Eine Stelle zu suchen, sich vorzustellen und die Bedingungen auszuhandeln war dann Aufgabe meiner Kunden, schließlich sollen sie selbständig werden. Wenn es jetzt immer mehr Stellen gibt mit dem Hinweis “nur mit Vermittlungsgutschein”, wird dieses selber-suchen-können zur Farce.

    Es wäre nochmal neu darüber nachzudenken, ob wirklich mit den Mitteln der Arbeitnehmer die Unternehmer-Aufgabe “Personal auswählen und einstellen” bezahlt werden muß. Ja, die Nittel der Arbeitsagentur werden von den Arbeitern und Angestellten erwirtschaftet und sind eigentlich Bestandteil des Lohnes, die freundlicherweise gar nicht erst ausgezahlt werden.

    Was kannst Du denn?
    Auf welcher Seite stehst Du?

    - Horst

  19. Bernd Schreiner sagt dazu:

    Hallo Horst,

    ich bin ein PAV, keine Zeitarbeitsfirma.
    Meine Kunden (Arbeitgeber) sind im In- und Ausland und größtenteils Zeitarbeitsfirmen.

    Meine Kunde (Bewerber) sind die Arbeitssuchenden oder Wechselwillige. Ich genau das was du bei dem Bildungsträger auch gemacht hast.
    Nur daß ich von meinen Bewerbern kein Geld abverlange, sondern von den Arbeitgebern bezahlt werde.
    Die Stellen habe ich, es gilt die Bewerber mit einem Profil darzustellen.

    Der VGS sorgt nicht nur bei den Bewerbern für Arger, die Agentur für Arbeit verschärft die Bedingungen, das ist nicht mehr schön.

    Gruß
    Bernd Schreiner

  20. Hans-Jürgen Schäfer sagt dazu:

    Ich bin Arbeitsvermittler und lade in die von mir moderierte Gruppe https://www.xing.com/net/netzwerk_arbeit/ ein. Natürlich ist alles kostenlos.

    Hier finden sie mein Profil:

    https://www.xing.com/profile/HansJuergen_Schaefer

    Hier treffen sich Arbeitgeber, Arbeitssuchende, private Vermittler (wie ich), aber auch Vermittler der Arbeitsagentur zum Austausch und Diskussion.

    Vielleicht ist es mal interessant, wenn sich alle an einen Tisch setzen und nicht nur in gruppen über andere gruppen unterhalten.

    viele Grüße
    Hans-Jürgen Schäfer

  21. Rolf sagt dazu:

    Hallo an alle Leser.

    ( Auch ich bin privater Arbeitsvermittler )

    ….Ich möchte versuchen, euch einmal meine Sichtweise der Dinge
    ***vereinfacht*** dar zu stellen…

    Zum Vermittlungsgutschein:
    Alle seriösen Studien zeigen:
    -der VGS belebt den Arbeitsmarkt. (Das „Staatsmonopol“ ist gefallen..)
    -offene stellen werden schneller besetzt. (Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig!!)
    -der VGS rechnet sich für den Staat. ( Er ist Wirtschaftlich!! )

    Ziel des Vermittlungsgutscheines:
    „Arbeitslose bei der Stellensuche zu unterstützen, die bereits längere Zeit vergeblich suchen“….

    Das Problem:
    Nur Arbeitssuchende ( Arbeitslose mit Leistungsbezug ) , die bereits mind. 2 Monate ohne Arbeit sind, bekommen einen solchen Vermittlungsgutschein.
    Da nun aber der überwigende Teil der Stellen in den Stellenbörsen nur noch mit Vermittlungsgutschein besetzt wird, hat es jemand ohne einen VGS schwerer wieder in Arbeit zu kommen. Dies kann natürlich (bei allen positiven Seiten des Gutschein`s) wiederum nicht gewollt sein.

    Der Lösungsansatz:
    Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein FÜR ALLE
    (zumindest wenigstens für Alle Leistungsbezieher)

    Der Gutschein wiederum, wird ja eh nur dann Ausgezahlt, wenn die Vermittlung tatsächlich durch die Bemühungen eines privaten Vermittlers zustande gekommen ist.

    Hierdurch wird der Staat endlich wieder seinem sozialen Anspruch gerecht, ohne das die Wirtschaftlichkeit des Arbeitsmarktpotitischen Instrumentes: „Vermittlungsgutschein“
    verloren ginge.

    Grüße

    Rolf M.

  22. Schreiberin sagt dazu:

    Liebe Mitmenschen!
    Es ist grauenhaft, wie schlecht informierte Mitmenschen einen ganzen Berufszweig in den Dreck ziehen - das muss ich hier mal loswerden! Eine private Arbeitsvermittlung ist kein Zuckerschlecken. Erst recht kann keine Rede sein von leicht verdientem Geld. Wir machen die Gesetze nicht und gehen einfach nur unserer Arbeit nach. Im Übrigen ist die Tätigkeit als privater Vermittler mit Sicherheit eine der vielfältigsten und anspruchsvollsten Tätigkeiten überhaupt. Über Aquise, Menschenkenntnis, Seelsorge, Kenntnis der Verhältnisse am Arbeitsmarkt und und und…Gesetze, Tarife, Fördermöglichkeiten für AN und AG…
    Denkt mal darüber nach! …und schwarze Schafe gibt es wohl überall.

  23. Thomas Krug sagt dazu:

    Hallo an alle,
    das Problem dürften nicht wir, die privaten Arbeitsvermittler sein. Es ist doch wohl eher darin zu suchen, dass es dieser Moloch Arbeitsagentur häufig nicht seinen Aufgaben wahrkommt. Wieso? Ganz einfach, auch wegen des AGG werden auf Vakanzanfragen alle irgendwie in Frage kommenden Bewerber ungefiltert dem Arbeitgeber säckeweise übermittelt. Da verlieren immer mehr Arbeitgeber die Lust und gehen besser gleich zum PAV. Diese reichen nur passgenaue Profile weiter, der Vorteil liegt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der Hand.

    Aber etwas anderes: Auf einer Podiumsdiskussion des Arbeitskreises sozialdemokratischer Juristen am 24.03.2009 in Leipzig forderte der Vorsitzende der Region Leipzig des DGB Herr Berndt Günther die Erteilung von Vermittlungsgutscheinen auch an Nichtleistungsbezieher. Auf Nachfrage teilte er mit, dass dies auch die Meinung des DGB Sachsen sei. Hier kann also Hoffnung aufkeimen für Arbeitssuchende ohne Leistungen.

  24. Mathias sagt dazu:

    Guten Tag.

    Also, wirklich eine sehr sehr objektive Recherche und dies als 4Career Besitzer. Oder sehr respektlos gegenüber den gängigen privaten Vermittlern die sich eben nicht mit der Vermittlung von Ingenieuren zufrieden geben und oft genug mehr als nur Zeit und Kosten opfern, um arbeitslosen Menschen zu helfen in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu gelangen.

    Also private Arbeits & Personalvermittler welche mit der arbeitslose gemeldeten Klientel gerne arbeiten, finden es ebenso nicht richtig, dass es in Deutschland eine gesetzlichen Klassenunterschied gibt welche die Vermittlungsgutscheinvergabe regelt. Aber der Staat hat die gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche er nach seinem Belangen ändert wie er will, leider so geschaffen und Sie als Bürger haben diese Leute gewählt. Viele privaten Vermittler diskutieren und beantragen ständig in Berlin/ BA Nünberg Ausweitung der Antragsteller.

    Das ein Vermittler für seine Tätigkeit unter Umständen gar nicht bezahlt wird, weil der Vermittelte vor Ablauf der 6 Wochenfrist, aus den unterschiedlichsten Gründen, wieder ausgeschieden ist. Oder die ARGE / Arbeitsagenturen mit Fadenscheinlichen Begründungen wie falsche Budgetierung oder Ablauf der Gültigkeiten zur Ablehnung vorbringt, kommt gar nicht zur Sprache. Dass ein kleiner popliger Vermittler der wahrscheinlich auch noch selbst neben der eigenen Verantwortung Angestellte hat, nach Beantragung zur Auszahlung nochmal im Schnitt bis zu 5 Monate warten muss bis er überhaupt ne Rate ausgezahlt bekommt, ist hier ebenso wenig zu lesen.

    Als ob man als PAV der grösste Verbrecher ist…unglaublich und finde ich nicht richtig recherchiert, Herr zur Jacobsmühlen.

    Um eins ganz klar zu sagen, ich habe nichts gegen Sie oder diesen Blog. Aber diese Aufmachung und die nachfolgenden Beantwortung haben relativ wenig mit dem eigentlichen Alltag der Arbeitsvermittler welche mit arbeitslosgemeldeten und suchenden Menschen arbeiten, zu tun.

    Unwissenheit liest man jeden Tag, wie eben auch hier. Die Frage ist halt nur wer es wie und wann nach außen hin darstellt und lanciert ;-)

    Es wäre für alle beteiligten des heutigen Arbeitsmarktes vielleicht sinnvoller, sich darüber auszutauschen was man ändern kann um allen Seiten auch gerecht zu werden.

    Gruß M.M

  25. Thorsten sagt dazu:

    @Mathias Ich fange mal von hinten an:

    Genau dazu dient der Artikel und die Kommentarfunktion. Dasss man sich darüber austauscht und vielleicht Wege bzw. Anregungen findet, Dinge zu ändern.

    Im Artikel geht es nicht um irgendwelche “Verbrecher”, sondern schlicht um die Tatsache, dass offene Positionen mittels des Vermittlungsgutscheins nicht mehr der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Da steht ganz groß: “es gibt garantiert das große Heer der seriösen Arbeitsvermittler, die Ihrer Aufgabe auch gerecht werden”

    Und was bitteschön ist daran schlecht recherchiert? Sorry, ich spiele arbeitsloser Bewerber der nach offenen Positionen in einer Stellenbörse sucht, bewerbe mich dort und bekomme die genannten Antworten. Das ist nun mal tatsächlich so passiert und nicht ersponnen. Und die Reaktionen zeigen, dass es auch anderen passiert. Und das ich mir von einer Arbeitsrechtlerin eine Meinung zur Gesetzgebung einhole…das ist schlecht recherchiert? Also sorry, ist es nicht!

    Ich stelle ganz offen die Frage, wieso soll der Staat eine Vermittlung bezahlen mit dieser verbundenen Auflage. Denn nur dadurch ist dies doch erst möglich. Oder sehe ich das falsch? Wieso zahlt nicht die Wirtschaft für diese Leistung? Und wenn der Staat bezahlt, warum dann mit in Anspruchnahme eines Vermittlungsgutscheins, der eben nicht allen zur Verfügung steht?

    Ich spreche in keinster Weise davon, dass hier einem PAV die Butter vom Brot genommen werden soll. Leistung soll und muss belohnt werden. Aber zu wessen Vorteil ist das Ganze? Was denken die Arbeitslosen ohne Vermittlungsgutschein?

    Und noch etwas: Was das Unternehmen 4career betrifft. Dieses Blog ist mein privates Blog. Das ist meine private Meinung. Und wenn man mein Blog liest, wird man feststellen, dass ich sogar über Wettbewerber berichte. Und zwar negativ wenn ich es so empfinde und positiv wenn die eben was Gutes nach meiner Meinung auf den Plan gebracht haben. Nächste Woche erscheint wieder ein Bericht über eine Frankfurter Personalberatung. Ne,ne…bitte nicht so einfach machen von wegen der hat ja eine Personalberatung und will uns nur in den Dreck ziehen.

    Und auch dazu noch etwas: Seit August 2008 übernehme ich keine Suchmandate mehr, bin also als Personalberater nicht mehr aktiv! Ja, richtig gelesen! Ich gebe Seminare und bringe den Unternehmen bei, wie man selber sucht. Einfach mal in 2 bis 3 Wochen auf 4career.de schauen. Dann liest man da Näheres.

  26. rolf sagt dazu:

    Es ist schon richtig, das die meisten privaten Arbeitsvermittler sich ausschließlich auf den VGS stürzen und den Bewerbern ohne Gutschein eine Absage erteilen.

    Das ist aber nicht ausschließlich die Schuld der Vermittler sondern vielmehr liegt es an den entsprechenden Gesetzen und vor allen den Geschäftsanweisungen und Handlungsempfehlungen der BA.

    Fakt ist, dass die BA private Vermittler immer noch als Konkurenz sieht und selbst immer noch wie eine Behörde funktioniert.

    Es steht nirgens geschrieben, dass private Arbeitsvermittler nur mit Vermittlungsgutschein vermitteln dürfen. ( Davon geht die BA und deren umgeschulte Telecom Fallmanager aber aus)

    Der VGS ist doch bei der Vermittlung nur ein Hilfsmittel um Menschen wieder in Arbeit zu bringen.

    Wenn ich Stellenangebote aufgebe, dann ist es egal, ob mit oder ohne VGS, da ich meine Dienstleistung vom Arbeitgeber bezahlen lasse und wenn der Bewerber dann zufällig einen VGS hat,dann wird natürlich auch über diesen abgerechnet und der Arbeitgeber zahlt dann nichts.

    Wenn der Arbeitgeber für die Stellenbesetztung den vermittler nicht bezahlen will, dann soll er sehen wie und wo er seine Stellen besetzt bekommt.Von mir jedenfalls nicht.

    Ich erbringe eine Dienstleistung und die soll und muss auch bezahlt werden.Dabei ist es egal wer die Dienstleistung bezahlt.

    Die Argumentation, warum soll die Ba Vermittler bezahlen die die gleiche Arbeit machen wie die sogenannten Fallmanager der Arbeitsagenturen

    ist ganz einfach…. weil der Gesetzgeber das genau so will …. die Lockerung der Arbeitsvermittlung.

    Darüber hinaus werden private Vermittler immer noch gesetzeswidrig von Arbeitsagenturen behindert,ignoriert und in viel fältiger Weise unterlaufen.Das hier im Detail auszuführen würde den Rahmen sprengen.

    Einen vermittler der ausschließlich mit VGS vermittelt, würde ich auch nicht beauftragen und Vermittler die ihr Geschäft darin sehen nur mit VGS zu vermitteln, werden sich nicht lange am markt halten und ganz schnell verschwinden.

  27. Michael sagt dazu:

    Ich möchte auch mal “meckern”
    Ich persönlich war im Südlichen Schwarzwald von 1979–2007 als Müllwerker/lader angestellt, und hatte nach umstellung auf den € einen bruttostunden lohn von 9 euro
    nach dem dass Landratsmat die verträge für die private Müllentsorgung nicht mehr verlängerte wurde ich zum 1-10-2007 arbeislos….Über dass Arbeitsamt bekam ich keine neue Stelle. So bemühte ich mich selber und bekam dann über eine zeitarbeiterirma eine Arbeit im Metallbereich…
    3 Schichtarbeit ( für mich kein Problem )
    nun kommt aber dass wo ich mich so aufrege….Netto verdienst 1000 Euro inclusive schicht & Nachtzulage…nun wenn man dann mal grob rechnet wenn man Miete etc alles bezahlt was bleibt da übrig???
    Ich hatte damals ALG 1 960 Euro…
    da kann es doch nicht sein wenn man arbeiten möchte , dass mann dann ca grad mal 100 Euro mehr hat….wie sagt dass Sprichwort??
    “dass macht den Kohl auch nicht fett”
    MFG

    Michael

  28. Michele sagt dazu:

    Ich befinde mich in Kurzarbeit und es ist kein Ende absehbar. Da meine finanzielle Situation daher sehr schlecht ist, suche ich nach einen neuen Job. Doch als “nicht Arbeitsloser” ist es praktisch unmöglich den Job zu wechseln, da ich keinen Anspruch auf einen VGS habe. Die meisten Stellenangebote für meinen Branche (Lagerarbeit,Produktion) sind aber mit Vermittlungsgutschein. Es ist einfach nur schlimm das man nicht die Freiheit hat einfach den Job zu wechseln. Da kann ich nur hoffen das mein befristeter Vertrag nicht verlängert wird. Es ist schon grotesk das man auf die Arbeitslosigkeit hofft um Jobs zu bekommen!

  29. Sven sagt dazu:

    Ich befand mich bis vor Kurzem in der selben Situation–meinen derzeitigen Job habe ich Gott sei Dank OHNE Mästen der allgegenwärtigen parasitären Wirtschaftszweige gefunden.

    Bei Bewerbungen mit dem Hinweis, dass man nicht im Besitz eines VGS sei, wurde am Telefon teilweise gleich wortlos aufgelegt, teilweise waren die Antworten auf einmal grob unhöflich bis beleidigend. Da troff die Gier förmlich aus dem Telefonhörer.

    Dass für die ‘Acquise’ soviel Zeit aufgewendet werden muss, halte ich für ein Gerücht. Dem Internet sei Dank. Immerhin beläuft sich die Prämie auf durchschnittlich 1250€ pro Arbeitssuchendem, der erfolgreich vermittelt wurde. Man rechne das mal auf nur 20 Arbeitssuchende pro Monat für einen kleineren Vermittler hoch…

    Für mich ist das eine gigantische Geldvernichtungsmaschinerie ohnegleichen (das wird ja wohl von den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung bezahlt, und das Schlimmste ist, dass ich noch nicht einmal die Wahl habe, ob ich so etwas überhaupt finanzieren WILL). Das Argument, dass es legitim sei, weil der Staat es so vorschreibe, ist ja wohl sowas von daneben. Nur weil etwas legitim ist, muss es noch lange nicht moralisch vertretbar sein.

    Und dass es die vielbejammerten staatlichen Reglementierungen (die aktuellen seit dem 01.01.2008) gibt, liegt schlicht und ergreifend daran, dass derartig viel Missbrauch getrieben wurde, als dieses ominöse Teil eingeführt wurde. Es wurden z.B. regelmäßig nachträglich PAV von der Firma eingeschaltet, die jemanden einstellte, um die Prämie mitzunehmen, Es wurden in einigen Firmen regelmäßig Leute einen Tag nach Ablauf der berühmten 6 Wochen wieder gekündigt und so weiter. Das Ganze hat Methode. Wenn wunderts da noch, dass PAV schlecht angesehen sind.

    Ich sag nur: Nutzlosbranche.

  30. Trixi sagt dazu:

    Diese bittere Erfahrung habe vor 2 Tagen gehabt.Ich bin im September 2008 arbeitslos,geworden.Und hatte so Anrecht auf Arbeitslosegeld 1 bis Febuar 2009.Da ja mein Mann verdient habe ich kein Anspruch auf Leistungen vom Arbeitsamt mehr.Jetzt hätte ich eine Arbeit bekommen können. Aber nur mit einen Vermittlungsgutschein.Jedenfalls habe ich mich sofort mit meinen Arbeitsamt in Verbindung gesetzt und nachgefragt. Es wurde mir mitgeteilt das ich den Anforderungen nicht entspreche. Da fragt mann sich was da los ist.Sowie mann kein Geld bekommt hat mann keine Rechte. Man hat nur Pflichen zuerfüllen.
    meine Meinung dazu, wer sich selbst um alles kümmert und Arbeiten will wird bestraft . Am besten man macht es wie andere auch. Einmal dumm gestellt, das reicht fürs ganze Leben!!!! Nur die faulen kommen dahin wo sie hinwollen.

  31. monika sagt dazu:

    Wenn ein Arbeitgeber die Zuschüsse vom Arbeitsamt bekommt,leckt der sich die Finger. Solange die Zuschüsse gezahlt werden ist es ein guter Arbeitnehmer, laufen die Zuschüsse aus, ist es auch mit dem Arbeitnehmer aus.Denn dann wird gekündigt.Ich kenne Arbeitgeber die müßten sich schämen,ein Sklavenhandel ohne GLEICHEN.Die Leute gehen für ein Apel und Ei arbeiten.

  32. dennis sagt dazu:

    Hallo,ist doch grauenhaft das man für einen Vermittlungsgutschein 2 Monate
    arbeitslos seinen muss.Bin seid 30.05.09 Arbeitslos und kann,mich nicht mal
    bewerben,weil alles nur über diesen Sch…. Vermittlungsgutschein geht.Finde ohne diesen keine Arbeit.

  33. heike sagt dazu:

    Hey,es ist sehr trauig ohne Vermittlergutschein keine Arbeit.
    Ich habe zum Glück Arbeit dadurch wird aber mein Mann bestaft
    keine Leistung kein Vgs.
    Wollten bei erfolgreicher vermittlung das Geld selbst aufbringen,
    wurde abgelehnt,was soll man da denken?

  34. annabell sagt dazu:

    Ein kurzes Hallo,

    als erstes bin ich ja froh, dass ganz ganz zum Anfang auf das Heer der seriösen Vermittler verwiesen wird, denn die gibt es tatsächlich und die Arbeit, die sie gerade jetzt tun ist nicht einfach. Ich unterrichte in einem Bildungsträger, der auch vermittelt und wenn ich sehe, wie manche (auch nicht alle) Bewerber um einen Arbeitsplatz “bemühen”, sollten sie jede Hilfe annehmen, die sie bekommen können. Wenn der Vermittler dann dafür Geld bekommt, was der Bewerber nicht “direkt” aus seiner eigenen Tasche zahlen muss, dann ist er zumindestens den Leute in gewisser Weise gleichgestellt, die es sich locker einen Job “kaufen” können. Wem 2000 Euro für eine Vermittlung in Arbeit, die mindestens ein halbes Jahr Bestand haben muss, zu viel ist, der sollte an dieser Stelle auch darüber nachdenken, was es ihn selbst kosten Arbeit zu beschaffen und was Sachbearbeiter verdienen ohne zu Vermitteln.

    Hat alles sein für und wider

  35. fritz sagt dazu:

    Hallo zusammen!

    als meine Meinung zum Vermittlungsgutschein ist und war sehr gut
    es kommt aber auf den Priv. Vermittler an .

    Der Gesetzgeber ist schult , und zwar schreibt der Gesetzgeber vor
    das man zwei MON Arbeitslos war und erst dann einen Vermittlungsgutschein
    bekommt . wenn ich 1Woche nur arbeitslos war und einen JOb über Vermittlungsgutschein bekäme geht nicht , was ist das nur für ein schmarrn
    Ich wähle Links !!!

  36. weibl-ich sagt dazu:

    Hallo.
    Das mit diesem VMG finde ich echt einfach nur doof. Ich arbeiter derzeit leider nur 25 Stunden, zumindest laut AV und bekomme zusätzlich ALGII. Dass mir das nicht gestrichen wird, habe ich die Auflage, eine bestimmte Anzahl Bewerbungen im Monat vorzuweisen. Da die Meisten Stellenangebote nur mit VMG möglich sind zu nutzen, bekomme ich oft nur Absagen.
    Das ist für mich persönlch sehr ärgerlich.
    Leider bin ich bei uns auf Arbeit nicht die einzige, der es so geht, aber im Moment werden die Stunden leider nicht aufgestockt und bezahlt leider auch sehr wenig.

    Ich bin über diese Sache sehr verärgert, denn wie soll man als “Normalverdiener” bitte 2000 EUR aufbringen?
    M.f.G.

  37. Albrecht Backe' sagt dazu:

    Puh, wenn ich dann auch mal etwas Schreiben dürfte. Ich bin selber privater Arbeits und Personalvermittler. Gerne gebe ich Herrn Schneider recht. Die Arbeit eines privaten Vermittlers ist kein Zuckerschlecken. Erst neulich hatte ich wieder einen Kunden der sich von mir hat eine komplette Bewerbungsmappe erstellen lassen. Was sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat da er über keinerlei Zeugnisse mehr verfügte und diese bei den jeweiligen Arbeitgebren erneut beantragt werden mussten. Den Arbeitsvertrag hat er auch noch Unterschrieben, und wie Herr Schneider schon schrieb hatte mein Kunde “Eine Frettchenzucht” und konnte nicht zur Arbeit erscheinen. Mittlerweile bin ich soweit das ich potenzielle Arbeitnehmer, welche aus irgendwelchen Gründen, nicht zum Vorstellungsgespräch erscheinen, den Agenturen/Argen- melde. Der Großteil der Bewerber hat keine Bewerbung bei denen Firmen gleich vor Freude in die Luft springen wenn sie diese sehen. Sondern die müssen Systematisch neu Aufgebaut werden. Und wenn man Bedenkt das die Agenturen eine Menge Geld zahlt für ein “Bewerbertraining” ist das wirklich zum Weinen.
    Wie dem auch sei, ich stimme meinen “Vorschreibern” zu, private Arbeitsvermittlung ist VERDAMMT Harte Arbeit und sollte wie jede andere Arbeit entsprechend entlohnt werden.

    In diesem Sinne
    Albrecht Backe’

  38. littlebig sagt dazu:

    Das jemand für seine Arbeit Geld bekommt ist ok. Das aber nicht jeder Arbeitslose ein Recht auf einen Vermittlungsgutschein hat, ist Scheiße. Aber Harz IV - Empfänger, oder Hochschulabsolventen ohne Job sind ja auch nicht Arbeitslos, die sind (keine Ahnung) irgendwie nichts Wert in diesen Staat, man wird behandelt wie der letzte Abschaum! Allerdings wundert mich in diesem Staat nichts mehr. Eine Verkäuferin bei Lidl wird wegen 1,5 Euro entlassen, Manager der Milliarden in Sand gesetzt haben, bekommen Millionen-Abfindungen aus Steuergeldern.

  39. heiko sagt dazu:

    Es gibt Zeitartbeitsfirmen die nur Mitarbeiter mit Vermittlungsgutschein einstellen. Ich sollte unterschreiben, dass mich Herr X in diese Stelle vermittelt hat. Aber ich bin selber zu dieser Firma gegangen und kannte den “Vermittler” gar nicht. Da ich mich geweigert habe, sagte man mir, dass sie dann keine Stelle für mich hätten.
    Des weiteren sollte ich über die AA vermittelt werden, für eine Arbeit in einer Produktionsfirma die … herstellt. Es stelle sich herraus, dass dahinter ein privater Arbeitsvermittler stand, der mich an eine Zeitarbeitsfirma vermitteln wollte und diese mich dann an die Produktionsfirma ausleiht.
    Seine erste Frage am Telefon, war nach dem Vermittlungsgutschein. Erst nach Drängen nannte er mir den Namen der Zeitarbeitsfirma. Diese hatte aber keine Stelle in der besagten Firma die … herstellt. (serios?) außerdem könnte mich die Zeitarbeitsfirma jederzeit in einem anderen Bereich einsetzen. Warum wird dann ein Produnktionshelfer für … Produktion gesucht, wenn das gar nicht stimmt.
    Ich habe da große Bedenken mit der Seriosität …
    2000€ dafür, dass ich selber suche, oder von der AA vermittelt werde?

    Sie wollte meine Bewerbung um ein Profil zu erstellen. Ich weiß ja nicht einmal, was da mit meinen Daten passiert.

  40. petra sagt dazu:

    Ich gebe euch mal einen Tip sucht euch eure Arbeit alleine dann

    müsst ihr keinen danke sagen.

    Ich bin jetzt zum dritten mahl arbeitslos gewesen und habe mir immer

    alleine was gesucht,wenn ich das nicht getahen hätte würde ich bis zu meiner Rente keine arbeit haben.Dem Arbeitsamt ist es egal ob ihr arbeit

    habt oder nicht.Ich habe sogar mit meinem Vermittler Wetten abgeschlossen wer zuerst Arbeit findet habe immer Gewonnen.

    Also Kopf hoch ihr findet schon was ich bin auch schon über 50

    viel Glück an alle

    Petra

  41. Marco Struckmann sagt dazu:

    All jenen, die sich beschweren, daß sie unter ihren speziellen Voraussetzungen keinen Anspruch auf einen VGS haben (und dafür u.U. auch noch den privaten Vermittlern die Schuld geben) sei ans Herz gelegt: Geht zu Euren Abgeordneten, sprecht mit den leitenden Personen in Amt und ARGE und beschwert Euch über diese Gesetzgebung. Die ändern es zwar nicht - aber steter Tropfen höhlt den Stein und eine von hundert Stimmen wird weitergetragen an die, welche die Weichen stellen können. Wir Arbeitsvermittler (und ich glaube dahingehend für die meisten sprechen zu können) hätten es am liebsten, wenn jeder Arbeitslose vom ersten Tag der Arbeitslosigkeit an in den Genuß eines VGS kommt. Aber die Behörde hat Angst, daß wir zu erfolgreich sind. Anders kann man es nicht ausdrücken.

    Auch ich bin seit 2002 privater Vermittler - in der Zeit seit der Gründung meines Unternehmens bis heute wurde es durch die Bundesagentur und ihre Helfershelfer in der Politik von Jahr zu Jahr erschwert, Menschen zu vermitteln. Insbesondere die Anzahl derer, die überhaupt Anspruch auf den VGS haben, wurde durch immer einschränkendere Kriterien und Gesetzesvorgaben extrem reduziert. Aber nicht durch die Privaten, sondern durch den Staat.

    Übrigens vermittelt meine Agentur auch ohne VGS und zum stark reduzierten Satz. Leider mit dem Ergebnis, daß ich gerade wieder 3 Mahnverfahren anhängig habe, weil die Vermittelten offenbar denken, ich (und vor allem meine Angestellten) brauche das Geld eigentlich nicht… Und das obwohl hier Laufzeiten über 24 Monate für die Ratenzahlung vereinbart wurden. Ganz ehrlich: ich wundere mich nicht, wenn Kollegen nur noch mit VGS vermitteln.

    Und für alle, die denken, private Arbeitsvermittlung sei ein Spaziergang und hier rumfrusten: Jeder von Euch hat die Möglichkeit, unsere ‘Waffen’ zu nutzen: Wir gehen in die Betriebe oder telefonieren mit den Personalern, Bezirksleitern oder Geschäftsführern, um offene Stellen zu akquirieren. Und das kann jeder, der unsere Arbeit Zuckerschlecken nennt, auch selber tun und wird damit mit genügend Biß erfolgreich sein und einen Job ausgraben - genau wie wir Vermittler es tun. Genau das ist übrigens ein gewichtiger Grund, warum so viele ausgeschriebene Stellen von privaten Vermittlern zu finden sind. Ohne uns und unser unermüdliches Stellenwühlen stünden diese Stellen zumeist überhaupt nicht öffentlich zur Besetzung.

    Noch was zum denken: Die Behörde wirft uns ständig vor, wir vermitteln nur die leichten Fälle, die Markt-Kunden. Dem kann ich belegbar entgegensetzen, daß zumindest bei uns 45% der Vermittelten Hartz-4-Empfänger, also Langzeitarbeitslose sind.

    Zu Heiko: Wenn eine Firma verlangt, den Vermittlungsgutschein an einen Vermittler zu geben, den du gar nicht kennst, dann mach bitte bei Deinem Arbeitsamt/ARGE eine entsprechende Anzeige (hilft!) und melde den Vermittler bei einem der Fachverbände (z.B. Ring der Arbeitsvermittler e.V. http://www.rdaev.de). Solche Dummbeutel versauen der privaten Arbeitsvermittlung den Ruf und bekommen die Gegenwehr der seriösen Verbände und derer Rechtsabteilungen zu spüren.

    lg Marco

  42. toxie sagt dazu:

    Hallo Herr Hacke!
    Aufgrund Ihres Kommentars bezüglich der Ausgaben der Argen für “Bewerbertraining” platzt mir hier gerade die Hutschnur! Ich befinde mich augenblicklich in einer solchen Maßnahme, in der 4 verschiedene “Dozenten”, bzw. Personen, die vorgeben, über aktuelles Wissen zu verfügen, 4 verschiedene Ansichten über Anschreiben, Lebensläufe und dergleichen vertreten. Jeder einzelne behauptet, seine Vorgaben seien der aktuelle Stand… Dies jetzt als Beispiel, ich will damit nicht sagen, daß die Situation als allgemeingültig betrachtet werden kann, aufgrund meiner Erfahrung ist dies jedoch überwiegend der Fall! Im Endeffekt zweifele ich stark am Sinn und Zweck der durch Argen geförderten Bewerbertrainings! Nebenbei erwähnt habe ich bereits 4 solcher Bewerbertrainings absolviert und bin mittlerweile (meiner Meinung nach) durchaus in der Lage, eine komplett DIN-gerechte Bewerbungsmappe zu erstellen, bin trotzdem zur Teilnahme verpflichtet! Abschließend lässt sich sagen: Bewerbertraining nennt sich die sinnlose Verschwendung von Fördermitteln seitens der Agentur für Arbeit, die effektive Arbeitsaufnahme oft eher verhindert anstatt zu fördern!!

  43. Lisa sagt dazu:

    Hi,
    ich bin Jobbsuchende und habe genau das erlebt, was Sie in ihrem Artikel beschreiben. Ich wollte mich nie von dem Arbeitsamt abhängig machen und bin desshalb auch nicht arbeitslos gemeldet. Desshalb habe ich auchkeinen VGS. Warum auch? Ich hörte vor einem Monat zum ersten mal davon, als ich einen Job in meiner neuen Heimat suchte.
    Ich sah die vermittlungsgutschein anfrage, dachte mir aber nichts dabei, weil ich davon aussging, das dieser Vermittlungsgutschein nur irgendeine formalität wäre. ALs antwort bekam ich dann die Frage nach dem VGS und die Absage. Später las ich in einer Stellenanzeige, dass man den Vemrittlungskredit auch selber zahlen könne. Wie aber bringe ich 2000 Euro für eine Arbeitsvermittlung auf, wenn ich dafür 2000 euro zahlen muss? Das sind für mich 2-3 Monatslöhne. Ich muss ja schließlich auch noch meine Lebenshaltungskosten zahlen.
    Und ich neheme niemals in meinem Leben Kredite auf. Was für ein schwachsinn. Ich finde keine Jobs mehr. Weil ich keinen VGS habe.
    Danke Staat. Da will man ihm mal nicht auf der Tasche liegen und wird dafür auch noch bestraft.

  44. Bernd Schreiner sagt dazu:

    Hallo Lisa,

    kein ernsthaft arbeitender Vermittler wird von dir 2.000 Euro verlangen.
    Das ist Unsinn.
    Zudem bekommt der Vermittler sein Geld erst nach erfolgreicher Vermittlung und ganz bestimmt nícht am zweiten Arbeitstag.

    Grüße aus Stuttgart
    Bernd Schreiner

  45. Sven sagt dazu:

    @ Lisa - Sie haben vollkommen Recht. Es ist auch keine Ausnahme das Arbeitsvermittler die volle Vermittlungsprovision möchten. Man kann von mindestens 50% der Vermittler ausgehen und dazu kommt dann der Teil, welcher bis ca. 1000€ für die Vermittlung nimmt.

    @ Bernd Schreiner - Wie viel nehmen Sie denn für eine Vermittlung eines Bewerbers als Vermittlungsprovision? Wie können Sie einen Unternehmen erklären das ein Bewerber bei Ihnen (mal geschätzt) 500€ für die Vermittlung zahlt, aber das Unternehmen soll mindestens (mal geschätzt) 2000€ zahlen? Oder machen Sie den Unternehmen dann auch solche Dumpingangebote? Wie können sich solche Vermittler als Seriös bezeichnen, die so etwas anbieten? Das ist mehr als unfair für den Bewerber.

    Kommen wir mal auf den Punkt. Also, es ist generell nicht in Ordnung wenn eine Arbeitsvermittlung von einem Bewerber Geld verlangt.

    Nur mal als Beispiel: Sie vermitteln einen Bewerber an einen Kunden und der wirft Ihn nach 4 Wochen ‘unverschuldet’ wieder raus. Was bedeutet das denn jetzt für den Bewerber? Dieser darf natürlich trotzdem Ihre Vermittlungsprovision bezahlen, denn Sie haben Ihn ja vermittelt. Was aber wenn der Bewerber zurück in Harzt4 fällt? Wie sollte Er denn Ihre Vermittlungsprovision aufbringen? Schon hat der Bewerber Schulden.

    Unser Unternehmen macht so etwas grundsätzlich nicht, denn Bewerber zahlen bei uns generell nie etwas für Ihre Vermittlung.

    Was hat das Unternehmen von dem neuen Mitarbeiter, welchen Sie Ihm vermitteln? Naja, das Unternehmen kann mehr Aufträge annehmen, mehr produzieren, etc.. Wenn das Unternehmen ein gutes Management hat, dann macht es natürlich nicht nur mehr Umsatz, sondern auch mehr Gewinn. Warum möchte dieses Unternehmen für die Vermittlung genau dieses Mitarbeiters nix bezahlen und warum sollte ein Bewerber dafür zahlen? Bitte beantworten Sie mir diese Frage.

    Wir haben gehofft das man den Vermittlungsgutschein als Arbeitsmarktinstrument abschafft, aber wie ich am Sonntag früh in einem Beitrag (http://www.musterleben.de/vermittlungsgutschein-soll-ueber-2010-verlaengert-werden/) in meinem Blog berichtet hatte, wird dieser jetzt aber über 2010 hin verlängert. Das dürfte viele freudig stimmen, aber so schön ist es nicht, denn es gibt dadurch leider keine Marktbereinigung.

    Im einzelnen wird es ab 2010/2011 so aussehen, das der Vermittlungsgutschein wieder ab dem Ersten Tag der Arbeitslosigkeit ausgegeben wird und das Er auch besser ausgestattet werden soll. Womit man um eine ordentliche Erhöhung der Vermittlungsprovisionen nicht umher kommt.

    Sicherlich ist dies auch erst mal eine gute Nachricht für Bewerber, da Sie sich oft in den ersten 6 bis 8 Wochen auf verschiedene Stellenangebote, auch von Arbeitsvermittlern bewerben. Da werden Sie in Zukunft also sofort bedient und man wird für Sie tätig.

    Aber was ist dann schlecht daran?

    Vermittlungsgutscheine sind eine Subventionierung von Unternehmen, welche auf Personalsuche sind, nicht für Bewerber. Subventionierung von Unternehmen ist generell Wettbewerbsverzerrend und da viele Unternehmen diesen Nachteil nicht erleiden möchten, fragen Sie am Telefon schon nach der kostenlosen Vermittlung über den Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit. Diese Unternehmen denken aber tatsächlich Sie bekommen dadurch genauso gute Bewerber als wenn Sie eine Vermittlung auf Honorarbasis beauftragen würden. Das ist doch Realitätsfern.

    Man kann als Personalvermittlung dann z.B. niemanden von einem anderen Unternehmen abwerben und welche Zusatzleistungen wie eine Garantie sollte man bei dem normalen Vermittlungsgutschein-Honorar denn bitte geben? Es ist schlicht nicht möglich und das Wissen doch alle.

    Aber warum gibt es den Vermittlungsgutschein denn dann?

    Weil die Arbeitsvermittler-Verbände, welchen man besser nicht angehören sollte und auch einige Politiker den Vermittlungsgutschein als ein Arbeitsmarktinstrument gegen die Agentur für Arbeit nutzen wollen.

    Um mehr geht es dabei nämlich nicht. Die Verbände wissen, wenn der Vermittlungsgutschein abgeschafft wird, sind Sie min. 80% Ihrer Mitglieder los. Dessen ‘Konzepte’ :) beruhen nur auf dem Vermittlungsgutschein. Ohne diesen können diese ‘tollen’ Arbeitsvermittler nicht von sich überzeugen. Ich spreche da aus Erfahrung, denn viele denken wir seien ein Zeitarbeitsunternehmen und rufen bei uns an. Das was Sie als erstes bei Ihrer ganz schlechten Kaltakquise machen, ist mir anzubieten für uns doch kostenlos das Personal zu suchen. Kein Wort davon wie das Personal gesucht wird und warum das Unternehmen Sie denn bitte auswählen sollte bei der Personalbeschaffung behilflich zu sein. Peinlich, Peinlich, Peinlich…

    Die Politiker, vor allem aus FDP und CDU wollen am liebsten die Agentur für Arbeit abschaffen, wissen aber das dies so nicht möglich sein wird. Deshalb versuchen Sie zu mindestens die Agentur für Arbeit zu ärgern.

    Was für einen Sinn hat das ganze Spiel denn?

    Keinen, es geht dabei nur um die Erhaltung der eigenen Existenz von Arbeitsvermittlern und der Versprechen der Politiker.

    Wir haben als Vermittler heutzutage kaum noch Chancen um den Vermittlungsgutschein herum zu kommen. Wir versuchen jedes mal aufs neue die Unternehmen von einer Honorarvermittlung zu überzeugen, aber es wird im ‘kaufmännischen und Handwerkssegment’ immer schwerer. Denn alle haben nur noch die ‘tolle’ kostenlose Vermittlung im Kopf. Nur wer was auf seine Mitarbeiter hält wird auch für diese zahlen. Das zeigt doch genau was Mitarbeiter den meisten Unternehmen wert sind. Nämlich nix! Diese Unternehmen sind dann meist auch die, welche den geringsten Lohn zahlen. Das ist auch ein Grund warum wir ca. 10% aller Anfragen ablehnen und lieber nichts gegen die meist hohe Fluktuation dieser Unternehmen unternehmen möchten. Die sind auch meist im Netz bekannt.

    Deshalb wäre es gut gewesen den Vermittlungsgutschein abzuschaffen und den Markt alles wieder selbst regeln zu lassen. Dann hätten wir auch die erhofften Massenpleiten der Arbeitsvermittler gesehen. Und die Honorare hätten wieder eine normale Steigerung erlebt. :)

    Soviel von mir, jetzt sollten Sie mir antworten Herr Bernd Schreiner und mir doch auch bitte gleich das Gegenteil von dem beweisen, was ich hier geschrieben habe. Die Antwort anderer Arbeitsvermittler ist ausdrücklich auch erwünscht. Ich bin gespannt wer sich traut meine Aussagen zu widerlegen.

    In diesem Sinne einen schönen Tag noch :)

  46. Hannes sagt dazu:

    Ich habe auch einen Start in dieser Branche unternommen und fand es sehr schwer…..die Verdienstmöglichkeiten waren sehr gering und habe deshalb schnell einen Wechsel unternommen. Es gibt natürlich auch einige Möglichkeiten sich gut aufzustellen. Allerdings sind die Gehaltschancen laut gehalt.was-verdient-ein.de relativ gering.

    Na ja, es gibt ja hoffentlich auch andere Beispiele

  47. Ruth sagt dazu:

    Ich bin eine Private Arbeitsvermittlerin und möchte mich hier gerne mal zu dem brisanten Thema äußern:
    Wir sitzen hier mitten in Bayern und arbeiten demzufolge auch fast ausschließlich in dieser Region. Zu uns sind schon sehr viele arbeitssuchende Menschen gekommen, die keinen Vermittlungsgutschein hatten, und…. wir haben sie trotzdem in Arbeit vermittelt. Wir haben von ihnen KEIN Geld verlangt, weil ich mich morgens nicht mehr in den Spiegel schauen könnte, wenn ich einem arbeitslosen Menschen Geld abnehmen soll!!! Vielleicht bin ich zu sozial denkend gestrickt, aber ich könnte nicht damit leben, wenn ich einem Menschen wegen eines solchen Zettels einen Arbeitsplatz verweigern würde. Natürlich sind wir auch darauf angewiesen, dass die Bewerber Vermittlungsgutscheine erhalten, aber pro erhaltenem Gutschein gehen halt auch zwei andere mit in Arbeit, die keinen bekommen. Ich hoffe, ich konnte etwas Positives für unsere Branche hier einbringen, auch wenn es da vielleicht das eine oder andere “schwarze Schaf” gibt!!

  48. Snailfood sagt dazu:

    hallo zusammen,
    auch ich habe eine private AV und verstehe nicht, daß manche denken, der av macht ne schnelle mark und haufen kohle.
    ich zumindest blicke meist auf eine 60-70 stunden woche zurück.
    von täglich 15-25 bewerbungen entsprechen 50% der bewerber nicht den anforderungen, die in der stellenausschreibung gefordert sind.von der qualität vieler bewerbungsschreiben will ich gar nicht erst reden.
    ich ruf die leute an, höre mir die tollsten geschichten an, das sie ja jede arbeit machen etc…, schicke täglich 8 Vermittlungsverträge raus, von denen, wenn ich glück habe 2 nach 14 tagen unterschrieben zurückkommen.
    habe ich für bewerber eine passende stelle gefunden, sind die meisten telefonisch nicht erreichbar oder das rumgeeier geht los.da ist plötzlich das auto defekt, man will plötzlich umziehen, man muss die mutter pflegen, die kinder…..(ich könnte bücher schreiben).
    es gibt sicher auch interessierte bewerber die sich wirklich ins zeug legen arbeit zu finden und sich bemühen.nur dieser anteil ist meiner erfahrung nach äusserst gering(von 10 bewerber grad mal einer).
    nicht umsonst hat sich damals eine österreichische personalfirma als slogan “bei anruf droht job” gewählt.
    es klingt vielleicht makaber, arrogant und wird einige verletzen, aber es ist leider in deutschland so.
    die schnelle kohle mach ich sicher nicht mit meiner agentur, aber umsomehr freut mich das lob einiger klienten, die ich in arbeit gebracht habe (”..eine Vermittlung durch sie währe mir lieber, da sie sich am meisten bemüht haben”) das ist mir mehr wert wie ein eingelöster gutschein.für selbstzahler nehme ich 10% vom zu erwartenden bruttolohn, auch noch auf ratenzahlung. ich find das mehr wie fair.
    jeder redet nur vom geld das ein AV bekommt…wenn er es denn mal bekommt, aber keiner von den monatlichen geschäftsausgaben.(nur an porto bei mir monatlich 80€)keiner sieht die werbung, laufende kosten.
    zum anderen unterstützen wir firmen nur bei der personalauswahl.
    denn auf jede stellenauschreibung in einer firma gehen im schnitt 250 bewerbungen ein, die gelesen und bearbeitet werden müssen.das bindet zeit und unmengen geld.warum also nicht eine agentur beauftragen?

    ich sehe den arbeitsvermittler immer als zusätzliche chance für bewerber um in arbeit zu kommen.Zumindest sind sie auch eine chance für ältere bewerber, die nicht so firm sind im bewerbungsschreiben. es kostet sie ja auch nichts.es gibt aber auch genug schwarze schafe in dieser branche.

    wie viele nutzen den arbeitsvermittler nur um mal wieder der arge ne bewerbung vorzulegen, um was abzurechnen?ohne jemals einen gedanken daran zu verschwenden aus ihrer hilfsbedürftigkeit zu entkommen.
    ich hatte es mit leuten zu tun, die kurz vorm arge termin wegen ihrem H4 flugs das telefonbuch aufschlugen und sich mal schnell 10 nummern rausschrieebeen, wo sie sich angeblich beworben haben.
    solche scheinbewerbungen binden unsere zeit, kosten uns nerven und geld.
    langsam bin ich es sowas von leid, mich solcher leute anzunehmen, die eh keinen bock haben.ich würde viel lieber meine lebensenergie für solche aufbringen,die arbeiten wollen,die sich vielleicht nicht selber so präsentieren können beim AG, wo es vielleicht aanderee hinderungsgründe gibt.
    wenn ihr euch eine wohnung sucht über einen makler, bezahlt ihr ihn doch auch, wenn ihr sie habt. beim arbeitssvermittler wird nur gemotzt.

    sorry das musste mal raus.

    …und denkt mal drüber nach.

    ne schöne zeit euch

  49. tomtom sagt dazu:

    Sicher ist es frustrierend wenn man den Traumjob gefunden hat, sich aber nicht darauf bewerben kann, weil einem der VGS fehlt. Mir ging es genau so. Doch der VGS war innerhalb einer Tages beim Arbeitsamt besorgt. Das geht wirklich sehr unkompliziert, sofern man die Bedingungen erfüllt.
    Dann aber die Ernüchterung: der Traumjob entpuppte sich als Lockangebot. Andere Angebote gab es. Allerdings zu sehr schlechten Bedingungen, sprich 7euro/stunde bei einer Zeitarbeitsfirma.
    Nachdem ich dem Arbeitsvermittler erklärte, dass ich nicht dazu bereit bin für 7euro anderen Leuten am Telefon auf die nerven zu gehen, gab er mir meine Bewerbungsunterlagen zurück und wünschte mir noch viel Glück.

    seriös hin oder her - das ganze System ist krank: ich suche eine Arbeit. Eine Stelle in der Firma A ist frei. Statt dass ich diese stelle nun einfach besetzen kann, wende ich mich an Firma B, die mich vermitteln soll und für ihre “Bemühungen” 2000 euro vom Staat kassiert. Firma B vermittelt mich nun an die Firma C, die mich für - sagen wir mal 10 Euro/stunde an firma A ausleiht und zahlt mir dann 7 Euro/Stunde.

    Also da könnt ihr mir sagen was ihr wollt. Ein Arbeitsvermittler, der an Zeitarbeitsfirmen vermittelt, kann nicht seriös sein. Er ist Teil einer parasitären Branche, die sich, durch die Gesetzgebung legitimiert, am Elend anderer bereichert.

    eine Schande für eine Demokratie, die sich gerne als Sozialstaat bezeichnet

  50. Chris sagt dazu:

    Hallo, habe mir hier gerade den Beitrag durchgelesen und mir geht es da immoment auch so.
    Ich hatte einen Job gehabt für 2 Monate (Zeitarbeit und wurde frühzeitig entlassen -.-) nun hatte ich auch direkt danach angefangen nach neuen Jobs zu suchen und habe mich auch wieder Arbeitslos gemeldet.

    Bei einer Vermittlungsfirma kam sogar ein Rückruf mit einem sehr gutem Gespräch und ich hatte auch ein sehr gutes Gefühl dabei so schnell wie Möglich wieder in Arbeit zu kommen.
    Aber leider brauchte ich einen Vermittlungsgutschein und das beste ist das ich einen solchen Schein erst zum 24.12 bekomme….. quasi als Weihnachtsgeschenk -.-

    Mit anderen Worten soll ich nun noch einen Monat Arbeitslos bleiben bis ich mich dann wieder richtig bewerben kann.

    So gehen die Arbeitslosen Zahlen bestimmt nicht runter :(

  51. HJS sagt dazu:

    Zitat:

    Sie haben vollkommen Recht. Es ist auch keine Ausnahme das
    Arbeitsvermittler die volle Vermittlungsprovision möchten. Man kann
    von mindestens 50% der Vermittler ausgehen und dazu kommt dann der
    Teil, welcher bis ca. 1000€ für die Vermittlung nimmt.

    Wie viel nehmen Sie denn für eine Vermittlung eines Bewerbers als
    Vermittlungsprovision? Wie können Sie einen Unternehmen erklären
    das ein Bewerber bei Ihnen (mal geschätzt) 500€ für die Vermittlung
    zahlt, aber das Unternehmen soll mindestens (mal geschätzt) 2000€
    zahlen?

    ===================================================================
    Sehr erstaunlich, wie oft Sie in ihrem Beitrag das Wort geschätzt verwenden. Was wissen Sie wirklich genau?

    +++Anm.des Admins: Das bezieht sich auf den Kommentar von Sven (4 Kommentare vorher)+++

  52. Sven sagt dazu:

    @ HJS
    Ich denke ich weiß genug um als erfahren mit diesem Thema benannt zu werden. Ja, es ist schon sehr erstaunlich wie oft das Wort benutzt wird, ganze 2 mal. Ist das oft? Ok, es ist mein Fehler ich hätte es kein zweites Mal vorkommen lassen sollen. Das nächste Mal passe ich besser auf und schreibe statt “mal geschätzt” dann “schätzungsweise”.

    Die Zahlen beziehen sich auf einen Durchschnittswert. Also mal zu den 500€ Kosten für Bewerber. Einige Arbeitsvermittler zocken halt Bewerber ab und kassieren 1000€, andere 750€, wieder andere 500€, wieder andere 250€ und dann gibt es solche wie uns, die nehmen gar nichts.

    Bei der zweiten Angabe bezieht es sich auf das Honorar welches die Unternehmen an den Arbeitsvermittler zahlen. Selbes Spiel, es gibt halt einige Vermittler die Vermittlungen für Unternehmen bereits ab 150€ anbieten und es gibt solche wie uns, welche für eine Honorarvermittlung halt ein durchschnittliches Brutto-Monatsgehalt nehmen. Das sind halt ganz schnell mal 4000€. Deshalb musste ich die Angaben schätzen. Ich hoffe Sie haben es jetzt verstanden. Wenn nicht, lesen Sie nochmals meinen gesamten Beitrag, dann kommen Sie vielleicht auch selber drauf.

    PS: Haben Sie vor mir Angst, oder warum veröffentlichen Sie keine Website oder Ihren Namen? Dann wüsste ich wenigstens mit wem ich es zu tun habe.

  53. tomtom sagt dazu:

    Leistung soll sich lohnen!

    schade, dass die Leute hier auf der Arbeitsvermittlerseite nicht auf meine Systemkritik eingehen.

    Die Arbeitsvermittler beschränken sich darauf, hier ihr Leid zu klagen: 70 h/woche und das Bewerbermaterial zu 50% ungeeignet. Sie verdienen ihr Geld gar so schwer.

    Bis jetzt habe ich mich mit meinem VGS auf Stellen bei drei verschieden Arbeitvermittlern beworben. In KEINEM der Fälle entsprach der angebotene Job dem Text der Stellenanzeige. Also nach meiner Statistik 100% der Arbeitsvermittler ungeeignet.

    Immer hat man versucht, mich an eine Zeitarbeitsfirma weiter zu reichen.

    Das ich nicht leicht zu vermitteln bin, war in wenigen Minuten geklärt. Die Arbeitsvermittler hatten wirklich einen sehr geringen Aufwand mit meinem Fall. Nehme ich den Job an - ja oder nein? Mehr war nicht zu klären.

    Sicher, liebe Arbeitsvermittler, ihr bekommt euer Geld nicht fürs Nichts-tun. Aber seit euch darüber im Klaren: durch eure Tätigkeit wird kein einziger Job mehr geschaffen. Ausnahmslos JEDE Stelle, die zu besetzen wäre, könnte genauso gut ohne euch besetzt werden.
    Halt, stimmt nicht ganz: eure eigene Stelle wurde durch Einführung der Arbeitsmarktreformen erst geschaffen. Aber der gesellschaftliche Schaden wäre geringer, wenn ihr zuhause bliebet und von Stütze leben würdet.

    Gleiches gilt für die Leiharbeit, mit der ihr ja so hervorragend zusammen arbeitet. Ebenfalls Parasiten, die sich am angespannten Arbeitsmarkt auf Kosten der Allgemeinheit gütlich tun.

    Ich bin nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit durchaus bereit auch einen gering-qualifizierten job z.B. in einem backshop anzunehmen. Das für diese Tätigkeit kein Spitzenlohn gezahlt werden kann, ist mir auch klar. Aber warum ist das heute so, dass ich an eine solche Stelle nur noch über den Umweg der Zeitarbeit herankomme. Und das, obwohl schon in der Stellenausschreibung steht, das die Stelle unbefristet zu besetzen ist???
    Der Vorteil für den Arbeitgeber und die Zeitarbeitsfirma liegen auf der Hand. Aber was habe ich bitteschön davon???
    Wieso bin ich mittlerweile dazu gezwungen, von einem geringfügigen Lohn etwas an eine Zeitarbeitsfirma abgeben zu müssen???

    Die ganze Entwicklung seit Harz führt in die völlig falsche Richtung. Sie führt dazu, dass einige sich die Taschen voll machen, während die Löhne immer weiter gedrückt werden können.

    Da muss dringend etwas passieren. Arbeitsvermittlung sollte wieder eine hoheitliche Aufgabe werden (wozu brauchen wir sonst eine Arbeitsagentur?) und Zeitarbeit muss wieder stark reglementiert werden, damit sie wieder ausschließlich dazu dient, personelle Engpässe flexibel zu überbrücken. So wie man sie jetzt handhaben darf, ist sie vor Allem ein Instrument der Ausbeutung. Die Ausweitung der Zeitarbeit ließ Reallöhne sinken, erhöhte den Druck auf Arbeitnehmer und vergrößerte ihren eigenen Profit. Eine Abwärtsspirale, die es dringend zu durchbrechen gilt.

    Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns würde die gesamte Leiharbeitsblase zum platzen bringen. Dann wäre das Zwischenschalten der Zeitarbeit unrentabel - der Parasit ausgehungert.

    Arbeitsvermittler müssten sich dann wirklich damit beschäftigen, passende Stellen für Arbeitssuchende zu finden.

    Leistung würde sich wieder lohnen…

    …eine schöne Vision - außer für Parasiten.

  54. Sven sagt dazu:

    @ TomTom Man merkt das Sie sich nicht wirklich mit dem Thema Zeitarbeit beschäftigen. Es ist völlig falsch zu behaupten das Zeitarbeitsunternehmen keinen Mindestlohn wollen. Die zwei großen Verbände BZA und iGZ betteln darum und haben sich für Ihr Vorhaben, einen Mindestlohn in der Zeitarbeit zu erwirken, zusammen geschlossen. Das Problem ist, das die Regierung hier nicht mitmachen möchte und auf keinen Fall einen Mindestlohn in der Zeitarbeit einführen möchte.

    Aber es ist klar, das dies nicht nur aus liebe zu den angestellten Zeitarbeitnehmern geschieht, sondern weil ab 2011 oder 2012 jedes osteuropäische Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland tätig werden darf und von den Verbänden und Ihren Mitgliedern befürchtet wird, das diese das jetzige Minimum an Lohn noch weiter drücken werden.

    Also bitte erst Schlau machen und dann große Reden schwingen. Zudem mal überlegen, ob Parasiten die richtige Wortwahl ist. Und dann noch so feige, keine E-Mailadresse oder Homepage anzugeben. Solche Leute wie Sie braucht niemand. Gehen Sie einfach weiter zu den Veranstaltungen der Linkspartei und bringen Sie da Ihren verbalen Dünnschiss zur Ansprache.

  55. nicole sagt dazu:

    Ich verstehe,das sich manche so über diesen Vermittlungsgutschein und die Verwendung aufregen.
    Aber der private Arbeitsvermittler macht doch auch nur seine Arbeit-und dafür steht Ihm doch,genau wie jedem anderen!-ein Honorar zu!!!
    Jeder will für seine Arbeit bezahlt werden,warum also bitte nicht auch der private Jobvermittler???
    Wäre schön,wenn die personalsuchenden Firmen selbst das Honorar für den Arbeitsvermittler übernehmen würden,schließlich suchen Sie ja gutes Personal-und wie sagt der Kölsche: von nix kütt nix!
    Ich versuche selbst gerade eine Arbeitsstelle zu finden. Bin seit Ende September arbeitslos,und habe “blöderweise” einen Sachbearbearbeiter auf dem Arbeitsamt,dem der Einsatz vom VGS völlig abgeht.
    Obwohl mir dieser Gutschein zustünde will er ihn nicht ausstellen…

    Aber,das alles entmutigt mich nicht…irgendwann wird sich wohl auch ohne Gutschein etwas finden!
    Nur noch eines: Schwarze Schafe gibt es überall,deshalb bitte nicht alle über einen Kamm scheren!!!

  56. TomTom sagt dazu:

    @ Sven
    Gut gebrüllt, sven! ich kann ihre email-adresse hier auch nicht entdecken (wird nicht angezeigt). macht ja auch sinn. man soll sich ja in diesem blog öffentlich auseinandersetzen, wem würde es etwas nutzen, wenn sie mir eine private e-mail schreiben?! was wollen sie also mit meiner adresse???

    In einer sache haben sie vollkommen recht: “Das Problem ist, das die Regierung hier nicht mitmachen möchte und auf keinen Fall einen Mindestlohn in der Zeitarbeit einführen möchte.”
    Aber so blauäugig werden sie doch wohl nicht sein, zu glauben, dass solche hirnrissigen entscheidungen nicht ohne den druck entsprechender interessenvertreter zustande kommen.

    Dass ich die ganze (Ihre?) branche (arbeitsvermittler+zeitarbeit) als parasiten diffamiere, ist wohlüberlegt. Sie profitieren von gesetzlichen regelungen und holen das beste für sich heraus. diese verhaltensweise ist in unsere gesellschaft anerkannt. Sie sind nach der gebräuchlichen lesart in die gruppe der sog. leistungsträger einzusortieren. und genau davon müssen wir weg. es muss auch mal klar gesagt werden dürfen, dass Sie genauso auf kosten der allgemeinheit leben wie jeder harz4empfänger.
    Dass der staat die vermittlung eines jobs mit 2000 euro vergütet ist gesetzlich so vorgesehen aber trotzdem falsch. das kann man den arbeitvermittlern, rein rechtlich, nicht vorwerfen. aber man muss doch sagen dürfen, dass es politisch und moralisch falsch ist. auch den arbeitsaufwand, den private arbeitsvermittler haben, macht sie nicht automatisch zu wohltätern unserer gesellschaft. das leben als laus ist schließlich auch nicht das reine zuckerschlecken: sich ständig durch fell zu kämpfen auf der suche nach blut; ständig muss man degen das kratzen seines wirtes ankämpfen; und dann noch der stress mit der fortpflanzung. Und trotzdem ginge es dem wirt ohne die laus besser.
    Stellen sie sich vor, unsere regierung würde einbruchdiebstahl legalisieren. dann gäbe es sicher leute, die die gelegenheit nutzen würden. sie könnten sich auf den gesetzgeber berufen und sich damit rechtfertigen, wieviel arbeit doch so ein einbruch macht. trotzdem: ihr handeln wäre nach wie vor unmoralisch.

    Dass in diesem land bald kein brötchenverkäufer mehr eingestellt wird, ohne dass der steuerzahler 2000 euro an einen arbeitsvermittler abführt, und der brötchenverkäufer dann als leiharbeiter auch noch die zeitarbeitsfirma mit durchfüttern muss, selbst aber nur als aufstocker über die runden kommt, kann kein normal denkender mensch für richtig halten. tut er es doch, dann nur weil er davon provitiert.

    Sie haben recht. Es ist in erster linie eine politische frage. insofern war ihr tip mit der links-partei sicher ein guter. ich werde es mir überlegen.

  57. TomTom sagt dazu:

    noch eine frage @ Sven:

    nach dem sie sich über meine wortwahl “Parasiten” aufgeregt haben und sie mit fäkalausdrücken quittiert haben, stellt sich mir noch folgende frage:

    Sind Sie der selbe Sven, der im Mai folgenden (guten) text gepostet hat?

    ##################################################
    # Sven sagt dazu:
    Mai 25th, 2009 at 01:29

    Ich befand mich bis vor Kurzem in der selben Situation–meinen derzeitigen Job habe ich Gott sei Dank OHNE Mästen der allgegenwärtigen parasitären Wirtschaftszweige gefunden.

    Bei Bewerbungen mit dem Hinweis, dass man nicht im Besitz eines VGS sei, wurde am Telefon teilweise gleich wortlos aufgelegt, teilweise waren die Antworten auf einmal grob unhöflich bis beleidigend. Da troff die Gier förmlich aus dem Telefonhörer.

    Dass für die ‘Acquise’ soviel Zeit aufgewendet werden muss, halte ich für ein Gerücht. Dem Internet sei Dank. Immerhin beläuft sich die Prämie auf durchschnittlich 1250€ pro Arbeitssuchendem, der erfolgreich vermittelt wurde. Man rechne das mal auf nur 20 Arbeitssuchende pro Monat für einen kleineren Vermittler hoch…

    Für mich ist das eine gigantische Geldvernichtungsmaschinerie ohnegleichen (das wird ja wohl von den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung bezahlt, und das Schlimmste ist, dass ich noch nicht einmal die Wahl habe, ob ich so etwas überhaupt finanzieren WILL). Das Argument, dass es legitim sei, weil der Staat es so vorschreibe, ist ja wohl sowas von daneben. Nur weil etwas legitim ist, muss es noch lange nicht moralisch vertretbar sein.

    Und dass es die vielbejammerten staatlichen Reglementierungen (die aktuellen seit dem 01.01.2008) gibt, liegt schlicht und ergreifend daran, dass derartig viel Missbrauch getrieben wurde, als dieses ominöse Teil eingeführt wurde. Es wurden z.B. regelmäßig nachträglich PAV von der Firma eingeschaltet, die jemanden einstellte, um die Prämie mitzunehmen, Es wurden in einigen Firmen regelmäßig Leute einen Tag nach Ablauf der berühmten 6 Wochen wieder gekündigt und so weiter. Das Ganze hat Methode. Wenn wunderts da noch, dass PAV schlecht angesehen sind.

    Ich sag nur: Nutzlosbranche.#
    #############################################

    Fast meine Worte!!!!

    Stilistisch scheinen sie der selbe Sven zu sein. Aber was ist in dem letzten halben jahr mit ihnen passiert??? sind jetzt selbst unter die vermittler gegangen oder haben sie mittlerrweile ihre eigene zeitarbeitsfirma gegründet???
    Falls Sie mehrer Persönlichkeiten haben, ist das ihr Ding. Wir sind ja alle tolerant. Aber sie sollten ihnen, der besseren übersichtlichkeit halber, unterschiedliche namen geben.

  58. Sven sagt dazu:

    Danke, Danke, aber das musste ich ja loswerden. Es ist doch schrecklich das alle immer nach dem Staat schreien, aber niemand selbst was tut.

    Na dann bin ich ja froh, das sich demnächst ein Mensch mehr in diesem Lande politisch engagieren möchte, auch wenn man sagen muss das “Die Linke” ja eigentlich nicht als ehrgeizige Partei einzuordnen ist. Schließlich bekommen die ja immer Angst wenn Sie Sie mal Verantwortung übernehmen sollen. “Wir haben nicht das Ziel an einer Regierung beteiligt zu sein”. Bloß blöd das dies ja zur “angeblichen” Lösung des Problems beitragen könnte. Es ist halt wie in Ihren Beiträgen, Jammern, aber nix dagegen unternehmen. Der Staat ist natürlich für alles und jeden verantwortlich. Das ist absolut der falsche Weg. Man muss was tun.

    Ich habe zudem das Gefühl das Sie meine Beiträge nicht aufmerksam lesen, sonst hätte Ihnen ja auffallen müssen, das ich auch nicht für den Vermittlungsgutschein bin. Er hat und zerstört die natürlichen Honorare immer noch, welche vor Einführung des Vermittlungsgutscheines üblich waren. Es ist aber als privater Personalvermittler so, dass man diesen Schein in Anspruch nehmen muss. Auch wenn es bedeutet, dass man einen sinnlosen Verwaltungsaufwand mit diesem “Arbeitsmarktinstrument” hat. Denn die Lage ist ganz klar so. Unternehmen fragen gezielt nach diesem Schein, weil Sie nichts für die Personalvermittlung zahlen möchten. Entweder man macht es dann auch, oder man beschränkt sich auf die wenigen, welche die Personalvermittlung zu guten Honoraren möchten.

    Man hat also einen Wettbewerbsnachteil, wenn man diesen Schein nicht zu mindestens als zweite Lösung anbietet. Also nix von wegen, der Schein ist zu hoch datiert. Bei einer Honorarvermittlung bekommt man ungefähr das Doppelte + MwSt.. Wenn man also nur ein wenig Mathe kann, wird man feststellen, dass man mit der Honorarvermittlung viel besser fährt.

    Dann noch was zu der Gleichstellung von Arbeitsvermittlung und Zeitarbeit. Da gibt es im Internet (z.B. bei wikipedia.de) genügend Informationen, das die beiden Bereiche nicht identisch sind. Einfach mal lesen und dann nochmal drüber nachdenken vor dem nächsten Kommentar.

    Mit der E-Mail war natürlich Blödsinn (Jetzt steht es 1 zu 3 für Sie), aber als Anonymer hier auf den Putz zu hauen ist ja wohl mächtig feige. Ich möchte Ihnen keine private E-Mail schreiben, ich hätte nur gern gewusst wer sich hier als “Rächer mit dem Becher ausgibt”.

    Wenn Sie auf meinen Namen vor dem eigentlichen Kommentar klicken, so kommen Sie auf meinen Blog und der hat natürlich ein Impressum. Zudem könnten Sie ja dann den Namen kopieren und z.B. mit Google.de eine Suche danach starten. Da finden Sie dann einige Profile von mir im Netz.

    Der Großteil möchte definitiv den Mindestlohn, wie ich auch schon erwähnt hatte. Das Problem ist wohl eher, das die Lobby nicht stark genug ist und nicht wie Sie glauben, alles entscheidet.

    Der Vergleich als Parasit hinkt und ist einfach nur unterste Schublade. Wenn wir zwei wirklich mal Diskutieren würden und Sie wirkliche Argumente bringen müssten, würden Sie zusammen packen und weiter Jammern. Und danach würden Sie überall erzählen was der böse Kapitalist mit Ihnen gemacht hat. Wenn das mal nicht Primitiv ist, was ist es dann?

    Zudem ist der Vergleich mit der Legalisierung des Einbruchs völlig daneben gegriffen, denn das Vermitteln der Menschen in Arbeit ist kein Verbrechen. Das würde ja zudem bedeuten, dass alle Arbeitsamt, ArGe und JobCenter-Mitarbeiter durch Ihre Tätigkeit eine strafbare Handlung begehen. Das kann ja nun wirklich nicht Ihr ernst sein.

    Sie passen wirklich gut zur Linkspartei. Ich sag nur, auf dem einen Bundestagswahlkampfplakat 2009 “Reichtum für alle” und eine Laterne weiter “Reichtum besteuern”. Das ist genauso Sinnfrei wie Ihre hinkenden Vergleiche, die absolut nix mit logischem Denken zu tun haben.

  59. Sven sagt dazu:

    Oh man, das wird ja immer lustiger mit Ihnen. Ja, es kann vorkommen, dass es in Deutschland gut und gerne 50000 “Svens” gibt. Wir betreiben seit 4,5 Jahren die Erste Online-Personalvermittlung in Deutschland. Es gab bei mir keinen Sinneswandel, weil ich den Blödsinn nicht geschrieben habe. Mein Erster Beitrag ist vom 29. Oktober 2009.

    Mein Sie, das mich sowas stört? Jeder kann seine Meinung haben, auch wenn Er auch Sven heißt. Sie sollten nur einfach mal anfangen nachzudenken. Sie haben jetzt verzweifelt etwas gesucht, womit Sie es mir geben könnten und haben sich die Arbeit gemacht irgendwelche Widersprüche in meinen Kommentaren zu finden. Leider sind Sie leer ausgegangen, deshalb haben Sie sich eigentlich einen Lolli verdient.

    Wer solche Kommentare schreibt wie der andere “Sven” und Sie, der hat sich doch schon längst aufgegeben. Ich hingegen bin durch und durch überzeugter Optimist. Der Kommentar von dem anderen “Sven” liest sich eher so, als wenn Er schon über 40 ist und natürlich den Staat und die Arbeitsvermittler für schuldig hält. Genauso blöder Kommentar wie Ihre.

    Wenn man in meinem Alter ist und meiner Generation angehört, dann sieht man das mit der Verantwortung scheinbar anders. Deshalb habe ich mich auch mit 23 Jahren selbstständig gemacht. Sie jammern nur jammern. Was meinen Sie wie weit Sie mit einer solchen Einstellung kommen? Meinen Sie es stellt ein Arbeitgeber freudig einen “Jammerlappen” ein? Nein.

  60. TomTom sagt dazu:

    ach sven, was soll ich dazu noch sagen. es liegt mir ja vollkommen fern, sie als zierde des deutschen unternehmertums, auf den pfad des sozialismus zu führen.
    aber für den lolli möchte ich mich herzlich bedanken und ihn gleich an den betreiber dieser seite weiterreichen. es liegt nämlich in seiner verantwortung, dass unterschiedliche blogger hier nicht mit gleichem namen posten können. dazu sollte eigentlich die abfrage der e-mail-adresse dienen. Sie ist in jedem fall einzigartig. dass hier nicht die technischen möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die mehrmalige vergabe eines namens zu verhindern, muss zu missverständnissen führen. aber das nur am rande.

    Der unterschied zwischen zeitarbeit und arbeitsvermittlung ist mir wohl bekannt. Gestatten sie mir trotzdem, beides für moralisch fragwürdig und politisch falsch zu halten.
    Es wundert mich, dass sie zwischen meinen zeilen “jammern” und resignation ausmachen. aber bitte, wenn es ihnen dadurch leichter fällt, sich selbst als optimist zu fühlen…

    Als “bösen” kapitalisten outen sie sich dann schließlich selbst mit ihren zeilen:
    #############################
    Wer solche Kommentare schreibt wie der andere “Sven” und Sie, der hat sich doch schon längst aufgegeben. Ich hingegen bin durch und durch überzeugter Optimist. Der Kommentar von dem anderen “Sven” liest sich eher so, als wenn Er schon über 40 ist und natürlich den Staat und die Arbeitsvermittler für schuldig hält. Genauso blöder Kommentar wie Ihre.
    ##############################
    Da schwingt soviel arroganz und menschenverachtung mit. Ihr traumarbeitnehmer soll also bitteschön unter vierzig sein. dazu noch aufopferungsbereit, anspruchslos und (das gefällt mir am besten;-) gut gelaunt. Alle anderen sind bloß unnütze, renditeschmälernde jammerlappen. Wären sie der robin hood der arbeitsvermittler-szene, als der sie sich hier aufführen, der gegen vermittlungsgutschein und für einen mindestlohn kämpft, müsste es ihnen eigentlich eine herzenssache sein, einen resignierten mitvierziger in einen anständigen job zu vermitteln, statt ihn zu diskriminieren. aber damit lässt sich offensichtlich kein geld verdienen.

    ja, ich habe ihnen vorgeworfen, dass sie sich an der notlage anderer bereichern. diesen vorwurf versuchen sie zu entkräften, indem sie diese notleidenden als arbeitsscheue jammerlappen diffamieren. Das wirk irgendwie verzweifelt auf mich. Plagt sie am ende doch ihr gewissen??? Wieso rechtfertigen sie ihr eigenes tun mit der unzulänglichkeit anderer??? wer jammert hier eigentlich???

    entschuldigen sie bitte meinen vergleich mit dem einbruch. Ich habe sie gebeten sich etwas, zugegeben, absurdes vorzustellen. Ich habe ein minimum an geistiger beweglichkeit vorausgesetzt um ihnen etwas zu verdeutlichen. da habe ich sie wohl leider überschätzt.

    Viele werden unser kleines scharmützel hier nicht lesen. Die wenigen haben sich aber, dank ihrer ausführungen, ein gutes bild von ihrer geisteshaltung machen können. ich wage es zu behaupten, dass ihre kollegen ähnlich gestrickt sind. alles in allem also keine gute werbung für ihre branche. damit haben sie mir meine graue, pessimistische, selbstverschuldete tristess für die nächsten tage versüßt. dafür vielen dank!

    ihnen wünsche ich für das neue jahr nicht gutes, in der hoffnung, dass sie selbst vielleicht einmal zu denen gehören werden, die sie hier so offen verachten.

  61. Sven sagt dazu:

    @TomTom

    Sie wollen unbedingt die Worte so drehen wie es Ihnen gefällt. Das Alter bezog sich auf den Schreiber des Kommentars und das Wissen Sie auch sehr genau. Es ging darum, das ein optimistischer 40 jähriger so etwas nicht schreiben würde, sondern nur ein über 40 jähriger der sich schon längst aufgegeben hat und erwartet das der Staat alles für Ihn übernimmt. Sie wollen doch nur provozieren.

    Ich würde nie jemanden wegen des Alters diskriminieren, weil das völliger Schwachsinn ist. Unsere Firma lebst selbst davon. Die Lebens- und berufliche Erfahrung von 40+ ist durch so ziemlich nichts zu ersetzen. Aber es ist ein Unterschied ob man sich aufgibt, oder Richtig durchstartet. Also versuchen Sie mir nicht zu unterstellen das ich jemanden diskriminieren würde. Dann würde ich mich ja mit Ihnen auf eine Stufe stellen und behaupten das bestimmte Leute keine Daseinsberechtigung hätten. Den Job übernehmen Sie durch Ihre Aussagen und diesen Job möchte ich Ihnen nicht wegnehmen.

    Sie sind ein Langweiler, welcher seinen Standpunkt durch falsche Darstellungen untermauern will. Ihnen fallen keine Argumente mehr ein? Was soll man von jemanden wie Ihnen auch erwarten.
    Es ist schon toll das ich jedes Ihrer nennen wir es mal “Argumente”, widerlegen konnte. Das zeigt, das Sie erst schreiben und vielleicht dann erst nachdenken. Lieber erst Denken, dann schreiben.

    Ich wünsche Ihnen trotzdem ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.

  62. TomTom sagt dazu:

    alles klar! ich habe keine argumente und sie widerlegen jedes einzelne davon.

    Ich spreche nicht IHNEN ihre daseinsberechtigung ab, sondern ihrem betätigungsfeld. und ich gebe nicht ihnen die schuld an den von mir beschriebenen missständen, sondern der politik. Sie möchte ich lediglich als profiteur entlarven :-)

    Sie konnten mir bis jetzt noch nicht plausibel machen, warum an einer “geringfügigen” beschäftigung ein arbeitsvermittler und eine zeitarbeitsfirma mitverdienen müssen (nur um mal bei dem beispiel “backshop” zu bleiben)

  63. Martin sagt dazu:

    Hi,ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben.Ich bin seit anfang des Jahres Arbeitslos,und habe auch keinen Anspruch auf einen vermittlungsgutschein.Habe auch festgestellt das über die Jobbörsen im internet nur Private Arbeitsvermittler stellen anbieten. Und das ist eine Frechheit.Wir haben doch schon eine Arbeitsvermittlung und zwar das Arbeitsamt,was wir alle mit unseren steuern bezahlen.Und Jetzt wird der Bürger mal wieder doppelt zur Kasse gebeten.Denn irgendwo muss das geld für die vermittlungsgutscheine ja herkommen.Diese Harz Politik hat nen schaden.

    Lg Martin
    “Verbrecher gehen ins Gefängnis, Schwerverbrecher in die Politik”

  64. A.B sagt dazu:

    ich habe endlich nach 2 monaten meinen gutschein bekommen.Aber das ich
    wo ich arbeitzlos geworden bin in meiner stadt wider nach 2 tagen
    nen neuen jop haben konnte war jeden egal ich hätte 3 stellen sofort besetzen können alls (cnc laserfachkraft) mann machte mir das angebot
    wen ich den job haben will könne ich auch 800€ aus eigener tasche zahlen und den rest in ra.. jetzt 2 monate später wo ich den schein habe sind die jobs weg und muss neu suchen.Was für ne scheise zu schauen wie jeden tag einer der 3genannten jobs rausgenommen wurde auf meine stadt.de und mann konnte nichtz tun.Ende vom lied jetzt koste ich unfreiwilig dem stadt und euch ein parr monate mehr.

    scheiss Politik in unserem Deutschland es ist jämerlich

  65. marcel sagt dazu:

    Das hört sich für mich alles ziemlich verwirrend an!!!
    Da blickt ja kein Mensch mehr durch.
    Ich habe persönlich keine Ahnung davon,weil ich(Gott sei dank)bisher nie
    in einer Situation war,in der ich mich damit beschäftigen musste.
    Aber jetzt kam mein Bruder zu mir;der jetzt seit Anfang diesen Jahres leider wieder arbeitslos ist.
    3 Jahre hat er jetzt bei/für seinen letzten Arbeitgeber gearbeitet.
    Davor war er schon einmal 4 Monate arbeitslos. Zu diesem Zeitpunkt bekam
    er einen VGS ausgestellt,den er nicht in Anspruch nahm,weil er ohne diesen Gutschein eine neue Stelle gefunden hat.

    Könnte er denn jetzt in der aktuellen Situation diesen Gutschein verwenden,oder müßte er jetzt erst warten,bis Ihm ein neuer VGS
    zusteht?
    Vielleicht kann mir jemand diese Frage beantworten?
    Im Vorraus: Danke!!

  66. HJS sagt dazu:

    Sven sagt dazu:
    Dezember 6th, 2009 at 10:53
    @ HJS
    PS: Haben Sie vor mir Angst, oder warum veröffentlichen Sie keine Website oder Ihren Namen? Dann wüsste ich wenigstens mit wem ich es zu tun habe.

    Scvhauen Sie doch mal meinen Beitrag vom 16.04.2009 an. :-)

  67. HJS sagt dazu:

    Martin sagt dazu:
    Januar 14th, 2010 at 12:25
    Habe auch festgestellt das über die Jobbörsen im internet nur Private Arbeitsvermittler stellen anbieten. Und das ist eine Frechheit.Wir haben doch schon eine Arbeitsvermittlung und zwar das Arbeitsamt,was wir alle mit unseren steuern bezahlen.
    _______________________________________________________________

    Dann empfehle ich doch zum Arbeitsamt zu gehen und auf mein recht zu pochen. :-)
    viele grüße
    ———————————–
    hans-jürgen schäfer

  68. matthias sagt dazu:

    selbst wen man einen Vermittlungsgutschein besitzt bekommt man nicht die richte Arbeit.Beim privaten Vermittler muß man erst einen Vertrag unterschreiben bevor sich was dreht .Ich bin der Meinung dieser Vertrag ist die blanke Abzoge. Wer verdient hier Geld, nicht der Arbeitssuchende sondern der Vermittler.

  69. HJS sagt dazu:

    matthias sagt:
    > selbst wen man einen Vermittlungsgutschein besitzt bekommt man nicht > die richte Arbeit.

    Bitte nehmen Sie es nicht persönlich. Aber ich empfehle etwas mehr auf die Rechtschreibung zu achten. Sollte ein Arbeitgeber oder vermittler mitlesen, erweckt es unter Umständen einen schlechten Eindruck.

    > Beim privaten Vermittler muß man erst einen Vertrag unterschreiben
    > bevor sich was dreht .Ich bin der Meinung dieser Vertrag ist die
    > blanke Abzoge.

    Ja. So ist es. denn im Sozialgesetzbuch ist es vorgeschrieben. ich gehe davon aus, das Sie mit keinem Vermittler arbeiten wollen, der gegen das Gesetz verstößt.

    > Wer verdient hier Geld, nicht der Arbeitssuchende sondern der
    > Vermittler.

    Auch hier muss ich Sie leider “belehren”. Ein vermittler verdient sein Honorar nur auf Erfolgsbasis. Also wenn SIE FREIWILLIG einen Arbietsvertrag unterzeichnen, dessen Abschluss ihnen durch den Vermittler vermittelt wurde.

  70. Sebastian sagt dazu:

    Guten Morgen,

    ich habe mir einige Beiträge durchgelesen und verschiedene Meinungen gesehen.
    Ob der Job eines PAV kein “Zuckerschlecken” ist mag sein und ich gebe diesen Leuten auch nicht die Schuld.
    Jedoch, entschuldigen sie bitte meine Ausdrucksweise, ist mir das K***egal!
    Ich habe bis Ende Dezember gearbeitet und mache im Sommer meine Schule weiter. Nun lag mir der Gedanke nahe, in der Zwischenzeit etwas zu verdienen. Ein anspruchsloser Schichtjob im Lager o.ä. schien mir passend.
    Nun bin auch ich in der Position, dass ich diesen vermalledeiten Vermittlungsgutschein brauche.

    Ich habe in diesem Fall keine große Lust darüber nachzudenken wo die Vorteile für wen liegen oder was auch immer.
    Fakt ist, dass ich heute im Arbeitsamt stand und mit, später erhobener Stimme, sagte: Ich stehe hier, bin jung, kräftig und arbeitswillig! Das sehen sie vielleicht nicht oft. Ich WILL arbeiten und es ist mir nicht möglich, außer ich bin noch etwas länger arbeitslos?

    Lassen wir das ganze blablabla weg, dann untersagt man mir quasi zu arbeiten.
    Wir haben genug Arbeitslose und unsere Wirtschaft ist jetzt auch nicht grade am feiern und dann lässt man einen Teil der freien Stellen einfach nur für einen “erlesenen” Kreis zu.

    Wenn es Arbeit gibt und es geeignete Leute gibt, die diesen Job machen WOLLEN, dann sollte man dem, meiner Meinung nach, in keinster Weise einen Riegel vorschieben.

    Sebastian Ahrens

  71. Thorsten sagt dazu:

    Hallo Zusammen, ich bin Thorsten, der Verfasser des Artikels und damit Herausgeber des Blogs. Heute hat mich wegen meines Artikels, den Ihr alle hier so fleißig kommentiert, die EMail einer Arbeitsvermittlung erreicht. Ohne Freigabe des Absenders kann ich diese hier natürlich nicht einstellen. Meine Antwort jedoch, möchte ich hier einfügen, damit die Historie vollständig ist. Außerdem erkläre ich in meiner Antwort nochmals, was ich an dieser Geschäftspraktik nicht in Ordnung finde. Hier also meine Antwort:

    Guten Abend Frau …..,

    nirgendwo steht dort, dass ein Arbeitsvermittler kein Geld oder einen gerechten Betrag verdienen soll.
    Sie stimmen mir sicherlich zu, dass der Vermittlungsgutschein genau die Aufgabe besitzt, die der Name vorgibt. Ein Vermittler kümmert sich um einen Arbeitslosen genau in dem Sinne, wie Sie es beschreiben. Die Entlohnung durch den Vermittlungsgutschein erfolgt bei erfolgreicher Vermittlung eines Arbeitslosen, der zu Ihnen kam um von Ihnen in einen Job vermittelt zu werden.

    Der Artikel widerspricht dem in keinster Weise, sondern prangert ganz klar an, dass hier Anzeigen von Vermittlern geschaltet wurden, um offene Positionen von offensichtlich bestehenden Kunden (Arbeitgeber) mit Arbeitslosen zu besetzen, die man noch nicht kennt, aber die einen VG mitbringen sollen.Also genau anders herum.

    Und genau das ist es Frau …., was nicht Sinn des Vermittlungsgutscheins ist. In diesem Falle nämlich, handelt ein Vermittler wie eine Personalberatung, lässt sich aber nicht vom Auftraggeber, der Firma, sondern von der öffentlichen Hand zahlen. Gleichzeitig entwickelt sich dadurch ein Vermittlungsmarkt, den man als geschlossen bezeichnen kann. Denn er schließt Menschen ohne Vermittlungsgutschein aus.

    Sie sollen also für Ihre Arbeit entlohnt werden. Und zwar ordentlich. Aber wenn aus öffentlicher Hand, dann auch im Sinne der betroffenen Arbeitslosen, also wenn dieser Ihr Auftraggeber ist. Bekommen Sie aber einen Besetzungsauftrag durch einen Arbeitgeber, dann ist dort die Rechnung zu stellen. So viel wie Ihre Dienstleistung wert sein kann und Sie meinen, diese wert ist. Auch Ihren Einwand kann ich vollkommen nachvollziehen, dass die Höhe der Entlohnung durch einen Vermittlungsgutschein nicht gerade berauschend ist. Aber es zwingt Sie auch kein Mensch dazu, Ihr Geschäftsmodell auf dieser Basis auszuüben. Wenn zu wenig rumkommt kann man nicht nörgeln dass der Staat eh zu wenig zahlt und man so handeln muss, sondern sollte dann sein Geschäftsmodell überdenken. Oder waren Sie schon vor der Einführung des Vermittlungsgutscheins privater Arbeitsvermittler? Wenn ja, wie haben Sie dann Umsätze generiert?

    Und nein, ich arbeite nicht umsonst. Bin aber auch kein Arbeitsvermittler. Übrigens, Sie können auch sehr gerne die Kommentarfunktion im Blog nutzen. Wie Sie vielleicht gesehen haben, wird dieser Artikel immer noch heiß diskutiert.Ich stelle meine Antwort jedenfalls noch zusätzlich in das Blog.

  72. P.C sagt dazu:

    Ich finde es langsam wirklich absurd was auf dem Arbeitsmarkt so alles passiert! Eigentlich möchte ich mein Abi machen, aber um die Voraussetzungen dafür zu erfüllen muss ich entweder noch 12 Monate arbeiten oder bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet sein.

    Wo ist da jetzt bitte der Sinn, einen Menschen lieber 12 Monate in die Arbeitslosigkeit zu schicken, anstatt ihn direkt sein Abitur machen zu lassen? Aber das ist ja ein anderes Thema!

    Natürlich möchte ich nicht 12 Monate arbeitslos sein, also sah ich mich nach Hilfsjobs um im Lager, oder als Raumpfleger, Regalauffüller etc.
    Stellenangebote gab es bei der Jobbörse genug, aber 90% von den Angeboten setzen einen Vermittlungsgutschein voraus.

    Da ich keine Leistungen von der Arge beziehe und dort lediglich arbeitslos gemeldet bin, steht mir so ein Gutschein gar nicht zu.
    Die Angebote fallen für mich also alle flach und das ist in meinen Augen teilweise schon wieder diskriminierend!

    Wird man jetzt dafür bestraft, dass man keine Leistungen in Anspruch nimmt?

    “Sie passen genau zu unseren Stellenangebot, aber ohne den Gutschein kann ich sie nicht einstellen bzw. vermitteln.”

    “Natürlich haben Sie die Möglichkeit auch ohne Gutschein den Job zu bekommen, aber dann müssen sie die Vermittlungsgebühren selber tragen”

    Wenn man sowas bei einen Vorstellungsgespräch hört, da fällt einen einfach nichts mehr zu ein. Ich soll also 2000 € zahlen, damit ich einen Job bekomme. Warum arbeite ich nicht gleich mehrere Monate kostenlos für die Firmen? Warum soll ich eigentlich überhaupt noch was verdienen?

    Die restlichen Jobangebote setzen dann noch einen Führerschein oder auch noch einen eigenen PKW voraus, ich besitze beides nicht!
    Wer kann sich denn auch noch Heute einen Führerschein leisten, geschweige denn einen eigenen PKW wenn er arbeitslos ist?

    Ich kann jedenfalls über unsere Gesetze und Reformen nur den Kopf schütteln, ich glaube sowas gibt es in keinen anderen Land auf der Welt.

  73. TopSecret sagt dazu:

    Hallo,

    ich würde es inzwischen verbieten, die Portale der Jobbörse von der Arbeitsagentur zu benutzen.
    Dann würde der Rest von selbst verschwinden.
    Man möchte doch primär Firmen direkt kontaktieren und dafür sollte die Arbeitsagentur stehen.
    Die ganzen privaten Vermittler und Zeitarbeitsfirmen sollten dort gesperrt und gebannt werden.
    Damit die Jobbörse wieder sauber ist.
    Sollen sich die Arbeitsvermittler andere Portale im Web suchen oder selbst ein Website gestalten.

    Momentan ist das nichts anderes als Menschenhandel.

    Die meisten seriösen Firmen und Kammern kommen sowieso ohne die Vermittler aus.

  74. Privat sagt dazu:

    Verstehe ich das richtig, das ein Privater Vermittler sich bis zu 2000€ mal ebend dazu verdienen kann, wenn ein Arbeitsloser für mind. 6 Monate ein Job hat?
    Also solchen Vermittlern noch Geld in den Hintern schieben, auf Kosten der Allgemeinheit?
    Dann wäre es doch nur völlig legitim, wenn ein Arbeitsloser auf eigene Faust ein Job für 6 Monate bekommen hat und sich die 2000€ für sich kassiert oder? Immerhin hat dieser Arbeitslose sich selbst vermittelt.

    Bürokratie schafft Arbeitsplätze und Kosten zu Lasten der Verbraucher.

  75. E.W. sagt dazu:

    Es ist echt deprimierend was zur Zeit auf dem Arbeitsmarkt los ist. Ich verstehe es einfach nicht. Meiner Meinung nach werden den Arbeitslosen die wirklch arbeitswillig sind nur noch Steine in den Weg gelegt. Vorweg meine Geschichte in Kurzfassung ich war vor paar Jahren noch sehr positiv was Jobsuche anbelangt eingestellt. Vielleicht war ich damals etwas zu naiv.
    Habe erfolgreich eine kfm. Ausbildung gemacht und nach der Ausbildung noch hochmotiviert machte ich mich auf die Suche nach einer Festanstellung und was sehe ich plötzlich in den Inseraten/Anzeigen? Stellen waren da aber leider nur für Berufserfahrene..Tja wie und woher soll ich diese sofort nach der Ausbildung haben? Wie auch immer …Doch was ich mittlerweile jetzt so lese in den Stellenangeboten da wird mir regelrecht schlecht in der Magengegend! Jetzt scheint nicht nur die fehlende Berufserfahrung das Problem zu sein sondern jetzt kommt noch ein Hindernis der Vermittlungsgutschein! Den ja soviele gar nicht bekommen würden……Was soll das mit den Vermittlungsgutschein?? Da wird man echt nur noch ausgegrenzt!! Was bleibt dann einen der arbeiten will noch übrig?! Richtig ! Zeitarbeit! Die gute Zeitarbeitsfirma, die auch sich nur Geld in die eingen Taschen stopft und die Unternehmen/Firmen die sich am liebsten billige Arbeitskräfte anschaffen um Kosten zu sparen. Kein wunder, dass soviele mittlerweile aus Deutschland auswandern..

  76. resi sagt dazu:

    Hallo zusammen,

    was ich hier mal bemerken möchte ist folgendes: Viel bedenklicher finde ich es, dass JEDER wenn er das möchte als Vermittler arbeiten darf.
    Natürlich nach Anmeldung eines Gewerbes und Meldung bei der BfA etc.

    Warum gibt es hier nicht schärfere Voraussetzungen für einen Job, der m.M. nach doch anspruchsvoller ist als im ersten Moment ersichtlich.
    Was ich meine, ist das wir für die Ausbildung eines Menschen einen Meister oder den Ausbilderschein benötigen. Für eine Arbeitsvermittlung benötigt man einen Gewerbeschein und entsprechend die Meldung bei der BfA und überspitzt gesagt, ein abgelegten Schraubenschlüssel.

    Macht doch einen Ausbildungsberuf daraus, IHK etc, vielleicht wird dadruch die Quantität genommen und etwas Qualität ins Spiel gebracht.

  77. bia sagt dazu:

    Hallo

    ich muss einfach meinen Frust hier auch mal luft machen. Habe mich heute auch mit den Chef der Agentur angelegt wie es sein kann das man so ausgenockt wird nur weil man keine leistung vom Amt bekommt und deshalb keinen VGS erhält ich war so sauer. Der Chef wollte das ans Bundesministerium für Arbeit weiterleiten hat mir aber im vorfeld schon gesagt das das keine Wirkung haben wird schöne aussichten oder, aber man soll seinen pflichten nachkommen das man sich bemüht in arbeit zu kommen heist 4-5 bewerbungen ansonsten wird leistung gestrichen achja leistung bekomm ich ja nicht da werden wir der rentenstelle keine meldung machen und zwar 12 wochen lang. oh man wo soll das noch hinführen.

  78. Pascal sagt dazu:

    Unser Staat entlohnt also mit unseren Steuergeldern Mitarbeiter der Arbeitsagentur, die aufgrund ihrer völligen Unfähigkeit keine Arbeitssuchenden auf konkrete Anfragen von Unternehmen vermitteln können.

    Gut, das war mir vorher bekannt.

    Neu für mich war nur die Tatsache, dass pro Arbeitssuchenden dann noch einmal minimum 2.000 € an halbseidene private Arbeitsvermittler ausgegeben werden, die genau die gleiche Aufgabe verrichten.

    Glückwunsch, so wird das was mit dem Arbeitsmarkt!

  79. Puddel sagt dazu:

    Also ich habe überhaupt nichts davon, einen VGS zu bekommen.
    Stellenangebote kann ich mir auch selber suchen(okay, jetzt sind es weniger wegen der ganzen Agenturen, die diese schon besetzen).
    Genauso kann ich selber Bewerbungen schreiben und über meine Fähigkeiten bin ich mir auch mehr als im Klaren, aber genau da ist der Knackpunkt, statt mir sinnvolle Weiterbildungen zu finanzieren,
    gibt man das Geld lieber Leuten die einen für einige Monate in einen Job drängen, in dem man wahrscheinlich unter beschissenen Arbeitsbedingungen, ausgebeutet wird.

    VGS abschaffen und dafür die Arbeitskräfte qualifizieren.

  80. knurrfisch sagt dazu:

    Lieber Pascal,

    wenn es so einfach ist 2000 € abzuzocken - dann mach das doch. Ich glaube es steht dem weniger Deine Moral im Weg, als…

    Mal zu den Fakten: Der PAV bekommt keine 2000 € sondern lediglich ca. 840 € pro Rate - die MwSt muss er nämlich abführen.

    Oder er bekommt tw auch gar nichts, wenn er z.B. viel Arbeit in einen Klienten reinsteckt, ihm einen Job besorgt und der Klient dann aber nach fünf Wochen merkt, dass es ohne Arbeit doch gemütlicher war und nicht mehr zur Arbeit geht. Dann steht der PAV mit langem Gesicht, vielen Kosten und ohne einen Cent da.

    Aber wie gesagt, es kann sich jeder gern seine berufliche Existenz auf diesem Sektor suchen….

  81. knurrfisch sagt dazu:

    Tut mir leid, ich muss mirt noch einmal Luft machen, darum ein zweiter Beitrag.

    Einige sollten sich mal Fragen, was eigentlich das Ziel des Vermittlungsgutscheines ist:

    Geht es darum, dass ein Arbeitsvermittler nach einem von euch gewünschten “Schema F” arbeitet, oder geht es darum, dass er Arbeitslose in Arbeit bringt?

    Ich glaube jedem wirklich Arbeitssuchenden ist es egal, wie und wieviel der Arbeitsvermittler bekommt, Hauptsuche der Arbeitssuchende ist wieder in Arbeit.

    In jedem FAll bekommt der Arbeitsvermittler nur Geld wenn er gut arbeitet - nämlich erfolgreich ist und Lweute in ARbeit bringt.

    Wie er sein Geschäft organisiert, das überlasst doch bitte ihm. Alles andere würde nämlich nur zur ineffizienz fvühren - siehe Arbeitsagentur

  82. kuter sagt dazu:

    arbeitvermitlung ich lache deutschland geht nach unten wir haben einfach scheiss politik haupsache die haben geld und was die leute machen scheiss igal die wissen schon selber nicht welche gezetze wir haben es kommen immer neu gezetze weil die scheiss politiker nicht mehr zu tun haben einfach “SCHEISSE”!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

  83. Krandetta sagt dazu:

    Hallo mal an alle !
    So nun muß ich mal was zu diesem Thema schreiben, es ist echt zum kotzen mit diesen Vermittlern. Ich suche dringend einen Job auf dem Bau als Maschinist od. Kranführer. Besonders hier im Berliner und Brandenburger Raum werden solche Stellen im Internet nur von den Arbeitsvermittlern angeboten, besonders bei der Agentur für Arbeit, selbst als Bauhelfer.
    Nun habe ich diesen VGS nicht,aber man kann ja einen Selbstzahlvertrag eingehen, das Heiß einige wollen 500,00 - 800,00€ haben, oder 33% vom ersten Bruttogehalt.
    Jetzt frage ich mich wie krank ist das hier in Deutschland geworden???
    Nur noch Arbeit gegen Geld???
    Auch ich habe an das Bundesarbeitsministerium geschrieben, und sogar eine Antwort bekommen, wobei ich hätte Kotzen können. Die finden das alles so in Ordnung und es gäbe keinen Grund dafür etwas zu ändern.
    Sletsammer weise stehen einige Stellenangebote auch schon mehrere Wochen im Netz, wundert mich eigentlich nicht. Denn meist vermitteln die nämlich auch nur an diese Sklavenhändler namens Zeitarbeit.
    Hab hier schon so tolle Angebote bekommen für ganze 6,00 € die Std.auf dem Bau.
    Habe auch schon einige Politkerbüros angeschrieben,an die Bildzeitung,an Akte 2010 usw.Aber niemand traut sich an das Thema so richtig ran, es ist einfach zum KOTZEN hier in Deutschland. Bei der SPD sagte man mir es sei alles bekannt,nur könne man nichts ändern solange schwarz gelb regiert,ich lach mich tot. Im Baugewerbe will keiner mehr Tarif Zahlen, auch hier alles nur über Leihfirmen, obwohl es festgeschrieben ist das sowas verboten sei und Tarillöhne gezahlt werden müssen,nur machen das wenige.
    Leute geht doch endlich mal alle auf die Straße, wie in Frankreich od. Ahten,lasst euch doch solche Scheiße hier nicht mehr bieten.
    Die Vermittler sollen dann doch selbst bei ihren Kumpels den Zeitarbeitsfirmen für 5,00€ arbeiten gehen.
    Die VGS gehören einfach abgeschaft, und diese 2000,00€ den Unternehmen zur Verfügung stellen wenn sie Personal einstellen, und auch Tarif zahlen.
    Mfg.Krandetta

  84. wohnungssuchender sagt dazu:

    Warum regt sich eigentlich niemand über Wohnungsmakler auf? Bis auf die meisten Gebiete in den ostdeutschen Bundesländern ist es doch in Deutschland total Usus, 2 Monatsmieten an Courtage (Vermittlungsprovision, Honorar) an den Immobilienmakler zu zahlen!

    Früher haben die Wohnungsämter kostenlos vermittelt. Falls sich jemand erinnert - war das eine schöne Zeit? Waren die Wohnungsämter effizient?

  85. Gerard sagt dazu:

    Bei mir gibt es freie stellen für Leute die in Holland arbeiten wollen, OHNE VGS!!! Ein VGS ist ofte doppelte abzocke, PAV´s kassieren Geld vom Amt und von Firmen..

  86. Katrin sagt dazu:

    Hallo Gerard,
    wie kann man sich denn mit Dir bezügl. der Jobs in Holland in Verbindung setzten ? Mein Mann ist schon seit über einem Jahr arbeitslos ( Maschinenbautechniker im Automotiven Bereich ) und bekommt und bekommt keine Stelle. ALG 2 steht ihm nicht zu, da ich zu viel verdiene. Er ist sehr arbeitswillig und auch flexibel. Wir sind nun schon so weit, dass er auch überall im Ausland arbeiten würde.
    Vielen Dank und Grß, Katrin

  87. Paula sagt dazu:

    Hallo, alle da draußen,
    bin streckenweise aufgeheitert über diverse berichte die ich hier heute so lesen durfte.Besonders gefielen mir die beiden Streithähne, wäre super wenn man mehr von euch zu lesen kriegen dürfte.
    Aber jetzt zu mir.
    Ich bin arbeitsuchend und befinde mich nicht in der glücklichen lage eines VG´s ,da ich dem Staat nicht zur last fallen möchte.Dummerweise somit auch keine Chance auf Arbeitsplätze zu hoffen die auf etlichen Internetseiten ect. angeboten werden,da kann man sich nur selber auf die suche machen, dann an alle die sich aufregen nichts wie los und klinken putzen. Laßt den AV den verdienst, den sie bekommen könnten, bei erfolgreicher vermittlung, in anspruch nehmen. Ich war auch viele jahre selbständig, ich weiß was für kosten anfallen bis es dann zum essen und trinken reicht, nach abzug( Finanzamt,Berufsgenossenschaft,Knappschaft Gema,GEZ, Strom, Telefon,Wareneinkauf,Steuerberater,Personal,Miete,Betriebskosten,Fahrkosten,Versicherung,Repataturen.Das war der grund meine selbständikeit auf zu geben.Da blieb nicht mehr viel.So jetzt los und Arbeit finden. immer positiv denken. nicht wie Matthäus, zitat ” wir wollen doch nicht den sand in den kopf stecken”.Der Staat macht uns das leben nicht leichter und jeder ist seines glückes schmied. Tschüß an alle die meine zeilen lesen und sich die zeit dafür genommen haben.Paula

  88. Volker sagt dazu:

    Ich bin seit ein paar Wochen in Deutschland nach Jobsuche (mit Anrecht auf ALG1 aufgrund freiwilliger Weiterversicherung) und habe mich auch an PAV (private Arbeits Vermittler) genannt. Wurde von allen gut behandelt, zunächst Privatvertrag, der nach zwei Monaten (wenn Gutschein der AA vorliegt) umgewandelt werden kann. In der Agentur für Arbeit sitzen nur Verwaltungsfachangestellte, die gerade das EDV Tool der Jobbörse bedienen können, und eine Eingliederungsvereinbahrung abschließen. Keine kritischen Fragen, keine Insider-tipps - nur Abwicklung der Arbeitslosen entsprechend SGB. Die Privaten sind da viel weiter, machen ordentliches Profiling, geben Tipps, kennen sich im Markt aus. In Holland ist übrigens die gesamte Arbeitsvermittlung schon an Private vergeben … mit ERFOLG. Arbeitslosenquote dort ein TRAUM!
    Wann macht Deutschland den mutigen Schritt, für die Arbeitslosen und gegen die Bürokraten in der AA?

  89. Anni sagt dazu:

    Hallöchen,

    ja finds auch ungerecht, daß Menschen, die im Arbeitsleben stehen privat diese Vermittlungsgebühr bezahlen müssen und Arbeitslose, die evtl. gar keine Lust zum arbeiten haben diese Vermittlungsgebühr bezahlt bekommen von der ARGE ! Kann ebenso auch bestätigen das der Vermittler einem auch erzählt, das der AG einem den Himmel auf Erden bereiten würde, was sich beim 2. Vorstellungssgespräch gar nicht bestätigt, daraufhin muß man dann vorm AG rhetorische Künste anwenden, weil man den Job ja auch gerne haben möchte, sonst hätte man sich ja auch nicht beworben dennoch finde ich private Arbeitsvermittler gut und irgendwie ist es das Geld dann doch wieder wert, besser wäre jedoch mehr wahrheitsgetreuheid vom AG !
    jedenfals freue ich mich, daß ich den Job bekam :-)

  90. Anni sagt dazu:

    Nein ich meinte vom Arbeitsvermittler mehr Wahrheitsgetreuheit !

    Sorry, lg Annie

  91. Gunther sagt dazu:

    Zwei negative Erfahrungen mit Arbeitsvermittlern:
    zwei Monate war ich “Probearbeiten”, d.h. ohne Gehalt gearbeitet, die Stelle wurde von einem Arbeitsvermittler ausgeschrieben. Das Amt verweigerte mir aber den VGS, weil ich “schon vermittelt sei”, und jetzt stehe ich wieder ohne Einkommen auf der Straße.
    Inzwischen habe ich 42 Bewerbungen rausgeschickt.
    Vor fast jeden Job hat sich inzwischen ein Arbeitsvermittler geschaltet, tlw. auch vor Stellen, die bei genauerer Suche von den Firmen direkt ausgeschrieben wurden.
    Der Gipfel der Frechheit war jedoch eine Arbeitsvermittlerin, die ernsthaft einen VGS für einen auf SIEBEN MONATE befristeten Zeitarbeitsjob haben wollte, da kommt mir nur noch die kalte Wut hoch.

  92. Melitta sagt dazu:

    Hallo, bin auch privater Arbeitsvermittler. Kann nur bestätigen, dass viele Arbeitsuchende ihre Bewerbungen unordentlich versenden. Die Mehrheit bei meinen Arbeitsuchenden Kunden schickt oder bringt mir ordentliche Bewerbungen.
    Aber wenn es dann heißt, der Arbeitgeber möchte Sie einstellen, dann ist das Kind krank ( Vater muß mit Kind zum Arzt, Mutter Hausfrau), oder habe mir grad Nerv eingeklemmt, oder Akku vom Telefon war kaputt, Schichten kann ich nicht arbeiten sonst kann ich nicht zur Disco, bis 17.30 Uhr arbeiten geht nicht kann Nachmittags meine Serien nicht sehen usw.) Habe auch schon Arbeitsuchende vermittelt ohne Vermittlungsgutschein. Da gab es nicht einmal ein Danke. Niemand arbeitet ohne Bezahlung. Gestern hatte ich erst eine Arbeitsuchende Kellnerin ( 4 MOnate Berufserfahrung), AG bietet 1300 € brutto und 275 € müssen gezahlt werden für Unterkunft und Verpflegung. War der Hartz 4 Empfängerin zu wenig Geld. Stelle nicht angenommen, ein Jahresarbeitsvertrag!!!!!!!!!!!!!!!!

  93. Manuela sagt dazu:

    Hallo,
    Ende August letzten Jahres habe ich meine Arbeit in einer Postagentur verloren, da sie aufgegeben wurde (Bei der Post war meine erste Ausbildung direkt nach meinem Schulabschluss). Seitdem bin ich verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Stelle und kriege jedesmal das Grausen, wenn ich die Stellenangebote lese und fast ausschließlich Stellen mit Vermittlungsgutschein finde. Dazu kommt, dass ich keinen Vermittlungsgutschein bekomme, da mein Mann einen Vollzeitjob hat. Das Geld reicht allerdings nicht um alle Rechnungen abzudecken und so möchte ich gerne auch arbeiten bekomme aber wegen des fehlenden VGS keine Arbeit und zum anderen in vielen Stellenangeboten verlangt, habe ich auch keinen Führeschein und kein Auto. Ich bin mittlerweile 45 Jahre alt und hab insgesamt 4 verschieden Jobs mit bestandener Prüfung gelernt und trotzdem ist es mittlerweile fast unmöglich was zu finden. Hinzu kommt, dass sie sogar bei Putzstellen erfahrene Mitarbeiter suchen und einen Vermittlungsgutschein verlangen. In meinen gelernten Berufen (Umschulung) Florist, Kauffrau für Bürokommunikation und Mediengestalter durfte ich außer im Praktikum noch keine Erfahrungen sammeln, da ja nur Leute mit Erfahrung gesucht werden und die hab ich natürlich nicht, da mich ja keiner einstellen möchte. Das ist ein echter Rattenschwanz. Es reicht auch nicht, dass ich zum Beispiel den Beruf als Mediengesalter zu meinem Hobby gemacht habe und das fast täglich zu Hause mache und in die Bewerbungen schreibe, dass ich diese Arbeit liebe und gerne mache. Wo sind wir hier nur gelandet. Ich frage mich jeden Tag warum mich der Storch ausgerechnet hier und in dieser Zeit abgeworfen hat wenn ich und auch das was ich gelernt habe doch zu nichts nutze ist. Ich kann nur sagen DANKE DEUTSCHLAND!!!

  94. Alex - Arb.Vermittler sagt dazu:

    Hallo Zusammen, auch ich bin als privater Arbeitsvermittler tätig und kann den Kommentar der Kollegin nur bestätigen. Je nach Berufsschicht kann ich sagen, dass 40% der Bewerber gar nicht arbeiten wollen, und sich Ausreden einfallen lassen, die nur verständlich erklärt, warum die Kollegen vom Arbeitsamt keine Lust mehr haben solche Leute mit grossen Engagement zu vermitteln und Ihnen eine Arbeit zu suchen. Nun, die private Wirtschaft arbeitet auf eigene Kosten. Und da fängt Engagement an. Ich bin dazu über gegangen, daß ich Bewerber direkt am Arbeitsamt melde, falls ich merke, die wollen gar nicht arbeiten. Das ist nicht anschwärzerei, solche Leute hängen dem System auf der Tasche. Und erst wenn HarzIV gekürzt wird, fangen solche Leute an zu arbeiten. Du bist Deutschland!

  95. Johaenntgen sagt dazu:

    Hallo.
    weiß jemand schon ob.

    der Vermittlungsgutschein verlängert oder entfällt.

  96. Geht Euch nichts an sagt dazu:

    Ach und die 60Prozent was ist damit he außerdem hab ich nachvorschung angestellt das ich laut gesetz hir nicht reinschreiben darf nur eins nämlich das 85Prozent der Vermittler sagen wier vereinfacht abzocker sind und selbst weiter vermitteln ich meine alles wird in deutschland gebrüft erst recht arbeitsämter, vermittler aber nicht so warum “sonderecht”?
    Und schlimm find ich auch daß mann an einen arbeitgeber meistens nur über einen vermittler rannkommt und mann muss mindestens 2 Monate arbeitslos sein um ein vermittlungsgutschein zu krigen schlimm eigentlich mein Tip nimmt eure lebensleufe und geht direkt zur der jeweiligen arbeit auf jeden fall vermeidet ihr dadurch viel stess:. Ich würde es ja sogar empfehlen das diese kommentare in Joutup zu zeigen, daraus lehnen andere den auch viel schneller und es kommt den auch bis nach oben ursprünglich war eigentlich für das alles das arbeitsamt gedacht wozu ist das den da arbeit weiter mitteln?????? ich find mann sollte es abschaffen der Arbeitgeber nutst ez ja sowiso nur viel haben arbeitnehmer nicht von nur noch mehr was die wiertschaft kaput macht

  97. Barbara sagt dazu:

    Kein Vermittlungsgutschein – wie geht es weiter?

    Ich, 53 Jahre alt, mit einem GdB von 30 wegen Schwerhörigkeit und bisher im Minijob als Fachverkäuferin tätig, hatte mich ab 1.7.2010 arbeitslos gemeldet. Meine Schwerhörigkeit wird mit Hörgeräte ausgeglichen und nur die Telefonbenutzung ist für mich etwas schwierig. Bedingt durch private Probleme muss ich jetzt einen sozialversicherungspflichtigen Job aufnehmen, um im Haushalt einen finanziellen Verlust auszugleichen. Durch meinen seit 2004 ausgeübten Minijob als Fachverkäuferin im Lebensmittelbereich habe ich keinen Anspruch auch einen Vermittlungsgutschein - ist mir auch klar.

    Mit meiner Arbeitsberaterin gibt es auch eine Eingliederungsvereinbarung. Darin heißt es folgendermaßen:
    Die Agentur für Arbeit erstattet mir pauschal meine Bewerbungskosten (Ist ja auch super!), übernimmt betriebliche Trainingsmaßnahmen bei einem Arbeitgeber bei Bedarf bis zu vier Wochen (Ich bekomme das Fahrgeld ersetzt – mehr nicht!) und es mein zukünftiger Arbeitgeber kann sich wegen eines Eingliederungszuschusses beraten lassen und würde in meinem Fall nach erfolgten Einstellung auch Geld erhalten (Aber ich bekomme keinen Vermittlungsgutschein!).

    Meine eigenen Bemühungen sind: regionale Stellensuche unter Nutzung der Jobbörse, Tagespresse und persönliche Kontakte; Bewerbung auf passende Stellenangebote/leidensgerechte Tätigkeit und dem möglichen Arbeitgeber eine Probearbeit anbieten; meine Eigenbemühungen muss ich auch nachweisen und mindestens 5 Bewerbungen im Monat (auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz!) schreiben.

    Ist ja auch soweit alles ok. An meine Pflichten halte ich mich, aber ich lasse mich nicht für dumm verkaufen.

    Auffällig: Über 90% der Stellenangebote der Jobbörse laufen über Arbeitsvermittlungen, die nur über einen Vermittlungsgutschein vermitteln oder man bezahlt die Vermittlung selber (60% vom Monatsbrutto bzw. 600 Euro als feste Vermittlungsgebühr). Diese Stellen werden auch im Internet bei anderen Jobbörsen angeboten - auch über diese Vermittlungsagenturen. Teilweise wird noch nicht einmal mehr erwähnt, dass ein Vermittlungsgutschein verlangt wird. Dass muss man als Arbeit suchender doch schließlich wissen.

    Feststellung: Da will man arbeiten und muss selber dafür noch bezahlen, dass man überhaupt eine Arbeit bekommt. Statt Geld einzunehmen hat man Ausgaben, die finanziell nicht tragbar sind.

    Mein Versuch: Ich habe mich trotzdem bei solchen Arbeitsvermittlungen beworben, da im gesuchten Job das Anforderungsprofil (Flexibilität, Teamfähigkeit, kundenorientiertes Arbeiten, Zuverlässigkeit sowie entsprechende Kenntnisse im Verkaufsbereich) meinen Kenntnissen entspricht. Als qualifizierte Fachverkäuferin suche ich nur einen Job als Verkäuferin und/oder Kassiererin im Lebensmittelhandel. Durch Kindererziehungszeiten und Minijob sieht es mit meinem Rentenanspruch so ziemlich mau aus. Mir geht es jetzt um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit - auch wenn nur 25 Stunden pro Woche. Krankheit ist für mich ein Fremdwort. Durch meinen bisherigen Minijob (auch als Urlaubs- und Krankheitsvertretung) habe ich teilweise wichtige Termine verschoben bzw. ganz abgesagt, um für eine Kollegin einzuspringen. Während meiner Einsatzzeiten im Laden stand ich alleine und musste alle anfallenden Arbeiten (u.a. Kundenberatung, Kasse, Warenannahme und –verräumung, telefonische Bestellungsannahme) auch alleine erledigen. Zeugnisse liegen darüber vor und wurden bei Bewerbungen auch mitgeschickt.

    Antworten der Arbeitsvermittlung: “Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Sie aufgrund der Anforderungen des Arbeitgebers nicht berücksichtigen können.” Derartige Antwort habe ich per E-Mail und auch als SMS erhalten.

    Meine Arbeitsberaterin hat ihren gesicherten Job und muss sich um nichts sorgen. Schön für sie, aber ich wünsche mir, dass auch sie mal in meine Situation kommt. Ob sie sich dann auch “verarscht” fühlt.

    Barbara

  98. Squeek sagt dazu:

    Also ich muss sagen, ich war bei einem Privaten Arbeitsvermittler und war überrascht wie einfach alles sein kann, wenn man jemanden hat der Ahnung hat. Kommt aus Dortmund Brackel und ist wärmstens zu empfehlen. Hat schon echt gute Kontakte die ich nie gefunden hätte. Der Arbeitsvermittler half mir - haltet euch sogar fest - “unentgeldlich” wieder in Arbeit zu kommen, da ich keinen Vermittlungsgutschein mehr hatte. Ich finde das jemand der gute Arbeit leistet auch sein Geld kriegen sollte. Wer arbeitet den umsonst? Aus dankbarkeit habe ich meiner Bekannten mit Vermittlungsgutschein empfohlen sich dort zu bewerben, die auch promt eine Arbeit erhielt. Unfassbar. Also ich find die PAs gut. (PS: Vermittler hieß Pasa…* )

    Nachricht von Thorsten zur Jacobsmühlen an den Kommentator:

    Lieber Herr G. aus Dortmund,

    solche unglaublichen Werbeaktionen bringen Ihren eigenen Berufsstand in Verruf. Leute wie ich gehen mit dem Internet als tägliches Werkzeug um. Und wenn ich solch werbeträchtige Botschaften in meinem Blog entdecke, sehe ich lieber zweimal hin und recherchiere ein wenig. Demnach lassen sich Ihre Daten mit der Pasa…* aus Dortmund in Verbindung bringen. Ich finde es ein starkes Stück, wenn Sie mit diesen Methoden bzw. Texten versuchen, Werbung bei Arbeitslosen zu platzieren.

    (*Name von Red. gekürzt dargestellt )

  99. NoHead sagt dazu:

    Neulich beim PAV.
    Suchte mir eine Stelle auf einer Jobbörse klang alles gut soweit.
    VGS war erwüncht aber nicht Bedingung. LOL
    Also erst
    mal anrufen 10Uhr,11Uhr,13Uhr und 14Uhr keiner da.Gut kann man verstehen
    das die schwer beschäftigt sind.18Uhr Ein Anruf Ja,sie wollen arbeiten?
    Ich:Sicher! O_o
    Dass ist aber in …. (anderes Bundesland).Ich:Ja und?0_o (Hatte die Stelle deswegen haben wollen)Haben Sie einen VGS?Ich:Nein bin nicht beim
    Arbeitsamt gemeldet. ??? Also dann kann ich Sie auch nicht vermitteln.
    Ich:Wieso? O_O Also ohne VGS ist das unmöglich!Ich:Danke,wiederhören.
    So und dann erzähle mir noch einer was von “wir beraten Sie gern” oder
    “Arbeitsmarkt orientiert”.Aber was solls wird nicht das letzte mal
    gewesen sein. Ja,Sie wollen arbeiten? Aua!

  100. Thorsten sagt dazu:

    Habe ich gerade gefunden. Irgendwie finde ich es immer noch seltsam, dass man als Bewerber entweder einen VGS vorlegen soll oder eben selbst bezahlt.
    Vermittlungsgutschein

  101. XCiteUte sagt dazu:

    Heute bin ich auf diesen Blog gestossen und habe mir als private Arbeitsvermittlerin mal über manche Schreiben so meine Gedanken gemacht.
    Ich betreibe meine Arbeitsvermittlung seit 2002 und habe in den fast 8 Jahren so meine Erfahrungen gesammelt.
    Zu den Kritikern möchte ich sagen, dass der private Arbeitsvermittler
    sein Geld sehr schwer verdienen muss. Viel Arbeitslose Bewerber sind wirklich nicht in der Lage eine vernünftige Bewerbung ab zu geben.
    Fast jedes Anschreiben ist nach dem gleichen Schema geschrieben.Aber es sind nicht alle Menschen gleich und in diesem Fall ist es wichtig im Anschreiben auch sein persönliches Profil zu dokumentieren.
    Der Arbeisvermittler ist desahlb bei den Firmen so beliebt, weil er die Bewerber nicht nur nach der ausgeschriebenen Stelle vermittelt, sondern der menschliche Teil ist ebenso wichtig. Der Vermitler hat mit seiner Erfahrung den Vorteil, dass er Menschen zusammenführt und sich beide Parteien wohlfühlen. Was bringt es dem Vermittler wenn er nur vermittelt, dass er sein Geld bekommt? Ein guter privater Arbeitsvermitler lebt hauptsächlich von Frimen als Stammkunden, denn sobald die Firma eine Stelle zu vergeben hat, gibt es erneut den Auftrag zur Besetzung durch den privaten Arbeitsvermittler.In meinem Fall hat es sich unter den Firmen herum gesprochen, dass ich eine sehr gute Arbeit in der Vermittlung tätige.
    Sorry für die Menschen die keinen Vewrmittlungsgutschein erhalten,
    aber Sie arbeiten ja auch nicht umsonst,oder für weniger Geld.
    Warum soll der private Arbeitsvermittler jemanden vermitteln der nicht bereit ist die Vermittlungsprovison aus eigener Tasche zu bezahlen.
    Es gibt genügend Arbeitslose mit Anrecht auf VGS die bestens qualifiziert sind.Für Menschen ohne VGS ist die Bundesagentur dran, denn das Argument de BA ist es: ” In den ersten 2 Monaten der Arbeitslosigkeit haben wir sehr gute Angebote für Arbeitssuchende.”
    Also muss man davon ausgehen, dass der private Arbeitsvermittler nur dann zum Zuge kommt wenn die BA es nicht schafft den Bewerber rechtzeitig zu vermitteln.Ich denke die Gutscheinregelung ist eine sehr gute Sache um den Menschen nach zweimontaiger Arbeitslosigkeit zu helfen.Wenn das nicht wäre, was dann? Wir als private Arbeitsvermittler
    nehmen uns Zeit für die Bewerber. Bei uns muss man nicht Schlange stehen und wird nicht als Nummer geführt.In meinem Büro werden sogar kostenlos Getränke angeboten. Selbst arbeitssuchende Mütter die niemanden für die Zeit des Vorstellungsgespräches, zur Betreuung der Kinder haben,dürfen die Kinder mitbringen.
    Trennt die “Streu vom Weizen” und sucht Euch die richtige private Arbeitsvermittlung, dann wird alles positiv enden!
    Übrigens, Beratung am Telefon gibt es auch für Bewerber ohne Gutschein!
    Sie brauchen nicht einmal eine 0180…Nummer zu wählen, die Geld kostet
    um dann Ihr Anliegen im Callcenter der BA zu hinterlassen, damit Sie zurückgerufen werden können,(innerhalb 24 Stunden) uns erreicht man in der Regel für Auskünfte sofort.

  102. arbeitweg sagt dazu:

    Vielleicht kann ich mit diesem Text dazu beitragen, dass die Frage “Geld für Leistung” oder VGS mal aufgeräumt wird.

    Der Private Arbeitsvermittler (PAV) ist Gewerbetreibender und unterliegt den gewerberechtlichen Bedingungen wie jeder andere Gewerbetreibende auch, darüber hinaus dem BGB (Maklerrecht - Vermittlungsmakler) und dem Sozialgesetzbuch III. Diese Gesetze legen den Rahmen fest.

    Der Gewerbetreibende macht seine Arbeit für Geld und der Zahlungspflichtige ist IMMER der zu Vermittelnde und der weiß, dass er für diese Leistung bezahlen muss (wer bestellt, der bezahlt).

    Die Bundesregierung hat mit dem § 421g SGBIII die Möglichkeit geschaffen, dass Arbeitsuchende unter bestimmten Bedingungen einen Vermittlungsgutschein (VGS) erhalten und somit die Agentur für Arbeit (AA) oder die ARGEn (soweit sie einen VGS ausstellen), in die Zahlungsverpflichtung des zu Vermittelnden eintreten.

    Im Klartext - die ausstellende Behörde bezahlt für den zu vermittelnden dessen vertraglich vereinbarte Zahlungsverpflichtung.

    Ich denke, mit dieser Klarstellung habe ich den PAV erst einmal sauber definiert.

    Jetzt zu den Fragen wie:
    ?Warum vermittelt der mich nicht, wenn ich keinen VGS habe?
    !Er vermittelt jeden, der bereit ist, im Erfolgsfall zu bezahlen!

    Wie er bezahlt, mit Bargeld, Überweisung oder VGS ist in diesem Fall egal.

    Warum tritt die ausstellende Behörde in die Zahlungsverpflichtung des Arbeitsuchenden ein?

    Weil sie weiß, dass sie ihrem Auftrag der Vermittlung nicht hinreichend nachgekommen ist. Sie weiß in der Regel 3 Monate vor Eintritt der Arbeitlosigkeit von dem neuen zu vermittelnden,hat darüber 2 Monate Zeit, ihn zu vermitteln. Und wenn es in diesen 5 Monaten nicht geklappt hat, dann bezahlt man halt lieber einen Dritten, statt den Arbeitslosen weiterhin zu alimentieren.

    2.000 Euro für eine Vermittlung hat sich nämlich bereits nach einem Monat Beschäftigung amortisiert:
    http://www.arbeitweg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=142:sommerzeit-ist-profilierungszeit&catid=1:aktuelle-nachrichten

    Liebe Grüße und den Arbeitsuchenden viel Erfolg
    A. Jablonski

  103. holger sagt dazu:

    Ich habe eine Frage.
    Können private Arbeitsvermittler überhaupt seriös sein? Ich glaube eher nicht, weil Sie sich freie Stellenangebote erschleichen, um Sie nachher als Ware zu verkaufen.
    Um den Verkauf der Ware “Arbeit” zu rechtfertigen bekommt der Arbeitsuchende ein paar Stunden Schauspielunterricht. Zusätzlich gibt es einen Kurzlehrgang zum phantasievollen Schriftsteller. Danach weis der Arbeitsuchende, warum er sich gerade für “diesen” Arbeitgeber entschieden hat, über den er sich persönlich gar kein Bild machen konnte. Nach einer Stilberatung mit proffesionellem Bewerbungsfoto hat der Arbeitsuchende dann eine nach “Din- Norm” entworfene Bewerbungs-mappe zur Hand. Mit etwas Glück schafft er es nun direkt zum persönlichen Bewerbungsgespräch mit dem Arbeitgeber.
    Hier passiert was passieren muss.
    Die bohrenden Fragen des Arbeitgebers bringen den “Jungschauspieler widerwillens” ins Schwitzen. Er erkennt plötzlich, dass die meisten An-
    gaben nur gelogen waren. Auch die vielen Hobbys, die so schön klingen, sind nicht mehr glaubhaft. Die einzige Wahrheit:
    Er will wirklich arbeiten.

    Liebe Arbeitgeber! Wollt Ihr das wirklich?

  104. Moni sagt dazu:

    Es steht doch ausser Frage das die PAV für ihre Arbeit bezahlt werden sollen. Die Frage ist doch nur von wem?
    Es geht doch darum wer den Auftrag erteilt der soll auch dafür zahlen.

    Beauftragt der Arbeitgeber den PAV ihm passendes Personal zu suchen (was ja mit den ganzen Stellenanzeigen in den Jobbörsen geschieht) dann hat auch der Arbeitgeber diesen Auftrag zu bezahlen und nicht der Staat.

    Beauftrage ich als Arbeitsloser aber den PAV mir eine geeignete Stelle zu suchen habe natürlich auch ich den Auftrag zu bezahlen egal ob selber oder per Vermittlungsgutschein.

    So und die Vermittlungsgutscheine sind ursprünglich dafür gedacht das man nach einer gewissen Zeit einen PAV beauftragen kann bei der Suche zu helfen wenn man alleine eben nach 2 Monaten noch keinen Erfolg hatte.

    Eine reine Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle ist doch kein Auftrag meinerseits mir bei der Stellensuche zu helfen sondern eine Bewerbung auf eine offene Stelle wo der AG schon den Auftrag erteilt hat passende bewerber zu finden also hat auch gefälligst der AG für diesen Auftrag zu zahlen.

    Allerdings gibt es mittlerweile viele die erfundene Stellen veröffentlichen, die Bewerber darauf dann einladen um mit diesen dann einen Vertag abzuschliessen für diesen nach Stellen zu suchen oder es werden einfach die Daten der Bewerber gesammelt (hakt man genauer nach gibt und gab es die ausgeschriebene stelle garnicht). Falls sich dann ein AG meldet der Leute sucht hat man reichlich davon in der Kartei und braucht garnicht mehr lange suchen. Natürlich muss dann der Bewerber wieder per VG dafür zahlen das der AG den Auftrag erteilt hat und genau DAS ist nicht Sinn der Sache und sollte unterbunden werden.

  105. arbeitweg sagt dazu:

    @Holger - mit Deiner Beschreibung (Schauspielunterricht, Norm-Schreiben) verwechselst Du den Privaten Arbeitsvermittler mit den Bildungsträgern - deren Aufgabe ist im Rahmen des Bewerbertrainings die Leute vorzubereiten.

    @Moni, wer bestellt, der bezahlt, ja, das ist eine Forderung, die seriöse PAV verfolgen - selbstverständlich (oder erst Recht) auch der Arbeitgeber.

    Aber genau der Umstand, dass per VGS gezahlt werden kann, veranlasst den Arbeitgeber, (fast) nur noch Menschen einzustellen, deren Vermittlung fremdfinanziert ist.

    @all: Der PAV macht genau das Selbe, was der Arbeitsuchende auch machen könnte - er telefoniert sich die Finger wund, läuft sich die Schuhe ab, liest in der Zeitung zwischen den Zeilen, pflegt Netzwerke und erfährt dann durch diese Vorarbeit frühzeitig von offenen Stellen.

    Diese bietet er jedem an, der dafür bezahlt - aber meist zahlen nur diejenigen, die einen VGS haben. Warum zahlen die anderen Arbeitsuchenden nicht?

    Weil sie sich darauf versteifen, dass andere für Sie die Leistung erbringen müssen (z. B. die Agentur für Arbeit). Und wer so denkt, muss sich halt damit abfinden, dass andere (mit VGS) an ihm/ihr vorbeiziehen.

    Wo bleibt die Bereitschaft, selbst für seine Zukunft zu zahlen?
    Ich weiß, als Arbeitsloser hat man kein Geld, aber ich kenne viele PAVen, die auch Ratenzahlungen akzeptieren.

    Nein - das Problem ist hier eindeutig, dass jeder gerne geholfen bekommt, aber nicht bereit ist, dafür zu zahlen - andererseits: Wieso sollte ein Gewerbetreibender unentgeltlich tätig werden.

    Somit haben wir das Dreieck:

    Arbeitgeber sucht Mitarbeiter, möchte aber nichts dafür bezahlen.
    Der Arbeitsvermittler würde dem Arbeitgeber unentgeltlich Personal besorgen, wenn er anderweitig bezahlt würde.
    Der zu Vermittelnde lässt sich nur vom Arbeitsvermittler helfen, wenn er weiß, dass er einen Vermittlungsgutschein hat und somit nicht selbst bezahlen muss.

    Schlecht für Alle, die keinen VGS bekommen - obwohl ich ja mit der Ratenzahlung einen Vorschlag gemacht habe:

    Wer arbeitslos ist, bekommt 60 % seines letzten Nettogehaltes - wenn er jetzt wieder Arbeit bekommt, hat er 100 %.

    Es gibt Menschen, die für ihre berufliche Zukunft 5 Jahre studieren gehen, dafür fast kein Geld haben, in beengten Verhätlnissen in einer WG wohnen weil sie hoffen, dass sie nach dem Studium durch den Verdienst alles wieder ausgeglichen bekommen.

    Und es gibt Arbeitsuchende, die bedauern, dass sie nicht mehr das Geld haben wie früher, aber nicht bereit sind, irgend ein Opfer zu bringen, damit sie wieder in Arbeit kommen.

    12 Monate mal 40 % Netto-Verlust macht 480 %, also knapp 5 Nettogehälter aus - das soll wirklich keine 2.000 Euro wert sein?

    Liebe Grüße
    arbeitweg

  106. Thomas Wagner sagt dazu:

    Bei uns ist es GRUNDSÄTZLICH so, dass wir jeden vermitteln. Auch wer keinen VGS hat, kann vermittelt werden. Auch wenn uns der Arbeitgeber nicht bezahlt und wir (theoretisch) auf den Vermittungsguttschein angewiesen sind.

    Allerdings trägt dann der Arbeitsuchende unser Vermittlungshonorar. Dieses wird individuell ausgehandelt und ist NACH der Vermittlung in feste Arbeit fällig.

    Thomas Wagner
    TAGEWERK Personalvermittlung aus Leipzig

  107. iLife sagt dazu:

    Ich bin jetzt auch schon seit 2 Wochen Arbeitslos, bei meinem ersten Gespräch mit dem Vermittler des Arbeitsamtes versuchte mir dieser eine Stelle für mich zu suchen, wie gesagt versuchte.
    Er sagte zu mir, diese Stellen kommen alle nicht in Frage weil ich ja kein Vermittlungsgutschein habe !
    Nun habe ich selbst versucht was zu finden, aber das jedoch ohne Erfolg !
    Denn alle Stellen die für mich in Frage kommen waren durch Private Vermittler gepostet und verlangten immer einen VGS.
    Nun habe ich mich trotzdem auf einige dieser Stellen beworben und habe als Antwort bekommen das ich dazu nen Vermittlungsgutschein brauche.
    Der eine wollte sogar das ich Ihn 2000 euro aus der eigenen Tasche bezahle wenn ich keinen VGS habe.
    Jetzt muss ich noch bezahlen um Arbeit zu bekommen, nenene so geht das nicht.

    So viel zu den hier gelobten Arbeitsvermittlern !!!

  108. Arbeitweg sagt dazu:

    Hallo iLife,

    wenn ich Dich richtig verstehe, würdest Du mit einem VGS bezahlen, wenn Du einen bekämst?

    Dann verstehe ich Deinen Schlusssatz: “Soviel zu den hier gelobten Arbeitsvermittlern” nicht.

    Du bekommst keinen VGS, weil der Gesetzgeber - nicht der Arbeitsvermittler - die Wartefrist von 8 Wochen vorgesehen hat.

    Wieso akzeptiert jeder, dass er - wenn er die Wohnung von einem Makler haben will - dafür eine Courtage bezahlen muss, aber der PAV muss ehrenamtlich tätig werden?

    Ich möchte gerne mal Deine Reaktion sehen, wenn ein Arbeitgeber Dir eine Stelle nicht gibt, weil Du die Frechheit besitzt, auch noch Geld für Deine Arbeitsleistung haben zu wollen…

    ;-)

    Nichts für Ungut - aber eine gute Leistung sollte fairerweise nun eben mal honoriert werden.

1 Trackback für diesen Artikel

  1. Frage zum Vermittlungsgutschein - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) sagt dazu:

    [...] Nach

Schreibe Deine Meinung