Wie es aussieht, kennen die Zeitungen aller Nationen nur den Stellenmarkt als Geldquelle. Diese heilige Kuh hat ja imme bestens funktioniert. Und wo überall die Anzeigen wegbrechen, scheint es kein anderes Geschäftsmodell zu geben, als? Na klar, eine neue Stellenbörse.
Wall Street Journal ist da keine Ausnahme wie es scheint. Denn nun gibt es ein, wie soll es anders sein, neues Jobportal für Finance-Jobs. Moment werden da einige sagen, haben die nicht schon mal eins aufgemacht? Ja, FiLife heißt das alte, was wohl nicht so recht in die Gänge kam.
Drum jetzt eine Wiederholung mit dem Namen Fins.com. Die kurze Domain soll übrigens richtig viel gekostet haben. Kevin Hatfield, ehemaliger CRO von Jobster ist als General Manager eingesetzt worden.
Die Finger mit im Spiel hat Dow Jones Venture. Dessen Chef übrigens ebenfalls Kevin Hatfield ist. So wie es aussieht versuchen die Verlage vertikale Stellenmärkte aufzubauen um diese vielleicht wieder zu einem guten Preis in Zukunft verkaufen zu können. Na ja, ob das noch mit einem einfachen Jobboard so funktionieren wird?
Pay Per Applicant by Monster
Monster USA hat 200 Mitarbeiter entlassen, haben aber gleichzeitig ein Technology Center of Excellence & Innovation in Cambridge, Massachusetts eröffnet und suchen dafür 80 neue Mitarbeiter. Nachzulesen bei Cheezhead.
Wo wir dabei sind, ich war in Prag und wollte mir das Technikcenter dort anschauen. Wie verwundert war ich, als ich unter der angegebenen Adresse kein Monster finden konnte. Nachbarn sagten, dass die schon länger weg wären. Kann es sein das man den Laden still geschlossen hat, oder sind die nur umgezogen? Würde mich freuen wenn mir einer dazu was sagen könnte.
Monster testet in einigen ausgesuchten Städten das pay-per-applicant Verfahren. Ein Unternehmen kann nun das sogenannte Candidate Spotlight buchen. Dahinter verbirgt sich das automatische Matching zwischen dem eingereichten Job und der Stellengesuchedatenbank.
Das ist jetzt nicht wirklich neu. Allerdings bekommt man bei Buchung die ersten 20 Kandidaten kostenlos präsentiert und für jeden weitern müssen dann $ 15 bezahlt werden.
HotJobs bittet auch pro Bewerber zur Kasse
HotJobs, die Jobbörse von Yahoo, bietet neuerdings ebenfalls ein Pay-Per-Click Verfahren für die Stellengesuchedatenbank an. 2 Möglichkeiten gibt es:
- Auf der HotJobs Website können die Unternehmen ein kleines Assessment einrichten. Kandidaten die dieses dann durchgeführt haben und nun dem Unternehmen präsentiert werden, müssen bezahlt werden.
- Wenn die Bewerber sich über die Anzeige auf die Karriereseite der Unternehmenswebsite durchklicken, muss gezahlt werden. Egal on die sich nun bewerben oder nicht.
Wird bestimmt auch mal in Deutschland versucht. Der hiesige Markt ist da aber recht zimperlich. Während das Geschäft mit CVs in U.K. normal ist, nehmen viele Personaler in D/A/CH davon Abstand nach meiner Erfahrung.































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