Die Zeitarbeit breitet sich regional immer weiter aus, auch immer mehr Berufe sind betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).
Die Flexibilität des Arbeitsmarktes nimmt immer weiter zu. Einer der großen Faktoren dafür ist die Zeitarbeit. Der Anteil an den Berufstätigen in der Bundesrepublik liegt im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung zwar erst bei 2%, allerdings scheint sich der Arbeitsmarkt schneller zu verändern als gedacht.
Eine Verlangsamung des Wachstumstempos ist derzeit nicht zu erkennen. „Beim Trend hin zur Leiharbeit zeigt sich, wie schon bei den Mini-Jobs oder der vermehrten selbständigen Beschäftigung, in manchen Berufsfeldern der Wandel der Arbeitswelt hin zu höherer Flexibilität“, so Karl Brenke, Mitautor der Untersuchung.
Die Auslagerung von Tätigkeiten durch den Einsatz von Zeitarbeitern birgt die Gefahr, dass sich die entleihenden Unternehmen zu sehr darauf verlassen, dass der Zeitarbeitsmarkt ihnen auch in Zukunft genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stellt. Das könnte sich insbesondere bei Fachkräften als trügerisch erweisen – so die Ansicht des DIW Berlin. Statt zu sehr auf den Markt zu setzen sollten die Unternehmen verstärkt selbst in die berufliche Erstausbildung sowie in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren.






























Juli 21st, 2009 at 22:17
Zeitarbeit trifft hauptsächlich Junge Leute…ich bin auch über eine Zeitarbeit beschäftigt mir bleibt keine andere Wahl!!! Ich muss für einen Hungerlohn dort arbeiten und bekomme Wohngeld vom arbeitsamt…kann es leider nicht anders bezahlen!!!
Eins möchte ich sagen wenn in der Zukunft immer mehr Zeitarbeit geben soll dann sinkt doch auch die Kaufkraft..bei den mini Löhnen und bei so unsichere Arbeitsplätze traut sich doch keiner was zu kaufen….das die Wirtschaft etwas ankurpelt.
Zeitarbeit ist Pure Sklavenarbeit…das ist doch nicht normal wenn man arbeiten geht und die hälfte abgeben muss….!
Mai 22nd, 2010 at 19:55
Klar sinkt auch die Kaufkraft. Ich habe im Einzelhandel in vielen Filialen gearbeitet. In einer hatten wir ca. 80% Rentner und Pensionäre. In einer anderen ca. 90& Schüler. Natürlich verkaufen wir in der 1. mehr Zahnpflegemittel für die Dritten. Und in der 2. werden mehr Süßwaren verkauft. Auch merken wir in der 1. jede Rentenanpassung und in der 2. die Schulferien. Wenn immer mehr Menschen nur noch für Hungerlöhne jobben, dann sinkt automatisch die Kaufkraft. Die schmälert den Absatz, daß bringt den Mindestumsatz in Gefahr, dieser killt Jobs und zwingt die Leute noch mehr auf den Cent zu achten. Nur leider merken das die Politiker noch nicht.