Nein nicht die Lyrik hat mich übermannt, sondern eine Studie der Wiener Universität hat mich zu der Überschrift verleitet. Diese haben nämlich die sozioökonomischen Situation von Doktoratsstudierenden an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien untersucht. Herausgefunden wurde, dass es große Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Studium und Beruf gibt.
Der Grund ist ganz simpel. Es geht ums liebe Geld. Wenn man seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, bleibt nun mal nicht viel Freizeit übrig um seinen Doktor zu machen. Für 80 Prozent der Doktoranden ist das Studium ohne Erwerbstätigkeit nicht finanzierbar, nur rund 20 Prozent bekommen ein Stipendium. 80% der Doktoranden müssen demnach neben ihrer Doktorarbeit noch arbeiten. Und 55% arbeiten sogar mehr als 30 Stunden pro Woche, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Übrigens kam bei der Studie auch heraus, dass 70 Prozent der Männer, aber nur 48 Prozent der Frauen sich durch ihre BetreuerInnen, ausreichend unterstützt fühlen.






























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