Daimler soll Jobs twittern

Mo, Mrz 1, 2010

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Daimler Career hat zu einer Umfrage aufgerufen. Man wollte wissen, ob die User überhaupt Jobs getwittert bekommen möchten. Das Ergebnis liest sich wie aus dem Bilderbuch. 87 Prozent sagen ja. Entweder über den Allgemeinen Daimler-Karriere-Kanal oder über jobspezifische Accounts. Das Ergebnis sieht so aus:

Aber halt liebe Autobauer. Bevor Ihr jetzt Eure Jobs jubelnd unter die Twittergemeinde streut, solltet Ihr Euch noch mal zurücklehnen und darüber nachdenken. Die Teilnehmer dürften größtenteils aus Eurer Folgschaft auf Twitter stammen. Sind also oft Menschen, die Daimler folgen weil sie vielleicht gerne bei Euch arbeiten würden. Also Aktiv suchende Bewerber. Die Ihr übrigens auch ganz gut über herkömmliche Wege findet. Das die getwitterte Jobs gut finden ist klar. Wie aber sieht es mit der Twittergemeinde im Allgemeinen aus?

Wenn Ihr es genau wissen wolltet, dann müsst Ihr die Befragung überall machen, aber nicht unter Euren Followern. Aber das ist auch nur ein Teil. Denn Ihr lasst den Teilnehmenden gar keine andere Chance als dies zu antworten. Denn Ihr habt im Moment anscheinend nur diese Möglichkeit. Entweder Ihr postet Jobs auf Twitter oder Ihr lasst es. Dabei habt Ihr das Tool die ganze Zeit in der Benutzung um die Jobs unter die Leute zu bringen ohne stumpfe Jobtweets absetzen zu müssen.

Wo sind die Jobs?

Euer Blog. Ihr lenkt die ganze Zeit, vollkommen richtig, auf Euer eigenes Blog. Das macht Ihr richtig gut auf Twitter. Nur was findet man dort, auf dem Blog von Daimler nicht? Richtig vermutet. Jobs!

daimler

Ihr könnt Euch viel Arbeit ersparen und erfolgreich Jobs platzieren, wenn Ihr endlich mal die Jobs in Eurem Blog einbinden würdet. Dazu ein paar SEO Stellschrauben angezogen und mit ein paar professionellen Tricks und Kniffs kommt da ordentliche Resonanz. Eben auch von passiven und latenten Bewerbern. Ohne die Twittergemeinde zu verärgern und sich nur in dem ewig gleichen Pool von Daimler Fans zu bewegen, die sowieso alles Toll finden was Ihr macht. Ist zwar auch schön, aber so kommt Ihr nicht an die, die Ihr eigentlich erreichen wollt.

In dem Sinne. Weiterhin viel Erfolg!

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Yahoo versucht mit Social-Media-Schnittstellen Nutzer zu halten

Mi, Feb 24, 2010

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Was schlug die Integration von Twitter und Facebook in Google und Bing doch für eine riesen Medienwelle. Klar, ging es hier doch um das Anbieten von Suchergebnissen in Echtzeit. Aber auch Yahoo ist seit einigen Monaten dabei, seinen Usern immer mehr Social Media Schnittstellen anzubieten.

yahooYahoo Nutzer wissen es schon längst, immer wieder kam ein neuer Dienst als Schnittstelle dazu. Wer einen EMail Account bei Yahoo besitzt, kann sich dort bequem mit ebay, Flickr und sogar Facebook vernetzen. Da Yahoo gerne im Social Media mitmischen möchte aber nicht glaubt Facebook etwas entgegen setzen zu können, setzt man statt dessen auf Partnerschaften.

Nun berichtet PaidContent darüber, dass Yahoo seit gestern einen Deal mit Twitter hat, und das Microblogging nun auch von Yahoo aus möglich macht. Ebenso sollen wohl gerüchteweise Gespräche mit LinkedIn laufen. Das wäre nur konsequent, denn damit haben Yahoo User einen webbasierten Dienst der alle Aktivitäten auf einer Plattform erlaubt. Das dürfte vor allem für die EMail Besitzer bei Yahoo interessant sein, die Ihren Account auch tüchtig nutzen.

Auf jeden Fall dürfte dies nochmals einen Schub in der Nutzung von Social Media Diensten bringen. Denn nun bietet sich die Chance auch die treuen Yahoo Nutzer zu aktivieren und damit zu erreichen.

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Social Media Report HR 2010

Mo, Feb 22, 2010

21 Kommentare

Es ist vollbracht. Die bisher größte Studie zum Einsatz von Social Media im deutschsprachigen Personalwesen ist fertig zum kostenlosen download. Darin steht, ob und wie die Unternehmen Social Media im Personalwesen nutzen, ob Bewerber gegoogelt werden und was die Personaler in diesem Jahr so alles planen. Und das ist längst nicht alles. Insgesamt 32 Seiten stark ist die Studie geworden und mit 651 gewerteten Stimmen, die größte zu diesem Thema in der Personalbranche des deutschsprachigen Raumes.

social_media_report_hr_2010Am Donnerstag den 18.02 habe ich die Studie gemeinsam mit meinen Kooperationspartnern StepStone Solutions, HRM.de / HRM-Austria.at und dem Fachmagazin personal manager vorgestellt. Dazu habe ich Personaler nach Overath in den Kulturbahnhof vor den Toren Kölns eingeladen. Gekommen sind 76, denen nicht nur die Studie präsentiert wurde. Es gab zusätzlich noch zwei Vorträge. Einen von Thorsten Rusch zum Thema Marketing und einer von Dr.Manfred Böcker zum Einsatz von PR in der Personalarbeit. Beides natürlich im Bezug auf Social Media.

social_media_report_hr_2010_besucher

Thema ist angekommen

Die Studie sollte ermitteln, wie 2009 mit dem Thema Social Media umgegangen wurde und wie man das in 2010 zu tun gedenkt. Die Studienteilnehmer bekamen je nach Antwort verschieden Zusatzfragen gestellt, um die Handlungsweise, deren Gründe und natürlich das Ergebnis zu hinterfragen. Auf jeden Fall zeigt die Studie, dass das Thema Social Media in der Personalarbeit angekommen ist.

Hier nun ein Teilauszug aus der Studie. Wer mehr wissen möchte, sollte die Studie downloaden.

Nur knapp die Hälfte der Firmen erlauben Mitarbeitern freien Zugang zu Social-Media-Diensten

45 Prozent der deutschen und 48 Prozent der Unternehmen in Österreich erlauben die Nutzung von Social-Media-Diensten ohne jegliche Auflagen. Lediglich 6 Prozent in DE und 11Prozent in AT sperren den Zugang komplett vom Arbeitsplatz. Weitere 18 Prozent bzw. 19Prozent sperren den Zugang für bestimmte Social-Media-Dienste. Die restlichen Unternehmen in Deutschland, erlauben zu 17 Prozent den zeitlich befristeten Zugang, wie in Mittagspausen. In Österreich sind dies 11 Prozent.

social_media_report2

Jedes 10. Unternehmen wird Social Media nicht einsetzen

39 Prozent der deutschen Personaler gaben an, dass dort schon mittels Social Media rekrutiert wird oder man es für das Personalmarketing nutzt. In Österreich waren es 37 Prozent . Allerdings liegt hier der Anteil der Unternehmen, die zukünftig Social Media einsetzen wollen, höher als in Deutschland. In beiden Ländern sind es jeweils noch immer 24 Prozent die sich nicht sicher sind ob sie es einsetzen werden, oder nicht.

social_media_studie1

Die meisten arbeiten ohne Richtlinie

Keinerlei Richtlinie zur Nutzung von Social Media haben 64 Prozent der deutschen und  66 Prozent der österreichischen Firmen. Immerhin ist der Anteil der Unternehmen die eine Policy besitzen, mit 18 Prozent in beiden Ländern gleich hoch. Weitere 11 Prozent in Deutschland und 9 Prozent in Österreich arbeiteten gerade im Zeitraum der Befragung an einer solchen Richtlinie.

Die Mehrheit der Unternehmen googeln Bewerber

In 59 Prozent der deutschen Unternehmen werden Bewerber gegoogelt. In Österreich sind es 54 Prozent die mehr über die online Reputation der Bewerber in Erfahrung bringen wollen.  Der eigene Ruf des Unternehmens wird dagegen selten kontrolliert. Nur 18 Prozent in Deutschland und 17 Prozent in Österreich betreiben ein Monitoring um regelmäßig zu überprüfen was über das Unternehmen im Internet geschrieben wird.  Gar keine Kontrolle des Firmenrufes findet bei 32 Prozent der deutschen und 35 Prozent der österreichischen Unternehmen statt.

socialmedia_studie

Wegen schlechter Reputation nicht eingestellt

Meistens wird der Ruf von Bewerbern für das Management und Fachkräfte in der Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Entwicklung überprüft. Aber auch bei den IT Fachkräften schauen die Unternehmen in beiden Ländern gerne genauer hin. Und selbst Absolventen und Praktikanten müssen ebenso wie angehende Azubis mit einem Scan ihrer online Vita rechnen. Die HR Manager schauen, wenn auch hier am wenigsten, auch bei gewerblichen Mitarbeitern schon mal, was man über diese im Web findet. Bei den Unternehmen aus Deutschland haben 38, in Österreich 8, schon einmal einen Bewerber aufgrund seiner online Reputation nicht eingestellt.

XING ist der Liebling der Personaler

XING ist der Liebling der Personaler. Die Mehrheit (82 Prozent) der deutschen und (74 Prozent) der österreichischen Personaler besitzen ein eigenes Profil bei XING. Gefolgt von Facebook, wo sich 43 Prozent der Personalisten aus Deutschland und 52 Prozent aus Österreich tummeln. LinkedIn kann im deutschsprachigen Raum ebenfalls gut punkten. Immerhin sind hier Personaler zu 30 Prozent (aus DE) und zu 21 Prozent (aus AT) Besitzer eines Profils. Was Twitter angeht, scheinen HR Manager zaghafter zu sein. Aber immerhin nutzen hierzulande 18 Prozent schon einen eigenen Twitteraccount. In Österreich sind es immerhin 13 Prozent. Dies liegt ungefähr auf dem Niveau von StudiVZ. Denn dort haben immerhin 18 Prozent der deutschen und 17 Prozent der österreichischen Personaler ein Profil hinterlegt.

XING auch das liebste Recruiting Tool

Tatsächlich spricht sich die Mehrheit der Unternehmen, die von sich sagen dass sie Social Media aktiv für die Personalsuche nutzen, für XING aus. Dort scheinen die meisten Aktivitäten zu passieren. Und das mit großem Abstand. An zweiter Stelle auch hier Facebook. LinkedIn ist bei Deutschlands HR Managern genauso beliebt wie Twitter, während man in Österreich beide Medien eher vernachlässigt.

socialmedia_studie_hr

Print Stellenbörsen und Personalberater sind die Verlierer in 2010

Harte Zeiten für Print Stellenmärkte. 46 Prozent der deutschen und 47 Prozent der Firmen aus Österreich, werden im Jahr 2010 ihre Investitionen im Bereich der Print Stellenmärkte zurückfahren.  Lediglich rund die Hälfte der Unternehmen wird auch 2010 den gleichen Etat in Print investieren wie in 2009. Auch die Gilde der Personalberater wird um Verluste nicht herum kommen. Denn dort wollen 23 Prozent der Deutschen und 28 Prozent der Österreicher weniger investieren.

Wachstumskurs für die online Stellenmärkte.

In Deutschland dürfen sich online Stellenmärkte auf ein angenehmes Geschäftsjahr freuen. Die Personaler wollen tatsächlich bis zu 28 Prozent mehr als in 2009 dafür ausgeben. In Österreich sind es sogar 48 Prozent. Lediglich 5 bzw. 6 Prozent möchten hier weniger ausgeben.

Social Media ist der Gewinner

Mehr als letztes Jahr werden die Firmen vor allem für Social Media ausgeben. Hier wollen 53 Prozent der Deutschen und 51 Prozent der Österreicher investieren. Das ist der Spitzenwert im Bereich der Investitionen für 2010. In beiden Ländern sind ebenfalls 45 Prozent der Personaler sicher, das gleiche Budget wie 2009 einzusetzen. Lediglich 2 Prozent der deutschen und 4 Prozent der in Österreich ansässigen Personaler, werden hier weniger investieren

socialmedia_report_hr2010_investition

Wer die gesamte Studie inklusive Grafiken haben möchte, klickt hier um zur Anmeldung für den kostenlosen Download zu gelangen.

Mein Fazit

Unter uns gesagt,  glauben die meisten Personal Manager dass man schon kräftig Social Media nutzt. Tatsächlich ist das Thema auch in der Branche angekommen. Aber noch lange nicht so wie es sollte. Personaler besitzen nicht nur meist ein Profil in XING, sondern bezeichnen es als das liebste Social Media Tool für ihre Rekrutierung. Das der Bewerber schon längst zum Informationsjunkie geworden ist und fachmännisch in Echtzeitkommunikationsdiensten wie Twitter und Facebook bespielt werden muss, ist noch zu weit weg.

Tatsächlich ist die Personalbranche eine der letzten die Social Media entdecken. Dementsprechend hinkt auch das Nutzerverhalten im Allgemeinen hinter her. Man muss aber auch zugestehen, dass Facebook, Twitter und Co. Zeit und Manpower braucht. Und das haben die Unternehmen in den wenigsten Fällen. Letztendlich tut es Not, dass sich hier etwas ändert und diese Kapazitäten geschaffen werden. Ebenso fällt auf, dass im Falle einer Nutzung, die Unternehmen gerne einfach mal anfangen. Die Zeit für blinde Versuche ist allerdings vorbei. Grobe Schnitzer kann man sich nicht mehr als Unternehmen erlauben. Das hätte man vorher üben sollen. Und einfach Jobs über Twitter posten sollte nicht Sinn der Sache sein.

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Wir bleiben unter der Gürtellinie

Mi, Feb 17, 2010

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Ich bin im Stress und habe leider nicht viel Zeit zum bloggen. Schließlich wird morgen die Studie vorgestellt und da gilt es zu schauen ob das Bier kühl steht noch einige wichtige Dinge zu erledigen. Deshalb heute ein paar fast Links zur flotten Info.

Billige Nummer

Haufe berichtet, dass ein Einkäufer seine Freundin mit in die Kantine genommen hat und diese einen 80 Cent Wertbon eines Kollegen  zum Essen genutzt hat. Dem Einkäufer der sonst mit Millionen hantiert, hat man gekündigt. Die ganze Story hier. Ich schätze die Lebensgefährtin hat ihm auch den Laufpass gegeben. Welche Freundin möchte schon in die Kantine des Liebsten ausgeführt werden. Der Mann dürfte doch ziemlich gut als Einkäufer verdient haben. Da wäre ein ordentliches Candle-Light-Dinner doch das Mindeste gewesen, oder?

Es kommt doch immer raus

In Basel hat ein leitender Angestellter der Jobfactory seinen Arbeitgeber um 210.000 Franken betrogen um sich unter anderem sein Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Der Abteilungsleiter war schon einmal wegen Veruntreuung verurteilt worden, wovon die Jobfactory nichts wusste. 3 Jahre auf Bewährung und die Kohle muss zurück gezahlt werden.

In Siegburg, hier um die Ecke, hat ebenfalls ein Mitarbeiter der ARGE 3 Jahre Haft auf Bewährung bekommen. Der Mann war auch für die Bewilligung der  HartzIV Anträge zuständig. Da hat er sich doch selbst 2 mal HartzIV genehmigt und 125.000 Euro abgezockt. Die Arge hat ihn rausgeschmissen und jetzt ist er wirklich Kunde. Na wie die Kollegen das wohl finden?

Wer sich nicht weiterbildet spielt mit dem Job

Wenn ein langjähriger Mitarbeiter sich nicht an die Weiterentwicklung im Arbeitsleben anpassen möchte, läuft er Gefahr gekündigt zu werden und dagegen auch nichts tun zu können. Das Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein hat jetzt geurteilt, dass wer sich nicht an die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt anpasst, indem er sich weiterbildet und entsprechende PC-Kenntnisse erwirbt, einen Grund zur Kündigung liefert. (Az.: 3 Sa 153/09).

Ui wie lustig

ITler haben vielleicht einen anderen Humor. Jedenfalls scheint man das bei der PCWelt anzunehmen. Dort hat man 10 Warnzeichen gesammelt, die auf eine bevorstehende Kündigung hindeuten. Tatsächlich scheint man zu viel Humor an Karneval verbraucht zu haben. Aber wer sich ein Bild machen möchte, liest hier.

Das ist wiederum lustig

Finde ich jedenfalls. Nachdem ich das Bud-Video mit der Unterwäsche gepostet habe, hat mich Thomas Heger von JobTV24 auf das neue Video von CareerBuilder hingewiesen. Vielen Dank Tom! Hier ist es:

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Alaaf

Mo, Feb 15, 2010

1 Kommentar

Es ist Rosenmontag und gleichzeitig feiern wir den 4. Geburtstag meiner Kleinsten. Deswegen heute auch nur ein kleines Video. Natürlich witzig, wie sich das für Karneval gehört. Während man sich im Karneval eher was anzieht um sich zu verkleiden,passiert im Video das Gegenteil. Eigentlich dreht es sich um Bierreklame. Hat aber trotzdem was mit dem Job zu tun. Wenn Sie in der Firma das nächste mal eine Charity-Aktion planen, denken Sie also ans Bier. Dann wird es ein echter Erfolg.

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Der Twitter Hype ist nicht vorbei

Do, Feb 11, 2010

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Im November letzten Jahres ging durch alle Medien die Nachricht, dass der Hype um Twitter vorbei sei. Um 22% sei der Besuch eingebrochen. Ich habe versucht zu erklären warum das nicht stimmen kann. Die Zahlen von Twitter bestätigen meine Annahme. Twitter wächst. Niemals zuvor wurden so viele Tweets abgesetzt.

twitter_statistik

Im Dezember letzten Jahres wurden 1 Milliarde Tweets abgesetzt. Im Januar diesen Jahres sogar 1,2 Milliarden. Das sind über 40 Millionen Tweets jeden Tag. Wie ich vermutet habe, sind bei den Zählungen von Nielsen nicht die per Applikationen erzeugte Nutzung gemessen worden. Aber genau das ist was Twitter ausmacht. Twitter mit herkömmlicher Methode zu messen geht einfach nicht.

grafik_twitter

Die Grafik von pingdom hat dies schön erfasst. Dort sind auch die Tweets enthalten, die über die API Schnittstellen kamen. Also von Tools wie Tweetdeck usw. Und selbst wenn Twitter irgendwann an Attraktivität verlieren sollte. Diese Art der Kommunikation wird weiter bestehen. Ob in Facebook, Google Buzz oder wer weiß was noch kommen wird.

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Google Buzz

Mi, Feb 10, 2010

3 Kommentare

Google Buzz soll die Antwort von Google auf Twitter, Facebook und Co. sein. Im Internetbusiness scheint eine Regel zu gelten. Je größer und erfolgreicher ein Dienst, desto langsamer kommen Innovationen. Google Buzz soll das ändern. Muss das ändern, sonst wird Facebook und Twitter entscheidende Marktanteile gewinnen. Die Frage ist nun, was bietet Google Buzz?

Was ist Google Buzz?

google_buzzGoogle Buzz nutzt als Basis Google Mail und Google Profiles. Wer also nicht wenigstens über einen Mail-Account dort verfügt, kann Google Buzz nicht nutzen. Google Buzz erweitert die Mailfunktionen um eine Social Media Integration. Hier die wichtigsten Neuerungen die Google Buzz zu bieten hat:

  1. Auto-Following: Wer die Buzz Funktion nutzt, kann sich automatisch mit den Menschen verbinden, mit denen er am meisten mailt oder chattet. Ein Suchen von bestehenden Kontakten entfällt.
  2. Rich, Fast Sharing Experience: Das Teilen von Fotos, Videos oder z.B. Twitternews wird wirklich einfach umgesetzt. Wenn ich mit jemandem bei Google Buzz vernetzt bin, kann ich dessen News über Twitter auch hier lesen. Genial ist das zusammenstellen einer eigenen Nachricht. Sehe ich einen interessanten Artikel, kann ich diesen per Knopfdruck buzzen (versenden über Google Buzz) Dazu werden mir grafische Inhalte wie Fotos im Artikel angezeigt, die ich meiner Nachricht einfach beifügen kann. Per drag and drop. Bilder werden als kleines, aber sichtbares Vorschaubild unter der Nachricht angezeigt. Ein Klick und schon wird es groß dargestellt.
  3. Public And Private Sharing: Durch gruppieren der Kontakte in Ordner, kann ich entscheiden, ob meine Nachricht nur einer bestimmten Personengruppe zugängig ist. Ebenfalls kann ich entscheiden, ob die Nachricht in den Suchmaschinen indiziert werden kann, oder nicht. Dann findet es auch keiner in der normalen Google Suche.
  4. Inbox Integration: News aus dem Netzwerk werden in der Mail Inbox gelistet und als buzz mit einem kleinen Icon markiert. Somit hat der Nutzer Mails und News auf einem Blick. Schön die Darstellung der News. Bilder, Videos sind nicht nur als Link, sondern integriert dargestellt. Ein verlassen des Mailaccounts ist nicht nötig. Auf News kann man nicht nur Kommentare dort einbringen, sondern wie bei Facebook auch Kommentare anderer zu dem Post lesen.
  5. Recommended Buzz: Google Buzz schlägt News von fremden Nutzern vor und markiert diese als solche. Dies beruht darauf, dass wenn mehrere eigene Kontakte jemandem folgen, dieser Fremde eventuell auch interessant für einen selber sein könnte. Passt es nicht, kann man angeben warum dies so ist. Das System “lernt” daraus, auf welche Kriterien es bei Vorschlägen achten muss.

Die Präsentation als Video, sieht man hier (über 50 minuten allerdings)

Zusätzlich gibt es natürlich auch einen mobilen Google Buzz. Dabei wird zum Start die Funktion auf dem Nokia System, Windows mobile und natürlich Android angeboten. Hier gibt es drei verschiedene Neuerungen.

  1. Location: Wer mobil google.de eingibt, wird dort demnächst ein Google Buzz Zeichen finden. Dort geklickt, ermittelt Google den Standort. Mittels Rückfrage wird in Erfahrung gebracht, wo genau, also in welcher Firma, welchem Kaffee usw. man sich befindet. Man sucht aus der Liste aus und bestätigt. Daraufhin funktionieren die anderen Features.
  2. Buzz App: Man sitzt in einem Restaurant und bekommt alle Infos dazu, die Google finden kann, angezeigt. Inklusive anderer Buzz, die darüber schon einmal berichtet haben. Nun kann man selber einen Buzz schreiben, indem man vorhandene Fotos oder Videos integriert, oder eben seine eigenen hochläd. Fotos bekommen dabei einen Geotag mit auf den Weg, sodass sie auch von anderen dann gefunden werden können.
  3. Near By: Auch das eine Funktion der Buzz App. Per Knopfdruck bekommt man angezeigt, wer und was alles in meinem momentanen Umfeld gesprochen, sorry, gebuzzed wird. Diese Funktion kann man in Google Maps integrieren und dort einfach Sprechblasen mit dem Buzzinhalt öffnen. Finde ich so ein Theater, kann ich mich von dort direkt per Maps und GPS hinführen lassen.

Ich persönlich finde Google Buzz interessant, aber noch nicht den Bringer. Was mir fehlt sind die Möglichkeiten einen Buzz auch parallel auf Twitter und Facebook etc. zu posten. Ebenso eine Filterfunktion zum Abstellen der automatischen Benachrichtigung von bestimmten Personen im Netzwerk, bzw. Filter, die man je nach aktuellem Interesse verändern kann. Warten wir mal ab, was Google Buzz so bringen wird. In Deutschland ist Google Buzz im Moment noch nicht verfügbar. Was schon geht, ist die App für Android, die habe ich natürlich direkt mal installiert. Jetzt heißt es ausprobieren.

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Lesermeinung ist gefragt

Di, Feb 9, 2010

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Vor ein paar Wochen habe ich meine Leser um Hilfe gebeten. s ging darum, die neue Kampagne  von Otto zu bewerten. Dabei stand ein Film und eine neue Website des Unternehmens zur Debatte, die die Social Media Aktionen von Otto bündelt. Hier kann man es nochmals nachlesen.

Es gibt zu der Aktion zwei weitere Filme, die die Maßnahmen flankieren. Die möchte ich nun vorstellen und die Meinung dazu erfragen. Meine eigene werde ich übrigens nicht einbringen. Das werde ich erst in einem weiteren Post tun, wenn die Bewertung abgeschlossen ist.

Nachdem man die Filme gesehen hat, bitte ich hier die Filme zu bewerten.

Hier klicken um beide Videos zu bewerten.

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Wo sind die Kids?

Mo, Feb 8, 2010

2 Kommentare

Gerade lese ich eine Studie von PewInternet, die seit 2006 aufgelegt wird. Dort geht es darum zu erfahren, welche Altersgruppe, wie das Internet nutzt. Überraschend ist nicht, dass es sich verändert. Vor allem die Jugend ist schwer zu erreichen, obwohl fast alle online sind.

Laut der Studie bloggten 2006 noch ganze 28% der Teens in den USA. Heute sind es “nur” noch 14%. Also die Hälfte. Auch die Nutzung von Facebook oder gar Twitter sieht eher mager aus. Laut der Studie nutzen 73% der Jugendlichen Social Networks aber nur 8% Twitter. Gleichzeitig liegt der Anteil derer die online gehen, bei Jugendlichen 93%. Wo sind all die Jungen hin?

Print

Ob USA oder Europa, gerade Schüler haben ein anderes Kommunikationsverhalten als ältere Gruppen. Vorrangig geht es bei Schülern darum, bestehende Freunde virtuell zu treffen. Man kennt das noch von sich selbst. Der Freundeskreis war meist lokal und wurde durch Klassenkameraden und Nachbarn geprägt. Mit den Augen eines Schülers ist das schon die ziemlich große Welt. Erst der Wandel durch den Eintritt ins Studium und letztlich in die Arbeitswelt, öffnet bei den meisten die Grenzen im sozialen Umfeld.

Junge Schüler jedoch, leben einfach die reale Welt im online Netzwerk. Da werden Bilder für die Kumpels hochgeladen,  deren Nachricht kommentiert usw. Die meisten können gar keinen Sinn darin erkennen, sich auf Twitter oder Facebook oder via einem eigenen Blog einer breiten Öffentlichkeit zu stellen. Warum auch? Man möchte weder Produkte, noch Dienste oder gar seine Arbeitskraft anbieten. Und Reputation ist ein Wort, mit dem die meisten in dem Alter noch nichts anfangen können.

Wenn Unternehmen Jugendliche erreichen möchten, heißt dies aber nicht, dass jetzt gar nichts auf Facebook & Co geht. Aber eben nicht wie in anderen Altersgruppen. Dafür sollte man sich getrost mal die Schülernetzwerke zu Gemüte führen. Denn deren Erfolg besteht darin, dass es letztendlich die virtuelle Schule mimt. Und dies wiederum passt ins Nutzerverhalten der ganz Jungen. Zusammengefasst behaupte ich mal, dass die Formel der Jugend so lautet: Je jünger die Zielgruppe, desto wichtiger ist der aktive und persönlichere Kontakt durch die Personaler. Wer lediglich Ausbildungsplätze im Angebot hat und die streut, kommt nicht weit.

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Jetzt geht´s los!

Fr, Feb 5, 2010

0 Kommentare

Was ist das? Monster erkauft sich Marktführerschaft in den USA indem es Yahoo´s HotJobs kauft und ich schweige still? Apropos, oder ist Yahoo eher froh den Klotz vom Bein zu sein. Jedenfalls hat man die Braut ein Jahr lang hergerichtet und zunächst im März 2009 über 600 Leute bei HotJobs rausgeschmissen. Dann integriert SimplyHired nun die LinkedIn Anbindung, damit  zum passenden Job direkt die eigen  Netzwerkverbindungen angezeigt werden. Und was mach ich, sage keinen Ton? Warum?

socialmedia_report_2010

Weil ich besseres zu tun hatte. Der “Social Media Report HR 2010 ist fertig” Es ist, und das muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen…die bisher größte Studie im deutschsprachigen Raum, zur Nutzung von Social Media im Personalwesen geworden. Satte 650 Personaler aus Deutschland und Österreich haben mitgemacht.

Ich danke Euch/Ihnen allen von Herzen. Und vor allem meinen Partnern, ohne die ein solcher Erfolg niemals machbar gewesen wäre. Der Softwareschmiede für Talent Management StepStone Solutions, dem Personalernetzwerk Hrm.de / HRM-austria.at und dem personal manager, dem Magazin für Personaler, aus Österreich.

Party Vorstellung der Ergebnisse

Die Ergebnisse werden am 19. Februar veröffentlicht. Am Tag davor, gibt es neben einer morgentlichen Pressekonferenz, eine kleine Veranstaltung für Personaler. Dort werden wir 100 Personalern, exklusiv die Studienergebnisse vorstellen und es gibt natürlich ein kleines Rahmenprogramm. Sorry an alle anderen, aber hier sind nur Personaler und bloggende  Kollegen geladen, die über das Thema Personal/Job/Karriere berichten. Wer kommen will sollte sich sputen mit der Anmeldung.

Sonst hätten wir auch ein Stadion mieten müssen. So müssen wir eben mit einem Bahnhof auskommen, der umso genialer ist. Personaler die dabei sein möchten, oder Neugierige die sehen wollen wo wir feiern konferieren, klicken hier.

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