Die indische größte private Fluggesellschaft Jet Airways hat eine Pressemitteilung herausgegeben, in der zunächst angekündigt wurde, 800 Mitarbeitern zu kündigen. Schließlich habe das Management sich entschlossen, nochmals nochmals 1.100 Mitarbeitern die Kündigung zu überreichen, also insgesamt 1900. Der Grund sind die zu erwartenden finanziellen Einbußen durch die Finanzkrise und die gestiegenen Kerosinkosten.
Was die Nachrichtenagenturen nicht mitteilen ist, dass es sich bei den Betroffenen wohl um Leiharbeiter und 800 sich in der Probezeit befindlichen Neueinstellungen handelte. Diese hatte man im Zuge der geplanten Erweiterung des Unternehmens zuvor eingestellt. Aber alles ist nun doch anders gekommen, da man einen Umsatzeinbruch von rund 15% befürchtet.
Der Chairman Naresh Goyal gab gestern Abend in den indischen Medien an, dass er nicht von seinem Mangement über die anstehenden Kündigungen informiert wurde und seine Rücknahme der Kündigungen nicht aufgrund von politischen Druck nun erfolgen. Wer´s glaubt. Laut Firmendarstellung ist er auch Chairman of Directors und eigentlich in solche Dinge involviert. Zumal das rund 15% seiner Beschäftigten ausmacht, die man da “ohne sein Wissen” feuern wollte. Diese hire and fire Firmenpolitik beschäftigt nun auch den indischen Kongress.






























Oktober 19th, 2008 at 15:50
Indien ist schon komisch was die Arbeitsweisen von Chefs angeht. Ich habe neulich noch was anderes gefunden. Der war auch nicht schlecht und eben auch Indien. Also ich möchte da weder arbeiten noch Chef sein.
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Grüße