Das die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiger Bestandteil des Erwerbslebens ist, wird so langsam auch den Unternehmen klar. Nachdem zumeist familienfreundliche Arbeitsplätze wenn dann bei Großunternehmen zu finden waren, sind es nun auch die Mittelständler die nachziehen. Kein Wunder, ist doch mittlerweile klar, dass sich die Mitarbeiter nicht nur wohler fühlen, sondern seltener krank feiern und vor allem länger im Unternehmen bleiben.
Nun kommt allerdings noch eine weitere Komponente dazu. Denn gelingt es die Kündigungsrate in einem Unternehmen um 10% zu senken, steigt gleichzeitig der Cash Flow des Unternehmens um bis zu 1,6% laut einer Studie von Hewitt Associates wie das Handelsblatt berichtet. Und tatsächlich ist der wichtigste Faktor anscheinend die Familienfreundlichkeit des Unternehmens. Eine weitere Studie des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik der Universität Münster und der Steinbeis-Hochschule Berlin zeigt, dass familienbewusste Unternehmen die Mitarbeiterbindung um 17 Prozent steigern können.
Kleiner Tipp von mir: Als Unternehmen und Arbeitnehmer sollte man auch im Zuge der Vergreisung klären, wie eine Pflege eines Familienmitglieds, wie zum Beispiel der Mutter oder des Vaters, gehandhabt werden kann. Zu viele Unternehmen lassen diese Frage unbeantwortet. Der Frust ist dann aber im Eintrittsfalle auf beiden Seiten schnell groß. Die demografische Entwicklung wird aber alle Beteiligten dazu zwingen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.





























Januar 3rd, 2009 at 18:17
In dem Maß, wie Frauen für den Arbeitsmarkt wichtiger werden (und das werden sie), steigt auch die Bedeutung der Familienfreundlichkeit. Eine Alternative ist aber auch die zunehmende Flexibilisierung der Arbeit – zeitlich wie räumlich.