Laut dem Wissenschaftszentrum Berlin entscheiden sich immer noch die Mehrzahl der studierenden Frauen für frauentypische Studiengänge. Laut der Untersuchung, führt auch die Wahl des anschließenden Arbeitgebers oftmals bei den Frauen ins Karriereaus.
Sieben von zehn Studenten der Sprach- und Kulturwissenschaften sind Frauen. Diese frauentypischen Studien, führen allerdings zumeist in die Berufe mit geringerer Bezahlung und schlechteren Karrierechancen. Dazu kommt, dass Frauen nach ihrem Studium lieber in den öffentlichen Dienst gehen statt in die Privatwirtschaft.
Dass Frauen bevorzugt im öffentlichen Dienst arbeiten, gilt unabhängig von Partner oder Kindern. Kathrin Leuze und Alessandra Rusconi führten die Untersuchung durch und kommen zum Schluss, dass dies zwei Ursachen habe.
- Frauen werden in der Privatwirtschaft seltener angestellt
- Mütter wie auch kinderlose Frauen, meiden oft den riskanteren Karriereweg und setzen lieber auf die Sicherheit des öffentlichen Dienstes
Bei den Männern gibr es aber auch eine interessante Erkenntnis. Männer mit kleinen Kindern arbeiten sogar häufiger in der Privatwirtschaft als kinderlose.
Die Untersuchung kann man hier als pdf runterladen.
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