Sechs Jahre lang befragten und beobachteten Jeffrey H. Dyer, Professor an der Brigham Young University’s Marriott School of Management, Hal B. Gregersen von INSEAD und Clayton M. Christensen von der Harvard Business School, innovative Manager um herauszufinden, was diese von allen anderen unterscheidet. Es sind 5 Fähigkeiten, die den Unterschied ausmachen und
Insgesamt wurden über 3000 Geschäftsführer und über 500 Personen die ein innovatives Unternehmen gründeten befragt. Heraus kam, dass die innovativsten unter ihnen rund 50 Prozent mehr Zeit für folgende 5 Eigenschaften aufwendeten.
Fragen
Wer wirklich innovativ ist stellt Fragen. Viel mehr als seine Kollegen die wenig Neues vorzuweisen haben. Frei nach dem Motto Wer? Wie? Was? Warum?- wer nicht fragt bleibt dumm.
Beobachten
Ob die eigenen Ideen wirklich fruchten werden, sollte man primär nicht sich selbst stellen. Eine handlungsorientierte Denkweise kommt nur zustande, wenn man andere beobachtet und aus deren Verlangen und Verhalten lernt.
Den Horizont erweitern
Wer kann den Spruch nicht bestätigen? Reisen bildet! Und nicht nur das. Der Besuch fremder Länder und Kulturen trägt bei vielen Innovatoren maßgeblich zur Experimentierfreude hinzu.
Networking
Damit ist nicht nur der Austausch mit anderen Gleichgesinnten gemeint. Im Gegenteil. Vor allem der Besuch von themen- bzw. branchenfremden Kongressen zum Beispiel, erweitern den Horizont und bringen frischen Wind in die Ideen.
Zusammenhänge bilden
Scheinbar nichts miteinander zu tun habende Ideen, Funktionen, Produkte oder Dienstleistungen miteinander in Bezug bringen und die daraus entstehenden Möglichkeiten durchspielen. Das schafft völlig neue Perspektiven.Und natürlich die oben genannten Eigenschaften miteinander in Verbindung bringen.
Hört sich banal an? Eigentlich fassen diese Eigenschaften hauptsächlich zusammen, was den kindlichen Spieltrieb ausmacht. Leider ist es aber genau das, was die meisten von uns als Erwachsene ablegen. Sehr zum Nachteil der Innovationsfähigkeit.






























März 7th, 2010 at 23:36
Tja, schade, dass gerade in Deutschland dieses Denken in vielen Unternehmen zu wenig gefördert wird, weil jeder Vorgesetzte sich nichts mehr traut und ( meist ) an alten Ideen festgehalten wird… Companies wie eine 3M haben es geschafft eine Innovationskultur zu fördern und der outconme sind Produkte/Umsatzbringer die kaum älter als 2-4 Jahre sind. Wir ( ind Deutschland ) konnten das früher auch mal, nur trauen wir uns neue Dinge nun leider selten zu. Kann man nur hoffen, dass bald wieder Entscheider in der Lage sind “Neues” zu kaufen, “Neues” zu entdecken :-)
März 8th, 2010 at 16:10
Ja, das sind 5 Charaktereigenschaften, die man haben sollte.
So was kann man nicht lernen. Entweder man ist mit diesem Weitblick und allem was dazu gehört auch gross geworden, oder eben nicht! Und Tom trifft es auf den Punkt. Die Kultur, die uns aktuell umgibt, läßt keinen Freiraum für Innovation zu. Innovation - neue Wege beschreiten! Oh jeh. Internet, social media, - alles neumodischer Krimskrams! Neumodisch ja, und unsere Zukunft. Innovation, lebe hoch, hoch, hoch… Junge Damen und Herren da draußen, TRAUT EUCH!
März 23rd, 2010 at 22:58
Innovation geht in der Tat nur, wenn wir Wahrnehmungen ändern und Denkverbote aufgeben. Problemdenken und feste Strukturen sind innovationsfeindlich. Enges Zeitmanagement übrigens auch. Wer keine freien Zeiten mehr hat und immer erreichbar ist, kann kaum innovativ sein. Ich habe diese Aspekte in Bezug auf Veränderungsprozesse auch in meinem neuen Buch verarbeitet. - (Anmerkung von T.zJ./blogaboutjob: Ich kann in den Kommentaren keinen Link auf ein Buch zulassen, da dies ausufern würde. Ich weise aber gerne an dieser Stelle darauf hin: Das Buch “Change! Bewegung im Kopf” findet man bei Amazon)