Arbeitsagentur-die neue staatliche Stellenbörse

Die Arbeitsagentur hat gestern ihre überarbeitete Stellenbörse präsentiert. Endlich alles benutzerfreundlich, so wirbt man nun jedenfalls für den Brontosaurus der Stellenbörsen. Alles neu, oder nur frisch gestrichen? Ein kleiner Test.

Interessant finde ich, dass die Website nun so aussieht, wie man sie schon vor Jahren einmal auf Messen gezeigt hat. Ich habe mich immer gewundert, warum das nie gekommen ist. Bleibt die Frage, warum man das Design so lange in der Schublade hielt? Wichtiger aber, was steckt drin? Um erst mal zur eigentlichen Jobbörse zu kommen, muss man ein paar mal klicken. Ein wenig um die Ecke gedacht. Schön auch wieder die suchmaschinenfeindlichen URL´s, aber das nur am Rande.

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Die Jobsuche

Wer jetzt eine moderne Sucheingabe erwartet hat, dürfte enttäuscht sein. Tatsächlich hat man die wirklich üble Berufstitelsuche übernommen. Eine Auswahl wie es in Online Stellenbörsen üblich ist, wird man vergebens suchen. Was bleibt ist die Freitextsuche. Diese funktioniert gut, solange man beim Jobtitel bleibt.

Die Bewerberdatenbank

Bei der Anmeldung als Bewerber, ist die Eingabe des Geburtsdatums und der Nationalität Pflicht. Auch zur Abgabe meiner Adresse bin ich genötigt.

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Warum ahnt man erst später, wenn alle Angaben gemacht wurden. Das System bittet mich um Zustimmung zur Übermittlung der Daten zur Bearbeitung bei den Arbeitsagenturen bzw. ARGEn. Wer anklickt ist in der Vermittlungsmühle. Hallo, geht es noch? Ärgerlich, geht aber auch ohne anzuklicken.

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Was die kompletten Adressdaten angeht, so erfährt man später in seinem Profil, sofern man selbst auf die Suche danach geht, dass man einen Brief mit einer PIN zusendet bekommt. Moment, ich sollte doch Usernamen und Passwort eingeben. Was denn nun?

Danach kommt man auf die persönliche Seite. Hier hinterlegt man einen vorgegebenen Lebenslauf, dessen Eingabe wohl bei vielen erst mal Fragen aufkommen lässt. Nicht schön gelöst. Viel besser dagegen die Möglichkeit eigene Dokumente und Bewerbungsbild hochzuladen. Immerhin gesamt bis zu 3 MB.  Das läuft auch wie geschmiert. Prima.

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Eine eigene Stellensuche in seinem Profil kann man auch hinterlegen. Die Erklärung wie ich jetzt zukünftig über Treffer informiert werde, bleibt man mir schuldig. Anscheinend gibt es diese Funktion nicht. Muss ich jetzt immer aktiv suchen und mir Treffer in die Merkliste abspeichern? Scheint so.

Alles in allem ist es netter geworden. Einen besseren Ausdruck finde ich nicht dafür. In das Ding ist immer so viel Geld geflossen ohne wirklichen Mehrwert zu bringen. Es gibt Verbesserungen, aber es fehlt an allen Ecken und Enden immer irgend etwas. Die Suche auf dem alte System zu belassen ist ein Megafehler. Denn an der Suche wird es wieder einmal scheitern. Schade bei dem Potential.

Apropos

Was frisch gestrichene oder neue Stellenbörsen angeht, hat Marcus sich 1000Jobbörsen mal angeschaut. Ob es was wird? Zumal die 30% günstigere Schaltung so eine Sache ist. Gibt es doch Pakete mit über 50% Ermäßigung für die großen Jobbörsen. Mal abwarten.

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- hat 800 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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1 Kommentare dazu:

  1. Vanessa sagt dazu:

    Die Seite ist sehr gut gemacht! So eine tolle Entscheidung!

1 Trackback für diesen Artikel

  1. „Newsletter vom 7. September: Zweitjob, Schlaflosigkeit, Vitamin B“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg! sagt dazu:

    [...] im Test (Blogaboutjob): Was die überarbeitete Stellenbörse der Arbeitsagentur [...]

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