GoJobware soll Studenten locken

Gerade bei Eva gesehen. Jobware macht sich auf, gezielt Studenten und Absolventen als Zielgruppe zu bewerben. Zu Recht dachte man wohl, dass man mit der Schaffung eines Studenten-Channel auf der Jobware Seite, keinen Studenten aus der Mensa locken könnte. Nun präsentiert man ein auf die Zielgruppe ausgerichtetes Portal. Auch in Sachen Verständigung, bietet man nun ein vertrauliches “Du“ an. Also lassen Sie uns mal einen Blick, auf das neue Angebot werfen.

Das ganze heißt GoJobware und begreift sich als Informationsplattform nebst integrierter Stellenbörsen für Bewerber aus Hochschulen. So besteht das Ganze aus verschiedenen Modulen. Das sind Jobs, Bewerbungtipps, und ein Blog. Flankiert wird das Ganze durch ein andauerndes Gewinnspiele und einer Kolumne mit ausgesuchten Artikeln, die zu dem Thema passen.

Jobs werden einerseits angeboten für Studenten, andererseits für Absolventen. Letztere bekommen Trainee Stellen und Angebote für die erste Berufserfahrung in den teilnehmenden Unternehmen, angeboten. Für Studenten teilt sich das Jobangebot auf, in Studenten Jobs, Praktika und Diplomarbeiten. Die Bewerbungs-Tipps sind in einer so genannten Wiki untergebracht. Das kennen sie aus Wikipedia. Auch hier können die User Artikel ergänzen und verändern. Das Blog soll ebenfalls zur aktiven Teilnahme anregen. Hier sollen Bewerber ihre Erfahrungen zusenden, die dann gepostet werden. Noch ist es wohl zu früh, über diese neue Webpräsenz ein Urteil zu fällen.

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Die Zielgruppe anders zu bewerben als in Jobware selber, halte ich allerdings für den richtigen Schritt. Das duzen der Bewerber soll natürlich den Effekt haben, das Ganze persönlicher zu gestalten und vor allem das dahinter stehende Team, als ebenfalls junge, auf einer Augenhöhe befindliche Kumpels darzustellen. So in etwa als wenn Studenten dahinter stehen würden. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich ehrlich gesagt nicht so recht entscheiden. Dass Beiträge und Kommentare im Block zunächst einmal geprüft werden, bevor eine Freischaltung erfolgt ist wenig authentisch. Gerade die Zielgruppe findet so etwas überhaupt nicht lustig. Wenn man Angst hat bei Jobware das vielleicht die eine oder andere Kritik auftaucht, die einen selber oder einen Kunden betrifft dann sollte man es lieber bleiben lassen. Entweder ganz oder gar nicht.

Das Wiki finde ich noch am besten an der ganzen Geschichte. Es muss halt noch etwas Feintuning betrieben werden. Die Füllung mit den passenden Jobs wird schon noch kommen. Die Zielgruppe ist ja interessant genug.

 
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Ich heiße Thorsten zur Jacobsmühlen bin freier Recruiting Stratege, Social Media und HR-SEO Evangelist, Autor und Blogger. Ich berate Unternehmen im strategischen Aufbau modernster Methoden im Recruiting. Seit über 10 Jahren im e-Recruiting tätig und seit 1994 im Web.Weitere Infos über die Autorenseite

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