Zahlen, Daten, Fakten

Mi, Jan 13, 2010

Job, Karriere & Recruiting

Ich sitze gerade an der Auswertung meines Social Media Report HR 2010, den ich gemeinsam mit meinen Partnern hrm.de und StepStone Solutions durchgeführt habe. Dazu spätestens morgen mehr, hier im Blog, denn das wird richtig spannend.

Wo wir bei dem Thema Studien sind, Alma Mater und die Karrierebibel möchte herausfinden, wie eine Bewerbung im Idealfalle aussehen sollte. Dazu hat man eine kurze Umfrage ins Leben gerufen, in der Personalverantwortliche nach ihren Wünschen befragt werden. Also, alle Personaler bitte hier klicken.

In den USA, will jeder Fünfte dieses Jahr den Job wechseln

CareerBuilder hat in den USA über 5000 Beschäftigte befragt. Herausgekommen ist, dass 19%, also nahezu jeder fünfte von ihnen, im Jahr 2010 den Job wechseln will. Weitere 9% wollen dies bis spätestens 2011 erledigt haben. Erstaunlich, bei der derzeitigen Jobsituation. Allerdings ist der Wunsch eine Sache, die Durchführung eine andere. Die Gründe, sind laut der Studie, in den krisenbedingten Sparmaßnahmen zu suchen.

Wenn Beförderungen und Gehaltssteigerungen ausbleiben, ist dies für viele anscheinend ein guter Grund zu wechseln. Und auch Lohnkürzungen und Abstriche der Sozialleistungen des Arbeitgebers, wecken Wechselbegehrlichkeiten. Lediglich monetäre Gründe in solchen Zeiten als Wechselgrund anzuführen, finde ich auf recht hohem Niveau geklagt. Die keinen Job haben, werden das wohl anders sehen.

In Deutschland hat jeder Fünfte Angst vor dem Jobverlust

Die Apothekenrundschau hat eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, die man in der Printausgabe findet. Dazu hat die GfK Marktforschng Nürnberg, über 1914 Menschen ab 14 Jahren befragt. Demnach haben 18,5 % Angst, dass sie selbst oder ihr Partner den Job verlieren könnten.

Bei Familien ist die Angst noch größer. Bei 3-Personen Haushalten sind es 24% die sich um den Job sorgen, bei 4-Personen Haushalten fast jeder dritte, also 29,1%.

Social Media - gut oder schlecht?

Es gibt schon seltsame Untersuchungen. Die University of New Hampshire (USA) hat 1247 seiner Studenten, nach deren Social Media Gewohnheiten befragt. Demnach schlafen Studenten, die täglich über 61 Minuten Social Media Angebote nutzen, nicht weniger als die, die 31 Minuten oder weniger davor sitzen. 63% der heavy user bekamen sogar sehr gute Noten (A und B) und auch mit 65% waren diese Noten bei denen zu finden, die wenig Social Media Angebote nutzen.

Da fragt man sich jetzt, was das soll. Der Grund ist simpel. Vor einigen Wochen hat eine andere Uni, die Ohio State University eine Studie vorgelegt, in der ausgesagt wird, dass heavy user, also Studenten die Facebook und Co stark nutzen, schlechtere Abschlüsse erzielen.

Während man sich auf den amerikanischen Hochschulen noch uneins zu sein scheint und sich in die Theorie stürzt, hat eine Universität in England schon gehandelt. Die Birmingham City University bietet seit letztem Jahr nämlich einen Kurs an, um einen Abschluss in Social Media Nutzung zu machen. Dort hat man erkannt dass die Studenten im späteren Berufsleben Social Media als normalen Arbeitsbestandteil nutzen werden müssen.

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Der Artikel wurde geschrieben von:

Thorsten - hat 726 Artikel geschrieben auf blogaboutjob Jobs Karriere Recruiting Arbeit.

Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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5 Kommentare dazu:

  1. Tom sagt dazu:

    da sind wir aber sehr gespannt :-)

  2. Peter sagt dazu:

    Erst Heute Morgen habe ich einen kleinen Teil einer Sendung über Social Media und Social Networks gesehen (auf Arte).
    In Paris gibt es wohl seit 2 Jahren eine Firma die sich auf Social Network für Tiere spezialisiert hat, und der Erfolg soll garnicht mal so schlecht sein ;)

    Das Mit dem Studiengang für Social Media wurde auch nochmal dort beschrieben und zum Teil sogar gezeigt.
    Leider konnte ich mir nicht den ganzen Beitrag anschauen, werd aber nachher nochmal schauen ob ich mir das nachträglich nochmal anschauen kann.

  3. Thorsten sagt dazu:

    Social Media für Tiere? Das hätte ich auch gerne gesehen. Aber warum nicht. Die Heimtierindustrie ist ein Megamarkt wo genauso viel umgesetzt wird wie im Drogenhandel. Da wird es Möglichkeiten geben zu verdienen. Wer seiner Katze das Premium-Naßfutter auf dem Porzellanteller serviert und mit einem Sträußchen Petersilie garniert, wird vielleicht auch die Menschheit über die Abenteuer des Vierbeiners informieren wollen. Manche küssen ja auch gerne ihre Tiere, obwohl die sich den Hintern mit der Zunge pflegen. Da ist vielleicht die Hemmschwelle, dem Tier einen Social Media Auftritt zu verpassen, nicht ganz so hoch. Was bin ich heute wieder gemein. Übrigens habe ich auch einen Hund. Den würde ich aber nicht küssen und auch kein Profil von ihm erstellen.

    Was den Studiengang betrifft, so wird meiner Meinung nach, eine neue Kommunikationsform, die, unababhängig wie die Dienste heißen werden, vergehen oder neu entstehen, ein fester Bestandteil der Kommunikation werden wird. Und somit auch in die Ausbildung gehört. Zukünftig werden die Menschen lernen, mit dieser Kommunikation im Bereich ihres angestrebten Berufes auch umzugehen.

  4. Peter sagt dazu:

    Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Begriff Social Media am Anfang nicht sonderlich viel anfangen.
    Erst als ich mich im Netz darüber informiert habe, dies war eine der ersten Seiten die ich gefunden hatte, konnte ich mir unter dem Begriff etwas vorstellen.
    Wirklich aktiv dabei bin ich aber nicht, wenn man meine Kommentare hier auf der Seite rauslässt.
    Ich habe weder einen Facebook Account, noch blogge ich irgendwo oder bin sonst groß im Internet aktiv (was das schreiben angeht).

    Vielleicht ändert sich das mit der Zeit, aber im Moment habe ich nicht den drang danach :)

  5. Peter sagt dazu:

    PS: Die Sendung auf Arte hiess “Yourope”.

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