Google wird zukünftig doch Facebook in seine Echtzeitsuche einbinden. Das der Suchmaschinengigant den aufstrebenden Wettbewerber aufnimmt, und dafür wahrscheinlich auch noch zahlen wird, zeigt wie wichtig Facebook geworden ist. Es zeigt aber auch, dass im Social Media die Grenzen zum Wettbewerb verschwimmen. Ohne den anderen geht es auch in der Suche nicht mehr. Wettbewerb hin oder her.
Die Infos für Google kommen zunächst nur von den öffentlichen Seiten, den sogenannten Pages. Also die Seiten, die man als Unternehmen nutzen sollte. Vorteil: Nun werden die News auch in Google gelistet, die auf der eigenen Unternehmenswebsite wahrscheinlich im Nirvana verschwunden wären. Der Grund: Google wird die Facebookergebnisse denen einer abgeschlagen platzierten Unternehmenswebsite wahrscheinlich vorziehen. Mehr Infos auf Techcrunch.
Top Marken setzen auf Twitter
Die Universität Oldenburghat gemeinsam mit der Agentur construktiv untersucht, welche Social Media Dienste von den 100 Top Marken Deutschlands genutzt werden. Demnach setzen die meisten auf Twitter (39%), allerdings dicht gefolgt von YouTube (37%). (Auf die Grafik klicken um diese zu vergrößern)
Was bei den Usern die klassischen Berufsbilder sind, sind bei den Firmen anscheinend die Branchen. Während die Telko- und Medienbranche am aktivsten zu sein scheint, sind gerade Banken (wer hätte es gedacht) Social-Media-Muffel. Auch die chemische Industrie und Lebensmittelhersteller sind laut der Untersuchung, anscheinend nicht von den Möglichkeiten überzeugt. Ob das so bleibt, wird die Zeit zeigen. Die Studie gibt es hier.
Journalisten, Blogger und Social Media
Noch eine Studie. Diesmal von der Münchner Schwartz Public Relations. Man hat 800 Journalisten und Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Wünschen im Bezug auf den Social-Media-Einsatz befragt. Insbesondere wollte man wissen, wie man es mit DEM Schlagwort in der Branche hält. Den Social-Media-News-Releases.
Das Ergebnis erstaunt etwas. 46% der Befragten konnten mit dem Begriff gar nichts anfangen. 51% der Journalisten und 31% der Blogger sind mit dem Ausdruck nicht vertraut. Das es sich dabei um eine eigens für Blogger aufbereitete Pressemitteilung handelt, die für Suchmaschinen optimiert geschrieben sind, wussten 26% der Online Journalisten und 33% der Blogger. Weitere, interessante Details liest man in der Studie.
Twitter für den Nachwuchs
Ihr Kind kann nicht schreiben? Dann lassen Sie es doch twittern! So könnte die Zukunft aussehen, wenn es nach den Studenten der belgischen Hasselt Universität geht. Die haben nämlich ein Activity Center von Fisherprice genommen (Ein nerviges Spielboard aus Plastik, was alle Eltern kennen) mit Sensoren und einer kleinen Software ausgestattet. Wenn die Kids nun auf das Bild von Mama oder Papa drücken und etwas rumspielen, erscheint dies als Tweets auf dem Twitter Account der Eltern. Einfach mal das Video anschauen:
Twoddler: Twittering Toddlers from Bart Swennen on Vimeo.
Man kann es aber auch übertreiben.





























Dezember 8th, 2009 at 14:03
Die armen Eltern :-) das ist ja schon fast “information overload ” :-)