Ruflotse.de

Di, Nov 3, 2009

Stellenbörsen & Networks

Mit Ruflotse.de, kommt ein neuer Monitoring Service auf den Markt. In Echtzeit kann damit überprüft werden, was im Netz über eine Person, Firma etc. zu finden ist und Löschungen von negativen Einträgen können beauftragt werden. Ein erster Blick auf Ruflotse.

Wer hat´s gemacht?

Ruflotse selbst ist ein Produkt aus dem Hause der Münchner myON-ID in Kooperation mit der Telekom, die ja auch als Investor beim 2007 gegründeten Unternehmen agiert . myON-ID versucht mit Ruflotse im wachsenden Markt der Überwachung (Monitoring) der Reputation mit zu mischen. Alten Hasen wie Reputation Defender oder auch Yasni, dürfte das gar nicht schmecken.

Für was ist es gut?

Durch die steigende Beliebtheit von Social Media Diensten und Networks, ist vielen daran gelegen, das Ohr und Auge am Geschehen im Web zu haben. Vor allem dürfte dies allerdings die Unternehmen bzw. Produkte betreffen. Hier setzt übrigens auch der neue, noch in der Beta befindliche Dienst “Looking Glasses” von Microsoft an, über den ich schon mal berichtet habe. Aber die große Masse der Internetuser die sich um Ihre Reputation bemühen sollen oder eher müssen, sind natürlich ebenfalls interessant als zahlende Kunden.

Wie ist es gemacht?

Endlich ein Name den man nicht nur aussprechen kann, sondern der passt und gut zu merken ist. Ich finde ihn klasse! Die Optik von Ruflotse kennt man von der myON-ID Website. Ein super Video erklärt den Dienst dem interessierten User. Stimmiger Einstieg!

In der Praxis?

Nun aber ran und testen. Denn genau das, werden die User doch erst mal wollen, oder? Schauen wie die Trefferqualität ist. Aber, nichts ist mit testen. Wer was sehen möchte, muss mindestens eine 3-monatige Laufzeit für 2,90 Euro buchen. Sorry, aber dazu bin ich nicht bereit. Und ich glaube auch eine Menge anderer User nicht. Warum kann man den Dienst bitteschön nicht testen? Die Katze im Sack kauft keiner. Mario Grobholz von myON-ID, hat  netzwertig über Ruflotse im Vorfeld informiert. Dort ist auch ein Screenshot der Ergebnisliste zu sehen. Aber ich berichte halt nur über das, was ich selber kenne.

Also zusammenkratzen was man an Infos so lesen kann. Mitgliedschaften gibt es in 3 Variationen. Neben dem monatlichen Beitragshöhen unterscheiden sich diese durch die Anzahl der Suchfilter, Exportfunktionen, und der Anzahl der beinhalteten Löschaufträge. Denn für Löschaufträge muss man wohl extra Zahlen. Wie viel, weiß ich leider nicht, da keine Preise dafür angegeben werden.

ruflotse_loeschungBild zum Vergößern anklicken

Die Angaben zu beinhalteten Löschungen je Paket und den Angaben in der Erklärung zu den Löschaufträgen, ist für mich etwas unverständlich. In den Paketen ist je nach Art kein, eins oder fünf Löschungen inbegriffen. Im erklärenden Text steht aber, dass es 3 wären. Was denn nun?

Fazit

Eine wunderschöne Website mit erstklassigem Namen, aber leider für mich in keinster Weise zu beurteilen, da ich keinerlei Aussagen über die eigentliche Funktion machen kann. Noch nicht mal ob ein Echtzeitmonitoring der Social Networks inbegriffen ist, oder die Suchergebnisse nur aus Crawlern und Suchmaschinenergebnissen stammen. Ein Free Trial mit 2 oder 3 Suchdurchgängen wäre für die User bestimmt attraktiv, denn ich glaube noch lange nicht daran, dass solche Dienste dem Durchschnittssurfer überhaupt ein Begriff sind. Da muss man schon mit mehr locken. Ich wünsche den Münchnern auf jeden Fall alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Eins noch

Sagt einmal, was ist denn mit Euren Meta Tags los? Habt Ihr nicht die Discription und Keywords vergessen? (zum Vergrößern anklicken)

ruflotse_metaBild zum Vergößern anklicken

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thorsten - hat 731 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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23 Kommentare dazu:

  1. Mario Grobholz, myON-ID sagt dazu:

    Hallo Thorsten,

    vielen Dank für den guten Artikel und auch die lobenden Worte. Ich will kurz begründen, weshalb wir keine kostenlosen Trial Phase anbieten.

    Einerseits soll der Dienst ganz klar als kostenpflichtiges Tool platziert werden und sich damit auch klar von öffentlichen Suchmaschinen und auch von myonid.de abgrenzen, zum anderen bieten unsere Wettbewerber ihren Service auch nicht in eine kostenblosen Testphase an.

    Metatags werden gerade nachgepflegt. Ist in der Launchhektik untergegangen. Danke für den Hinweis!

  2. Thomas sagt dazu:

    Da kann man nur viel Erfolg wünschen, Media ( personal ) Clippings sind ein boomendes Geschäft siehe auch die Liste der organisierten Firmen! vdwa.de

  3. Remi sagt dazu:

    Ich habe den Ruflotsen seit mehr als 3 Wochen aboniert und bis heute noch keine Antwort erhalten. Selbst habe ich über eine Suchmaschine Einträge zu meinem Suchauftrag gefunden.

    Das Ganze mutet schon eigentümlich an (um es einmal vorsichtig auszudrücken)!

  4. B.Z. sagt dazu:

    Meiner Meinung nach große Abzocke das Ganze…….ich hatte ein 3-Monats-Abo angefordert und nach Eingabe meiner Bankdaten bekam ich die Rechnung über ein 12-Monats-Abo und “Ruflotse.de” zeigt sich extrem unkooperativ, nachdem ich dies moniert hatte, auch von meinem Widerrufsrecht hatten sie Distanz genommen…….in meinen Augen ist hier Vorsicht geboten!

    PS: Was man auch noch dazu sagen sollte, ist, das eine Löschung eines Eintrages auch nochmals zusätzlich 29,90 Euro kosten soll…….

  5. Ruflotse, Service sagt dazu:

    Hallo Zusammen, wir können die hier geäußerten Reaktionen natürlich nicht individuell beantworten, da es sich dabei um Kundendaten handelt. Ihre individuellen Rückfragen beantwortet unser Kundenservice sehr zeitnah per E-Mail innerhlab weniger Tage.

    Dort kann auch explizit nachvollzogen werden ob ein 3- oder 12 Monatsabo abgeschlossen wurde. Ordentliche Kündigungen und Wiederruf sind in den AGB´s geregelt und dort jederzeit über die Webseite einsehbar, zudem werden diese bei Kaufabschluss auch per Mail an unsere Kunden verschickt. Festzustellen haben wir hier also dass es sich keineswegs um “Abzocke” handelt.

  6. B.Z. sagt dazu:

    So, ich habe das jetzt nochmals überprüft, indem ich einen Bekannten gebeten habe, sich anzumelden und das auszuprobieren. Den Fehler, der hier durch Ruftlose verursacht wird, den werde ich hier noch nicht bekannt geben, da ich sonst befürchte, dass sie den Fehler beheben werden und ich mein Geld nicht wieder sehe.

    Ich wünsche mir sehr, dass sich der Kundenservice nochmals mit mir in Verbindung setzt (auf meine letzte E-Mail bekam ich keine Antwort!) und diesen Fehler behebt, andernfalls werde ich wohl leider einen Anwalt zu Rate ziehen müssen.

  7. B.Z. sagt dazu:

    Wie ich sehe wurde hier ein Eintrag gelöscht, welcher den o. g. Fehler beschreibt. Äußerst seltsam! Keine Antworten auf Anfragen, Widerrufsrecht kann aus fadenscheinigen Gründen nicht wahrgenommen werden, Geld abgebucht, aber hier der Eintrag wurde gelöscht und von Seiten Ruflotse keine Reaktion mehr…….spricht ja sehr für die Seriösität und den Kundenservice. Mal sehen was der Verbraucherschutz und Anwalt dazu sagen werden, falls es nun Probleme geben sollte, da ich das Geld zurückbuchen lies.

  8. B.Z. sagt dazu:

    Hm, ok, nun ist mein letzter Eintrag wieder da und der andere Eintrag kam doppelt…….

  9. Thorsten sagt dazu:

    Liebe B.Z. dein Kommentar ist nicht wieder da und er wurde auch nicht gelöscht. Alle Kommentare werden durch mich freigeschaltet. Das hat den Hintergrund, da des öfteren difamierende oder beleidigende Kommentare abgegeben werden, die mich eine Abmahnung kosten können. oder es werden Kommentare mit Spamlinks gepostet. Wenn du also einen Kommentar absendest, siehst du ihn zunächst noch in deinem Browser. Kommst du wieder auf blogaboutjob und ist der Kommentar noch nicht freigeschaltet, siehst du ihn nicht mehr. Erst wenn er freigeschaltet ist, können ihn alle sehen.

  10. B.Z. sagt dazu:

    Danke für die Aufklärung, das bringt Licht ins Dunkel! Zumindest in Bezug auf die Einträge hier ;-)

  11. Markus L. sagt dazu:

    Was ich ja auch immer liebe, sind diese Kündigungshürden in Form von “Kündigungen werden nur schriftlich angenommen”!

    Am besten einem User nach 2,3 Klicks und Eingaben das Abo verkaufen und dann so etwas…

    Dann doch bitte konsequent sein: Im WWW das Angebot nur bewerben, den Vertragsabschluß dann aber bitte nur schriftlich zustandekommen lassen!

    :-)

  12. Kitty K. sagt dazu:

    Web.de-Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, Ruflotse einen Monat lang kostenlos zu testen, wenn bis sieben Tage vor Ablauf dieser Frist keine schriftliche (!) Kündigung da ist, wird automatisch auf 12 Monate verlängert…

    Nach allem, was ich oben gelesen habe lass ich es aber glaube ich trotzdem bleiben…

  13. Stefan sagt dazu:

    Hallo,

    was bekomme ich nun für das Geld? Monitoring bekomme ich mit Yasi und Google Alerts auch selber hin.

    Konkreter Fall: Otto Normalverbraucher hat vor langer Zeit einen bissigen Kommentar zu Friedrich Fiesling, im Usenet hinterlassen. Das interessiert nun eigentlich keinen mehr und auch bei den üblichen Suchmaschinen und im Usenet ist die Ganze Geschichte nicht mehr zu finden. Friedrich Fiesling hat sich nun den Text geschnappt und packt ihn auf seine Homepage. Er sagt, das war eine öffentliche Meinungsäußerung und daher darf er das. Otto, reifer und ruhiger geworden, denkt sich das das so nun nicht ist.

    Wird Otto nun Kunde bei Ruflotse, was passiert? Wird Ruflotse nun einfach sagen, das ist so, da können wir nichts machen? Wird Ruflotse Friedrich anschreiben und sagen, das Friedrich das seinen lassen soll (Friedrich wird es am A… vorbeigehen und sagen ich darf das - Firdrich sammelt Anzeigen als Trophähen und packt das auch auf die Homepage) oder wird Ruflotse Anwälte losschicken und das regeln? Das währe für 3€/Monat ein guter Deal, was ich aber so nun nicht glaube.

    Also was bekommt man für das Geld?

  14. martin sagt dazu:

    Hallo,
    habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Eine 30tägige Testphase für T-Online-Kunden wurde im Juni 2010 angeboten. Habe diese dann 5 Tage vor Ablauf gekündigt. Davon will Ruflote nichts wissen, sondern besteht auf einer 7tägigen Kündigungsfrist, die sich nur leider nirgendwo dokumentiert findet. In der Auftragsbestätigung ist “ausgerechnet” diser Satz nicht komplett enthalten. sondern mitten im Satz fängt eine Zeile an, die die Verlängerung für 12 Monate avisiert, sollte man nicht fristgerecht kündigen…nur ist diese Frist leider gar nicht genannt!
    Mal sehen, wie das weiter geht oder was mein Anwalt dazu sagen wird - das wird ein Spaß!

    Was sagen Sie dazu, mein lieber Herr Grobholz?
    Oder wonach riecht das, lieber Ruflotse Service?

  15. Kein Dummkopf sagt dazu:

    Ja da möchte ich auch mal ein kleines Wörtchen an die Firmenoberen richten. Komisch nicht war, aber bei diesen Geschäftsgeflogenheiten rede ich lieber nicht von Geschäftsführern. Mir wurde auch von der Telekom schmackhaft gemacht den Ruflotsen zu probieren. Dachte ich kommt von Telekom, is ja auch mein Arbeitgeber, wird seriös sein. Denkste, wollen sich rausreden damit, das ja eindeutig in der Bestätigung darauf verwiesen wurde, auf diese automatische Verlängerung. Ich bitte Sie Herr Grobholz, Herr Sigl. Ich verstehe unter einem Testabo keine getarnte Falle, in die etwas zu vertrauenswürdige Zeitgenossen, zu denen ich mich nun wirklich nicht zähle, tappen. Nun ist auch mir mal so etwas geschehen. Ja ein Joint-Venture mit der Telekom, bei mir hätten Sie gleich nach den ersten Beschwerden schlechte Karten, mit solchen Anbietern möchte ich keine Geschäfte machen, der Dreck den ich da mit abbekomme würde mir zu sehr an den Fingern kleben. Man überlege sich mal, da promotet die Telekom solch einen Dienst, Millionen bekommen die Bewerbung ins E-Mail Fach, melden sich an, achten nicht auf die zugegeben ordentlichen Hinweise, haben durch irgendwelche Umstände nicht mehr auf Fristen oder denken ganz logisch - Testabo ist ja kein Vertrag. Um es zu verdeutlichen, Werbestrategie macht den Dienst anziehend, mit Speck fängt man Mäuse. Nur die da sitzen und darauf eingehen sind nicht immer Leute die dieses System erkennen und durchschauen. Meine eigenen Gründe behalte ich mal für mich. Fakt ist, wenn von diesen Leuten nur ein Zehntel so in einen angeblichen Vertrag rutscht, na das gibt gute Bilanzen für die Angebotsakzeptanz und es klingelt. Ja ham ma den schon Weinachten. Ich sage beiden Herren nur, ändern Sie dies. Ein Testabo benötige ich zum Testen, zumahl es nicht kostenlos ist.

    Ihr Angebot zu dem Produkt wird nicht dadurch seriöser, das Sie auf die Falle hinweisen, Sie stellen Sie auf und haben die Verantwortung zu tragen. Man kann nicht alles beachten aber bei”so klugen Köpfen” denke ich mal, ist das kein Produkt mit kleinen Zimperlein. Ich denke es ist Absicht.

    Gerne würde ich auch die Meinung der Gegenseite hören, aber bitte Argumente und nicht wieder, wie vom Kundendienst, die Floskel mit der Sichtbarkeit der “automatischen Verlängerung”, kommen. Sie haben hier ein faules Ei gelegt. Ich erwarte geradezu eine Erklärung. Und den anderen Lesern sei gesagt - Es muss nicht alles richtig sein, nur weil es in den AGBs steht. Dieses haben schon mehrere Gerichturteile bestätigt und für mich wäre es einfacher das Geld zu zahlen. Ich sage Ihnen “Ich bin der Kunde”. Aber wer versucht mich zu besch…., der wird schon sehen.

  16. Kein Dummkopf sagt dazu:

    Nachtrag: Da lese ich ja noch was von WEB.DE bei denen läuft das Gleiche ab wie mit der Telekom. Na wenn da noch einige Provider hinzukommen, dann wirds ja richtig schön, dann sind der Produktname sowie die Firma bald in aller Munde, in allen Foren, und in Presse und Fernsehen. Na da werden aber die Bilanzen schlecht, hoffentlich ziehen sich da nicht noch einige mitverdienende Firmen zurück. Zu wünschen wäre es denen. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, sagten schon meine Großeltern. Wer sich über solche Weisheiten hinwegsetzt, dem kann nicht mehr geholfen werden.

  17. André sagt dazu:

    Allein die Rechtschreibfehler im Ruflotse Service Mail an B.Z. (Hallo Zusammen, inhlab, Wiederruf, AGB’s – Plural mit Deppenapostroph) lassen nichts Gutes erahnen.Ich sage mal: Finger weg von diesem Angebot.

  18. Voxs sagt dazu:

    jau, genau - WEB.DE hat sich auch drangehängt:

    “Probieren Sie es doch einfach aus:
    Exklusiv bei WEB.DE FreeMail können Sie “Ruflotse” 30 Tage kostenlos testen:
    Finden Sie jetzt heraus, was das Internet über Sie weiß!”

    Neun Monate später: die Meta Tags sind noch immer rudimentär.

    Ruflotse - Der Rundumschutz für Ihren Namen im Internet

    ;-)

  19. lalala sagt dazu:

    wenn auf einer ersten seite schon die agb´s kaum erkennbar, aufrufbar, sind, in diesen keine preise genannt werden und, vor allem, wie im gesetz vorgeschrieben, noch nicht einmal direkt und unmißverständlich darauf hingewiesen wird das dies ein kostenpflichtiger dienst ist, dieser, wie man bereits erfuhr auch noch sehr unzuverlässig ist, dann bleibt mir nur eines, dieses gebahren auf die indexsite des verbraucherschutzes zu stellen. also leute, ganz einfach, finger weg!

  20. Blackstone sagt dazu:

    Einer meiner Kunden hat mich gebeten, diesen Service zu begutachten. Er wolle ihn, den Service, eventuell nutzen. Mein Kommentar: Schon wieder einer, der Geld damit verdienen möchte, dass es so viele DAUS im Netz gibt.

  21. Harry sagt dazu:

    Habe auch über WEB.de die 1-monatige Testphase angeboten bekommen. Dachte mir, ich teste das einfach mal aus (war am 05.08.10). Als beim registrieren nach den Bankdaten gefragt wurde, habe ich das ganze abgebrochen und gleich an den Support einen Widerruf geschickt. Da kam bisher nur zurück, dass ich nicht widersprechen kann lt. AGB (zweifelhaft, ob die dann überhaupt gültig sind). Werde jetzt nochmal ein Einschreiben schicken. Sicher ist sicher!

    Zitat: “Widerrufsrecht für Verbraucher
    Der Kunde kann die Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: Per Post an myON-ID Media GmbH, Gollier Strasse 70, 80339 München. Der Widerruf kann auch per Fax an +49 (0)89 - 3815 331 91 oder per E-Mail an service@ruflotse.de erfolgen.”

    Zitat aus letzter Mail:
    “Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Sofern Sie sich bei Ruflotse registriert und ein Ruflotse Produkt aktiviert haben, ist ein Widerruf leider nicht mehr möglich. Wir haben auf Ihren Wunsch das Ruflotse Produkt für Sie aktiviert und den Vertrag damit erfüllt. Bitte beachten Sie auch den besonderen Hinweis in unseren AGB:

    Das Recht auf Widerruf erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vollständig erfüllt ist, bevor der Kunde sein Widerrufsrecht ausgeübt hat.” (Mail v.10.08.10)

  22. Karl sagt dazu:

    Die Tatsache, dass man neben den monatlichen Mitgliedsgebühren, zusätzlich noch knapp 30 EUR für einen Löschungsauftrag bezahlen muss, wird erst deutlich, wenn man einen der angezeigten Einträge aus dem Netz haben möchte. Bei 10 Einträgen = 299 EUR kippt man dann schonmal um.
    Was auch nur im “Kleingedruckten”, bzw. in einem fließenden Text steht: Es wird nur versucht den unerwünschten Eintrag zu löschen, einen rechtlichen Anspruch hat man darauf nicht. Somit kann es durchaus vorkommen, dass man das viele Geld für umsonst bezahlt.
    Eine eigene Google Recherche tut´s auch, und dann einfach eine Standart-E-Mail mit der Bitte um Löschung des Eintrages. Es gibt auch hier keine Garantie der Löschung, aber hat zumindest das gute Gefühl, eine Menge Geld gespart zu haben.

  23. mit mir nicht sagt dazu:

    Ich bin über das web.de Angebot auf Ruflotse.de aufmerksam geworden und wollte es testen. Es ist wirklich ein Phänomen, dass in den Videos der Funktionsweise der Seite kein Sterbenswörtchen von den Löschauftragsgebühren erwähnt wird. Es wird der Eindruck erweckt, dass man mit den normalen Mitgliedsgebühren alle Einträge von sich selbst löschen kann. Auffallend einfach kann man sich online mit Daten und Bankverbindung anmelden. Ein Highlight: Zur Kündigung muss man ein spezielles pdf-File erstellen lassen, dieses dann kostenpflichtig per Post, per FAX, aber eben nicht so einfach online.

    Fazit: Für mich ist diese Seite, aber auch die Dienstleistung nicht empfehlenswert. Zitat von der WEB-Seite Ruflotse.de: “Eine Kontaktaufnahme zum Betreiber wird ohne jegliche Zusicherung auf Gewähr und Erfolg durchgeführt.” Dafür wird dann eine Gebühr von EUR 29,90 fällig. Wer Geld los werden will, sollte es eher in den Rhein werfen, da hört er es wenigstens plumsen.

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  1. Tweets die Ruflotse ein Testversuch | Ruflotse | blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit erwähnt -- Topsy.com sagt dazu:

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von T. zur Jacobsmühlen, Mario Grobholz erwähnt. Mario Grobholz sagte: RT @jacobsmuehlen Ruflotse von myON-ID. Der neue Dienst für Reputations Monitoring. Ein Testversuch mit Tücken http://bit.ly/4pgkVq [...]

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