Unglaublich aber war. Die Arbeitsagentur packt mal etwas richtig innovatives an. So soll die Stadt Leinwig an der Mittelelbe vor dem Untergang bewahrt werden. Die 120.000 Einwohner der Stadt kämpfen mit 12% Arbeitslosigkeit und der Standortaufgabe des bisher größten Arbeitgebers der Region, zu Gunsten neuer, chinesischer Produktionstandorten.
Alles nur erfunden
Tatsächlich existiert diese Stadt nur in der Virtualität, denn es geht um ein Projekt der Arbeitsagentur zusammen mit der Leuphana Universität Lüneburg. Hier werden rund 1400 Erstsemester vom 29. September bis zum 2. Oktober in interdisziplinären Teams der Stadt Leinwig aus der Krise helfen um auf diesem Wege die Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit zu verstehen und nachhaltige Strukturpolitik weiter zu entwickeln. BA-Chef Frank-Jürgen Weise möchte erforschen, wie Arbeitslosigkeit wirksam bekämpft werden kann. Das Modellprojekt steht im Mittelpunkt des Studienmodells Leuphana Bachelor
Ein Jahr lang haben BA und Leuphana die Fallstudie „Arbeitsmarkt und Strukturwandel in Leinwig” vorbereitet und Weise wird das Projekt während der Startwoche in Lüneburg persönlich begleiten.Ebenso stehen weitere Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung als Paten zur Verfügung. Eine Jury soll am Ende der Woche dann über die besten Lösungvorschläge abstimmen.





























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