Ganz neu mit einer Betaphase im Rennen um die Studentengunst, ist Studidoo. Wie es scheint, ist die Idee ein Social Network, mit einer Gesuchedatenbank, einer Jobbörse für Unternehmensvakanzen und private Jobangebote zu kreuzen. Interessante Mischung und ganz ehrlich. Ein richtiger Schritt in die Richtung Mehrwert. Ich bin ja eh der Überzeugung das sich die Social Networks zu einer umfassenden Serviceplattform wandeln müssen. XING ist dafür ein nettes Beispiel und neuerdings auch IBM mit einer netten Geschichte. Aber dazu in einem späteren Post noch was.
Wer hat´s gemacht?
Zurück zu Studioo. Hinter der Idee scheinen 3 Geschwister zu stecken. Die Sarah, der Gavin und der Marc Steinwachs aus Dortmund kommen eigentlich aus einer ganz anderen Ecke wie mir scheint. Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, das alle drei, eigentlich im elterlichen Betrieb, einem Stahlhandel arbeiten. Ich liebe Quereinsteiger die keine Scheuklappen aufhaben und frischen Wind in das Geschehen bringen.
Wie sieht es aus?
Die Startseite zeigt eine einfache Gleiderung der Zielgruppen. So wie es immer beliebter wird. Einfach strukturiert und gut zu bedienen.
Um den Service nutzen zu können, muss man sich erst einmal anmelden. Gut gemacht ist hier, dass man zunächst auf eine Seite kommt, die einem den Dienst erst einmal näher erklärt. Und dort kommt dann der Hinweis zur Anmeldung. Hat man das Anmeldprozedere mit Bestätigungslink hinter sich gebracht, geht es an das Ausfüllen der persönlichen Daten, die auch für das Networking gebraucht werden. Auch hier, alles übersichtlich und easy to use.
Wie wird´s gemacht?
Studenten können Ihren Lebenslauf anlegen und nicht nur auf Suche nach geeigneten Angeboten gehen, sondern sich, bzw. ihr Können auch selbst anbieten. Zum Beispiel wenn jemand Erfahrung mit Webdesign hat, bietet er dies nicht nur Firmen an, sondern auch Privat, um sich die Kohle für das Studium zu verdienen. Auch als ganzes Team kann man sich hier zur Verfügung stellen. Wer also immer schon mal eine private Fussballmannschaft haben wollte….Privatleute die jemanden als Nachhilfe für die Kinder suchen, können ebenso auf die Pirsch gehen. Für die beiden Gruppen, also Studenten und Privatleute ist der Service kostenlos. Die Anzeigen von Studenten und Privatpersonen können mittels einer Kategoriesuche durchforstet werden. Eine zusätzliche Freitextsuche gibt es nicht.
Was kostet das?
Unternehmen können Ihre Jobs auch über ihr Profil posten. Was genial ist und bei XING noch fehlt: Es können nicht nur Logos eingebunden werden sondern auch Anhänge wie pdf´s und sogar das Unternehmensvideo. Allerdings muss das Ganze auch bezahlt werden. Über eine Flatrate haben die Unternehmen Zugriff auf diese Möglichkeiten. Wer nur sein Profil einstellen will, kann dies kostenlos tun. Und hier sehe ich einen Stolperstein um den Service auf die Beine zu stellen.
Im Moment gibt es zwar bis Ende des Jahres die kostenlose Probephase, allerdings sind danach, zahlt ein Unternehmen als Premiummitglied im Monat bis zu 150,- Euro Netto für den Zugang zu Anzeigen der Studenten und der Stellengesuchedatenbank.Will man zusätzlich Anzeigen schalten, kostet dies 50,- Euro für 2 Wochen und 95,- Euro für 4 Wochen. Eine Basismitgliedschaft ist frei. Hier kann man sein Profil aber immerhin noch mit Videos und Anhängen aufpimpen und das Social Network ist auch kostenlos nutzbar.
Fazit
Die Idee ist sehr gut. Studidoo klingt in meinen Ohren zwar ziemlich dämlich, aber die Website ist einfach und übersichtlich gemacht. Eine gute Usability, soweit ich es getest habe, wird geboten. Einzig störend ist der Preis nach der Betaphase. Ich denke das es schwer wird, in einer so kurzen Zeit von 2 Monaten eine Vielzahl von Profilen zu generieren, welche das Angebot für Unternehmen interessant macht. Ohne teures Marketing sogar unmöglich. Ich lasse mich allerdings gerne auch vom Gegenteil überzeugen.






























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Oktober 15th, 2008 at 14:10
[...] meinen Senf will ich noch zu einem anderen Post abgeben – Was ist denn bitteschön Studidoo? bei Thorsten. Die Launch-Pressemitteilung hatte ich nämlich auch im virtuellen Briefkasten. Hab [...]
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