Der Radiosender SWR3 hatte gestern einen Bewerbungsexperten eingeladen, der den Hörern Tips für die richtige Bewerbung geben sollte. Leider habe ich den Beitrag verpasst, aber eine Art Zusammenfassung ist im Internet zu lesen. Vollkommen richtig wird da beschrieben, das man sich in kreativen Berufen ruhig auch sehr kreativ bewerben soll. Macht Sinn und man zeigt was man kann.
Dies allerdings auf andere Branchen zu übertragen, halte ich für einen sehr gefährlichen Rat. Da wird zum Beispiel gesagt, das man auch einer Bank eine Bewerbung in Form einer PowerPoint Präsentation oder eine Audio-CD senden könne. Als eine Möglichkeit der Bewerbung wird dann die eines Bäckers genannt, der doch ein Video drehen könne, wo er seinen Lieblingskuchen backt und nebenher seine Erfahrungen aufgeführt werden.
Vielleicht kommt man als Kommunikationswissenschaftler nicht so häufig mit Bäckermeistern in Berührung (ich kenne 2, das mal vorweg) und ebenso weiß man wohl nicht, wie Personaler ticken. In der Regel haben die weder Zeit noch Muße, sich eine kreative Bewerbung anzuschauen. Diese landen ganz schnell in Ablage M wie Mülleimer. In vielen Seminaren und Kundengesprächen haben wir dieses Thema durchgekaut.
Herr Branko Woischwill hat eine Kommunikationsagentur und arbeitet noch als als Dozent für Kommunikationswissenschaft an der Universität der Künste in Berlin und an der design akademie. Daher wohl die enge Verbindung zum medialen Umfeld. Klar, hier kann ich das machen.
Witzig finde ich, das er für das Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader arbeitet, die für Ihre Vielzahl an Publikationen und Seminaren zum Thema Karriere, Bewerbung unsw. bekannt sind. Würde mich absolut umhauen, wenn diese in das gleiche Horn blasen würden.






























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