Außertariflich Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit (BA) können bis zu 10.350 Euro im Monat verdienen. Das hat jedenfalls der Bundesrechnungshof herausgefunden. Um dies zu ermöglichen, führte die BA im Jahr 2006 ein eigenes Tarifsystem ein. Neben dem festen Monatsgehalt welches zwischen 5.300 Euro und 7.200 Euro liegt, gibt es drei weitere Zulagen die das Gehalt auf über 10.000 Euro pushen können. Zusätzlich gibt es noch die Optionen auf Dienstwagen, Mobiltelefon und zusätzlichen Urlaub.
Spitzenreiter kommen dank “persönlicher Zulagen” auf bis zu 13.300 Euro Monatsgehalt, wie DNews berichtet. Der Bundesrechnungshof bemängelt, dass man von Seiten der BA bei der Einführung der Gehaltsstrukturen vergessen hat die Regierung zu informieren – geschweige denn sich die Zustimmung zu holen. Nun forderte der Bundesrechnungshof die Arbeitsagentur auf, eventuelle Straftatbestände zu prüfen.
Es geht aber auch anders
Im krassen Gegensatz dazu, stehen 23.000 Zeitarbeitsverträge von Angestellten der Bundesagentur für Arbeit. Während der Vorstand der BA, Frank-Jürgen Weise, öffentlich vor den Folgen durch befristete Arbeitsverträge warnt, nimmt man es in seinem Haus wohl nicht so ernst damit. Der Spiegel berichtet darüber, wie Weise als BA Chef öffentlich zum Zeitvertrag steht und wie das die betroffenen Mitarbeiter der BA sehen. Diese bangen nämlich nun um ihre Jobs. Bei der Vergabe von Festverträgen, werden wohl 20.000 leer ausgehen.
YouTube wird 5
Gerade mal 5 Jahre alt ist YouTube geworden. Wahnsinn oder? Mir kommt es so vor, als wenn es das Bewegtbild-Eldorado schon ewig geben würde. Was wäre das Web ohne Video? Wo haben wir vor 2005 Videos eigentlich eingestellt? Ach ja, der Microsoftplayer auf der eigenen Website. Und selbst das war die große Außnahme. Gerade Personaler haben mit YouTube heutzutage ein wirkungsvolles Zusatzwerkzeug für das Employer Branding zur Verfügung. Hier übrigens mal das erste Video auf YouTube, welches am 25. April 2005 eingestellt worden ist.
Job mit Google Adwords finden
Auch auf YouTube zu finden, ist ein Video von Alec Brownstein. Er setzte bei seiner Jobsuche auf die Neugier der Chefs. Wie Marcus berichtet, hat er die Namen von fünf Creative Direktors namhafter Werbeagenturen aus New York als Keyword bei Google Ads gebucht. Alec hat darauf gesetzt, dass die betreffenden Personen immer wieder mal Google nach ihren eignen Namen durchsuchen. Falls ja, tauchte als erster Treffer die Anzeige von Alec auf.

Und wie Recht er hatte. Von den fünf Art Directors, haben ihn vier eingeladen. Zwei Jobangebote hat er bekommen und eins hat er auch angenommen. Die Kosten für die Bewerbungsaktion: 6 Dollar. Hier noch das Video von Alec.





























0 Kommentare dazu:
1 Trackback für diesen Artikel
Mai 17th, 2010 at 11:29
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von T. zur Jacobsmühlen, Alma Mater, Marcus K. Reif, Andrea Ha., Andrea Ha. und anderen erwähnt. Andrea Ha. sagte: RT @jacobsmuehlen: Per Google Adwords zum Job. Wenn´s nicht klappt: BA zahlt bis zu 13.300 monatlich http://ow.ly/1LTRw #job #karriere #recruiting #bewerbung [...]
Schreibe Deine Meinung