Meinestadt.de investiert angeblich mehr als eine Million € in eine Werbekampagne. In meinen Augen vollkommen unverständlich, da diese rein auf Print ausgerichtet sein soll. Die Kampagne ist anscheinend intern entwickelt worden. Dazu sollen Anzeigen im Handelsblatt, der Wirtschaftswoche, die Zeit und einigen Personalzeitschriften geschaltet werden.
Für mich persönlich, ist es nach wie vor vollkommen unverständlich, wie einonline basiertes Business soviel Geld für eine Printkampagne investieren kann. Seltsamerweise muss jede Stellenbörse anscheinend diese Erfahrung sammeln. Wenn sie einmal darauf achten, dann ist es so, dass tatsächlich jede der großen Stellenbörsen eine Printkampagne für viel Geld durchgeführt hat. Seltsamerweise wird diese dann allerdings nicht mehr wiederholt. Beziehungsweise, sollte sie wiederholt werden, dann liegen meistens Jahre dazwischen.
Ich sage mir jedoch, wenn eine Printanzeige für einen online basierten Stellenmarkt so erfolgreich wäre, dann würde man auch öfter in so etwas investieren. Dies scheint ja nicht der Fall zu sein. Außerdem steht in meinen Augen der finanzielle Aufwand bei einer Printkampagne, in keinem Verhältnis zu den Möglichkeiten, die man mit dem Geld in modernen Werbeformen im Internet hätte.
Ich hoffe nicht, dass die Verantwortlichen glauben, dass die Leser der betreffenden Zeitschriften sich noch nicht im Internet bewegen würden. Ich behaupte sogar, dass mit einem geringerem Budget, einfach durch besseres SEO (Suchmarschinenoptimierung) in Kombi mit einer vernünftigen OnlineWerbung, mehr neue User zu erreichen sind. Und nur als Imagekampagne für Anzeigenkunden, wäre mir das doch etwas zu teuer.































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