Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) berichtet, dass Großstädte wie Berlin, Hamburg, Frankfurt und München immer mehr Menschen anziehen. Obwohl es immer weniger Einwohner in Deutschland gibt, hat sich die Einwohnerzahl der besagten Städte zwischen 1999 und 2008 um 3 Prozent erhöht. Die Beschäftigung in den Städten nahm sogar um 4 Prozent zu.
Gerade gut verdienende, junge Menschen zieht es demnach in die City. Denn nirgendwo sonst lässt sich anscheinend Arbeit und Familienplanung so gut unter einen Hut bringen. Auch die Unternehmen haben das verstanden und siedeln sich vermehrt in den Großstädten an. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Angebot an Jobs sich vermehrt in den Trendstädten positiv entwickelt.
Arbeitsmarkt bekommt Aufwind
Nach der Krise ist vor der Krise. Aber dazwischen geht es bekanntlich mit dem Jobmarkt bergauf. Im Moment zieht der Arbeitsmarkt richtig an. Langsam bekommen die Unternehmen auch zu spüren, dass sich das Zurückfahren der Recruitingaktivitäten in Krisenzeiten schlecht macht. Denn nun suchen wieder alle nach Fach- und Führungskräften und die Luft wird immer dünner. Hier profitieren Unternehmen, die auch in schlechten Zeiten ans Personalmarketing und Talent Management gedacht haben.
Das Manager Magazin spricht von einer Erholung des Arbeitsmarktes. Gerade die Industrie braucht Arbeitskräfte. Im Beitrag wird auch Petra Timm, die Sprecherin von Randstad zitiert, die bestätigen kann, dass auch beim Big Player der Zeitarbeit vermehrt Nachfrage besteht. Ich persönlich befürchte aber gerade im gewerblichen Bereich, also dem Blue Collar Markt, eine positive Entwicklung durch den zu Anfang des Jahres stark gestiegenen Export. Wie ich aber schon berichtet habe, halte ich dies in der derzeitigen Situation für ein sehr fragiles Gebilde.
Es wird wieder mehr in Mitarbeiterbindung investriert
Das wieder gesucht wird, bestätigt auch eine Umfrage von s+p Software und Consulting AG. Das Unternehmen hat nun zum 5. mal in Folge ihren sogenannten Trendindex Personalarbeit veröffentlicht. An der Umfrage haben zwischen dem 24. März und 09. April 2010 539 Personalentscheider teilgenommen.30 Prozent gaben an, dass die Themen Personalbeschaffung / Recruiting in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen werden. Zugegeben, etwas schwammig die Aussage. In besseren Zeiten scheinen sich die Unternehmen aber auch wieder auf das Halten von Mitarbeitern zu konzentrieren. Denn die Umfrage ergab ebenfalls, dass 33 Prozent der Unternehmen mehr in Fortbildung und Mitarbeiterbindung investieren wollen.






























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