Der wohl größte Anbieter im Bereich Ausbildung und Weiterbildung, die Firma Pearson, hat eine Studie zur Nutzung von Social Media durch Hochschullehrer veröffentlicht. Demnach sind nun rund 80Prozent der Dozenten bei mindestens einem Social-Media-Dienst angemeldet. Über die Hälfte nutzt zwei oder drei Accounts. Und immerhin 25 Prozent haben mehr als vier Profile vorzuweisen.
Viel interessanter ist aber zu wissen, ob die Lehrkörper denn auch Social Media für ihre Arbeit nutzen. Und tatsächlich haben 52 Prozent der insgesamt 939 der Studienteilnehmer geantwortet, dass sie Social Media schon im Unterricht einsetzen. Über 30 Prozent gaben sogar an, dass sie mit ihren Studenten via Social Media kommunizieren. Und auch untereinander ist ein knappes Drittel damit beschäftigt, sich mit Kollegen per Facebook und Co auszutauschen.

Welche Dienste favorisiert werden, hängt oftmals mit der Berufsgruppe zusammen. Die Personaler in den USA sind LinkedIn und Facebook orientiert, während hierzulande die HR Manager XING am liebsten nutzen. Im Bereich der Aus- und Fortbildung ist das aber ganz klar Facebook. Gefolgt von YouTube, Skype und LinkedIn.

Was Skype jetzt in der Riege der Social-Media-Dienste macht ist mir schleierhaft, aber nun mal Teil der Studie. Wie dem auch sei. Tatsache ist, dass auch in der Aus- und Weiterbildung, Social Media eine starke Rolle spielt und wohl auch immer wichtiger werden wird. Für Personaler übrigens wieder mal einer der Zaunpfähle der da winkt. Wer Entscheider im Hochschulmarketing, wie Professoren, gewinnen und/oder Studenten ansprechen möchte, der sollte langsam mal über einen Account im passenden Network nachdenken. Wer sich da nur auf statische Business Netzwerke verlässt, verpasst seine Zielgruppe.





























Juni 18th, 2010 at 09:25
Ich bin erstaunt, dass 80 % der Hochschuldozenten Social Media nutzen. An meiner Uni nutzen 50 % noch nicht mal so das Netz. Das ist traurig, zu mal von uns immer der höchste technische moderne Standart verlangt wird. Und was ist mit denen? Die wissen teilweise nicht mal, wo der Computer an und aus geht.
Weiterhin möchte ich mit meinem Prof nicht via Facebook kommunizieren. Da ist irgendwo eine Grenze erreicht. Auf seinem Profilbild ist er mit E-Gitarre auf einer Bühne zu sehen. Das möchte ich nicht von dem Mann wissen und er büßt damit bei mir sehr viel an Autorität ein.
Was also tun? Ich denke, die jeweiligen E-learning Plattformen der Hochschulen reichen aus und man sollte sich auch darauf beschränken.