Das Mißtrauen in Networks

Di, Aug 25, 2009

Job, Karriere & Recruiting

Das Potential für Networks scheint noch größer als gedacht. Für ihren Bewerbungsreport 2009 hat StepStone 4.446 Menschen befragt. Demnach nutzen 21,9 % der Teilnehmer aus Karrieregründen keine der bekannten Networks. 35,7 % achten wohl sehr genau auf das was sie schreiben. Vor allem aber vermeiden sie zu viel von sich zu veröffentlichen.

logo_stepstoneZeigt diese Umfrage doch wieder, wie wenig über die Chancen und Notwendigkeiten von Social Media Angeboten wissen. Gerade für die Karriere ist es wichtig nicht zu schweigen, sondern gezielt für eigenes Marketing zu sorgen. Immer mehr Arbeitgeber screenen die Kandidaten im Web. Wenn eine weitere Stufe der Karriereleiter im bestehenden Unternehmen erklommen werden will, ist ein Check der Mitarbeiter auch nicht unüblich.

Das schlimmste was man machen kann, ist zu schweigen. Denn dann überlässt man schnell anderen das Schreiben an der eigenen Reputation. Nicht nur bei einem Namen den auch andere tragen. Man sollte sich selbst immer mal wieder googeln um das zu prüfen. Wichtiger ist jedoch, gezielt die eigene Reputation augzubauen. Und dazu gehört nun mal als einer der einfachsten Schritte, sich in networks einzutragen, für eine Vanity URL zu sorgen und das zu präsentieren, was einen Arbeitgeber interessieren könnte.

Immer mehr Unternehmen sperren den Zugang

Passend dazu ist die Auswertung von ScanSafe, einem amerikanischensocialnetwork-verbot IT-Sicherheitsunternehmen. Mehr als eine Milliarde Online Abfragen Ihrer Kunden wurden ausgewertet. Dabei kam heraus, das 76% der Firmen versuchen, den Zugang zu Social Media Angeboten zu blockieren. Interessant dabei, auch 19% der Unternehmen versuchen die online Jobsuche zu sperren. Dieser Trend setzt sich im Moment auch in Europa fort, wie z.B. die Kronen-Zeitung aus Österreich berichtet.

Nicht aufzuhalten

Langfristig ist der Trend aber nicht aufzuhalten. Da ist es für die Unternehmen wichtiger, die Social Media Aktivitäten der Mitarbeiter zu nutzen um diese für das eigene Wohl zu nutzen. Außerdem bieten sich die Dienste an, diese für Info und Wissensmanagement zu nutzen und damit die Produktivität und Wissenstand der Mitarbeiter zu fördern. Dafür gibt es kleine Tools, die dies ermöglichen.

Apropos Tools. Ob eine komplette Sperre sinnvoll ist, ist auch aus technischer Sicht fraglich. Gibt es doch online Lösungen, die diese Sperren hinterlaufen. Wer ein Smartphone sein eigen nennt, kann über dei Sperren nur lächeln, zumal wer eine Flatrate dazu besitzt. Und für “normale” Handy gibt es jetzt auch Abhilfe. Microsoft stellt eine ganz frische Applikation für diese Handys zur Verfügung. OneApp bietet hier den mobilen Zugang auch zu Twitter und Facebook.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

- hat 800 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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1 Kommentare dazu:

  1. Junge Karriere sagt dazu:

    Thorsten, eine schöne Analyse, aber auch ein wenig Angstmache in D. aktuell, das liegt wohl auch daran, dass die Piratenpartei gerade ordentlich Zulauf bekommt :-) ( in VZ sind sie die grösste Partei )

    Und auch gefördert von einigen Start Ups die mit Online Reputation und Personensuche Geld machen wollen!

    Erst am Wochenende war auch ein ähnlicher Artikel in der Münchener Abendzeitung mit Experten aus dem Karriere Sektor – die beileibe
    ” keine Experten ” sind.

    Ich denke, eine gelungene Selbstdarstellung im Internet als MARKE ICH hat noch keinem geschadet – erst Recht nicht wenn es um Marketing oder Sales Jobs geht!

    Just my 5 Cents!

    p.s. und wenn man in solchen Netzwerken ist, dann kann man auch SELBST bestimmen, mit wem man Kontakt halten will oder nicht – dazu gibt es solche Funktionen!

2 Trackback für diesen Artikel

  1. Fundstücke am 26.08.2009 « sagt dazu:

    [...] August 2009 · Kommentar schreiben Das Mißtrauen in Networks Wer den Satz „Social Networks? Nein, Danke. Ich muss an meine Karriere denken” gehört [...]

  2. »Lesenswertig« am 26. August | Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer sagt dazu:

    [...] Shared Das Mißtrauen in Networks [...]

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