Könnt Ihr Euch noch an den Post von Johannas Bewerbungsvideo erinnern? Im August habe ich ihr Video auf Youtube gefunden und darüber berichtet, da ich das Video einfach mal als gutes Beispiel zeigen wollte. Damals habe ich versucht Johanna bei ihrem amerikanischen Arbeitgeber zu erreichen, was nie geklappt hat.
Johanna hat mir nun auf meine alte Mail geantwortet, was mich sehr gefreut hat. So schrieb sie zum Beispiel:
….Kurz vor meinem Uni Abschluss (Hotel and Tourism Management) in der Schweiz habe ich diese Video mit Hilfe eines professionellen Kameramann gedreht. Es dauerte ungefähr eine Woche bis der Film im Kasten war, doch damit war es nicht zu Ende. Danach wurde der Film noch geschnitten und war innerhalb eines Monats online auf meiner Homepage zu sehen.
Natürlich ist es nicht einfach mal so schnell “oversea’s” zu einem Bewerbungsgespräch zu gehen, also hatte ich die Idee ein Video zu produzieren und mich so persönlich vorzustellen. Und es hat funktioniert. Nun bin ich seit einem Jahr bei Westin Hotels and Resorts als Manager in Training angestellt……Meine Idee ist es dieses Video weiter zu führen, evtl. mit kleinen Änderungen und neuen Karrierestationen. Die Resonanz von meinem jetzigen Arbeitgeber waren allesamt gut. Zum Beispiel hat es einen positiven Eindruck bei dem General Manager hinterlassen und nun bin ich nicht nur eine von den 500 Angestellten des Westin Peachtree Plaza Hotel.
In einer Zeit der Globalisierung und einer Zeit wo es (fast) keine Grenzen mehr gibt, ist es meine Meinung das Bewerbungsvideos Türen öffnen können, sofern professionell gemacht, und somit die Berufschancen erhöhen können….
Professionalität ist wichtig
Wie man sieht, eine Erfolgsstory für Johanna, dank einem guten Video. Da in den USA übrigens die Akzeptanz zu Bewerbungsvideos höher ist als hierzulande, empfiehlt es sich im Moment noch, Bewerbungsvideos in Form eines Links der Bewerbung beizufügen, bzw. einem Link auf die eigene Website mit eingebetteten Video und weiteren Infos, die dem Personaler das googeln der Person ersparen und man die Reputation ins rechte Licht rücken kann.
Bewerbungsvideos sind Adons, also begleitende, zusätzliche Infos die ich in einer Bewerbung zur Verfügung stellen kann. Bitte nicht als Ersatz zur Bewerbung zu verstehen. Das A und O ist nun mal der schriftliche Lebenslauf und danach die Zeugnisse.
Für jeden das passende Video
Unternehmensvideos und Bewerbungsvideos funktionieren nur, wenn Sie tatsächlich genau entgegengesetzt produziert werden. Stellt sich ein Unternehmen im Hochglanzformat und einstudierten Texten und Handlungen dar, wirkt es auf die Bewerber unauthetisch und man ereeicht genau das Gegenteil von Sympathie. Bei Unternehmensvideos ist Authentizität und ungeschminkte Kameraführung angesagt.
Im Bewerbungsvideo wiederum, kommt das selbst gedrehte Video auf der Sofakante mit Rauhfasertapetenhintergrund nicht wirklich an. Hier ist tatsächlich die professionelle Selbstdarstellung gefragt. Bei kreativen Berufen ist das noch etwas anderes, obwohl auch hier natürlich kein im Jugendzimmer oder auf dem Balkon gedrehte Videos gemeint sind. Wer wissen will wie es nicht geht, kann ja mal auf myjobvideo auf die Suche gehen. Und man merkt schnell, dass ich nicht übertreibe.
Übrigens hat die FAZ vor genau 5 Tagen, eben einen Bericht über Johannas Bewerbungsvideo gebracht. Freunde aus Frankfurt. Eine Erwähnung von bzw. Link auf meinen Blog wäre nett gewesen!
Aber wie man sieht, Johanna macht nun noch eine zweite Karriere. Als sehr gutes Beispiel.































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1 Trackback für diesen Artikel
April 5th, 2010 at 00:24
[...] Regel aber auch nur dann, wenn er schon Interesse an der Person hat. Ein Beispiel war im Jahr 2008 das Video von Johanna, welches ich gefunden [...]
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