Axel Springer hat nun insgesamt 83,61 % uups, gerade springt die Meldung auf 87,8% der StepStone ASA Aktien aufgekauft. Nachdem man im September schon die Mehrheit sicherte, hat man nochmals für, von mir gerechnete ca. 44,5 Mio Euro nachgekauft. Kein schlechter Deal. Damit schnappt sich Axel Springer das Komplettpaket für von mir geschätzte 67 Mio Euro.
Wenn man bedenkt, das alleine die StepStone Solution schon diesen Wert, bzw. sogar noch darüber haben dürfte, ist der Deal für Springer ein wahres Schnäppchen. Wenn ich hier falsch liegen sollte, freue ich mich über Berichtigung. Die Pressemitteilung mit dem jeweils aktuellen Anteil sieht man hier.






























Oktober 27th, 2009 at 11:25
Für Springer ist das allemal ein Mega Schnäppchen in der Grössten Krise die Deutsche Nr. 1 bzw. 2 im Online Jobmarket zu kaufen, haben mir auch mehrere AS Mitarbeiter bestätigt!
November 11th, 2009 at 17:23
http://www.newsweb.no/newsweb/search.do?messageId=248848
November 12th, 2009 at 18:51
Hallo Thorsten,
also die Infos über den Wert der Solutions muss dir aber jemand von Stepstone ins Ohr geflüstert haben. Ende 2006 wurde Executrack als Solutions dazu gekauft, und der Kaufpreis betrug ca. 32 Mio Euro.
Eine Wertsteigerung von mehr als 100% in drei Jahren halte ich für “leicht” überzogen.
Oder möchte man da schon einen Preis für etwaige Interessenten an der Solutions-Sparte avisieren? Ein Schelm, wer dabei schlechtes denkt….
November 12th, 2009 at 20:34
@Edwin…wie geschrieben, es ist nur eine Schätzung von mir, da ich von Unternehmenswerten schlichtweg nicht viel Ahnung habe. Bei StepStone steckt man mir keine Infos, da dort keiner etwas sagen darf und ich so etwas auch ganz einfach akzeptiere ohne nachzuhaken.
Meine Überlegungen beruhen ganz simpel auf den Zahlen die ich glaube richtig gelesen zu haben. Und da mache ich als jemand der absolut keine Ahnung davon hat, folgende Rechnung auf:
Springer besitzt nun aktuell 116.592.294 Aktien, was 90,34% aller Aktien der StepStone ASA sein sollen. Wenn ich nicht ganz meinen Bezug zur Mathematik verloren habe, dann rechne ich nun:
116.592.294 geteilt durch 0,9034
um zu ermitteln, wie viel Aktien es denn überhaupt von dem Unternehmen gibt. Dabei kommt allerdings eine ziemlich krumme Zahl von 129.059.435 heraus. Wenn ich nun, diesen Wert mit 1,07 Euro multipliziere, dann komme ich auf eine Gesamtwert für die StepStone ASA von über 138 Mio Euro.
Nun habe ich einfach weiter gesponnen:
Der Umsatz von StepStone hat sich 2008 (März 2009 bis März 2009) um 90% gegenüber dem Jahr 2007 (das Jahr des Kaufs von Executrac) gesteigert. Und zwar von 51,9 Millionen auf 98,5 Millionen Euro. Ich bin also bei meiner Einschätzung was die Sparte Solutions wert sein könnte, ganz praktisch von weniger als der Hälfte des Gesamt-Unternehmenswertes ausgegangen.
Kann natürlich vollkommen dumm sein.
November 24th, 2009 at 13:14
Hallo Thorsten,
das ist mathematisch völlig korrekt ;-) Und wenn es so einfach wäre….
Da habe ich ich mal schlau gemacht:
Bei einem Verkauf von Unternehmensteilen würde aller Wahrscheinlichkeit nach ein Bewertungsverfahren zum Tragen kommen, bei dem der Cashflow des zu veräußernden Teils abgezinzt bewertet wird - zu den gängigen Kapitalmarkt-Konditionen (Stichtagsbezogen). Habe neulich irgenwo im Netz gelesen, dass die Solutions traditionell ein Margenproblem gegenüber der Onlinesparte hat. Insofern könnte das mit dem Cashflow noch interessant werden.
Viele Grüsse,
Edwin