Ich hatte vor kurzem über die Kündigung bei Verdacht auf eine Straftat HIER berichtet.
Und siehe da, schon passiert einem Arbeitgeber der Fehler nicht gewusst zu haben, wie man sich richtig verhalten muss. Sie alle kennen die Story um Jerome Kerviel, den Spekulanten der Société Générale, der angeblich knapp 5 Milliarden verzockt haben soll.
Nun haben seine Rechtsanwälte einen netten Brief an die französische Großbank geschickt, um gegen die Kündigung im Verdachtsfalle zu protestieren. Die Bank hatte sich schlichtweg geweigert, ein 4 Augen Gespräch zu führen. Und damit die Gründe der Kündigung gegenüber dem Arbeitnehmer nicht dargelegt, bzw. diesem keine Chance auf Erklärung gegeben.
Das jedenfalls behauptet nun der Kerviel-Sprecher Christophe Reille. - Ich wusste gar nicht, das man in so einem Falle sogar einen eigenen Sprecher leisten kann. Demnächst werden wir wohl noch mehr von seinem Verleger hören, wenn das erste Buch raus ist, zum Thema Anlageberatung -
Die Rechtsanwälte halten sich eine Klage vor. Das heißt, der Spass kann richtig teuer werden für die Bank. Naja, auf ein paar Euro mehr, kommt es da wahrscheinlich auch nicht mehr an. Allerdings dürfte die Aktion, der Kompetenz des Managements weiter Schaden zufügen. Und damit letztlich der gesamten Bank und seinen Geschäften.































April 4th, 2008 at 10:46
bei den banken sollte sich mal auf alle Fälle wehren, da hier mit Sicherheit der Broker nicht alleine die Schuld trägt, hier ist compliance das MD Level mit Sicherheit auch verstrickt in die Thematik. Bei Morgan Stanley hatte man auch solche Themen und hat dann die VICE Mrs. Zoe Cruz gehen lassen, der man vorher die Order gegeben hat ,mehr Risiken einzugehen. !!
Super Blog von Euch
Gruss Thomas spirofrog.de