Eine 2 in der Diplomarbeit, 2 Praktika, davon eins bei einem bekannten Großunternehmen. Und nun kein Job zu bekommen. Die Jungen trifft die Krise hart und viele Unternehmen lassen sich vielleicht Chancen entgehen.
In Krisenzeiten wird es für Berufseinsteiger schwierig. Personaler suchen zur Zeit gerne wieder den Berufserfahrenen. Klar, verspricht doch die Flut an Kündigungen in anderen Unternehmen, dass die Chance den gewünschten Kandidat zu bekommen größer geworden ist. Das Handelsblatt widmet sich dem Thema in einem lesenswerten Artikel.
Der Einstieg für junge Menschen ins Berufsleben, ist momentan ausgesprochen schwierig. Das wissen auch die Unternehmen und drücken die Gehälter. Hochkonjunktur haben wohl auch wieder die unbezahlten Praktika, als Notlösung zur Überbrückung um wenigstens Erfahrung zu sammeln. Auch in Österreich ist das nicht anders, wie der Bericht des Salzburger Fensters zeigt.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Unternehmen nicht aus Erfahrung lernen. Wird die wirtschaftliche Lage schlechter, wird die eierlegende Wollmilchsau immer bunter. Dabei vergessen die Unternehmen allerdings oftmals, dass der Arbeitsmarkt seit langer Zeit schon nicht mehr das Gewünschte hergibt. Klar gibt es auch ab und an den Traumbewerber, aber sich darauf zu versteifen ist genauso ermüdent wie die Partnerwahl vieler Singles, die ewig nach ihrem Traumprinzen oder -Prinzessin suchen und irgendwann, nun schon in reiferen Jahren feststellen, dass es den nicht gibt.
Fachkräfte bleiben knapp. Und die Situation wird sich bei einer erholenden Wirtschaft zuspitzen. Jedem Unternehmen sei gegönnt nach dem 30jährigen mit 6 Jahren Erfahrung in der Branche zu fahnden. Das aber in der Stellenanzeigen zu formulieren, ist dumm. Vielmehr gilt es für die Zukunft des Unternehmens vorzusorgen. Deshalb bietet die jetzige Situation auf dem Arbeitsmarkt große Chancen für Unternehmen und Berufseinsteiger. Denn letztere sind bereit für schlechtere, aber bitte ausreichende, Konditionen anzutreten. Und mit einer vernünftigen Personal- und Gehaltsentwicklungentwicklung für die Einsteiger, muss man auch nicht unbedingt Angst haben, dass diese nach 2 Jahren das Haus verlassen. Also, lieber den Spatz in der Hand und ihn zur Taube im eigenen Schlag machen.






























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