Die Studiengänge des Ingenieurwesens konnten im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland, einen Zuwachs von 13% im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnen. Gerade bei jungen Frauen war ein deutlich gesteigertes Interesse Ingenieur zu werden, festzustellen.  Hier waren es 13.300 Studienanfängerinnen, während bei den männlichen Kommilitonen ein Zuwachs von 8% auf insgesamt 48.300 zu verzeichnen war.
Ob dies allerdings die ersehnte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt bringt, wage ich zu bezweifeln. Die Zahl ist einfach noch viel zu gering. Alleine im Moment sind ca. 50.000 Stellen im Ingenieurbereich unbesetzt. Tendenz steigend dank demografischer und bildungsbedingter Entwicklung. Als Beispiel sei hier auch ein Vergleich zu den ebenfalls, vom Aussterben bedroht zu scheinenden IT Spezialisten zu nennen: Im Prüfungsjahr 2006 schlossen 15 400 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihr Informatikstudium ab. Das waren 13% mehr als 2005 und mehr als doppelt so viele als im Prüfungsjahr 1997 (+ 117%). Trotzdem ist das anscheinend ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Anteil der ausländischen Absolventen, ist dabei in dem Zeitraum von 1997 auf 2006, auf das vierfache dabei gestiegen.
Quelle: Statistische Bundesamt































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