Ich habe schon vor längerem mal berichtet, dass die Post tatsächlich anbieten möchte, die EMail als Brief zu versenden. Nun nimmt die Idee konkrete Formen an, wie Heise online berichtet. Kurz gesagt, sieht das neue Geschäftsmodell so aus, dass man der Post eine Mail schickt, diese dann dort von Mitarbeitern ausgedruckt, in ein Kuvert gesteckt und versendet wird. Der Service soll dann 46 Cent kosten.
Das ist so als würde die Telekom demnächst Trommeln für Ortsgespräche einführen. Ich freue mich jetzt schon auf die Werbung für das Produkt. Kommt dann gerahmt an die Wand. Das beste aber ist der Artikel von Heise online selber. Da steht doch tatsächlich:
Vorteile hat der von der Deutschen Post geplante Hybrid-Online-Brief beispielsweise dann, wenn zwischen Absender und Empfänger große Distanzen liegen. So wäre ein für Asien bestimmter Brief nicht Tage unterwegs, sondern könnte schon nach wenigen Stunden zugestellt werden.
Wie wäre es denn, wenn man dem Empfänger in Asien einfach die EMail sendet? Die braucht nur Sekunden. Die Schweizer Post übrigens, die bietet den Service genau umgekehrt an. Die scannen den Brief ein und senden diesen als EMail weiter.






























Januar 15th, 2010 at 13:44
Hi Torsten. Ich habe das eben auch auf Heise erspäht. Hammerharte Geschäftsidee. Vor einigen Jahren hat der Bereich “Printcom” der Post schon was Ähnliches gemacht. Das war aber eher ein portooptimierter Service für große Mailings, sodass die Glückspielwerbung der Klassenlotterie z.B. vor Ort gedruckt wird. Der Service war wirklich sinnvoll. Email drucken, damit sie dann statt 10 Minuten nur 3 Stunden brauchen wäre jetzt für mich nicht so der Hammer Mehrwert :)
Gruß
Jürgen
Januar 15th, 2010 at 14:40
Unfassbar… für mich schaut das so aus, als ob die ganz gewaltig den Knall nicht gehört haben. Aber das passt ins Bild. Freue mich auch auf die Werbung, wird unter Garantie eine spektakuläre Kampagne.
Gruß,
Thorsten