In England gehen seit einer Woche englische Arbeiter auf die Strasse. Nicht weiter ungewöhnlich, allerdings ist die Art und Weise erschreckend. In den fetten Jahren war man auf die Ausländer angewiesen weil man zu wenig Arbeitskräfte hatte oder viele Engländer bestimmte Arbeiten nicht erledigen wollten. In schlechten Zeiten wendet sich nun das Blatt.
Britische Jobs für britische Arbeiter
Vor einer Ölraffinerie in Lincolnshire protestierten britsiche Arbeiter gegen einen Bautrupp italienischer und portugiesischer Arbeiter. Auf ihren Plakaten schrieben sie “britische Jobs für britische Arbeiter”. Die Steilvorlage dafür lieferte ausgerechnet der Premier Gordon Brown, der 2007 in einer Rede eben “britische Jobs für britische Arbeiter” versprach.
200.000 Jobs im Januar verloren
In 2008 ist die Zahl der Billigjobs für Immigranten auf 175.000 gestiegen, während die Arbeitslosenzahl bei den Briten selbst um 45.000 zunahm. Im Januar des neuen Jahres, haben die Briten allerdings schon 200.000 Jobs verloren. Vor allem Osteuropäer sind in den letzten Jahten auf die Insel gezogen um dort zu arbeiten. Polen hat sogar versucht die jungen Leute wieder zurückzuholen, weil in Polen selbst die Arbeitsplätze fehlten. Das gleiche gilt für die Slowakei. Aber selbst Schweden und Finnen zog es aufgrund des guten Verdienstes über den Kanal. Aufgrund der schlechten Arbeitslage und des fallenden Kurses des Pfundes dürfte nun eine große Rückzugswelle einsetzen. Es fragt sich nur, ob es für die Leute in der Heimat Jobs gibt.






























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