Gerade kommt die Pressemitteilung rein. LinkedIn hat nun 1 Millionen deutschsprachige Mitglieder. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Das Business-Network wächst und wächst. Der Social Media Report HR 2010 hat ja gezeigt, dass die Personaler in Deutschland noch zum größten Teil auf XING setzen, aber LinkedIn holt beständig auf. Und je größer die Mitgliederzahl in Deutschland ist, desto größer dürfte auch das Interesse der Personaler an LinkedIn werden. Im übrigen sind von den deutschen Dax 30 Unternehmen vor allem Siemens, SAP und BMW durch ihre Mitarbeiter auf LinkedIn vertreten.
Momentan kommen monatlich fast 2,5 Millionen neue Mitglieder weltweit dazu. Und tatsächlich ist LinkedIn mit schon über 14 Millionen Mitgliedern in Europa the big one. Der Erfolg ist wohl 3 Dingen geschuldet. Einerseits einer kostenlosen Mitgliedschaft mit vielen Features, die Xing häufig nur in der kostenpflichtigen Variante anbietet und andererseits der höheren, internationalen vor allem auf die USA und UK bezogenen Ausrichtung. Und zu guter Letzt ist LinkedIn gerade im Bereich der Applikationen und Integrationen zumeist der first Mover gewesen.
Uns Nutzern dürfte das vor allem eins garantieren. Auch zukünftig wird der Wettbewerb dafür sorgen, dass es immer neue Möglichkeiten in den Netzwerken geben wird. Das sich stetig wandelnde Gesicht der Business Networks wird sich immer mehr den Bedürfnissen der User anpassen.






























März 10th, 2010 at 15:56
Hallo Thorsten,
kurz und bündig auf den Punkt gebracht! Sauber.
Man könnte jetzt ein Szenario spinnen, in welchem Xing nicht mehr vorkommt und in Linkedin aufgegangen ist…
Ich denke langfristig ist das nicht unwahrscheinlich. Die Gründe dafür gibts Du ja in Deinem Post. Als jemand, der Social networks beruflich wie privat nutzt, fällt es mir schon auf, daß Xing verhältnismäßig lange braucht, um sich für Integrationen und Applikationen zu öffnen. Linkedin ist da fixer, wahrscheinlich auch deshalb, weil sie anders aufgebaut sind, kommen sie doch vom internationalen Parkett.
Xing kann sich das durchaus zum Vorbild nehmen und schneller werden. Inzwischen geht es nämlich darum, daß auch die business-network-user ihren Content sharen wollen, etwa Recruiter, die offene Stellen zur Besetzung streuen wollen oder aber ihre Personalsuche/vermittlung auf mehr als den üblichen Kanälen verrichten wollen.
Eines muß aber auch gesagt werden: Linkedin hat ggü. Xing einen Nachteil: Seine usability ist unübersichtlich. Wenn es die Amerikaner hinbekommen, die zu vereinfachen im Stile von Xing, wird es für die Hamburger eng.
Vielleicht wäre es sinnvoll, neben den absoluten Mitgliederzahlen beider Business-Networks die letzten Wachstums-Daten der Vormonate aufzuführen, denn aus ihnen wird sich u.a. ein trend ablesen lassen. Und womöglich hast Du noch die eine oder andere info für uns über kommende Werbekampagnen, mit denen die beiden versuchen wollen/werden, ihren jeweiligen Mitgliederstamm auszubauen.
Beste Grüße
johannes