jobalisten ist vor zwei Monaten gestartet und hat gestern eine Pressemitteilung gebracht, dass schon 15.000 Besucher auf der Seite waren. Lustig nur, das aleca.com noch nicht mal irgendwas anzeigt in Sachen Besucher oder Traffic. Nicht die eigenen Klicks und Robots mitzählen, die die Seite besuchen ;-) Auch gibt mir die Website Grund zum schmunzeln. Hat man doch tatsächlich einen Banner geschaltet, wo Recruitung steht:

Screenshot von jobalisten
Das Angebot ist wieder so ein Ding wie jobleads. Frei nach dem Motto: Vermittel Deine ungeliebten Kollegen an den Wettbewerb und kassier noch Geld dafür. Nein, Spaß beiseite. Es geht darum, dass sich jedermann als Personalberater betätigen soll und eben bei erfolgreicher Vermittlung, entsprechende Provision kassiert. Natürlich darf man sich auch so bewerben. Die Anzeigen sind lediglich in Textform vorhanden, also keine Html Anzeige. Richtig stutzig bin ich geworden, als ich keine Anmeldung oder Info für Unternehmen gefunden habe. Die Jobs sind in der Regel von Zeitarbeitsunternehmen.
In XING findet man dann den Geschäftsführer Marco Kainhuber und den Account Manager in Teilzeit, Herrn Reiner Klietz. Der ist wiederum Geschäftsführer bei eastTRANSwest.de wo er Ingenieure aus Osteuropa vermitteln möchte und dort eine Jobbörse hat, die sowohl für Deutschland, Ukraine und Europa, immer nur die gleichen 15 Jobs anzeigt. Erfolgreicher ist da wohl Herr Kainhuber. Der hat nämlich neben der Geschäftsführung bei jobalisten, das Sagen bei GermanPersonnel e-search GmbH. Da hat er sich auf eine workflow Software für Zeitarbeitsunternehmen spezialisiert. Auf der Website ist dann auch eine Stellenbörse für Zeitarbeitsjobs. Diese wird wiederum von der Jobsuchmaschine jobanova mit Stellenangeboten gefüttert.
Die beiden Jungs von jobalisten haben schon Ahnung aus der Branche vorzuweisen, wenn man sich die Vita anschaut. Das Konzept allerdings ist für mich genauso fragwürdig wie dies bei jobleads auch ist. Dazu kommt, dass es an der Umsetzung in meinen Augen erheblich mangelt. Auf jeden Fall viel Glück dafür, auch was den Namen angeht. Vielleicht sind die Lokalisten ja auch so schnell mit der Klage im Bezug auf Namensrecht wie StudiVZ.






























September 5th, 2008 at 11:01
..auf alle Fälle hat Pro Sieben SAT 1 sehr gute Anwälte, dass könnte noch böse ins Auge gehen.. :-)
Dezember 10th, 2009 at 16:41
“..Der ist wiederum Geschäftsführer bei eastTRANSwest.de wo er Ingenieure aus Osteuropa vermitteln möchte und dort eine Jobbörse hat, die sowohl für Deutschland, Ukraine und Europa, immer nur die gleichen 15 Jobs anzeigt….”
Leider habe ich das erst zu spät gelesen, allerdings wäre ein Beitrag der immer noch zur Verfügung steht wie dieser hier auch mal zu revidieren, wenn es nicht mehr ganz korrekt kommentiert ist.