Spaniens Arbeitsmarkt scheint tot zu sein. Und die Zukunft des Sonnenlandes sieht auch bitterer aus als in den anderen EU Staaten, da das Land selber unter einem geplatzten Immobilienmarkt leidet und diese Last zusätzlich zur allgemeinen Finanzkrise mit sich rumschleppt. Jedenfalls erfolgen fast keine Einstellungen mehr und das hat Folgen.
In schlechten Zeiten haben natürlich Jobs Hochkonjunktur, die mit einer gewissen Sicherheit Einkommen garantieren. Da wird der Staat als Arbeitgeber wieder richtig interessant. In Spanien versuchen gerade die jungen Arbeitslosen bei der Armee unterzukommen. Bis zur Vollendung des 29ten Lebensjahres, kann man sich zum Dienst melden. Und das nutzen nun immer mehr. Auf 20.000 offene Positionen sind 80.000 Bewerbungen bei der spanischen Armee eingegangen. So viel wie nie.
Ich muss mal bei der Bundeswehr nachhören, ob man hierzulande die gleiche Erfahrung macht. Übrigens, ich bin gespannt wie dich das in den neuen, osteuropäischen EU Mitgliedsstaaten entwickelt. Dort werden für Fahrzeuge und Immobilien noch fleißig Kredite vergeben als gäbe es keine Krise. Die nächsten Kandidaten stehen schon bereit.
via Welt.de





























Schreibe Deine Meinung