So eine Krise bringt schon seltsames hervor. Die Umsätze brechen weg und es gilt diese natürlich aufzufangen. Verlage suchen händeringend nach Möglichkeiten wieder ordentlich Geld zu verdienen. Nun versucht sich so mancher als Mobilfunkanbieter.
Die WAZ macht (auf) mobil
Die einen werden sagen, dass es ja wohl mehr als legitim ist, neue Geschäftsfelder zu eröffnen, nachdem die Print Stellenmärkte zusammengebrochen sind. Für mich eher ein Zeugnis von Einfallslosigkeit. Die WAZ Mediengruppe versucht sich nun als Anbieter von Mobilfunktarifen. In Kooperation mit E-Plus bietet man nun Prepaid Karten an.
Und jetzt kommts: Abonnenten der WAZ Mediengruppe bekommen zusätzlich 30 Freiminuten ins Festnetz. Na, jetzt werden sicherlich die Abonnenten in Heerscharen zur WAZ kommen.
Prepaid Networks
Nicht nur die Zeitungsverlage glauben, an die Leser Prepaid Karten verticken zu können. Auch die Lokalisten bieten ihren Mitgliedern nun Prepaid Karten an. In Kooperation mit O2 werden gesonderte Tarife speziell für die Mitglieder angeboten. Zum Beispiel kostenloses telefonieren mit Mitgliedern von Lokalisten usw.

Da stehen die Kölner von wer-kennt-wen natürlich auch in nichts nach und bieten 2 Jahresverträge mit monatlicher Grundgebühr von Vodafone, für die Mitglieder des Networks an.

Gesättigter Mobilfunkmarkt trifft auf Netzwerke ohne echt rentable Geschäftsmodelle. Da haben sich ja zwei gefunden. Da schlägt ja das Verlagshaus Neven DuMont (ua. Kölner Stadt Anzeiger, Express, Berliner Zeitung) fast aus der Reihe, wie Kress berichtet. Obwohl, die Idee wie man da die verlorenen Stellenanzeigen auffangen möchte, sind die gleichen wie die des Rupert Murdoch. Für einen Artikel soll der Leser idealerweise 30 Cent bezahlen. Die Abrechnung könnte über die Telefonrechnung erfolgen. Sie lernens einfach nicht!





























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