Könnten Sie jemanden wirklich erklären was Zeitarbeit ist? Ich werde ab und an darauf angesprochen, da jeder etwas darüber weiß, aber sich die meisten nicht so ganz sicher sind. Das Thema dürfte für Arbeitssuchende genauso interessant sein, wie für Arbeitgeber, die noch keine Erfahrung mit der Zeitarbeit gesammelt haben.
Was ist ein Zeitarbeitsunternehmen?
Grundsätzlich ja. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen ein Zeitarbeitsunternehmen aufzubauen, dann müssen Sie sich um eine Erlaubnis beim Arbeitsamt bemühen. In Deutschland ist dies durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, kurz AÜG geregelt. Diese Erlaubnis wird allerdings nur befristet erteilt und in einem meist halbjährlichen Turnus überprüft und verlängert. Allerdings werden Sie keine Erlaubnis erhalten, wenn sie über Steuerschulden oder Schulden im Rahmen von nicht geleisteten Sozialabgaben, z.B. durch vorige Selbstständigkeit oder ähnlichen verfügen oder wegen eines solchen Vergehens vorbelastet sind. Einfach deswegen, da die Gefahr von wiederholtem Fehlverhalten einfach zu groß ist.
Wenn Sie nun ein Zeitarbeitsunternehmen gegründet hätten, müssen Sie natürlich Mitarbeiter die Sie wiederum verleihen können, einstellen. Dazu werden Sie einen Arbeitsvertrag mit dem zukünftigen Leiharbeitnehmer abschließen. An dieser Stelle sollten Sie schon entschieden haben, nach welchem Tarifvertrag Sie den Arbeitsvertrag gestalten. Hier werden manche von Ihnen vielleicht fragen wieso Tarifvertrag, gibt es sowas denn in dem Bereich? Ich höre immer nur die Diskussion über Mindestlöhne, was denn nun?
Es gibt schon lange den so genannten Gleichstellungsgrundsatz, der gesetzlich regelt, dass entliehene Arbeitnehmer die gleichen Rechte besitzen wie fest Angestellte des betreffenden Unternehmens, welches ausgeliehene Arbeiter bei sich einsetzt. Dagegen wird ebenso lange schon durch die Verbände der Zeitarbeitsfirmen erfolglos protestiert. Durch den Gleichstellungsgrundsatz hat der Leiharbeiter nämlich ebenso viel Anspruch auf Urlaub wie der fest angestellte Kollege des ausleihenden Unternehmens, die gleiche Arbeitszeit und eben die gleiche Entlohnung. Jetzt fragen Sie sich sicherlich wie das dann funktioniert dass die Leiharbeiter trotzdem weniger verdienen und dem Zeitarbeitsunternehmen einen Gewinn möglich gemacht wird. Ganz einfach. Es gibt verschiedene Tarifverträge wie zum Beispiel die des:
- Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP)
- Bundesverband Zeitarbeit (BZA)
- Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ)
- Christliche Gewerkschaften Zeitarbeit
Den von ihnen eingestellten Mitarbeitern, die Sie zukünftig verleihen möchten, müssen Sie laut dem geschlossenen Tarifvertrag einen Monatslohn zahlen, die Sozialabgaben abführen, Urlaub gewähren und natürlich ihren Anteil auch im Krankheitsfalle leisten.
- Übrigens, gegen den Ausfall kann man sich bei den Krankenkassen auch versichern. Als Arbeitgeber bezahlt man einen Prozentsatz der üblichen Krankenversicherung zusätzlich. Dafür kann man, je nach Krankenkasse und Satz, zwischen 65% und 80% der Lohnkosten im Krankheitsfalle, als Arbeitgeber erstattet bekommen.Und das vom ersten Tag an. Deswegen ist Ihre Krankmeldung ja auch so wichtig. Die dient nämlich als Beweis für die Rückerstattung. Das wissen viele Arbeitnehmer nicht.- Das heißt für ein Zeitarbeitsunternehmen, dass es sich nur rentieren kann wenn ich möglichst viele Mitarbeiter ständig ausgeliehen habe. Sonst würden diese mich nur eins, nämlich Geld kosten. Und irgendwann wird sich das dann nicht mehr rechnen.
Eine der Kernaufgaben ist der Vertrieb, also das Platzieren von Leiharbeitern bei Firmen durch Einholen der Aufträge. Dies geschieht im kleinen und mittelständischen Bereich durch Einzelaufträge, im Großkunden-Bereich oftmals mit Rahmenverträgen die für ein ganzes Jahr abgeschlossen werden. Hierbei verpflichtet sich das Zeitarbeitsunternehmen ein gefordertes Kontingent von Arbeitern zur Verfügung zu stellen, die die geforderten Qualifikationen mitbringen. So ein Rahmenvertrag hört sich natürlich nach viel Geld an, kann aber auch größere wirtschaftliche Risiken für das Zeitarbeitsunternehmen mit sich bringen. Ist der Kunde mit den gestellten Leiharbeitern nicht zufrieden kann dies nicht nur Ärger, sondern schlicht Umsatzeinbußen einbringen.

Als Beispiel nehmen wir einmal an, dass Sie einen Vertrag mit einem Unternehmen abschließen, um 50 Mitarbeiter an selbiges auszuleihen. Nun haben Sie tatsächlich 50 Mitarbeiter gefunden und diese dort platziert. Nach einer Woche stellt sich aber heraus das 15 Mitarbeiter nicht nach den Vorstellungen des Unternehmens sind. Hier wird nun Nachbesserung verlangt. Als Zeitarbeitsunternehmen haben Sie das Problem dass sie nun 15 Beschäftigten weiter Lohn bezahlen müssen, obwohl Sie diese vielleicht nicht direkt woanders platzieren können. Zusätzlich müssen Sie nun dafür sorgen weitere Mitarbeiter, die den Kriterien des Auftraggebers entsprechen, zu besorgen und damit wieder unter Vertrag zu nehmen.
Die großen Zeitarbeitsunternehmen arbeiten mit vielen Niederlassungen. Das hat zwei gute Gründe. Erstens ist die Nähe zum Kunden sehr wichtig und auch wirtschaftlich sinnvoll. Man muss sich ja nicht nur um den Kunden kümmern, sondern muss auch nach den Leiharbeitern schauen. Alleine deswegen schon um zu gewährleisten dass Arbeitsschutzmaßnahmen eingehalten werden und natürlich auch die Motivation zu prüfen und zu heben. Zweitens ist es sinnvoll, die potentiellen Leiharbeiter aus dem geografischen Umfeld zu rekrutieren. Alleine wegen den Fahrtkosten, die enstehen können. Die Niederlassungen bestehen in der Regel aus einem Niederlassungsleiter und einigen Disponenten.
Der Niederlassungsleiter hat die Verantwortung für Umsatz, Kunden, Mannschaft und Leiharbeiter. Schlicht, sowas wie ein kleiner Geschäftsführer. Der Druck ist groß, da man auf stetiges Wachstum angewiesen ist. Und wo Quantität gefragt ist, bleibt die Qualität oft auch auf der Strecke. Somit ist auch die Fluktuation oftmals ziemlich hoch, was die Niederlassungsleiter angeht.
Die Disponenten sind sozusagen die Exekutive Einheit in der Niederlassung. Ein Disponent sollte alles können. Er sollte Vertriebler sein, mit Hunter- und Farmer Mentalität. Also Kaltaquise beherrschen um Neukunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu pampern (sich darum kümmern) um diese zu entwickeln - also zu weiteren Geschäftsabschlüssen zu animieren. Dazu sollte der Disponent auch über genügend Menschenkenntnis und jeweilige Fachkompetenz für den entsprechenden Job verfügen, um die idealen Kandidaten einzustellen. Hierfür sollte der Disponent natürlich auch fit in der Selektion von Bewerbern und im Führen von Bewerbungsgesprächen für die Einstellung sein…Ja, auch hier ist die Fluktuation nicht überall als unbedingt gering zu betrachten.
Bei den großen Unternehmen gibt es dann auch noch Key Account Manager die meist von der Zentrale aus Ihre Kunden betreuen und bereisen. Diese kümmern sich um Großkunden und sind für die Ausführung, auch auf die jeweiligen Niederlassungen angewiesen. Kann frustrierend sein, wenn man dem Kunden gerne was Gutes tun möchte oder muss, aber die Niederlassung vor Ort nicht so mitspielt wie gedacht oder nicht so mitspielen kann wie erwartet, da es leider an qualifizierten Mitarbeitern mangelt.
Darüber hinaus gibt es meist noch einen Gebietsleiter, der für mehrere Niederlassungen verantwortlich ist und den Niederlassungsleitern auf die Füße tritt wenn es nicht so läuft wie angedacht. Natürlich hat dieser die Umsatz-, Personal- und Ergebnisverantwortung für die, von ihm zu betreuenden Niederlassungen. Auch kann dieser schon mal den einen oder anderen wichtigen Kunden mit besuchen. Er ist auch oftmals für die Einarbeitung der Niederlassungsleiter zuständig.
Branchmanager sind diejenigen, die sich um festgelegte Branchen kümmern. Gerade der Bereich Luftfahrt wächst bei den Zeitarbeitsfirmen. Und da man gemerkt hat, das man hier echt Ahnung vom Geschehen besitzen muss, braucht man hier Leute die nicht nur verkaufen können, sondern auch wissen was eine EASA Part 66 ist.
Vorteile der Zeitarbeit
Für den Arbeitnehmer kann es ein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit sein, für Mütter oder Väter nach der Babypause ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Man geht einer geregelten Aufgabe nach, bekommt ein Gehalt, ist sozial abgesichert, zahlt wieder Rentenbeiträge und ist eventuell nicht mehr von staatlichen Einrichtungen abhängig. Dies kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität natürlich enorm steigern. Einige Zeitarbeitsunternehmen bieten auch Weiterbildung und Zusatzqualifikationen an. Meist bewegt sich dies allerdings im gewerblichen Bereich in erster Linie beim Arbeitsschutz, da hier die Zeitarbeitsunternehmen von den Firmen in die Pflicht genommen werden, das das Arbeitsschutzgesetz auch umgesetzt wird. Da ist natürlich eine gute Präventivmaßnahme die Mitarbeiter zu schulen, damit ich möglichst keine Arbeitsunfälle durch Unwissenheit zulasse.
Für das Zeitarbeitsunternehmen ist es natürlich die Gewinnerzielung und eventuell das Wachstum in seiner Branche. Schlicht und ergreifend, es ist ein Business.
Für das Zeitarbeitsunternehmen ist es schlicht und ergreifend das unternehmerische Risiko. Dazu kommt, dass sich natürlich die Marktbedingungen sehr schnell ändern können in der heutigen Zeit. Der Konkurrenzdruck ist enorm und dadurch die Preise am Markt oft kaputt. Hier kann vieles nur durch Masse wieder ausgeglichen werden.
Für die Unternehmen können nicht ausreichend qualifizierte Zeitarbeiter zu einem Risiko führen. Zum Beispiel wenn es um nicht eingehaltene Qualitätsstandards geht. Oder demoralisierte Leiharbeiter drücken die Stimmung im Team.
Historie der Zeitarbeit
Die Zeitarbeit war in Deutschland schon nach dem ersten Weltkrieg vorhanden. Sogenannte Arbeitsvermittler waren hier tätig. Im zweiten Weltkrieg wurde unter Hitler dieses abgeschafft. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Vermittlung von Arbeitskräften im Jahre 1948, dem Arbeitsamt als Monopolist aufgetragen.
1948 haben Elmer L. Winter und Aaron Scheinfeld, zwei Rechtsanwälte aus Milwaukee USA einen Ersatz für Ihre erkrankte Sekretärin gesucht. Mit der Gewissheit das es auch anderen so ergeht, haben die beiden das erste Zeitarbeitsunternehmen der USA gegründet.
Nachdem die Idee sich über ganz Amerika ausgebreitet hatte, eröffnete Manpower 1956 die ersten beiden europäischen Niederlassungen in London und Paris. 1960 wurde das erste Büro für Zeitarbeit in der Bundesrepublik Deutschland eröffnet. Im Jahre 1962 startete das Schweizer Unternehmen ADIA Interim in Deutschland und begann als Vorreiter mit der Zeitarbeitsvermittlung, wie wir sie heute kennen. Das Arbeitsamt sah sich in seiner Aufgabe als Vermittler bedroht und stellte Strafanzeige gegen das Unternehmen. 1967 urteilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe:
Die Ausdehnung des Arbeitsvermittlungsmonopols auf Arbeitnehmerüberlassungsverträge durch §37 AVAVG ist mit dem Grundrecht der freien Berufswahl gemäß Artikel 12 GG nicht vereinbar.
Somit wurde die Zeitarbeit auch rechtlich gesichert. 1972 wurde das Gesetz zur Regelung gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung kurz AÜG, erlassen. Da gerade im Bereich der Bauindustrie dies zu Ungunsten der Arbeitnehmer ausgenutzt wurde, erließ man 10 Jahre später, also 1982 ein Verbot der Arbeitnehmerüberlassung in der Baubranche.
Zeitarbeit heute
Seit einigen Jahren findet eine Konsolidierung des Marktes statt. Große Unternehmen kaufen kleine Unternehmen auf, um weitere Marktanteile zu gewinnen. Im Grunde sind auch hier nur noch die großen Zeitarbeitsunternehmen maßgeblich.
Zählt man Hauptsitz und Niederlassungen zusammen, kommt man auf eine unglaubliche Zahl von rund 14.000 Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland. Im Moment wird die große Diskussion geführt ob Zeitarbeit zu einer Zweiklassengesellschaft führt. Dies sei mal dahingestellt. Sicher ist jedoch das fast 700.000 Menschen Zeitarbeitnehmer sind. Das sind rund 2,4% aller Beschäftigten. Alleine im Jahr 2007 wuchs die Zahl der Zeitarbeitnehmer um 140.000 zum Vorjahr. Fairerweise muss man sagen, das diese Anzahl von Arbeitsplätzen ohne Zeitarbeit, nicht durch ein festes Arbeitsverhältnis geschaffen worden wären. Durch die Globalisierung und die sich immer schneller ändernden Märkte, wird Zeitarbeit auch in Zukunft wachsen. Zumal wir im Vergleich zu den anderen europäischen Staaten das absolute Schlusslicht bilden, was die Anzahl an Zeitarbeiter an im Bezug auf die Gesamtzahl der Arbeitnehmer angeht. Hier wird also noch ein großer Bedarf bestehen.
Ich bin hier nicht auf Rechte und Pflichten von Zeitarbeitsunternehmen und Zeitarbeitern eingegangen. Dies wären soviel Informationen, dass wenn man damit einmal beginnt, sehr ausschweifend darüber berichten müsste um alle interessanten Aspekte zu behandeln.































März 16th, 2009 at 18:58
Hallo,
ich muss ein großes Lob los werden. Ich habe diesen informativen und ausführlichen Artikel mit Interesse gelesen. Vielen dank. Mich würde ein Artikel über Karriere-Einstieg Zeitarbeit interessieren. So z.B. Berichte über Studienabsolventen bzw. Jungingenieuren. Eventuell mit Interviews von Firmen und Absolventen.
Ich denke dies interessiert eine große Zielgruppe.
Ich würde mich freuen einen solchen Artikel zu lesen.
Gruß
Markus
März 18th, 2009 at 08:39
Freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt. Deine Idee ist übrigens sehr gut und ich werde dies auch mal aufnehmen. Eine sehr gute Idee.
Mai 1st, 2009 at 19:29
Hallo Thorsten,
finde Deinen beitrag wirklich ganz toll…Das muss ich mal so sagen…
Kannst Du mir noch einige tips geben…Würde mich gerne selbstständig machen in der richtung zeitarbeit..wie müsste ich da vorgehen??
Braucht man da unbedingt startkapital??wenn ja wieviel ungefähr??und welche voraussetzungen müsste ich da mitbringen?damit ich das machen kann…habe nur eine ausbildung im sozialenbereich aber auch über eine zeitsarbeitsfirma gearbeitet gehabt…Wie läuft das ganze dann eigentlich ab stellt man sich den unternehmen vor um die als kunden zu gewinnen??wäre schön du könntest mir dazu behilflich sein…
lieben gruß moni
Mai 4th, 2009 at 09:25
Hallo Moni,
in meinen Augen ist die Zeitarbeit das wohl härteste Business auf dem Arbeitsmarkt. Wer sich dort behaupten will muss schon eine Menge mitbringen. Wenn Du selber ein Zeitarbeitsunternehmen gründen willst, gibt es wohl erst mal nur einen vernünftigen Rat: Lass Dich in einem bestehenden Unternehmen anstellen und lerne von der Picke auf. Wenn Du dann immer noch überzeugt bist, dass Du das selbst machen möchtest o.k. Aber ohne Erfahrung dürftest Du sehr schnell auf den Boden der Tatsachen landen. Aber selbst mit Erfahrung dürfte es schwer sein, sein täglich Brot mit einem eigenen, kleinen Zeitarbeitsunternehmen zu verdienen. Dies gilt vor allem im Massenmarkt.
Juli 18th, 2009 at 00:00
@Moni,
ich selbst bin seit 10 Jahren Disponent in einem großen Zeitarbeitsunternehmen. Ich kenne das Business genau und kann mich nur dem Rat von Torsten anschließen. Laß dich bei einem Unternehmen als Disponent (Vertriebsdisponent, Personaldisponent) anstellen und entsprechend schulen bevor du dich in dieser Branche selbständig machst.
Einfach ins kalte Wasser springen zu wollen und ein Zeitarbeitsunternehmen zu gründen ist sehr unklug, da du keine Kontakte zu den einzelnen Entleihunternehmen und deren Ansprechpartner hast. Die würdest du allerdings bei einer Anstellung bei einem renomierten Zeitarbeitsunternehmen schnell bekommen, könntest so die Kunden an dich binden und dich danach selbständig machen.
Außerdem hättest du die Möglichkeit dir den Job und die damit verbundene Arbeitsweise erst mal anzuschauen. Nicht jeder Mensch hat die Nerven diesen Job durchzustehen, da er überaus nervenaufreibend sein kann.
Überleg dir gut ob du das wirklich willst und sammle erst einmal Informationen über zeitarbeit und deren Arbeitsweise. Wenn du dich mit anderen Mitarbeitern aus der Zeitarbeit (Personaldisponenten, Geschäftsführern, etc.) mal über das Thema austauschen melde dich bei http://www.xing.com an und such mal nach Zeitarbeit. Hier kannst du meiner Meinung nach die meisten Informationen und Kontakte bekommen. Vielleicht bietet dir ja auch jemand eine Stelle als Disponent an und du kannst dann beruflich erste Erfahrungen in der Zeitarbeit sammeln.
Viele Grüße
G.