Sitzen Sie auch in einem Büro, das wie alle anderen in Ihrer Firma, rechts oder links an einem schlauchartigen Flur liegt? Gaaanz schlecht. Jedenfalls für die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und damit auch für den Erfolg eines Unternehmens. Heute ist dazu ein Artikel in der SZ erschienen, der wohl eine hohe, allgemeine Aufmerksamkeit erzeugen wird.
Demnach sinkt die Wahrscheinlichkeit für Gespräche unter Kollegen, mit jedem Meter Abstand. Bei 10 Metern Distanz sind es noch gerade einmal drei Gespräche pro Woche, während bei 20 Metern nur noch einmal pro Woche miteinander geredet wird. Dabei weiß doch jeder, wie wichtig Flurfunk ist. Und nicht nur als Infoquelle, sondern auch als Ideenaustausch. Ideal: Runder Gemeinschaftsraum mit abgehenden Türen. Und wer jetzt nicht mal eben auf die Schnelle das nötige Kleingeld für einen Um- oder Neubau hat, der kann sich ja auf Franz Josef Gellert von der Hanze Universität im niederländischen Groningen berufen. Dieser sagt:
“Viele Arbeitnehmer brauchen in Zukunft gar kein Büro mehr, “Nomaden” arbeiten ständig an anderen Orten, zu anderen Zeiten und an wechselnden Aufgaben und haben häufiger befristete Verträge. Ins Büro kommen die Arbeitsnomaden äußerst selten – oder gar nicht.”
Quelle: Horizont.net
Und wer jetzt sagt, dass dies doch alles nicht neu ist, hat Recht. Seit vielen Jahren wird dies Prognostiziert. ( Wen das Thema Büro der Zukunft näher interessiert, kann hier, über die Suche bei der Karrierebibel nach Büro der Zukunft, einiges nachschlagen.) Eingetreten ist es nur bedingt. Nicht jeder Beruf und vor allem jede Persönlichkeit eignet sich zum Einzelkämpfer mit virtuellen Kollegenkontakten. Wir stecken zwar in einem Wandel was die Arbeitswelt angeht, aber es wird nicht jeden betreffen. Außerdem muss ja später jemand die, dann endlich rund gewordenen Gemeinschaftsräume mit den aneinanderliegenden, kontaktfreundlichen Büros bevölkern, oder?
Unternehmen investieren in Social Media
Wenn das mit dem Umbau für Ihr Büro nicht klappen sollte, kann dies an den Investitionen Ihres Arbeitgebers in die Social-Media-Bemühungen des Unternehmens liegen. Wie Horizont berichtet, werden 45 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Budget aufstocken. Dies deckt sich mit den Ergebnissen in meiner Studie “Social Media Report 2010″. Die von Horizont beschriebene Studie kommt von Eurocom. Dort wird ebenfalls bestätigt, dass immer mehr Bewerber gegoogelt werden.
Social Media und das liebe Recht
Wenn die Unternehmen ins Social Media investieren wollen, dann sollten diese auch einen Blick in das Blog von Nina Diercks werfen. Auf Social Media Recht können die Unternehmen zukünftig, wertvolle Tipps zu Rechtsfragen beim Einsatz von Social Media bekommen. Passend dazu hat Gero Hesse in seinem Saatkorn, ein Interview mit Nina geführt. Ich wünsche Nina einen guten Start und freue mich auf Ihre Beiträge, von denen man auch hier wohl immer mal wieder lesen wird.
Freunde nach Zusammenknall
Es gibt wieder mal ein nettes Spielzeug für Daueronliner, Smartphonejunkies und Social-Media-Nerds. BUMP heißt die Applikation. Das man seine Kontaktdaten durch aneinanderschlagen der Mobiltelefone austauschen kann ist nicht neu. Die kleine App allerdings, erlaubt die Verbindung zweier Menschen über Twitter, LinkedIn und Facebook mittels Zusammenstoß der Telefone. Fotos kann man ebenso darüber tauschen, wie auch Kalenderdaten. Wie es funktioniet, sieht man hier im Video:





























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